Gustav Klimt – Der Lebensbaum

ab 234,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

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Beschreibung

Der Lebensbaum ist das bekannteste Motiv aus Klimts Stoclet-Fries: ein Baum, dessen Äste sich zu goldenen Spiralen einrollen, links die Gestalt der Erwartung, rechts das umarmte Paar der Erfüllung. Klimt zeichnete ihn 1910–1911 für ein Mosaik im Speisesaal des Palais Stoclet in Brüssel, seine Werkzeichnungen bewahrt das MAK in Wien. Wir malen die ganze Komposition von Hand in Öl auf Leinwand, die Spiralen mit Goldfarbe, in acht breiten Formaten von 90 x 50 bis 250 x 130 cm oder nach Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.

Titel:Der Lebensbaum
Weitere Titel:Tree of Life · Stoclet-Fries · Erwartung und Erfüllung · L’albero della vita
Maler:Gustav Klimt (1862–1918)
Entstehungsjahr:1905–1911 (Werkzeichnungen 1910–1911)
Originalgröße:195,2 cm x 93,8 cm (eine Werkzeichnung, Teil 7)
Originaltechnik:Werkzeichnungen auf Transparentpapier: Grafit, Gold, Pastell, Metall, Platin, Silber, Bronze, Applikationen und Gouache
Malstil:Wiener Secession, Goldene Periode
Standort:MAK – Museum für angewandte Kunst, Wien (Werkzeichnungen) · Mosaik: Palais Stoclet, Brüssel
Unsere Reproduktion:Handgemalt in Öl auf Leinwand nach den Werkzeichnungen, die Spiralen mit von Hand aufgetragener Goldfarbe, acht breite Formate oder nach Maß

Der Lebensbaum – Gustav Klimt

Was zeigt das Gemälde?

Mitten auf einem blassgoldenen Grund steht ein einziger Baum. Sein Stamm ist kurz und dick, und die Äste enden nicht in Laub: Sie rollen sich zu Spiralen ein, Dutzende davon, die die ganze Breite der Leinwand von Rand zu Rand füllen. Auf dem Stamm sitzen augenförmige und dreieckige Ornamente, zwischen den Windungen wachsen kleine grüne Blätter, und am Fuß des Baums liegt ein Band aus Blumen. Hoch oben in den Ästen rechts sitzt ein schwarzer Vogel.

Links steht eine schlanke Frau im Profil, die Arme erhoben und scharf abgewinkelt, gehüllt in ein langes Gewand voller Dreiecke: Das ist die Erwartung, auch Tänzerin genannt. Rechts steht ein Paar in enger Umarmung; der Mann ist von hinten zu sehen, in einem gemusterten Mantel, die Frau lehnt ihr Gesicht an seine Schulter: Das ist die Erfüllung. Der Baum verbindet die beiden, und die Spiralen führen den Blick von einer Seite zur anderen.

Wo ist das Original: in Brüssel oder in Wien?

An beiden Orten, und deshalb wird diese Frage so oft gestellt. Das fertige Werk ist ein Mosaik an den Wänden des Speisesaals im Palais Stoclet in Brüssel, einem Haus, das der Architekt Josef Hoffmann zwischen 1905 und 1911 für den Industriellen Adolphe Stoclet errichtete. Das Haus ist bis heute in Privatbesitz und für Besucher nicht geöffnet; 2009 wurde es in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.

Die Zeichnungen, nach denen das Mosaik ausgeführt wurde, liegen in Wien. Klimt zeichnete für die Wände neun Werkzeichnungen in Originalgröße, sogenannte Kartons, die heute das MAK besitzt, das Wiener Museum für angewandte Kunst. Eine davon, Teil 7 des Lebensbaums, ist 195,2 cm hoch und 93,8 cm breit und auf Transparentpapier mit Grafit, Gold, Pastell, Metall, Platin, Silber, Bronze, Applikationen und Gouache gezeichnet; das Museum kaufte sie 1961. Sie ist in der Schausammlung „Wien 1900“ ausgestellt, die Komposition lässt sich also in Wien sehen, während das Mosaik selbst in Brüssel hinter verschlossenen Türen bleibt.

Was bedeuten Baum, Spiralen und die beiden Figuren?

