Beschreibung
Studienkopf einer Hannakin ist eine kleine Ölstudie auf Holz, die Gustav Klimt um 1883 malte, vermutlich noch als Student: Kopf und Schultern einer jungen Frau mit einem großen weißen Kopftuch über einer ockergelben Haube, die blaugrauen Augen zur Seite gewandt, das Gesicht fein ausgearbeitet vor einem hellen, fast einfarbigen Hintergrund. Das Original misst nur 28,6 x 22,7 cm und hängt im Leopold Museum in Wien. Wir malen es von Hand in Öl auf Leinwand als Vergrößerung, in sieben Hochformaten von 50 x 60 bis 120 x 150 cm oder nach Maß, und senden Ihnen vor dem Versand eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.
| Titel: | Studienkopf einer Hannakin |
| Weitere Titel: | Head Study of a Girl from Haná · Studio di testa di una ragazza della Haná · Mädchen aus der Hanna |
| Maler: | Gustav Klimt (1862–1918) |
| Entstehungsjahr: | um 1883 |
| Originalgröße: | 28,6 cm x 22,7 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Holz |
| Malstil: | Historismus, akademische Kopfstudie |
| Standort: | Leopold Museum, Wien (Inv.-Nr. 4143) |
| Unsere Reproduktion: | Handgemaltes Öl auf Leinwand, vergrößert, sieben Hochformate oder nach Maß |
Studienkopf einer Hannakin – Gustav Klimt
Was zeigt das Gemälde?
Der Studienkopf einer Hannakin zeigt Kopf und Schultern einer jungen Frau, aus der Nähe gesehen. Ihr Gesicht ist uns zugewandt, doch die blaugrauen Augen blicken seitlich nach links, am Betrachter vorbei, als hätte etwas außerhalb des Rahmens ihre Aufmerksamkeit geweckt. Der Mund ist ruhig und ernst, die Lippen sind rot. Eng um das Haar liegt eine ockergelbe Haube, und darüber ein großes weißes Kopftuch, das das Gesicht rahmt und locker auf die Schultern fällt.
Alles rund um das Gesicht ist rasch und leicht gemalt: Tuch, Kleid und Hintergrund sind lockere Striche in Weiß, hellem Grau und Beige, fast eine einzige Farbe. Vor diesem luftigen Grund tritt das Gesicht hervor, sorgfältig modelliert und reich an Einzelheiten. Kein Raum, keine Landschaft, keine Geschichte – nur ein Mädchen, ein Tuch und ein Blick.
Ein Kopftuch aus der Hanna auf einer kleinen Holztafel
Die Hanna (tschechisch Haná) ist eine fruchtbare Tieflandschaft in Mittelmähren, heute in Tschechien, und laut dem Leopold Museum ist das große weiße Kopftuch des Mädchens typisch für diese Region. Der Titel verwendet mit „Hannakin“ das alte Wort für eine Frau aus der Hanna. Das Museum nennt ihren Namen nicht; der Titel beschreibt sie nur nach dem Ort, aus dem sie kam.
Die ganze Studie ist auf eine Holztafel gemalt, nur 28,6 cm hoch und 22,7 cm breit, etwa so groß wie ein A4-Blatt. Deshalb ist jedes Format, das wir anbieten, eine Vergrößerung: im kleinsten Format etwa auf das Doppelte, im größten auf mehr als das Fünffache. Wir sagen Ihnen das offen, damit Sie genau wissen, was Sie bestellen – Klimts Studie, von Hand in einer Größe gemalt, die das Original nie hatte, und auf Leinwand statt auf Holz.
Was erzählt das Gemälde über den jungen Klimt?
Die Tafel ist nicht datiert. Das Leopold Museum setzt sie um 1883 an und nimmt an, dass Klimt sie noch als Student malte; er wurde 1862 geboren, war also etwa zwanzig. Er studierte an der Wiener Kunstgewerbeschule, und eine Kopfstudie wie diese ist genau die Art von Übung, mit der ein junger Maler Hand und Auge schult.
