Beschreibung
Parties diverses (Verschiedene Teile) ist ein spätes Gemälde von Wassily Kandinsky aus dem Jahr 1940: eine querformatige Leinwand von 116,4 x 89,5 cm, aufgeteilt in rechtwinklige Farbfelder – braun, hell blaugrün, rosa und violett –, in denen kleine organische Wesen schweben. Das Original hängt im Münchner Lenbachhaus unter der Nummer AK 16, als Dauerleihgabe der Gabriele Münter und Johannes Eichner-Stiftung. Bei uns entsteht es als handgemalte Reproduktion in Öl auf Leinwand, in acht Größen oder nach Ihrem Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.
| Titel: | Parties diverses |
| Weitere Titel: | Various Parts · Verschiedene Teile · Različni deli |
| Maler: | Wassily Kandinsky (1866–1944) |
| Entstehungsjahr: | 1940 |
| Originalgröße: | 116,4 cm x 89,5 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Abstrakte Kunst |
| Standort: | Lenbachhaus, München (Inv.-Nr. AK 16) |
| Unsere Reproduktion: | handgemaltes Öl auf Leinwand, 8 Größen von 50 x 40 cm bis 150 x 120 cm, Sondermaß auf Wunsch |
Parties diverses – Wassily Kandinsky
Ist auf der Leinwand etwas wiederzuerkennen?
Keine Menschen und keine Landschaft, aber Formen, die das Auge als Lebewesen liest. Das Museum nennt sie organische, amöbenhafte Mikrostrukturen: kleine Körper mit Streifen, Punkten und Fühlern, wie man sie unter dem Mikroskop sieht. Links steht eine hohe braune Fläche mit einer einzigen schwarzen Zeichnung, die an einen Totem oder einen Vogel denken lässt, rechts eine rosa Fläche mit einer hellblauen Gestalt, unten ein violettes Band mit einer Reihe kleiner Figuren. Keines dieser Wesen ist ein Tier, das man benennen könnte, und deshalb nennen wir sie auch nicht anders, als wir sie sehen: Formen, die jede in ihrem eigenen Feld schweben.
Was ist auf der Leinwand zu sehen?
Die Leinwand liegt quer und ist in rechtwinklige Felder geteilt, was nach dem Eintrag des Museums ihr Grundzug ist. Den linken Rand nimmt eine hohe braun-ockerfarbene Fläche ein, über die nur eine schwarze Zeichnung läuft: eine lange Gestalt mit Flügeln, mit Netzen, Punkten und feinen Mustern, wie in Holz geschnitten. Eine dünne dunkle Linie trennt sie ab. Die Mitte hält ein großes blassblaugrünes Feld, und darin stehen die größten Wesen des Werks: ein grüner Kreis mit weißem Kern und Punkten, eine rosa-blaue Form mit Schnabel, ein aufrechter bunter Mast und einige dünne Wellenlinien, die nach rechts ziehen. Rechts liegt ein rosa Feld mit einer hellblau-grauen Gestalt aus Bögen und gestreiften Bändern. Unten läuft über die ganze Breite ein violettes Band mit einer Reihe kleiner Figuren, darüber ein schmaler weißer Streifen mit farbigen Zeichen. In der unteren rechten Ecke steht ein hellgraues Feld mit einem schwarz-roten Dreieck. Unten links steht das Monogramm des Malers mit der Jahreszahl.
Warum ist dieses Gemälde wichtig?
Nach dem Eintrag des Museums ist es ein charakteristisches Werk aus Kandinskys später Pariser Zeit, die mit der Emigration nach der Schließung des Bauhauses 1933 begann und bis zu seinem Tod 1944 dauerte. Das Museum beschreibt die Komposition als in verschieden gefärbte rechtwinklige Felder geteilt, die den letztlich symmetrischen Aufbau der einzelnen Elemente betonen, und nennt diese Zweiheit von Hälften und Gegensätzen einen Grundzug von Kandinskys Werk – „Konflikte im Gleichgewicht“. Im selben Eintrag steht auch die dekorative Seite, die an moderne industrielle Ästhetik erinnert, und etwas, das das Museum den Geist des Ostens nennt. Das Werk ist eine Dauerleihgabe der Gabriele Münter und Johannes Eichner-Stiftung.
Was bedeutet das Werk?
Hier haben wir mehr als bei den anderen Leinwänden dieser Reihe, weil das Museum seine Lesart veröffentlicht: Gegensätze, die sich im Gleichgewicht halten, archetypische mikroskopische Formen und die Dekorativität des Industriezeitalters. Und genau das ist hier zu sehen: jedes Feld hat seine eigene Farbtemperatur, und die Wesen darin verhalten sich anders als im Nachbarfeld. Das Werk erzählt keine Geschichte; es stellt Teile nebeneinander und lässt zwischen ihnen ein Verhältnis entstehen. Der Titel sagt es geradeheraus: verschiedene Teile.
Wo steht dieses Werk unter den anderen?