Der Lebensbaum gehört zu den ältesten Symbolen überhaupt: ein Baum, dessen Wurzeln in die Erde und dessen Äste in den Himmel reichen und der beides verbindet, auch das Leben mit dem Tod. Klimt behält diese Bedeutung, macht aber Ornament daraus. Die Spiralen sind Äste, die nie aufhören zu wachsen, sich nach innen drehen und wieder nach außen, sodass die ganze Wand in Bewegung zu sein scheint.

Den schwarzen Vogel zwischen den Spiralen deutet man oft als Zeichen des Todes, als Schatten inmitten all des Wachstums. Die beiden Figuren runden die Erzählung ab. Die Erwartung wartet, allein und zur Seite gewandt; die Erfüllung sind zwei Menschen, die einander gefunden haben, so nah, dass ihre Körper zu einer einzigen Form verschmelzen. Im Speisesaal in Brüssel stehen sie einander gegenüber, und an beiden Längswänden wächst je ein Baum.

Wie ist der Stoclet-Fries entstanden?

Adolphe Stoclet wollte ein Gesamtkunstwerk: Josef Hoffmann entwarf das Haus, und die Wiener Werkstätte fertigte die Einrichtung. Klimt erhielt den Auftrag für den Speisesaal. Zwischen 1905 und 1911 entwickelte er einen Fries aus drei Teilen: an jeder Längswand einen Lebensbaum, Erwartung und Erfüllung einander gegenüber und an der schmalen Stirnwand eine abstrakte Figur, den Ritter.

Klimt selbst setzte keinen einzigen Stein. Er zeichnete die Kartons in Originalgröße und schrieb Anweisungen für die Handwerker darauf, die das Mosaik in den edelsten Materialien ausführen sollten, etwa Email, Perlmutt und Blattgold. Der Fries gilt oft als Höhepunkt und Abschluss seiner Goldenen Periode: Danach verschwindet das Gold nach und nach aus seinen Gemälden.

Der ganze Baum oder das Detail – was wählen?

Wählen Sie dieses Gemälde, wenn Sie die ganze Geschichte möchten: den Baum mit beiden Figuren auf einer langen Leinwand, etwa doppelt so breit wie hoch. Es ist für eine lange Wand gedacht, über einem Sofa, einem Sideboard oder dem Kopfende eines Bettes. Ist Ihre Wand schmal und hoch, ist Der Lebensbaum (Detail) die bessere Wahl: Er zeigt nur den Stamm, die Spiralen und den schwarzen Vogel, im Hochformat und ohne Figuren.

Dasselbe Gold und dieselben Jahre finden Sie in Der Kuss, dessen umarmtes Paar der Erfüllung nahesteht, und in Adele Bloch-Bauer I. Wenn Sie lieber ein Gemälde über die Lebensalter hätten, sehen Sie sich Die drei Lebensalter der Frau an.

Wie entsteht unser handgemalter Lebensbaum?

Unser Gemälde ist eine handgemalte Kopie nach Klimts Werkzeichnungen, nicht nach dem Mosaik, ausgeführt in Öl auf Leinwand. Der Maler zeichnet zuerst den Stamm, die Hauptspiralen und die Umrisse der beiden Figuren, denn bei dieser Komposition hängt alles am Rhythmus der Windungen. Dann legt er den Grund an, malt Muster für Muster die Gewänder der Figuren und erst zum Schluss das Gold.

Das Gold ist Goldfarbe, niemals Blattgold: Der Maler trägt sie von Hand mit einem feinen Pinsel entlang jeder Spirale auf, in mehreren Schichten, sodass die Linien leicht erhaben sind und das Licht fangen. Ein Kunstdruck kann dieses Relief nicht zeigen. Sie sehen es auf der vierten Aufnahme, einer Nahansicht des Stamms mit den schwarz-weißen Augen, kleinen grünen Blättern und dem Gewebe der Leinwand, und auf der elften, auf der der schwarze Vogel zwischen den Spiralen sitzt.

