Piet Mondrian – Komposition (1916)

ab 110,00 € inkl. MwSt.

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1974__ Kategorie:

Beschreibung

Komposition (1916) ist ein hochformatiges Gemälde von Piet Mondrian, das mitten im Ersten Weltkrieg in den Niederlanden entstand: Ein dichtes Feld kurzer schwarzer waagerechter und senkrechter Linien und kleiner Kreuze liegt über kleinen Rechtecken in Rot, Blau, Gelb, Rosa und Grau, deren Töne noch weich und gebrochen sind. Das Original, Öl auf Leinwand, ist 119 cm hoch und 75,1 cm breit und gehört dem Solomon R. Guggenheim Museum in New York. Unser Maler malt es für Sie von Hand in Öl auf Leinwand, in einem von 8 Hochformaten zwischen 29 x 46 und 116 x 180 cm oder nach Maß, und vor dem Versand schicken wir Ihnen ein Foto des fertigen Gemäldes.

Titel:Komposition (1916)
Weitere Titel:Composition (1916) · Compositie (1916)
Maler:Piet Mondrian (1872–1944)
Entstehungsjahr:1916, Niederlande
Originalgröße:119 cm x 75,1 cm (Höhe x Breite)
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Kubismus, frühe Abstraktion
Standort:Solomon R. Guggenheim Museum, New York (Inv.-Nr. 49.1229)
Unsere Reproduktion:Handgemalt in Öl auf Leinwand, 8 Formate oder nach Maß

Komposition (1916) – Piet Mondrian

Was zeigt die Komposition (1916)?

Die Leinwand ist höher als breit und wirkt auf den ersten Blick wie ein feines Gewebe aus Strichen. Über die ganze Fläche verteilen sich kurze schwarze Striche, mal waagerecht, mal senkrecht, und an vielen Stellen kreuzen sie sich zu kleinen Kreuzen. Keine Linie läuft von Rand zu Rand; jede ist nur ein kurzes Stück, das abbricht und dem nächsten Platz macht.

Darunter liegen kleine Rechtecke in Rot, Blau, Gelb, Rosa und Grau. Es sind keine reinen, flachen Farbflächen wie in Mondrians späteren Werken, sondern weiche, gebrochene Töne, die das Auge eher ahnt als sieht. Unten links steht klein die Signatur: Monogramm und Jahreszahl.

Welchen Platz hat das Gemälde auf Mondrians Weg?

1915 malte Mondrian fast nur mit schwarzen Linien auf Weiß; das bekannteste Beispiel ist die Komposition 10 in Schwarz und Weiß, entstanden nach Zeichnungen vom Meer und von den Wellenbrechern. Ein Jahr später holte er die Farbe in dasselbe Netz kurzer Striche zurück.

Die Komposition (1916) ist darum eine Brücke zwischen zwei Phasen. Die Striche sind noch kurz und verstreut wie 1915, die farbigen Rechtecke kündigen aber schon die großen Farbflächen an, die einige Jahre später folgten. Wer davorsteht, sieht einen Maler mitten in der Suche, kurz bevor er die strenge Form fand, an der man ihn heute erkennt.

Sie entstand während des Ersten Weltkriegs in den Niederlanden, nach den Jahren 1911 bis 1914, die Mondrian in Paris verbracht hatte. Dort hatte er unter dem Einfluss des Kubismus Gebäude und Fassaden zu Gittern aus Linien und Flächen vereinfacht; in den Niederlanden setzte er diesen Weg fort.

Warum ist dieses Gemälde wichtig?

Weil man darin den Moment sieht, in dem die Abstraktion Farbe bekam. Ab etwa 1920 malte Mondrian nur noch waagerechte und senkrechte schwarze Linien, die drei Grundfarben Rot, Blau und Gelb sowie Weiß und Grau; diesen Stil nennt man Neoplastizismus, er entwickelte sich im Kreis der Gruppe De Stijl.

