Beschreibung







Apfelbaum I ist Klimts quadratische Landschaft von etwa 1912: Ein einzelner Apfelbaum mit breiter, runder Krone füllt fast die ganze Leinwand, zwischen blaugrünen und grünen Blättern leuchten rote Äpfel, und darunter breitet sich eine Wiese mit weißen, gelben, rosa, violetten und roten Blüten aus. Das Original, 109 x 110 cm groß, befindet sich seit 2006 in Privatbesitz. Wir malen es für Sie von Hand in Öl auf Leinwand, in acht quadratischen Formaten von 60 x 60 bis 150 x 150 cm oder nach Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.
| Titel: | Apfelbaum I |
| Weitere Titel: | Apple Tree I · Apfelbaum |
| Maler: | Gustav Klimt (1862–1918) |
| Entstehungsjahr: | um 1912 |
| Originalgröße: | 109 cm x 110 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Wiener Secession, Landschaftsmalerei |
| Standort: | Privatsammlung |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl auf Leinwand, acht quadratische Formate von 60 x 60 bis 150 x 150 cm oder nach Maß |
Apfelbaum I – Gustav Klimt
Was zeigt das Gemälde?
Das Gemälde zeigt einen einzelnen Apfelbaum mitten in einer Wiese. Seine Krone ist breit und rund und füllt fast die ganze quadratische Leinwand, sodass wir den Baum aus nächster Nähe sehen, als stünden wir direkt vor ihm. Das Laub ist mit dichten, kleinen Pinselstrichen in Blaugrün und Grün gemalt, und dazwischen leuchten rote Äpfel wie kleine Lichter. In der Mitte führt ein dünner dunkler Stamm nach unten.
Der untere Teil der Leinwand ist eine Wiese voller Blumen: weiß, gelb, rosa, violett und rot. Die Blüten sind als kleine runde Farbtupfer gemalt und ergeben zusammen mit den Äpfeln in der Krone ein Muster, das sich über die ganze Fläche wiederholt. Deshalb wirkt das Gemälde an der Wand heiter und üppig, wie ein Sommertag auf dem Land, obwohl weder Menschen noch Häuser darauf zu sehen sind.
Warum hängt der Apfelbaum nicht mehr im Belvedere?
Das Gemälde gehörte lange zur Sammlung des Belvedere in Wien, deshalb nennen ältere Quellen noch dieses Museum. Im Januar 2006 gab die Republik Österreich jedoch fünf Gemälde Klimts an Maria Altmann und die übrigen Erben von Ferdinand und Adele Bloch-Bauer zurück. Darunter waren die beiden Porträts von Adele Bloch-Bauer und eben dieser Apfelbaum.
Im November 2006 wurde das Gemälde bei Christie’s in New York für rund 33 Millionen US-Dollar versteigert. Seitdem befindet es sich in Privatbesitz und ist nicht dauerhaft öffentlich zu sehen. Mehr über die Familie Bloch-Bauer und ihre Klimt-Sammlung steht in der Klimt-Datenbank. Wenn Sie den Apfelbaum jeden Tag vor Augen haben möchten, malen wir ihn in Öl, im Format, das zu Ihrer Wand passt.
Was bedeutet das Gemälde?
Apfelbaum I hat keine verborgene Geschichte und keine Symbole, die man entschlüsseln müsste. Es ist ein Gemälde des Sommers: ein Baum voller Früchte und eine Wiese voller Blumen. Viele sehen darin Fruchtbarkeit und Fülle, vor allem aber Freude an der Farbe. Bei Klimt, den die meisten von seinen goldenen Frauenporträts und vom Kuss kennen, ist das die andere Seite – der Maler, der im Sommer die Natur malte.
Darum passt es gut in einen Raum, der hell und warm sein soll: ein Wohnzimmer, eine Küche mit Essplatz oder ein Schlafzimmer. Die roten Äpfel und die bunten Blüten bringen Leben an die Wand, das dichte Grün beruhigt sie wieder. An der Wand wirkt es wie ein Blick durchs Fenster in einen Garten im Hochsommer, den Sie auch im Winter ansehen können.