Die Aufnahmen zeigen drei verschiedene Exemplare, die wir gemalt haben. Die erste Aufnahme zeigt eines in einem dunklen, bronzebraunen Holzrahmen auf der Staffelei in unserer Rahmenwerkstatt, die zweite dasselbe Gemälde schräg zwischen Rahmenleisten und die dritte sein linkes Ende aus der Nähe, mit der Erwartung und der Rahmenecke. Die sechste Aufnahme zeigt ein zweites Exemplar in einem dunklen Rahmen mit schmaler goldener Innenkante, in kühleren, blaueren Farben, die siebte bis neunte ein drittes in einem hellen, fast weißen Rahmen. Die zehnte ist eine Nahansicht der Erwartung zwischen den goldenen Spiralen, die fünfte eine Visualisierung eines gerahmten Exemplars über einem braunen Sofa. Das Video oben auf der Seite zeigt unser von Hand gemaltes Exemplar.

Welches Format für welche Wand?

Kurz gesagt: über einem Dreisitzer oder Doppelbett 150 x 80 cm, über einem Sideboard oder kleineren Sofa 120 x 60 cm und für eine lange Esszimmerwand 180 x 90 cm oder mehr. Die Komposition ist etwa doppelt so breit wie hoch, sie braucht also eher Breite als Höhe.

Es gibt acht Formate, Breite mal Höhe: 90 x 50, 110 x 60, 120 x 60, 150 x 80, 180 x 90, 195 x 102, 210 x 110 und 250 x 130 cm. Ein Gemälde fürs Wohnzimmer sollte etwa zwei Drittel der Breite des Möbels darunter einnehmen; über einem 220 cm breiten Sofa sind das 150 x 80 cm. Das kleinste, 90 x 50 cm, passt in einen Flur oder über einen Schreibtisch, doch dann werden die Figuren klein, für den Flur ist das Detail vielleicht die bessere Wahl.

Hängen Sie die Mitte der Leinwand etwa 150 cm über dem Boden auf, über der Sofalehne mit 20 bis 30 cm Abstand. Die goldenen Spiralen wirken am schönsten bei seitlichem Licht, von einem Fenster oder einer Wandleuchte.

Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen

Passt keines der acht Formate zu Ihrer Wand, malen wir den Lebensbaum nach Maß, zum Beispiel genau in der Breite Ihres Sofas oder Sideboards; bleiben Sie etwa beim Verhältnis zwei zu eins, damit die Spiralen ihre Form behalten. Senden Sie uns die gewünschte Breite und Höhe, und wir nennen Ihnen Preis und Lieferzeit. Jedes Gemälde auf Leinwand, das wir malen, ist auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und fertig zum Aufhängen.

Für die Leiste nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: Sie zeigt an diesem Motiv jedes unserer Rahmenprofile, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können, bevor Sie sich entscheiden – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Wenn Sie sehen möchten, wie das Gemälde an Ihrer eigenen Wand wirkt, ist das unser separater Service der Raumplatzierung. Die Aufnahmen zeigen, wie sehr der Rahmen die Wirkung verändert: Der dunkle Bronzerahmen auf der ersten Aufnahme macht es warm und schwer, der helle Rahmen auf der siebten Aufnahme luftig.

Lieferung und Gewährleistung

Jedes Gemälde entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie daher mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewähltem Format. Wir versenden es gespannt und transportgeschützt, gerahmt, sofern Sie einen Rahmen gewählt haben, nach Deutschland, Österreich und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe; stimmt etwas nicht, korrigieren wir es, solange die Leinwand noch in unserer Werkstatt ist. Für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.

Weitere Werke Klimts finden Sie in der Galerie Gustav Klimt, mehr über den Maler selbst in unserem Beitrag Gustav Klimt: 10 interessante Fakten.

Häufige Fragen

Wo ist das Original des Lebensbaums von Klimt?

Das fertige Werk ist ein Mosaik im Speisesaal des Palais Stoclet in Brüssel, einem Privathaus, das nicht besichtigt werden kann. Klimts Werkzeichnungen in Originalgröße liegen in Wien, im MAK, dem Museum für angewandte Kunst, wo mindestens eine davon, Teil 7 des Baums, in der Schausammlung „Wien 1900“ zu sehen ist. Die Geschichte des Frieses erzählt die Wikipedia.

Gibt es ein Original des Lebensbaums auf Leinwand?