Es entstand im selben Jahr wie Bleu de ciel, das das Centre Pompidou in Paris bewahrt, und beide zeigen dieselbe späte Sprache: kleine organische Körper, die in einem ruhigen Feld schweben. Der Unterschied liegt im Aufbau – Bleu de ciel hat einen einzigen blauen Grund, Parties diverses ist in Felder geteilt, die miteinander streiten. Wen interessiert, woher diese Sprache kommt, der vergleiche die Leinwand mit früheren Werken unseres Angebots: Komposition IV und Komposition VII stammen aus der Zeit, als die Formen noch groß und dramatisch waren.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Das ist ein Kunstgemälde, das mit Pinsel und Ölfarbe entsteht, nicht mit einem Drucker. Zuerst entstehen die großen Farbfelder – braun, blaugrün, rosa und violett –, denn von ihren Kanten hängt alles andere ab; erst danach zeichnet der Maler in jedes Feld seine Wesen und führt sie bis zum letzten Punkt aus. Gerade die kleinen Formen sind hier am anspruchsvollsten: im Original messen sie wenige Zentimeter und tragen Striche, Punkte und Netze, die mit dem feinen Pinsel gemalt werden müssen. Ein abstraktes Gemälde steht und fällt mit dem Verhältnis der Farben, deshalb überlassen wir es nicht dem Zufall; ein Ölgemälde hält dieses Verhältnis auch über Jahre, weil die Farbe nicht ausbleicht wie ein Druck. Für dieses Werk haben wir noch keine eigenen Atelieraufnahmen, deshalb finden Sie auf dieser Seite keine – sobald das nächste Exemplar gemalt ist, fotografieren wir es und die Aufnahmen kommen hierher. Vor dem Versand erhält jede Kundin und jeder Kunde eine Fotografie der eigenen fertigen Leinwand zur Freigabe. Weil alles von Hand entsteht, ist jede handgemalte Kopie ein Einzelstück und zwei Exemplare sind nie ganz gleich.
Welche Größe für welche Wand?
Wenn Sie unsicher sind: 100 x 80 cm. Die Größe 116 x 89 cm entspricht dem Original fast eins zu eins und ist ein dankbares Gemälde fürs Wohnzimmer über Sofa oder Kommode. Die kleineren Maße 50 x 40, 70 x 50 und 80 x 60 cm passen in Flur, Schlafzimmer oder Büro, wo die Wand schmal ist; 90 x 70 und 100 x 80 cm eignen sich für eine breitere Wand. Die größten Maße 130 x 100 und 150 x 120 cm sind für offene Wohnräume und Esszimmer; dort wachsen die kleinen Wesen so weit, dass man sie schon aus der Ferne sieht. Weil das Werk aus Feldern mit kräftigen Farben besteht, braucht es ringsum etwas ruhige Wand.
Sondermaß, Keilrahmen und Rahmen
Wenn keine der acht Größen zu Ihrer Wand passt, malen wir das Werk nach Ihren Maßen und behalten das Seitenverhältnis des Originals bei, damit die Felder im selben Verhältnis bleiben; das ist unser Gemälde nach Wunsch. Wie alle unsere Gemälde auf Leinwand liefern wir auch dieses Exemplar auf einen Holzkeilrahmen gespannt und aufhängefertig. Für den Rahmen nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: Sie zeigt jedes unserer Rahmenprofile an diesem Motiv, damit Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Wenn Sie sehen möchten, wie das Werk an Ihrer eigenen Wand aussieht, ist das unser gesonderter Dienst der Raumeinpassung.
Lieferung und Garantie
Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie also mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewählter Größe. Wir versenden es gespannt und transportgeschützt, gerahmt, wenn Sie einen Rahmen gewählt haben, nach Deutschland, Österreich und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das ganze Angebot finden Sie in der Galerie Wassily Kandinsky, den Weg des Malers beschreibt unser Artikel über Wassily Kandinsky.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Original?
Im Lenbachhaus in München, unter der Nummer AK 16; das Werk ist dort eine Dauerleihgabe der Gabriele Münter und Johannes Eichner-Stiftung.
Was ist dargestellt?
Nichts Gegenständliches: rechtwinklige Farbfelder und darin kleine organische Wesen, die das Museum als amöbenhafte Mikrostrukturen beschreibt.
Ist Various Parts dasselbe Werk wie Parties diverses?
Ja. Parties diverses, Various Parts und Verschiedene Teile sind Titel derselben Leinwand von 1940.
Ist das ein Druck?
Nein. Es ist eine Reproduktion, von Hand in Öl auf Leinwand gemalt; die Pinselstriche sind zu sehen und zu ertasten.
Welche Größe soll ich wählen?
Fürs Wohnzimmer 100 x 80 oder 116 x 89 cm, also fast genau das Maß des Originals; für andere Wände hilft die Größenübersicht oben.
Ist ein Maß möglich, das nicht gelistet ist?
Ja, wir malen nach Maß und behalten das Seitenverhältnis des Originals bei.
Wie wird geliefert?
Auf Keilrahmen gespannt und gerahmt, wenn Sie das gewählt haben, in 15 bis 45 Tagen, nachdem Sie die Fotografie des fertigen Werks freigegeben haben.
Worum geht es in einem Satz?
Um Gegensätze, die sich im Gleichgewicht halten: getrennte Farbfelder, jedes mit seinen Wesen, nebeneinandergestellt.
Ist das Original verkäuflich und was ist es wert?
Nein. Die Leinwand gehört zu einer öffentlichen Sammlung in München und ist unverkäuflich; eine handgemalte Leinwand ist der einzige Weg, sie zu Hause zu haben.
Wie hoch hängt man es?
Die Mitte auf Augenhöhe, etwa 145–150 cm über dem Boden; über einem Sofa 15–25 cm über der Lehne.
Eignet es sich als Geschenk?
Ja, für Liebhaber moderner Kunst ist das eine fröhliche Wahl. Wenn die Wahl der beschenkten Person überlassen bleiben soll, gibt es den Geschenkgutschein.
- Motiv: rechtwinklige Farbfelder mit kleinen organischen Wesen – 1940
- Original: 116,4 x 89,5 cm, Öl auf Leinwand, Lenbachhaus, München (Inv.-Nr. AK 16)
- Unsere Ausführung: handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen von 50 x 40 bis 150 x 120 cm, gespannt und auf Wunsch gerahmt
- Wissenswert: das Museum beschreibt die Komposition als Konflikte im Gleichgewicht









