Das Museum hebt das große technische Können hervor, das sie zeigt: Klimt verbindet ein detailliert modelliertes Gesicht mit einem nahezu monochromen Hintergrund und malt Kleid, Kopftuch und Hintergrund leicht und luftig. Der seitliche Blick verleiht der Studie ihren spontanen Charakter.
Wo befindet sich das Original?
Das Original befindet sich im Leopold Museum in Wien unter der Inventarnummer 4143 und ist laut dem Museum ausgestellt. Es kam 1994 in die Privatstiftung des Leopold Museums. Weil es so klein ist, geht man im Ausstellungsraum leicht daran vorbei; aus der Nähe sieht man, wie das Gesicht aus feinen Strichen aufgebaut ist, während das Tuch nur aus wenigen raschen Tupfern Weiß besteht.
Wenn Sie einen Besuch planen, prüfen Sie vorher die Website des Museums, denn Werke werden manchmal umgehängt oder an Ausstellungen verliehen. Für Ihre eigene Wand ist eine handgemalte Fassung der Weg, dieses stille Gesicht in einer Größe zu besitzen, die man auch vom anderen Ende des Raumes sieht. Mehr über Klimts Leben bietet die deutsche Wikipedia.
Der Studienkopf einer Hannakin unter Klimts Werken
In unserer Galerie hat diese Studie Verwandte unter Klimts Porträts und frühen Werken. Helene Klimt ist das Profil seiner kleinen Nichte aus dem Jahr 1898, und Sonja Knips aus demselben Jahr zeigt eine junge Frau in einem blassrosa Kleid – wie die Hannakin sind beide stille Porträts wirklicher Menschen. Waldboden ist eine winzige Ölskizze von um 1881/82, und Idylle ist ein weiteres Werk aus seinen frühen Jahren in den 1880ern.
Wählen Sie die Hannakin, wenn Sie ein einzelnes Gesicht, natürliche Farben und den frischen, lockeren Strich einer Studie möchten; wünschen Sie eine sitzende Figur und mehr Farbe, passt Sonja Knips besser, und suchen Sie ein Kinderporträt, Helene Klimt.
Wie malen wir die Hannakin von Hand?
Weil das Original klein ist, überträgt der Maler zuerst mit einem Raster seine Proportionen auf die große Leinwand, damit Gesicht, Linie des Tuchs und Blickrichtung genau dort sitzen, wo Klimt sie gesetzt hat. Dann wird der helle Grund in dünnen Schichten aus Weiß, hellem Grau und Beige aufgetragen, und das Gesicht entsteht langsam: die warmen Hauttöne, der Schatten unter der Haube, die roten Lippen und die blaugrauen Augen.
Das Gesicht wird zuletzt und mit der größten Sorgfalt vollendet, denn es trägt die ganze Studie; Tuch und Kleid dagegen bleiben locker und rasch wie im Original, so vergrößert, dass jeder Strich frei bleibt. Ein Kunstdruck würde den Gegensatz zwischen sorgfältigem Gesicht und luftigem Grund verflachen; von Hand behält jeder Strich seine Struktur. Jedes Gemälde ist eine handgemalte Kopie, eigens für Ihre Bestellung angefertigt, und deshalb gleicht keines dem anderen ganz.
In dieser Studie gibt es kein Gold, und in unserer Fassung auch nicht: Wir malen nur mit Ölfarben. Klimt malte auf Holz, wir malen auf Leinwand, die leichter ist und sich in großem Format einfacher aufhängen lässt.
Welches Format für welche Wand?
Kurz gesagt: 50 x 60 oder 63 x 79 cm für eine kleine Wand, den Flur, das Arbeitszimmer oder neben ein Bücherregal; 70 x 90 oder 80 x 100 cm über einer Kommode, einem Schreibtisch oder dem Bett; 90 x 110 oder 100 x 125 cm über dem Sofa; und 120 x 150 cm für eine große Wand oder einen hohen Raum.
