Beschreibung





Bleu de ciel (Himmelblau) ist ein spätes abstraktes Gemälde von Wassily Kandinsky aus dem Jahr 1940: eine hochformatige Leinwand von 73 x 100 cm, auf der rund vierzehn kleine farbige Wesen über einem hellblauen Grund schweben. Das Original bewahrt das Centre Pompidou in Paris unter der Inventarnummer AM 1976-862. Bei uns entsteht es als handgemalte Reproduktion in Öl auf Leinwand, in acht Größen oder nach Ihrem Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.
| Titel: | Bleu de ciel |
| Weitere Titel: | Himmelblau · Sky Blue · Nebesno modra |
| Maler: | Wassily Kandinsky (1866–1944) |
| Entstehungsjahr: | 1940 |
| Originalgröße: | 73 cm x 100 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Abstrakte Kunst |
| Standort: | Centre Pompidou, Paris (Inv.-Nr. AM 1976-862) |
| Unsere Reproduktion: | handgemaltes Öl auf Leinwand, 8 Größen von 40 x 55 cm bis 150 x 210 cm, Sondermaß auf Wunsch |
Bleu de ciel – Wassily Kandinsky
Ist auf der Leinwand etwas wiederzuerkennen?
Keine Landschaft und keine Figur, aber Formen, die das Auge sofort als Lebewesen liest. Über einem gleichmäßig hellblauen Grund schweben rund vierzehn kleine Gestalten: eine mit rotem Körper und einem Kamm wie bei einem Hahn, eine mit fünf länglichen Fingern wie eine geöffnete Hand, eine dritte mit rundem rosafarbenem Körper, kariertem Kopf und einem Fächer darüber, und eine, die an eine Qualle mit hängenden Armen erinnert. Keines dieser Wesen ist ein Tier, das man benennen könnte; alle sind erfunden, aus Linien, Punkten und gestreiften Flächen gebaut. Gerade deshalb wirkt das Werk wie ein Blick ins Wasser oder in den Himmel, je nachdem, wie man es im Kopf dreht – Kandinsky hat ihnen keine Namen gegeben, und wir geben ihnen auch keine.
Was ist auf der Leinwand zu sehen?
Die Leinwand steht hoch, im Verhältnis von etwa 3 : 4. Der Grund ist gleichmäßig hellblau, zum unteren Rand hin fast weiß aufgehellt, oben dichter; die Farbe ist weich aufgetragen, ohne harte Übergänge, und wirkt deshalb wie Luft und nicht wie eine Wand. Darüber verteilen sich rund vierzehn farbige Gestalten, jede für sich, keine berührt die andere. Die größten stehen im oberen Drittel: eine rot-schwarze mit Kamm links oben, eine gelbbraune mit einem Ring in der Mitte und eine helle mit fünf Fingern rechts. Die Mitte hält ein rosafarbenes Wesen mit kariertem Kopf und weiß-gelben Beinen; darunter windet sich eine längliche Gestalt mit Streifen und einer Netzfläche, die an einen Fisch denken lässt. Unten links steht eine blau-rote Form mit schwarzem Halbkreis, unten rechts eine blaugrüne mit hängenden länglichen Armen. Dazwischen liegen winzige Quadrate, Punkte und Häkchen von wenigen Millimetern. In der unteren linken Ecke steht das Monogramm des Malers.
Warum ist dieses Gemälde wichtig?
Es stammt aus den letzten Lebensjahren des Malers; nach dem Eintrag des Museums entstand es 1940, vier Jahre vor seinem Tod in Frankreich. Die großen Zusammenstöße der Farben und die geometrische Strenge der früheren Zeit sind fort: geblieben sind Leichtigkeit, ein leeres blaues Feld und Wesen, die darin schweben. Nach dem Eintrag des Museums schenkte Nina Kandinsky, die Witwe des Malers, das Werk 1976. Besonders ist außerdem, dass die Leinwand derzeit nicht in Paris hängt: nach dem Eintrag des Museums ist sie vom 15. September 2026 bis zum 14. Februar 2027 an den Palazzo Bonaparte in Rom ausgeliehen, für eine Ausstellung mit dem Titel Kandinsky. Wer das Original sehen will, muss also bis Mitte Februar 2027 nach Rom.