Nein. Klimt hat den Lebensbaum nie als einzelnes Leinwandgemälde gemalt. Die Komposition existiert als Mosaik an den Wänden in Brüssel und als neun Werkzeichnungen in Originalgröße auf Papier, 1910–1911 mit Grafit, Pastell, Gouache, Gold und anderen Metallen gezeichnet. Jeder Lebensbaum auf Leinwand, auch unserer, ist nach diesen Zeichnungen gemalt.

Was bedeuten die Spiralen im Lebensbaum?

Die Spiralen sind die Äste des Baums, die sich einrollen, statt in Laub zu enden. Sie stehen für ein Wachstum, das nie aufhört, für Leben, das in sich zurückkehrt und neu beginnt, und sie führen den Blick über die ganze Breite des Frieses. Klimt wiederholte dieselbe Windung Dutzende Male, deshalb wirkt die Komposition zugleich als Muster und als Gemälde.

Wofür steht der Lebensbaum bei Klimt?

Er steht für die Verbindung zwischen Erde und Himmel und zwischen Leben und Tod. Die Wurzeln reichen nach unten, die Äste nach oben, und der Baum verbindet beide Welten, ein Gedanke, den viele Kulturen kennen. Klimt setzt einen schwarzen Vogel in die Äste, oft als Zeichen des Todes gedeutet, und stellt den Baum zwischen Erwartung und Erfüllung, zwischen Sehnsucht und Liebe.

Wer sind die beiden Figuren neben dem Lebensbaum?

Die Frau links ist die Erwartung, auch Tänzerin genannt: Sie steht allein im Profil, die Arme scharf abgewinkelt, in einem Gewand voller Dreiecke. Das Paar rechts ist die Erfüllung, zwei Liebende in enger Umarmung. Im Speisesaal in Brüssel stehen sie einander gegenüber; die übliche Reproduktion vereint sie neben einem einzigen Baum, so wie unser Gemälde.

Kann man den Lebensbaum im Palais Stoclet besichtigen?

Von innen nicht. Das Palais Stoclet in Brüssel ist bis heute in Privatbesitz und für Besucher geschlossen, das Mosaik selbst ist also nicht zu sehen. Das Haus können Sie von der Straße aus betrachten, und in Wien zeigt das MAK, das Museum für angewandte Kunst, Klimts Werkzeichnungen für den Fries, die die Komposition in Originalgröße zeigen.

Ist das Gold auf Ihrem Lebensbaum echtes Gold?

Nein. Klimts Anweisungen für das Mosaik sahen Blattgold, Email und Perlmutt vor, wir aber malen die Spiralen mit Goldfarbe, die der Maler von Hand mit dem Pinsel aufträgt, Schicht für Schicht. So ist das ganze Kunstgemälde, das Gold eingeschlossen, von Hand gemalt. Auf der vierten und elften Aufnahme sehen Sie, wie die erhabenen Goldlinien das Licht fangen.

Welches Format des Lebensbaums passt über ein Sofa?

Für die meisten Wohnzimmer passt 150 x 80 cm über einem Dreisitzer; 120 x 60 cm eignet sich für ein kleineres Sofa oder ein Sideboard, 180 x 90 cm oder mehr für eine lange Wand. Die Komposition ist doppelt so breit wie hoch, messen Sie also die Breite des Möbels darunter und nehmen Sie etwa zwei Drittel davon.

Ist der Lebensbaum ein gutes Geschenk?

Ja, besonders zur Hochzeit, für ein neues Zuhause oder zum Jahrestag, denn er verbindet den Lebensbaum mit einem Liebespaar. Wir malen ihn in 15 bis 45 Tagen auf Bestellung, bestellen Sie also rechtzeitig; vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe. Sind Sie beim Format unsicher, wählt die beschenkte Person mit einem Geschenkgutschein Format und Motiv selbst.

  • Motiv: der Lebensbaum mit goldenen Spiralen zwischen Erwartung und Erfüllung, aus Klimts Stoclet-Fries.
  • Original: Mosaik im Palais Stoclet, Brüssel; Werkzeichnungen 1910–1911 im MAK, Wien.
  • Unsere Fassung: eine handgemalte Reproduktion in Öl auf Leinwand mit Goldfarbe, in acht breiten Formaten oder nach Maß; jedes Ölgemälde entsteht auf Bestellung.
  • Gut zu wissen: vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.

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