Beschreibung
Impression V (Park) entstand am 12. März 1911 und gehört zu den sechs Gemälden, denen Kandinsky selbst den Namen Impressionen gab: eine querformatige Leinwand von 157,5 x 106 cm, auf der sich über hellem Grund ein großes ziegelrotes Dreieck erhebt, über das schwarze Linien laufen. Das Original bewahrt das Centre Pompidou in Paris unter der Nummer AM 1976-851, als Schenkung von Nina Kandinsky aus dem Jahr 1976. Bei uns entsteht es als handgemalte Reproduktion in Öl auf Leinwand, in acht Größen oder nach Ihrem Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe.
| Titel: | Impression V (Park) |
| Weitere Titel: | Impression V (Parc) · Impressione V (Parco) · Impresija V (Park) |
| Maler: | Wassily Kandinsky (1866–1944) |
| Entstehungsjahr: | 12. März 1911 |
| Originalgröße: | 157,5 cm x 106 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Abstrakte Kunst |
| Standort: | Centre Pompidou, Paris (Inv.-Nr. AM 1976-851) |
| Unsere Reproduktion: | handgemaltes Öl auf Leinwand, 8 Größen von 60 x 40 cm bis 200 x 140 cm, Sondermaß auf Wunsch |
Impression V (Park) – Wassily Kandinsky
Ist auf der Leinwand etwas wiederzuerkennen?
Ja, und bei diesem Werk ist das wesentlich. Das Museum nennt in seinem Eintrag ausdrücklich, was noch zu erkennen ist: zwei Reiter und ihre Pferde, auf schwarze Linien reduziert, die sich mit einem großen roten Dreieck überlagern. Die Reiter stehen rechts der Mitte, zwei winzige Gestalten mit dunklen Hüten über gelben Körpern, und darunter lösen sich die schwarzen Linien auf wie Beine und Zügel. Alles andere – das rote Dreieck, die grünen und rosa Massen, der blaue Block unten rechts – ist Farbe und Form, kein Gegenstand.
Was ist auf der Leinwand zu sehen?
Der Grund ist hell, cremefarben und weiß überzogen, sodass alles andere auf ihm schwebt. Oben links steht eine kleine rotbraune Ellipse, und vom linken Rand windet sich eine lange schwarze Wellenlinie über die Fläche. Die Mitte oben nimmt ein großes ziegelrotes Dreieck ein, das fast bis zum oberen Rand steigt; über sein unteres Drittel läuft eine schwere schwarze Linie, die wie der Rücken eines Tieres knickt. Rechts oben stehen gelbe Strahlen und graugrüne Wolkenmassen, und aus der oberen rechten Ecke fällt eine schwarze Diagonale. Die Mitte unten hält eine gedämpft rosa Masse mit einem grünblauen Keil; aus ihr fällt eine lange schwarze Schräge zur unteren linken Ecke. Links unten liegen blaugrüne, graublaue und gräulich violette Flächen. Rechts unten steht ein tiefblauer Block, und am rechten Rand ein kleines gelbes Gebäude mit einer dünnen Gestalt. Unten rechts steht die Signatur mit der Jahreszahl.
Warum ist dieses Gemälde wichtig?
Nach dem Eintrag des Museums entfernen sich Formen und Farben hier endgültig von jeder beschreibenden Funktion und geben vor allem Rhythmen und Kadenzen wieder. Kandinsky nannte in Über das Geistige in der Kunst, 1912 erschienen, sechs seiner Gemälde von 1911 Impressionen: noch, wie das Museum sagt, von der äußeren Natur angeregt, und eben deshalb scheinen in ihnen einzelne erkennbare Teile durch. Das Museum fügt hinzu, dass das große rote Dreieck eine symbolische Bedeutung trägt und dass der Maler diese Leinwand noch im Jahr ihrer Entstehung im Pariser Salon des Indépendants zeigte. In die Sammlung kam sie 1976 als Schenkung von Nina Kandinsky.
Was bedeutet das Werk?
Das Museum bietet eine Lesart an, und wir halten uns daran: Rhythmen und Kadenzen statt Beschreibung, zwei Reiter als letzter Rest der sichtbaren Welt, das rote Dreieck als Zeichen. Dieser Lesart lässt sich auf der Leinwand Schritt für Schritt folgen: der helle Grund ist die Stille, das rote Dreieck ein einziger kräftiger Anschlag, und die schwarzen Linien sind der Rhythmus, der über alles hinwegläuft. Was die Reiter genau bedeuten sollen, sagt das Museum nicht, und wir ergänzen es auch nicht.
Wo steht dieses Werk unter den anderen?
Das Jahr 1911 ist bei Kandinsky ein Wendejahr, und in unserem Angebot steht dafür auch Komposition IV, im selben Jahr entstanden, in der Reiter und Lanzen noch größer und weiter ausgeführt sind. Wohin dieser Weg führt, zeigt Komposition X von 1939, in der vom Erkennbaren nichts geblieben ist, und Parties diverses von 1940. Zu dieser Leinwand gehört auch eine Studie, die dasselbe Museum bewahrt.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Das ist ein Kunstgemälde, das mit Pinsel und Ölfarbe entsteht, nicht mit einem Drucker. Zuerst entsteht der helle Grund, denn von ihm hängt ab, wie tief die Farben darauf wirken; dann die großen Massen, das rote Dreieck und der blaue Block, und erst zuletzt die schwarzen Linien. Gerade sie sind bei diesem Werk das Anspruchsvollste: jede ist ein einziger Strich, der sich nicht ausbessern lässt, und von ihrer Spannung hängt ab, ob die Reiter erkennbar bleiben oder in bloße Linien zerfallen. Ein abstraktes Gemälde steht und fällt mit dem Verhältnis der Farben, deshalb überlassen wir es nicht dem Zufall; ein Ölgemälde hält dieses Verhältnis auch über Jahre, weil die Farbe nicht ausbleicht wie ein Druck. Für dieses Werk haben wir noch keine eigenen Atelieraufnahmen, deshalb finden Sie auf dieser Seite keine – sobald das nächste Exemplar gemalt ist, fotografieren wir es und die Aufnahmen kommen hierher. Vor dem Versand erhält jede Kundin und jeder Kunde eine Aufnahme der eigenen fertigen Leinwand zur Freigabe. Weil alles von Hand entsteht, ist jede handgemalte Kopie ein Einzelstück und zwei Exemplare sind nie ganz gleich.
