Beschreibung





Gustav Klimt – Hoffnung II
| Erstellungsjahr: | 1907-1908 |
| Originalgröße: | 110 x 110 cm |
| Malstil: | Sezession |
| Originaltechnik: | Öl und Gold auf Leinwand |
| Standort: | Das Museum of Modern Art (MoMA), New York |
Obwohl Bilder von Frauen und Kindern in der Kunstgeschichte weit verbreitet sind, sind Darstellungen von Schwangerschaften eher selten. In dem Öl auf Leinwand Hope II neigt eine schwangere Frau den Kopf und schließt die Augen, als würde sie für die Sicherheit ihres Kindes beten. Hinter dem Saum des Kleides schaut ein menschlicher Schädel hervor, der den Tod als die Gefahr darstellt, die dem Kind droht. Zu ihren Füßen beten drei Frauen mit gesenktem Kopf und erhobenen Händen für die Gesundheit des Kindes – obwohl ihre Feierlichkeit auch Trauer bedeuten könnte, eine Vorhersage des Schicksals des Kindes.
„Hoffnung II“, gemalt vom österreichischen Künstler Gustav Klimt in den Jahren 1907–1908, gilt als eines der kraftvollsten und zum Nachdenken anregendsten Werke des Künstlers. Das Bild zeigt eine schwangere Frau, die auf einer Bank sitzt, sich den Bauch hält und mit nachdenklichem Blick in die Ferne blickt.
Das Gemälde ist ein hervorragendes Beispiel für Klimts Jugendstilstil, der durch die Verwendung kunstvoller Muster, kräftiger Farben und sinnlicher Themen gekennzeichnet war. Die Frau auf dem Gemälde ist stark stilisiert dargestellt, mit verlängerten Gliedmaßen und vereinfachten Gesichtszügen, was dem Bild eine jenseitige und traumhafte Qualität verleiht.
Eines der auffälligsten Merkmale von „Hope II“ ist die Verwendung kräftiger Farben und komplizierter Muster. Das Gemälde ist ein Farbenrausch, wobei das Kleid und der Hintergrund der Frau aus wirbelnden, ineinander verwobenen Mustern bestehen. Die Verwendung von Farbe und Muster erzeugt ein Gefühl von Bewegung und Flüssigkeit, was angesichts des Themas des Gemäldes, Hoffnung und Leben, angemessen ist.









































































