Beschreibung
Der heilige Hieronymus in der Wildnis – das unvollendete Gemälde, das man zerschnitt
Der heilige Hieronymus in der Wildnis ist eines der eindringlichsten Gemälde Leonardos und zugleich eines der ungewöhnlichsten: Er vollendete es nie, und später wurde die Tafel in Stücke geschnitten und erst durch Zufall wieder zusammengefügt. Unsere handgemalte Reproduktion auf Leinwand bringt dieses braungrüne, fast durchscheinende Bildwerk zu Ihnen nach Hause, gemalt in Öl auf Leinwand.
Ein Gemälde, das bei der Zeichnung blieb
Leonardo begann den heiligen Hieronymus zwischen 1480 und 1490 und vollendete ihn nie. Die Komposition ist einfarbig auf die grundierte Holztafel aufgetragen – wie eine Untermalung, auf der die Körper bereits vollständig modelliert sind, die Farbe aber noch fehlt. Genau deshalb ist das Werk für das Verständnis des Meisters so kostbar: Wir sehen den Moment, in dem die Form schon da ist und die Oberfläche noch nicht. Das Original ist in Tempera und Öl auf Walnussholz gemalt, misst 103 × 75 cm und wird in der Vatikanischen Pinakothek bewahrt.
Was das Gemälde zeigt
Hieronymus kniet in einer Felslandschaft und blickt zum Kruzifix. In der Rechten hält er den Stein, mit dem er sich der Überlieferung nach zur Buße an die Brust schlug; sein Körper ist ausgezehrt, Hals und Schultern hingegen mit einer anatomischen Genauigkeit gemalt, die damals sonst niemand erreichte. Zu seinen Füßen liegt der Löwe – das Tier, das ihm der Legende nach treu blieb, nachdem er ihm einen Dorn aus der Pranke gezogen hatte. Im Hintergrund öffnet sich ein See, umgeben von steilen Bergen, die sich in der Luft verlieren.
Zerschnitten, verkauft und wieder zusammengesetzt
Über den Fund des Gemäldes kursiert eine malerische Legende: Der Rumpf habe als Tischplatte gedient und der Kopf einem Schuster als Keil. Eine schöne Geschichte, aber sie stimmt nicht. Der belegte Hergang ist weniger romantisch und brutaler: Der römische Händler Pietro Camuccini zerteilte die Tafel mit geraden Schnitten, um den besser ausgeführten Kopf gesondert verkaufen zu können. 1819 erwarb Kardinal Fesch den Kopf. Später stieß er in einem römischen Antiquitätengeschäft auf eine Tafel desselben Stils mit einem Loch genau dort, wo der Kopf hätte sein müssen – und als er beide Stücke aneinanderlegte, passten sie exakt. 1856 erwarb Papst Pius IX. das Werk.
Handgemalte Reproduktion für Ihr Zuhause
Jede Reproduktion des Gemäldes Der heilige Hieronymus in der Wildnis wird vollständig von Hand in Öl auf Leinwand gemalt – es ist kein Druck, sondern ein echtes Gemälde, das ein erfahrener Maler eigens für Sie schafft. Es ist in acht Größen erhältlich, auf Wunsch auf einen Keilrahmen gespannt und in einem Rahmen aus unserem 3D-Angebot. Die zurückhaltende, erdige Farbskala macht das Gemälde passend für ein Arbeitszimmer, eine Bibliothek oder eine ruhige Ecke des Wohnzimmers.
- Motiv: Der heilige Hieronymus in der Wildnis, Leonardo da Vinci, ca. 1480–1490
- Technik: handgemaltes Öl auf Leinwand, Gemäldereproduktion
- Größen: 8 Formate, auf Wunsch auf Keilrahmen gespannt
- Wissenswertes: die Tafel wurde zerschnitten, um den Kopf gesondert zu verkaufen – Kardinal Fesch fand beide Teile getrennt und fügte sie wieder zusammen









































