Beschreibung
Die Kartenspieler (Courtauld) – zwei Männer, die über den Karten schweigen
Dies ist die dichteste Fassung von Cézannes berühmtester Werkgruppe: Zwei Bauern sitzen einander gegenüber, und zwischen ihnen ist nichts als der Tisch und die Stille. Die Leinwand hängt in der Courtauld Gallery in London. Unser handgemaltes Leinwandgemälde bringt Ihnen diese strenge, gesammelte Szene in den Raum, in Öl auf Leinwand, mit dem warmen Rot des Tisches, das die ganze Komposition zusammenhält.
Worin sich diese Fassung von den anderen unterscheidet
Cézanne malte die Kartenspieler fünfmal. Die ersten beiden Leinwände sind voll: fünf Figuren in der Barnes Foundation, vier im Metropolitan. Danach räumte er die Szene bis auf zwei Spieler aus, und zu diesen drei späten Leinwänden gehört die Londoner. Unter den drei Zweier-Fassungen ist sie die einzige, auf der keine Weinflasche auf dem Tisch steht: Die Fassung im Musée d’Orsay und die private zeigen sie beide, genau mittig zwischen den Männern. Damit ist die Londoner zugleich die kahlste – nichts teilt die Szene, nichts lenkt den Blick ab.
Wer die beiden Männer am Tisch sind
Die Modelle waren keine Berufsmodelle: Cézanne malte Landarbeiter aus der Umgebung von Aix-en-Provence, von denen einige auf dem Familiengut Jas de Bouffan arbeiteten. Der Mann links mit dem hellen Hut raucht Pfeife, der rechte mit der bläulichen Mütze beugt sich über die Karten. Keiner von beiden zeigt eine Regung. Als möglichen Anstoß nennt die Literatur häufig ein Kartenspieler-Gemälde der Brüder Le Nain in Aix – eine Deutung der Forschung, keine Aussage des Malers.
Was Sie auf der Leinwand sehen
Die Komposition ruht auf dem rotorangen Tisch, der als Achse der Szene wirkt; dahinter läuft eine dunkle Holzvertäfelung, darüber eine hellere Wand. Beide Gestalten sind aus breiten, deutlich sichtbaren Farbflächen aufgebaut: Die Kleidung ist nicht gezeichnet, sondern gefügt. Das Original misst 60 × 73 cm und entstand zwischen 1892 und 1895.
Der Sammler, der die Leinwand für die Öffentlichkeit rettete
Samuel Courtauld war kein Kunsthistoriker, sondern Inhaber einer Kunstfaserfabrik. In den 1920er Jahren kaufte er mit eigenem Geld französische Moderne, als die britischen Museen sie noch nicht ernst nahmen, und schenkte die Sammlung 1932 dem kunsthistorischen Institut, das seinen Namen trägt. Diese Kartenspieler erwarb er im März 1929 (Inv. P.1932.SC.57). Deshalb ist eine der fünf Fassungen heute in London öffentlich zu sehen, während die 2011 nach Katar verkaufte es nicht ist.
Zwei Gestalten und viel Stille
Das Rot des Tisches hält die ganze Komposition zusammen – und genau deshalb lassen wir dieses Motiv von Hand malen statt drucken. Zehn Formate stehen bereit, dazu die Anfertigung nach Maß für eine bestimmte Wand. Im Esszimmer oder in einer Hausbibliothek kommt es besonders gut zur Geltung. Den Rahmen prüfen Sie vorab in unserer realistischen 3D-Ansicht. Unter unseren handgemalten Leinwandgemälden finden Sie auch weitere Figurenmotive Cézannes: Die Kartenspieler (Metropolitan), Junge mit Totenschädel und Fastnacht (Mardi Gras).
- Motiv: Die Kartenspieler, Paul Cézanne, 1892–1895, Courtauld Gallery, London
- Technik: handgemaltes Gemälde, Öl auf Leinwand, Reproduktion
- Größen: 10 Formate, auf Wunsch auf Keilrahmen gespannt oder nach Maß
- Wissenswertes: unter den drei Zweier-Fassungen ist die Londoner die einzige ohne Weinflasche auf dem Tisch









