Alle sieben Formate sind Hochformate wie die Tafel, und alle sind Vergrößerungen: Das Original ist nur 22,7 cm breit und 28,6 cm hoch, also ist schon 50 x 60 cm etwa doppelt so groß, und in den größten Formaten ist das Gesicht größer als in Wirklichkeit. Die Formate 80 x 100, 100 x 125 und 120 x 150 cm haben das Seitenverhältnis 4 : 5, das fast genau dem des Originals entspricht; bei den anderen zeigt sich an den Rändern etwas mehr oder etwas weniger vom hellen Grund. Als Gemälde fürs Wohnzimmer gibt 90 x 110 oder 100 x 125 cm über dem Sofa dem Gesicht echte Präsenz. Im Schlaf- oder Arbeitszimmer bleibt dieses Ölgemälde in 50 x 60 oder 63 x 79 cm nah und intim, ein Porträt, dem Sie auf Augenhöhe begegnen.
Hängen Sie die Mitte der Leinwand etwa 150 bis 160 cm über dem Boden auf, damit die Augen ungefähr auf Ihrer Augenhöhe liegen; über Möbeln lassen Sie 20 bis 30 cm zwischen Oberkante des Möbels und Unterkante der Leinwand.
Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen
Passt keines der sieben Formate zu Ihrer Wand, malen wir es nach Maß; behalten Sie ein Hochformat nahe 4 : 5 bei, damit Gesicht und Tuch dort bleiben, wo Klimt sie gesetzt hat. Senden Sie uns die gewünschte Breite und Höhe, und wir nennen Ihnen Preis und Lieferzeit. Jedes Gemälde auf Leinwand, das wir malen, ist auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und fertig zum Aufhängen.
Für die Leiste nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: Sie zeigt an diesem Motiv jedes unserer Rahmenprofile, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können, bevor Sie sich entscheiden – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Wenn Sie sehen möchten, wie das Gemälde an Ihrer eigenen Wand wirkt, ist das unser separater Service der Raumplatzierung. Ein schmaler Rahmen aus Naturholz, in warmem Altgold oder in schlichtem Weiß passt zu den blassen Farben der Studie; ein dünner schwarzer Rahmen gibt ihr ein grafischeres, moderneres Aussehen.
Lieferung und Gewährleistung
Jedes Gemälde entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie daher mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewähltem Format. Wir versenden es gespannt und transportgeschützt, gerahmt, sofern Sie einen Rahmen gewählt haben, nach Deutschland, Österreich und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe; stimmt etwas nicht, korrigieren wir es, solange die Leinwand noch in unserer Werkstatt ist. Für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.
Verschenken Sie es und kennen das passende Format nicht, gibt es einen Geschenkgutschein. Weitere Werke Klimts finden Sie in der Galerie Gustav Klimt, mehr über den Maler in unserem Beitrag 10 interessante Fakten über Gustav Klimt.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Original des Studienkopfs einer Hannakin?
Das Original befindet sich im Leopold Museum in Wien unter der Inventarnummer 4143 und ist laut dem Museum ausgestellt. Es ist ein kleines Öl auf einer Holztafel, um 1883 entstanden. Weil Werke manchmal umgehängt oder verliehen werden, prüfen Sie vor dem Besuch die Website des Museums. Unsere Fassungen sind Vergrößerungen davon, von Hand in Öl auf Leinwand gemalt.
Wie groß ist Klimts Studienkopf einer Hannakin?
Das Original ist klein: 28,6 cm hoch und 22,7 cm breit, in Öl auf Holz gemalt, etwa so groß wie ein A4-Blatt. Deshalb sind alle unsere Formate, von 50 x 60 bis 120 x 150 cm, von Hand auf Leinwand gemalte Vergrößerungen. Das Format 80 x 100 cm bewahrt fast genau das Seitenverhältnis von Klimts Tafel.
