Beschreibung


Paul Gauguin – Wo kommen wir her? Was sind wir? Wohin gehen wir?
| Erstellungsjahr: | 1897 |
| Originalgröße: | 374,6 cm x 139,1 cm |
| Lackstil: | Symbolik |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Standort: | Museum of Fine Arts, Boston |
Öl auf Leinwand Woher kommen wir? Was sind wir? Wohin gehen wir? ist eines von Gauguins bedeutendsten Gemälden auf Leinwand.
Gauguin schwor, nach der Fertigstellung dieses Gemäldes Selbstmord zu begehen – etwas, das er in der Vergangenheit versucht hatte. Nach Angaben des Autors sollte das Öl auf Leinwand von rechts nach links betrachtet werden, wobei die drei Hauptfigurengruppen auf der Leinwand die Fragen darstellen, die Gauguin dem Gemälde hinzufügte.
Drei Frauen mit einem Kind stellen den Beginn des Lebens dar; die Gruppe in der Mitte symbolisiert die Existenz der Jugendjahre; und in der letzten Gruppe auf der linken Seite der Leinwand hat der Künstler eine ältere Frau gemalt, die sich mit dem bevorstehenden Tod abgefunden zu haben scheint und in ihre eigenen Gedanken versunken ist. Zu ihren Füßen steht ein seltsamer weißer Vogel, der die Bedeutungslosigkeit von Worten symbolisiert. Die blaue Statuette im Hintergrund stellt das dar, was Gauguin selbst als „die andere Welt“ bezeichnete.
Gauguin ist für Öl auf Leinwand Where Do We Come From? Was sind wir? Wohin gehen wir?sagte, dass es alle seine bisherigen Werke übertreffe und dass er in Zukunft nie ein besseres Bild als dieses malen könne.
Es handelt sich um ein großformatiges Ölgemälde voller Philosophien, und nach eigenen Angaben des Künstlers vollendete er dieses Werk mit größter Begeisterung, da Gauguin zuvor durch Armut und Verzweiflung zum Selbstmord gezwungen worden war. In dieser Komposition vereint er die Fantasien von Träumen und die Gefühle des Lebens auf Tahiti. Die dreistufige Komposition dieses Gemäldes arrangiert von rechts nach links drei Protagonisten, ein Baby, einen jungen Mann beim Obstpflücken und eine alte Frau, die uns abwechselnd die Geheimnisse von Geburt, Leben und Tod offenbaren. Es ist ein Prozess, den der Mensch sein ganzes Leben lang durchlaufen muss, aber es ist auch Gauguins Zusammenfassung seines eigenen inneren Denkens und ein Beweis dafür, dass sein Leben nicht verschwendet wurde. Die Farbe des Gemäldes ist einfach und voller Geheimnisse, und die Technik der Handlung ist voller orientalischer Dekoration und Romantik, und die philosophischen Fragen des Malers über den Sinn des Lebens sind in den fleckigen, schönen und verträumten Bildern impliziert.
Paul Gauguin (1848-1903), ein repräsentativer Maler des Postimpressionismus. Gauguin wurde in Paris als Sohn eines Journalisten und der Tochter eines peruanischen Schriftstellers geboren. Gauguins Gemälde sind aufgrund ihrer primitiven und symbolischen Tendenzen sowie ihres sogenannten „Synthesestils“ einzigartig in der Geschichte der westlichen modernen Kunst. Gauguin war in seinen frühen Jahren Seemann und Geschäftsmann. 1871 kam er nach Paris, um Börsenmakler zu werden. In dieser Zeit begann er sich unter dem Einfluss seines Freundes Schnack für die Malerei zu interessieren. Im Jahr 1883 gab Gauguin, der schon immer ein Amateurmaler gewesen war, plötzlich seine vielversprechende und beneidenswerte Bankposition auf und beschloss, ein professioneller Maler zu werden. Er war damals 35 Jahre alt. Zunächst war er von der impressionistischen Malerei besessen und nahm an mehreren Ausstellungen impressionistischer Malerei teil. Später, als er vom ästhetischen Konzept des Symbolismus getrieben wurde, verließ er den Impressionismus und wandte sich gegen den impressionistischen künstlerischen Anspruch auf die objektive Nachbildung der Natur und befürwortete die Unterscheidung künstlerischer Bilder. Das objektive Bild ist zugleich voller subjektiver Gefühle des Künstlers.









































































