Beschreibung
Komposition 8 ist ein hochformatiges Gemälde von Piet Mondrian aus dem Jahr 1914, entstanden in Paris: ein hohes Feld aus Rechtecken und gerundeten Bögen, schwarz umrandet, in sanftem Rosa, Ocker, Blassgelb und Grau, das an eine Fassade erinnert, die sich in ein Raster aus Fenstern aufgelöst hat. Das Original, Öl auf Leinwand, ist 94,4 cm hoch und 55,5 cm breit und gehört dem Solomon R. Guggenheim Museum in New York. Unser Maler malt es für Sie von Hand in Öl auf Leinwand, in 8 Hochformaten von 29 x 47 bis 111 x 188 cm oder nach Maß, und vor dem Versand schicken wir Ihnen ein Foto des fertigen Gemäldes.
| Titel: | Komposition 8 |
| Weitere Titel: | Composition 8 · Composizione 8 |
| Maler: | Piet Mondrian (1872–1944) |
| Entstehungsjahr: | 1914, Paris |
| Originalgröße: | 94,4 cm x 55,5 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Kubismus, frühe Abstraktion |
| Standort: | Solomon R. Guggenheim Museum, New York (Inv.-Nr. 49.1227) |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl auf Leinwand, 8 Formate oder nach Maß |
Komposition 8 – Piet Mondrian
Was zeigt Komposition 8?
Die Leinwand ist hoch und schmal, und das Auge liest sie von unten nach oben. Über die ganze Fläche reihen sich Rechtecke verschiedener Größe, eingefasst von schwarzen Linien: manche breit und niedrig, andere schmal und aufrecht, kaum eines gleicht seinem Nachbarn.
Die Farben sind leise und warm. Es überwiegen blasses Rosa, Ocker, helles Gelb und mehrere Grautöne, die in der Helligkeit nah beieinanderliegen. Keine Farbe drängt sich vor, so wirkt die Leinwand wie eine ruhige Fläche, über die eine schwarze Zeichnung läuft.
Nahe dem oberen Rand tauchen zwischen den geraden Formen gerundete Bögen auf, die an Rundbogenfenster erinnern. So erinnert das Ganze an die Fassade eines Hauses oder an eine Wand voller Fenster, die in ein Raster aus Linien und Feldern zerfallen ist. Unten links steht gut lesbar die Signatur MONDRIAN 1914.
Wie ist Komposition 8 entstanden?
Mondrian begann als Maler der niederländischen Landschaft. Er malte Windmühlen, Bäume und Felder, und um 1908 griff er zu hellen, unnatürlichen Farben, angeregt vom Luminismus Jan Toorops und von Van Gogh.
Von 1911 bis 1914 lebte er in Paris und geriet dort unter den Einfluss des Kubismus. Häuser und Fassaden vereinfachte er nun zu Rastern aus kurzen Linien und Flächen. Komposition 8 entstand am Ende dieser Pariser Jahre, 1914.
Das Gemälde erzählt keine Geschichte und hat keinen Helden. Sein Inhalt ist der Übergang selbst: eine erkennbare Form, ein Fenster oder ein Bogen, tritt hinter den Rhythmus von Linien und Farbfeldern zurück. Was Sie sehen, ist noch ein wenig Architektur und schon fast reine Abstraktion.
Warum ist dieses Gemälde wichtig?
Weil es den Moment zeigt, in dem Mondrian sich für das Raster entschied. Die Farben sind noch nicht reines Rot, Blau und Gelb, die Linien noch nicht nur waagrecht und senkrecht, denn die Bögen bleiben. Doch der Grundgedanke, dass Linien und Flächen das Gemälde tragen, ist schon da.
Im selben Jahr hielt er sich in den Seebädern Domburg und Scheveningen auf und zeichnete das Meer und die Wellenbrecher. Aus diesen Zeichnungen entstand 1915 das Gemälde Komposition 10 in Schwarz und Weiß, das erste, in dem er nur Schwarz und Weiß verwendete.
