Beschreibung
Stillleben mit Suppenterrine – Pissarros Gemälde aus Pontoise
Eine große cremefarbene Suppenterrine mit Deckel, bemalt mit einer orangeroten Girlande und Quasten, dahinter eine dunkle Flasche, ein Weidenkorb voller gelber, grüner und dunkelroter Äpfel und zwei Äpfel, die auf das Tuch gerollt sind. Das Tuch ist rot, bedruckt mit kleinen blauen Blüten. Die Leinwand misst 65 × 83 cm, entstand 1877 und wird im Musée d’Orsay in Paris aufbewahrt (RF 2818). Bei uns übernimmt sie die Hand des Malers: ein handgemaltes Gemälde auf Leinwand, Öl auf Leinwand.
Zwei Einträge, die nebeneinander stehen
Zu dieser Leinwand verzeichnet das Werkverzeichnis zweierlei. Es verortet die Szene in Pontoise, dem Städtchen nördlich von Paris, wo Cézanne in den siebziger Jahren neben Camille Pissarro arbeitete. Und als ersten Besitzer nennt es eben Camille Pissarro. Wie das Werk zu ihm kam, sagt der Eintrag nicht, und wir werden es nicht hinzudichten – er sagt aber, dass das erste Haus dieses Werks das Haus eines anderen Malers war.
Ein Raum, in dem Gemälde hängen
Hinter dem Tisch ist die Wand nicht leer: links hängt eine gerahmte Landschaft mit einem hellen Gebäude, oben in der Mitte eine große helle Fläche mit weißen Formen, oben rechts ein weiterer Rahmen mit grünem Rand. Was diese Arbeiten sind, verzeichnet das Werkverzeichnis nicht, und darum werden auch wir sie nicht benennen. Sie sagen jedoch etwas anderes: das Stillleben steht nicht vor einer neutralen Wand, sondern in einem Raum, in dem gearbeitet wird und in dem Kunst hängt.
1937 in Warschau und Prag
Als das Werk bereits dem Louvre gehörte, schickte man es auf Reisen. Im Februar und März 1937 war es im Nationalmuseum in Warschau, in der Ausstellung französischer Malerei von Manet bis zur Gegenwart, und im April desselben Jahres in Prag, wo man es unter dem Titel Stillleben mit Äpfeln zeigte. Deshalb stehen unter den verzeichneten Titeln auch tschechische: Zátiší s jablky und Zátiší s polévkovou mísou.
Das rote Tuch, die Äpfel und die weiße Terrine geben diesem Werk mehr Farbkraft als den meisten Stillleben Cézannes – es ist warm und laut genug, um eine Wand allein zu tragen. Gut wirkt es im Esszimmer, in der Küche oder in einem Gastraum. Die fünfzehn Größen reichen von 55 × 43 cm bis 180 × 140 cm; weil die Leinwand breit ist, beginnt das kleinste Maß bei 55 cm und nicht bei 50. Zwischenmaße spannen wir nach Maß, und wie es gerahmt wirkt, zeigt unsere Anwendung für die 3D-Ansicht. Unter unseren Kunstgemälden auf Leinwand passen dazu Der Korb mit Äpfeln, Die Pappeln, ebenfalls bei Pontoise gemalt, und Früchte und ein Krug auf einem Tisch.
- Motiv: Stillleben mit Suppenterrine, Paul Cézanne, 1877, Musée d’Orsay, Paris (RF 2818)
- Technik: handgemaltes Gemälde, Öl auf Leinwand, Reproduktion
- Größen: 15 Formate, auf Wunsch auch Sondergröße nach Maß
- Wissenswertes: als ersten Besitzer nennt das Werkverzeichnis den Maler Camille Pissarro









