Wann und wo malte Klimt diesen Baum?
Klimt malte das Gemälde um 1912 in Öl auf Leinwand, im fast quadratischen Format 109 x 110 cm. Es ist eine der quadratischen Landschaften, die er während seiner Sommeraufenthalte am Attersee in Oberösterreich malte. Das Quadrat bevorzugt weder Höhe noch Breite, deshalb steht der Baum ruhig in der Mitte, und die Krone breitet sich gleichmäßig nach allen Seiten aus.
Die römische Ziffer I unterscheidet ihn von Klimts zweitem Apfelbaum. Mehr über den Maler, sein Leben und sein Werk steht in der Wikipedia.
Apfelbaum I unter Klimts Werken
Wenn Ihnen Klimts Natur gefällt, finden Sie bei uns mehrere seiner Bäume und Gärten. Am nächsten steht ihm der zweite Apfelbaum, Apfelbaum II. Ein Obstbaum ist auch Birnbaum, einen Garten voller Blumen und hoher Sonnenblumen zeigt Bauerngarten mit Sonnenblumen, und einen Wald schlanker Stämme über Herbstlaub zeigt Buchenwald.
Welchen Apfelbaum wählen? Nehmen Sie Apfelbaum I, wenn Sie eine einzige runde Krone voller roter Äpfel über einer blühenden Wiese möchten; sehen Sie sich den zweiten an, wenn Sie eine andere Fassung desselben Motivs interessiert, und vergleichen Sie beide. Unter unseren Klimt-Landschaften ist Apfelbaum I eine der farbigsten und passt deshalb gut in einen Raum mit ruhigen Möbeln, dem Farbe fehlt.
Wie entsteht unser handgemalter Apfelbaum I?
Der Maler beginnt mit einer Zeichnung von Stamm und Kronenumriss, denn das Gleichgewicht zwischen runder Krone und Wiese trägt das ganze Gemälde. Dann legt er in dünnen Schichten die dunkleren Grün- und Blautöne im Inneren der Krone an und darüber immer hellere Blattstriche. Die roten Äpfel kommen, wenn das Grün getrocknet ist, jeder einzeln, mit reinem Rot und einem kleinen Glanzlicht. Die Blumenwiese malt er zuletzt, mit dichten runden Pinseltupfern in Weiß, Gelb, Rosa, Violett und Rot.
Die Aufnahmen zeigen unsere Kopien dieses Gemäldes. Auf der ersten Aufnahme hängt unser Apfelbaum I in einem silbergoldenen Rahmen an einer weißen Wand neben einer Glastür zum Balkon, von vorn fotografiert. Die zweite Aufnahme zeigt dasselbe Gemälde schräg vom Flur aus. Auf der dritten Aufnahme sehen Sie die Rahmenecke und daneben ein kleines Schild mit QR-Code, auf dem steht, dass es sich um eine von Hand gemalte Reproduktion von Klimts Apfelbaum I handelt. Die vierte Aufnahme zeigt die Leinwand aus der Nähe: rote Äpfel, weiße und rosa Blüten und dunkle Äste, mit dickem Farbauftrag gemalt.
Die fünfte Aufnahme entstand von der Treppe aus: Unser Gemälde hängt an der Wand, und im Vordergrund lehnt eine weitere unserer Kopien. Auf der sechsten Aufnahme steht eine zweite Kopie des Apfelbaums in einem dunklen Rahmen mit schmaler goldener Innenkante auf einer Staffelei zwischen Rahmenmustern in unserem Atelier. Die siebte Aufnahme zeigt noch einmal aus der Nähe Äpfel und Blätter mit erhabenen Pinselstrichen.
Jedes Gemälde ist eine handgemalte Kopie, eigens für Ihre Bestellung angefertigt, und deshalb gleicht keines dem anderen ganz. Ein Kunstdruck kann diese erhabenen Pinselstriche auf Äpfeln und Blüten nicht wiedergeben.
Welches Format für welche Wand?