Was bedeutet das Werk?
Der Museumseintrag bietet keine Deutung der Szene, also erfinden wir auch keine. Sagen lässt sich, was die Farbe tut: der einheitlich blaue Grund nimmt jeden Halt – kein Boden, kein Horizont, kein Schatten –, und deshalb schweben die kleinen Wesen. Kandinsky schrieb in Über das Geistige in der Kunst, helles Blau klinge wie eine Flöte, dunkleres wie ein Cello und das tiefste wie eine Orgel; Blau ist für ihn die Farbe, die den Betrachter ins Unendliche und ins rein Geistige ruft. Das Werk illustriert das nicht, aber Titel und Grund zeigen in dieselbe Richtung: ein Raum ohne Gewicht, in dem die Formen nicht beschrieben werden, sondern spielen.
Wo steht dieses Werk unter den anderen?
Bleu de ciel entstand in Frankreich, in der letzten Zeit, die man die Pariser Periode nennt. Die Formen sind keine Kreise und Dreiecke mehr wie in den Bauhaus-Jahren, sondern weiche, organische Körperchen, die an Wesen unter dem Mikroskop erinnern. Vergleicht man diese Leinwand mit früheren Werken aus unserem Angebot – mit Komposition VI, wo die Massen übereinander kippen, oder mit Komposition VII, die dicht von überlagerten Formen ist –, sieht man, wie ruhig die Sprache des Malers geworden ist. Aus derselben späten Zeit führen wir Dominante Kurve, wo dieselben Wesen im größeren Format auftreten.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Das ist ein Kunstgemälde, das mit Pinsel und Ölfarbe entsteht, nicht mit einem Drucker; ein Ölgemälde behält sein Blau auch über Jahre, weil die Farbe nicht ausbleicht wie ein Druck. Zuerst entsteht der blaue Grund: er wird in mehreren dünnen Schichten aufgetragen, damit der Übergang vom helleren Unten zum dichteren Oben weich bleibt – genau dieser Übergang macht das Werk luftig, und an ihm sieht man, ob von Hand gemalt wurde. Erst danach zeichnet der Maler die einzelnen Wesen und führt sie bis zum letzten Punkt aus. Auf der ersten Aufnahme steht unsere fertige Leinwand im blauen Rahmen auf der Staffelei in unserem Atelier; dahinter stehen die Regale mit den Rahmenmustern. Die vierte Aufnahme zeigt die obere linke Ecke aus der Nähe, mit dem Rahmenprofil und der Leinwandstruktur unter der Farbe. Die fünfte Aufnahme ist eine Makroaufnahme des rosafarbenen Wesens mit dem karierten Kopf – dort sieht man gut, dass Punkte, Striche und Kanten von Hand gemalt und nicht gedruckt sind. Weil alles von Hand entsteht, ist jede handgemalte Kopie ein Einzelstück und zwei Exemplare sind nie ganz gleich.
Welche Größe für welche Wand?
Wenn Sie unsicher sind: 73 x 100 cm, eins zu eins mit dem Original. 60 x 80 cm ist ein dankbares Gemälde fürs Wohnzimmer am Fenster oder über einer Kommode, 80 x 110 cm für die Wand über dem Sofa. Die kleineren Größen 40 x 55 und 50 x 70 cm passen in Flur, Schlafzimmer oder Büro, wo die Wand schmal ist. Die größeren Maße 100 x 140, 120 x 160 und 150 x 210 cm sind für hohe Wände, Treppenhäuser und offene Wohnräume; dort wachsen die kleinen Wesen zu Gestalten, die man vom anderen Ende des Raums sieht. Weil das Werk hochformatig ist, wirkt es am besten an einer Wand, die höher als breiter ist.