Ab etwa 1920 entwickelte er den Neoplastizismus, den Stil der Gruppe De Stijl: nur waagrechte und senkrechte schwarze Linien, Rot, Blau und Gelb sowie Weiß und Grau. Wer diese späteren Raster kennt, erkennt in Komposition 8 ihren Anfang, noch in den sanften Farben Pariser Fassaden.
Wo ist das Original?
Das Original besitzt das Solomon R. Guggenheim Museum in New York, Inventarnummer 49.1227. Die Leinwand misst 94,4 cm in der Höhe und 55,5 cm in der Breite.
Zur selben New Yorker Sammlung gehört auch Mondrians Komposition (1916), zwei Jahre später in den Niederlanden während des Ersten Weltkriegs gemalt. Dort liegen kurze schwarze Linien und Kreuze über kleinen Rechtecken in Rot, Blau, Gelb, Rosa und Grau.
Komposition 8 oder ein anderer Mondrian?
Dieses Kunstgemälde gehört in einen modernen, minimalistischen oder skandinavischen Raum, ebenso ins Büro oder Arbeitszimmer. Weil es hoch und schmal ist, füllt es das Wandstück zwischen zwei Fenstern, neben einer Tür oder neben einem hohen Schrank, wo ein breites Gemälde keinen Platz fände.
Die sanften Töne machen es ruhiger als Mondrians spätere Raster, darum passt es auch ins Schlafzimmer oder neben eine Leseecke. Zu Naturholz, Leinen und hellen Wänden stehen sein Ocker und sein Rosa gut.
Wenn Sie der reife Neoplastizismus mit kräftigen Farben reizt, wählen Sie Komposition (1921), eine seiner ersten neoplastischen Kompositionen mit einer großen orangeroten Fläche. Für ein späteres Raster, benannt nach einem Pariser Platz, gibt es Place de la Concorde.
Alle Mondrian Gemälde, die wir auf Bestellung malen, von frühen Landschaften und Bäumen bis zu den späten Rastern, finden Sie auf der Seite Piet Mondrian.
Wie malt unser Maler Ihre Komposition 8?
Bei Komposition 8 entscheiden die Proportionen über alles. Der Maler überträgt zuerst das Raster vom Original auf die Leinwand: die Lage jeder schwarzen Linie, die Höhe jedes Rechtecks und den Verlauf der Bögen oben. Erst wenn die Verhältnisse stimmen, trägt er Farbe auf.
Rosa, Ocker, Blassgelb und die Grautöne liegen in der Helligkeit sehr nah beieinander, darum mischt er sie auf der Palette und vergleicht sie mit der Vorlage, bis jede Nuance sitzt. Gerade diese kleinen Unterschiede geben dem Gemälde seine Wärme; gehen sie verloren, wird die Fläche stumpf.
Die Felder legt er in dünnen, gleichmäßigen Schichten an. Die Kanten an geraden Linien deckt er mit Klebeband ab, damit sie scharf bleiben, und an den Bögen führt er den Pinsel langsam, damit die schwarze Kontur überall gleich breit bleibt.
So entsteht eine handgemalte Reproduktion mit klaren Kanten und gleichmäßiger Farbe. Ein Ölgemälde hat an der Wand Körper und einen leichten Glanz, den ein Druck auf Papier nicht erreicht.
Welches Format für welche Wand?
Kurz: 29 x 47 oder 40 x 65 cm für ein Regal oder ein schmales Wandstück, 45 x 80 oder 55 x 90 cm zwischen Fenstern oder neben der Tür, 60 x 105 und 77 x 129 cm über Kommode oder Bett, 88 x 146 und 111 x 188 cm für eine hohe Wand oder das Treppenhaus.
Es gibt 8 Hochformate (Breite x Höhe): 29 x 47, 40 x 65, 45 x 80, 55 x 90, 60 x 105, 77 x 129, 88 x 146 und 111 x 188 cm. Dem Original mit 55,5 cm Breite und 94,4 cm Höhe kommt 55 x 90 cm am nächsten: 0,5 cm schmaler und 4,4 cm niedriger.
Als Gemälde fürs Wohnzimmer neben dem Sofa oder in einer Ecke mit Sessel bewähren sich 60 x 105 und 77 x 129 cm. Ein Hochformat lenkt den Blick nach oben und lässt den Raum höher wirken; hängen Sie die Mitte etwa 150 cm über dem Boden auf.