Kurz gesagt: über dem Sofa oder Bett 100 x 100 oder 110 x 110 cm, über einer Kommode oder in einem kleineren Raum 70 x 70 oder 80 x 80 cm, für eine große Wand 120 x 120 oder 150 x 150 cm. Das Format 110 x 110 cm entspricht fast genau der Größe des Originals.
Es gibt acht quadratische Formate: 60 x 60, 70 x 70, 80 x 80, 90 x 90, 100 x 100, 110 x 110, 120 x 120 und 150 x 150 cm. Die kleinsten passen in einen Flur oder über einen Schreibtisch, die mittleren über Möbel, die größten an eine große leere Wand, die die Krone von Rand zu Rand füllt. Weil sich Äpfel und Blüten über die ganze Leinwand wiederholen, behält auch ein kleineres Ölgemälde sein Muster. Ein Gemälde fürs Wohnzimmer sollte etwa zwei Drittel der Breite des Möbels darunter einnehmen; über einem 150 cm breiten Sofa sind das 100 x 100 cm.
Hängen Sie die Mitte der Leinwand etwa 150 cm über dem Boden auf, über einem Sofa oder Kopfteil mit 20 bis 30 cm Abstand. Die grüne Krone und die roten Äpfel vertragen sich gut mit Holz, weißen Wänden und Pflanzen im Raum.
Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen
Passt keines der acht Formate zu Ihrer Wand, malen wir das Gemälde nach Maß; am besten wirkt es quadratisch wie das Original. Senden Sie uns die gewünschte Breite und Höhe, und wir nennen Ihnen Preis und Lieferzeit. Jedes Gemälde auf Leinwand, das wir malen, ist auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und fertig zum Aufhängen.
Für die Leiste nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: Sie zeigt an diesem Motiv jedes unserer Rahmenprofile, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können, bevor Sie sich entscheiden – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Wenn Sie sehen möchten, wie das Gemälde an Ihrer eigenen Wand wirkt, ist das unser separater Service der Raumplatzierung. Dieser Landschaft steht ein silbergoldenes Profil wie auf der ersten Aufnahme gut, weil es das Licht in der Krone betont; ein dunkler Rahmen mit schmaler Goldkante wie auf der sechsten Aufnahme vertieft dagegen das Grün.
Lieferung und Gewährleistung
Jedes Gemälde entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie daher mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewähltem Format. Wir versenden es gespannt und transportgeschützt, gerahmt, sofern Sie einen Rahmen gewählt haben, nach Deutschland, Österreich und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe; stimmt etwas nicht, korrigieren wir es, solange die Leinwand noch in unserer Werkstatt ist. Für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.
Verschenken Sie es und kennen das passende Format nicht, gibt es einen Geschenkgutschein. Weitere Werke Klimts finden Sie in der Galerie Gustav Klimt, mehr über den Maler in unserem Beitrag 10 interessante Fakten über Gustav Klimt.
Häufige Fragen
Wo befindet sich Klimts Apfelbaum I heute?
Das Gemälde befindet sich in Privatbesitz und ist nicht dauerhaft ausgestellt. Bis 2006 hing es im Belvedere in Wien, dann gab die Republik Österreich es an die Erben von Ferdinand und Adele Bloch-Bauer zurück. Im November 2006 wurde es bei Christie’s in New York für rund 33 Millionen Dollar versteigert. Möchten Sie es zu Hause haben, malen wir es von Hand in Öl.
Was zeigt Klimts Apfelbaum I?
Es zeigt einen einzelnen Apfelbaum mit großer, runder Krone, die fast die ganze quadratische Leinwand füllt. Zwischen blaugrünen und grünen Blättern leuchten rote Äpfel, in der Mitte führt ein dünner dunkler Stamm nach unten, und darunter liegt eine Wiese mit weißen, gelben, rosa, violetten und roten Blüten. Menschen gibt es keine, nur Baum, Früchte und Blumen.
Wann entstand Apfelbaum I?