In der Komposition (1916) sind alle Zutaten schon da, aber noch nicht geordnet: Rot, Blau und Gelb mischen sich mit Rosa und Grau, die Linien sind kurz, die Felder klein und weich. Gerade dieses Unfertige macht sie für Liebhaber der Moderne wertvoll, denn es zeigt, wie ein Stil entstand, den man heute auf den ersten Blick erkennt.

Wo ist das Original?

Das Original gehört dem Solomon R. Guggenheim Museum in New York, Inventarnummer 49.1229. In derselben Sammlung befindet sich auch die Komposition 8 von 1914, ein Pariser Werk, in dem sich Fassaden in ein Gitter auflösen; so lassen sich beide als zwei Schritte desselben Weges vergleichen.

Das Original ist 119 cm hoch und 75,1 cm breit, ein schmales Hochformat, das an der Wand als hohes Rechteck wirkt. Mondrian signierte es unten links mit Monogramm und Jahreszahl, so klein, dass man beides erst aus der Nähe bemerkt.

Komposition (1916) oder ein anderer Mondrian?

Dieses Kunstgemälde passt in moderne, minimalistische oder skandinavische Räume und ins Büro, wo Ordnung und Ruhe gefragt sind, aber keine Kälte. Das schmale Hochformat macht sich gut zwischen zwei Fenstern, neben einem Bücherregal oder im Flur, wo ein breiteres Gemälde keinen Platz fände.

Wenn Ihnen das Gitter in seiner endgültigen, strengen Form lieber ist, wählen Sie die Komposition (1921), eine seiner ersten neoplastischen Arbeiten mit einem großen orangeroten Feld. Am meisten Bewegung und Farbe bringt der New Yorker Broadway Boogie Woogie von 1942–1943.

Jedes Mondrian Gemälde aus unserem Angebot, von den frühen Landschaften bis zu den späten Gittern, finden Sie auf der Seite Piet Mondrian.

Wie malt unser Maler Ihre Komposition (1916)?

Bei diesem Gemälde hängt alles an den Proportionen. Zuerst überträgt der Maler vom Original auf die Leinwand Lage und Länge jedes kurzen Strichs und jedes farbigen Rechtecks, denn der Rhythmus zerfällt, sobald sich nur einige davon verschieben.

Die Farbfelder legt er in dünnen Schichten an und bewahrt dabei die weichen, gebrochenen Töne des Originals: Rosa, Grau und Gelb bleiben zurückhaltend, nirgends grell. Erst wenn die Felder trocken sind, zieht er die schwarzen Linien; die Kanten klebt er ab, damit sie scharf und gerade bleiben, und trägt die Farbe gleichmäßig und deckend auf.

So entsteht eine handgemalte Reproduktion mit dem leichten Glanz von Öl und echter Farbtiefe. Ein solches Ölgemälde ist etwas anderes als ein Druck: Jeder Strich ist mit dem Pinsel gezogen und zeigt sich im Licht als Farbauftrag, nicht als Punktraster.

Welches Format für welche Wand?

Kurz gesagt: für eine schmale Wand oder ein Regal 29 x 46 oder 40 x 62 cm, zwischen Fenstern oder neben einem Schrank 48 x 75 und 55 x 85 cm, über Kommode oder Bett 64 x 100 und 80 x 126 cm, für eine hohe Wand im Wohnraum oder Büro 90 x 140 und 116 x 180 cm.

Es gibt 8 Hochformate (Breite x Höhe): 29 x 46, 40 x 62, 48 x 75, 55 x 85, 64 x 100, 80 x 126, 90 x 140 und 116 x 180 cm. Das Original misst 75,1 x 119 cm; am nächsten kommt ihm 80 x 126 cm, das 4,9 cm breiter und 7 cm höher ist.

Als Gemälde fürs Wohnzimmer neben dem Sofa oder zwischen zwei Fenstern wirken 80 x 126 und 90 x 140 cm gut. In kleinen Formaten rücken die kurzen Striche eng zusammen; wir empfehlen deshalb mindestens 55 x 85 cm, wenn der Rhythmus auch vom anderen Ende des Raums lesbar sein soll.