Welche Größe für welche Wand?
Wenn Sie unsicher sind: 120 x 80 cm. Die Größe 158 x 106 cm entspricht dem Original fast eins zu eins und gibt ein sehr gutes Gemälde fürs Wohnzimmer ab, über Sofa oder Kommode. Die kleineren Maße 60 x 40, 80 x 50 und 100 x 70 cm passen in Flur, Schlafzimmer oder Büro; 120 x 80 und 140 x 90 cm eignen sich für eine übliche Wand. Die größten Maße 180 x 120 und 200 x 140 cm sind für offene Wohnräume und Esszimmer. Weil der Grund hell ist, wirkt das Werk auch an einer dunkleren Wand, von der sich die cremefarbene Fläche deutlich abhebt.
Sondermaß, Keilrahmen und Rahmen
Wenn keine der acht Größen zu Ihrer Wand passt, malen wir das Werk nach Ihren Maßen und behalten das Seitenverhältnis des Originals bei, damit Dreieck und Linien im selben Verhältnis bleiben; das ist unser Gemälde nach Wunsch. Wie alle unsere Gemälde auf Leinwand liefern wir auch dieses Exemplar auf einen Holzkeilrahmen gespannt und aufhängefertig. Für den Rahmen nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: Sie zeigt jedes unserer Rahmenprofile an diesem Motiv, damit Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Wenn Sie sehen möchten, wie das Werk an Ihrer eigenen Wand aussieht, ist das unser gesonderter Dienst der Raumeinpassung.
Lieferung und Garantie
Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie also mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewählter Größe. Wir versenden es gespannt und transportgeschützt, gerahmt, wenn Sie einen Rahmen gewählt haben, nach Deutschland, Österreich und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das ganze Angebot finden Sie in der Galerie Wassily Kandinsky, den Weg des Malers beschreibt unser Artikel über Wassily Kandinsky.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Original?
Im Centre Pompidou in Paris, Inv.-Nr. AM 1976-851. Nach dem Eintrag des Museums ist es derzeit als Leihgabe im Palazzo Bonaparte in Rom, in der Ausstellung Kandinsky vom 15. September 2026 bis 14. Februar 2027.
Wie groß ist das Original?
157,5 cm breit und 106 cm hoch, Öl auf Leinwand; das Museum gibt das Maß mit 106 x 157,5 cm an.
Was ist dargestellt?
Nach dem Eintrag des Museums zwei Reiter und ihre Pferde, auf schwarze Linien reduziert, über einem großen roten Dreieck; alles andere ist Farbe und Form.
Ist das ein Druck?
Nein. Es ist eine Reproduktion, von Hand in Öl auf Leinwand gemalt; die Pinselstriche sind zu sehen und zu ertasten.
Welche Größe soll ich wählen?
Fürs Wohnzimmer 120 x 80 oder 158 x 106 cm, also fast genau das Maß des Originals; für andere Wände hilft die Größenübersicht oben.
Ist ein Maß möglich, das nicht gelistet ist?
Ja, wir malen nach Maß und behalten das Seitenverhältnis des Originals bei.
Wie wird geliefert?
Auf Keilrahmen gespannt und gerahmt, wenn Sie das gewählt haben, in 15 bis 45 Tagen, nachdem Sie die Aufnahme des fertigen Werks freigegeben haben.
Warum heißt es Impression?
Weil Kandinsky selbst sechs seiner Gemälde von 1911 so nannte – jene, die nach dem Eintrag des Museums noch von der äußeren Natur angeregt waren.
Ist das Original verkäuflich und was ist es wert?
Nein. Die Leinwand gehört zu einer öffentlichen Sammlung in Paris und ist unverkäuflich; eine handgemalte Leinwand ist der einzige Weg, sie zu Hause zu haben.
Wie hoch hängt man es?
Die Mitte auf Augenhöhe, etwa 145–150 cm über dem Boden; über einem Sofa 15–25 cm über der Lehne.
Eignet es sich als Geschenk?
Ja, für Liebhaber moderner Kunst ist das eine schöne Wahl. Wenn die Wahl der beschenkten Person überlassen bleiben soll, gibt es den Geschenkgutschein.
- Motiv: zwei Reiter als schwarze Linien über einem großen roten Dreieck – 12. März 1911
- Original: 157,5 x 106 cm, Öl auf Leinwand, Centre Pompidou, Paris (Inv.-Nr. AM 1976-851)
- Unsere Ausführung: handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen von 60 x 40 bis 200 x 140 cm, gespannt und auf Wunsch gerahmt
- Wissenswert: der Maler zeigte es noch im selben Jahr im Pariser Salon des Indépendants









