Sondermaß, Keilrahmen und Rahmen
Wenn keine der acht Größen zu Ihrer Wand passt, malen wir das Werk nach Ihren Maßen und behalten das Hochformat des Originals bei; das ist unser Gemälde nach Wunsch. Wie alle unsere Gemälde auf Leinwand liefern wir auch dieses Exemplar auf einen Holzkeilrahmen gespannt und aufhängefertig. Für den Rahmen nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: Sie zeigt jedes unserer Rahmenprofile an diesem Motiv, damit Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Auf unseren Aufnahmen steht die Leinwand in einem blauen Rahmen, doch das ist nur eines der Profile, unter denen Sie wählen. Wenn Sie sehen möchten, wie das Werk an Ihrer eigenen Wand aussieht, ist das unser gesonderter Dienst der Raumeinpassung.
Lieferung und Garantie
Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie also mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewählter Größe. Wir versenden es gespannt und transportgeschützt, gerahmt, wenn Sie einen Rahmen gewählt haben, nach Deutschland, Österreich und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das ganze Angebot finden Sie in der Galerie Wassily Kandinsky, den Weg des Malers beschreibt unser Artikel über Wassily Kandinsky.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Original?
Im Centre Pompidou in Paris, Inventarnummer AM 1976-862, aus der Schenkung von Nina Kandinsky von 1976. Nach dem Eintrag des Museums ist die Leinwand bis zum 14. Februar 2027 nach Rom ausgeliehen.
Was ist dargestellt?
Nichts Gegenständliches: über einem hellblauen Grund schweben rund vierzehn erfundene Wesen aus Linien, Punkten und Farbflächen.
Ist Himmelblau dasselbe Werk wie Bleu de ciel?
Ja. Bleu de ciel, Himmelblau und Sky Blue sind Titel derselben Leinwand von 1940.
Ist das ein Druck?
Nein. Es ist eine Reproduktion, von Hand in Öl auf Leinwand gemalt; die Pinselzüge sind zu sehen und zu ertasten.
Welche Größe soll ich wählen?
Fürs Wohnzimmer 60 x 80 oder 80 x 110 cm; 73 x 100 cm entspricht dem Original, für andere Wände hilft der Größenführer oben.
Ist ein Maß möglich, das nicht gelistet ist?
Ja, wir malen nach Maß und behalten das Hochformat des Originals bei.
Wie wird geliefert?
Auf Keilrahmen gespannt und gerahmt, wenn Sie das gewählt haben, in 15 bis 45 Tagen, nachdem Sie die Fotografie des fertigen Werks freigegeben haben.
Worum geht es in einem Satz?
Um Leichtigkeit: ein blaues Feld ohne Boden und Horizont, in dem kleine erfundene Wesen schweben.
Ist das Original verkäuflich und was ist es wert?
Nein. Die Leinwand gehört zur öffentlichen Sammlung des Centre Pompidou und ist unverkäuflich; eine handgemalte Leinwand ist der einzige Weg, sie zu Hause zu haben.
Wie hoch hängt man es?
Die Mitte auf Augenhöhe, etwa 145–150 cm über dem Boden; über einem Sofa 15–25 cm über der Lehne.
Eignet es sich als Geschenk?
Ja, für Liebhaber moderner Kunst und auch fürs Kinderzimmer ist das eine fröhliche Wahl. Wenn die Wahl der beschenkten Person bleiben soll, gibt es den Geschenkgutschein.
- Motiv: rund vierzehn kleine erfundene Wesen über hellblauem Grund – 1940
- Original: 73 x 100 cm, Öl auf Leinwand, Centre Pompidou, Paris (Inv.-Nr. AM 1976-862)
- Unsere Ausführung: handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen von 40 x 55 bis 150 x 210 cm, gespannt und auf Wunsch gerahmt
- Wissenswert: das Werk ist bis zum 14. Februar 2027 an den Palazzo Bonaparte in Rom ausgeliehen









