Das Gemälde entstand um 1912. Klimt malte es in Öl auf Leinwand im fast quadratischen Format 109 x 110 cm, als eine der quadratischen Landschaften seiner Sommeraufenthalte am Attersee. Die römische Ziffer I unterscheidet es von Klimts zweitem Apfelbaum, den Sie bei uns unter dem Titel Apfelbaum II finden.
Ist Ihr Apfelbaum I wirklich von Hand gemalt?
Ja. Jeder unserer Apfelbäume ist ein Kunstgemälde, das der Maler von Hand in Öl auf Leinwand malt, von der Zeichnung der Krone bis zur letzten Blüte in der Wiese. Deshalb sind die Pinselstriche auf den Äpfeln sichtbar und fühlbar, wie die vierte und die siebte Aufnahme zeigen. Vor dem Versand senden wir Ihnen eine Fotografie, damit Sie freigeben oder eine Korrektur wünschen.
Welches Format von Apfelbaum I entspricht dem Original?
Dem Original am nächsten kommt das Format 110 x 110 cm, denn das Original misst 109 x 110 cm. Wenn Sie weniger Platz haben, gibt es kleinere Formate bis hinunter zu 60 x 60 cm, für eine große Wand 120 x 120 und 150 x 150 cm. Alle Formate sind quadratisch, deshalb ändert sich das Verhältnis von Krone und Wiese nie.
Welcher Rahmen passt zu Apfelbaum I?
Am besten passt ein silbergoldener Rahmen wie auf der ersten Aufnahme, wo unsere Kopie an einer weißen Wand hängt. Er betont die hellen Striche in der Krone und harmoniert mit den roten Äpfeln. Schön wirkt auch ein dunkler Rahmen mit schmaler Goldkante wie auf der sechsten Aufnahme. Alle Profile vergleichen Sie in unserer 3D-Anwendung, ohne Rahmen kommt die Leinwand gespannt und fertig zum Aufhängen.
In welchen Raum passt Apfelbaum I?
Am schönsten wirkt er in einem hellen Raum: im Wohnzimmer über dem Sofa, in der Küche oder im Essbereich und im Schlafzimmer über dem Bett. Die grünen und roten Töne vertragen sich mit Holz, weißen Wänden und Zimmerpflanzen. Weil keine Figuren darauf sind, beherrscht er den Raum nicht, und mit seinen Farben belebt er auch eine sonst leere, kühle Wand.
Ist Apfelbaum I ein gutes Geschenk?
Ja, dieser Apfelbaum ist ein dankbares Geschenk, weil er heiter, farbig und frei von persönlichen Motiven ist und deshalb in fast jedes Zuhause passt, auch zum Einzug in ein neues Haus. Kennen Sie die Wandmaße nicht, verschenken Sie besser einen Geschenkgutschein, mit dem der Beschenkte Format und Rahmen selbst wählt. Wir malen auf Bestellung, bestellen Sie also rechtzeitig.
Wie pflege ich Apfelbaum I in Öl?
Ölfarbe ist robust, deshalb ist die Pflege einfach. Hängen Sie das Gemälde nicht in direkte Sonne und nicht über einen Heizkörper, und entfernen Sie Staub gelegentlich mit einem weichen, trockenen Tuch oder Pinsel, ohne Wasser und Reinigungsmittel. Die Leinwand ist auf einen Holzkeilrahmen gespannt, lehnen Sie sie also nicht an scharfe Kanten. So bleiben rote Äpfel und grüne Krone über Jahre lebendig.
- Motiv: ein einzelner Apfelbaum mit runder Krone voller roter Äpfel über einer Wiese mit bunten Blüten.
- Original: um 1912, Öl auf Leinwand, 109 x 110 cm, Privatsammlung.
- Unsere Fassung: eine handgemalte Reproduktion in Öl auf Leinwand, in acht quadratischen Formaten oder nach Maß.
- Gut zu wissen: das Format 110 x 110 cm entspricht fast dem Original, und vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie zur Freigabe.









