Wann malte Klimt die Hannakin?
Die Tafel ist nicht datiert; das Leopold Museum setzt sie um 1883 an und nimmt an, dass Klimt sie noch als Student malte, mit etwa zwanzig Jahren. Sie stammt aus seinen Studienjahren, lange vor seiner goldenen Periode, und zeigt schon seine Sorgfalt bei einem Gesicht und seinen freien, leichten Umgang mit allem rundherum.
Wer ist die Hannakin in Klimts Studie?
Ihr Name ist nicht überliefert: Das Museum beschreibt sie nur als Mädchen aus der Hanna, einer Region in Mittelmähren, heute in Tschechien. Ihr großes weißes Kopftuch über einer ockergelben Haube ist typisch für diese Region. Das Gemälde ist eine Studie, und sein Titel nennt den Ort, aus dem sie kam, nicht die Person selbst.
Was für ein Kopftuch trägt die Hannakin?
Sie trägt ein großes weißes Kopftuch über einer eng anliegenden ockergelben Haube, und laut dem Leopold Museum ist es typisch für die Hanna in Mähren. Klimt malt es mit wenigen lockeren Strichen in Weiß und hellem Grau, sodass es das Gesicht weich rahmt und auf die Schultern fällt.
Kann man die Hannakin in einem großen Format malen?
Ja. Weil das Original nur 28,6 x 22,7 cm misst, ist jedes unserer Formate eine Vergrößerung, von Hand nach Klimts Komposition gemalt. In 50 x 60 cm ist sie etwa doppelt so groß wie das Original, in 120 x 150 cm mehr als fünfmal. Die lockeren Striche von Tuch und Grund werden vergrößert, das Gesicht malen wir mit derselben Sorgfalt wie in der Studie.
Welches Format des Studienkopfs einer Hannakin passt zu meiner Wand?
Für eine kleine Wand, den Flur oder das Arbeitszimmer eignen sich 50 x 60 und 63 x 79 cm. Über einer Kommode, einem Schreibtisch oder dem Bett wählen Sie 70 x 90 oder 80 x 100 cm, über dem Sofa 90 x 110 oder 100 x 125 cm und für eine große Wand 120 x 150 cm. Das Format 80 x 100 cm bewahrt fast genau das Seitenverhältnis des Originals.
In welchen Raum passt die Hannakin?
Sie passt ins Schlafzimmer, ins Arbeitszimmer, in den Flur, in eine Leseecke oder in ein ruhiges Wohnzimmer, überall dorthin, wo ein stilles Gesicht und weiche, blasse Farben willkommen sind. Als Kunstgemälde harmoniert sie mit weißen, cremefarbenen oder grauen Wänden, hellem Holz und Leinen. Hängen Sie sie auf Augenhöhe, denn der seitliche Blick wirkt aus der Nähe am stärksten.
Ist der Studienkopf einer Hannakin ein gutes Geschenk?
Ja, besonders für jemanden mit Wurzeln in Mähren oder Böhmen oder für alle, die Porträts und die frühe, weniger bekannte Seite Klimts schätzen. Die Geschichte einer kleinen Studentenstudie auf einer Holztafel macht sie zu einem Geschenk, das etwas zu erzählen hat. Wenn Sie das Format nicht kennen, wählen Sie 80 x 100 cm oder verschenken Sie einen Gutschein.
- Motiv: eine junge Frau aus der Hanna mit großem weißem Kopftuch über einer ockergelben Haube, die blaugrauen Augen zur Seite gewandt.
- Original: um 1883, Öl auf Holz, 28,6 x 22,7 cm, Leopold Museum, Wien (Inv.-Nr. 4143).
- Unsere Fassung: eine handgemalte Reproduktion in Öl auf Leinwand als Vergrößerung, in sieben Hochformaten oder nach Maß.
- Gut zu wissen: vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.









































