Beschreibung
Horizont I – ein Horizont, den es so nicht gibt
Das Leinwandgemälde lagert drei waagerechte Bänder eines auf dem anderen — grüngrau oben, leuchtend goldgelb in der Mitte, braunrot unten: ein abstraktes Gemälde, dessen Tiefe allein aus der Reihenfolge der Bänder entsteht. Die Übergänge sind weich und werden nirgends zur Linie. Die ganze Fläche ist in waagerechte Furchen gekämmt, die von Rand zu Rand laufen.
Technik & Textur
Jedes Band ist mit dem Spachtel in langen waagerechten Zügen aufgetragen und danach durchgekämmt, sodass die Farbe in Graten und Tälern liegt statt auf einer ebenen Fläche. An den Grenzen ist die Nachbarfarbe in einzelnen Furchen zu sehen, weil die Bänder nass in nass gelegt wurden. Der obere Rand ist der dunkelste und am dichtesten gekämmte, der untere der glatteste.
Das Motiv
Die Farbfolge ist keine natürliche — einen solchen Horizont gibt es nicht, und doch liest er sich als Horizont, weil die Bänder waagerecht liegen und die Helligkeit zur Mitte hin zunimmt. Das gelbe Band ist das schmalste und hellste und wirkt deshalb wie eine Lichtquelle zwischen zwei dunkleren. Kein Gegenstand kommt vor.
Einrichtung & Platzierung
Ein langgestreckter Ausschnitt und ein ruhiger Aufbau sind für eine breite, leere Fläche gemacht — über einer niedrigen Kommode oder einem Schreibtisch. In dieser erdigen Palette verträgt es sich mit Rattan, Ton und heller Eiche.
- Technik: handgemaltes Gemälde auf Leinwand, lange waagerechte Spachtelzüge, durchgekämmte Furchen, nass in nass
- Palette: Grüngrau, Goldgelb, Braunrot, Ocker
- Ideal für: Wohnzimmer, Schlafzimmer, Esszimmer
- Charakter: ruhig, erdig, offen
Wählen Sie die Größe, die zu Ihrer Wand passt.









