In kleinen Formaten verdichten sich Bögen und Felder zu einem feinen Muster, in großen bekommt jedes Feld eigene Farbe und eigenes Gewicht. Für ein Büro oder einen Flur mit hoher Decke lohnt sich deshalb ein Blick auf 88 x 146 cm.
Gibt es andere Maße und einen Rahmen?
Ja. Das Seitenverhältnis des Originals liegt bei etwa 3 : 5; bleiben Sie dabei, behalten alle Rechtecke und Bögen dasselbe Verhältnis zueinander wie im Original. Schicken Sie uns Breite und Höhe Ihrer Wahl, und wir antworten mit Preis und Termin.
Das Gemälde reist gerollt, auf einen Keilrahmen gespannt oder gerahmt. Spannen und Rahmen übernimmt unsere Werkstatt in Slowenien, so wie bei jedem Gemälde auf Leinwand aus unserem Haus.
Für die Rahmenwahl gibt es unsere 3D-Anwendung, und sie dient nur diesem Zweck; Komposition 8 an Ihrer eigenen Wand zu zeigen, ist ein gesonderter Service. Zu den sanften Tönen von Komposition 8 passt ein schmaler heller Holzrahmen oder ein weißer, Sie können es aber auch ungerahmt, nur gespannt, aufhängen.
Wie lange dauern Herstellung und Lieferung?
Komposition 8 malen wir, sobald Ihre Bestellung eingeht, und nach 15 bis 45 Werktagen ist sie versandbereit. Vorher erhalten Sie ein Foto des fertigen Gemäldes; möchten Sie etwas anders, bessern wir es aus.
Ohne Zollformalitäten kommt Komposition 8 nach Deutschland, Österreich oder in ein anderes EU-Land, und auch hier gilt unsere Rückgaberegelung.
Das Gemälde ist ein schönes Geschenk für Liebhaber von Architektur, Design oder moderner Kunst. Wer dem Beschenkten die Wahl des Formats lieber selbst lässt, schenkt einen Geschenkgutschein.
Häufige Fragen
Wo kann ich das Original sehen?
Im Solomon R. Guggenheim Museum in New York, Inventarnummer 49.1227.
Was bedeuten die Bögen oben?
Sie erinnern an Rundbogenfenster. Das Ganze wirkt wie eine Fassade, die Mondrian in ein Raster aus Linien und Flächen aufgelöst hat.
Ist das ein Druck oder ein Poster?
Nein. Unser Maler malt sie als handgemalte Kopie mit dem Pinsel in Öl auf Leinwand, erst wenn Sie bestellen.
Wie groß ist das Original?
Es ist 94,4 cm hoch und 55,5 cm breit. Unser nächstes Format ist 55 x 90 cm.
Geht auch ein Maß außerhalb der acht Formate?
Ja. Nennen Sie uns Breite und Höhe, und wir schicken Ihnen Preis und Liefertermin.
Wie wird das Gemälde geliefert?
Gerollt, auf Keilrahmen gespannt oder gerahmt; nach 15 bis 45 Werktagen ist es versandbereit.
Passt es ins Schlafzimmer oder Wohnzimmer?
Ja. Die sanften Rosa-, Ocker- und Grautöne sind ruhig, deshalb fühlt es sich in beiden Räumen wohl.
Eignet es sich als Geschenk?
Ja, besonders für Freunde von Architektur und moderner Kunst; mit einem Gutschein wählt der Beschenkte das Format selbst.
- Motiv: schwarz umrandete Rechtecke und Bögen in Rosa, Ocker, Blassgelb und Grau, wie eine in ein Raster aufgelöste Fensterfassade.
- Original: 1914, Öl auf Leinwand, 94,4 x 55,5 cm, Solomon R. Guggenheim Museum, New York.
- Unsere Fassung: handgemalt in Öl auf Leinwand, in 8 Hochformaten von 29 x 47 bis 111 x 188 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: Mondrian malte es in Paris und signierte unten links mit MONDRIAN 1914.









