Ist ein anderes Format oder ein Rahmen möglich?

Ja. Das Original ist etwa 1,6-mal so hoch wie breit; behalten Sie dieses Verhältnis bei, bleiben die Abstände der Striche wie im Original. Nennen Sie uns Breite und Höhe, die Sie brauchen, und wir antworten mit Preis und Termin.

Ihre Komposition verlässt uns als Rolle, auf einen Keilrahmen gespannt oder fertig gerahmt. Aufspannen und auf Wunsch Rahmen übernimmt unsere Werkstatt in Slowenien, genau wie bei jedem unserer Gemälde auf Leinwand. Welche Leiste zu den feinen Strichen passt, probieren Sie in unserer 3D-Anwendung aus, die allein der Rahmenwahl dient; die Komposition an Ihrer eigenen Wand zu zeigen, wäre ein gesonderter Service.

Zu den weichen Tönen passt ein schmaler Rahmen aus hellem Holz oder in Weiß; ein dunkler, wuchtiger Rahmen würde das feine Gitter einengen. Nur auf den Keilrahmen gespannt, ohne Rahmen, wirkt es am modernsten.

Wann kommt das Gemälde bei mir an?

Mit Ihrer Komposition (1916) beginnen wir, sobald die Bestellung eingeht; in 15 bis 45 Werktagen ist sie versandbereit. Vorher erhalten Sie ein Foto des fertigen Gemäldes, und was Sie anders wünschen, korrigieren wir.

Von Slowenien aus erreicht die Komposition Deutschland, Österreich und die übrigen Länder der Union ohne Zollformalitäten; auch hier gilt unsere Rückgaberegelung.

Als Geschenk eignet es sich für Liebhaber der Moderne, für Architekten und Gestalterinnen. Wer das Format lieber den Beschenkten überlässt, schenkt einen Geschenkgutschein.

Häufige Fragen

In welchem Museum ist das Original der Komposition (1916)?

Im Solomon R. Guggenheim Museum in New York, Inventarnummer 49.1229.

Ist das ein Druck oder ein Poster?

Nein. Es ist eine handgemalte Kopie in Öl auf Leinwand; jeden Strich und jedes Farbfeld malt unser Maler mit dem Pinsel.

Wie groß ist das Original?

Es ist 119 cm hoch und 75,1 cm breit. Unsere Formate reichen von 29 x 46 bis 116 x 180 cm.

Welche Farben hat das Gemälde?

Schwarze Linien und Kreuze sowie kleine Rechtecke in Rot, Blau, Gelb, Rosa und Grau.

Was bedeutet das Gemälde?

Es ist eine abstrakte Komposition und ein Schritt zwischen Mondrians Schwarz-Weiß-Arbeiten von 1915 und den späteren Kompositionen aus reinen Farbflächen.

Passt es ins Schlafzimmer?

Ja. Die weichen Töne sind ruhig, darum passt es ins Schlafzimmer, ebenso aber ins Büro, in den Flur oder in einen modernen Wohnraum.

Malen Sie es auch nach Maß?

Ja, in jedem Format; am schönsten wird es, wenn Sie das Seitenverhältnis des Originals beibehalten.

Wie lange warte ich auf das fertige Gemälde?

In 15 bis 45 Werktagen ist das Gemälde versandbereit, vorher schicken wir Ihnen ein Foto davon.

  • Motiv: kurze schwarze waagerechte und senkrechte Linien und Kreuze über kleinen roten, blauen, gelben, rosa und grauen Rechtecken.
  • Original: 1916, Öl auf Leinwand, 119 x 75,1 cm, Solomon R. Guggenheim Museum, New York.
  • Unsere Fassung: handgemalt in Öl auf Leinwand, in 8 Hochformaten von 29 x 46 bis 116 x 180 cm oder nach Maß.
  • Gut zu wissen: das Gemälde verbindet Mondrians schwarze Linien von 1915 mit den Farbflächen, die folgten.

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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