Beschreibung
Der polnische Reiter ist Rembrandts Gemälde aus den 1650er Jahren, meist um 1655 datiert: Ein junger Reiter in osteuropäischer Tracht, mit Bogen, Köcher und Säbel, reitet auf einem weißen Pferd durch eine dunkle, kahle Landschaft und blickt sich zu uns um. Das Original, Öl auf Leinwand, ist 116,8 cm hoch und 134,9 cm breit und gehört der Frick Collection in New York. Wir malen es von Hand in Öl auf Leinwand in 8 Querformaten von 50 x 45 bis 190 x 160 cm oder nach Maß und zeigen Ihnen das fertige Gemälde auf einem Foto, bevor wir es versenden.
| Titel: | Der polnische Reiter |
| Weitere Titel: | Lisowczyk · The Polish Rider |
| Maler: | Rembrandt van Rijn (1606–1669) |
| Entstehungsjahr: | um 1655, Amsterdam |
| Originalgröße: | 116,8 cm x 134,9 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Barock, Niederländisches Goldenes Zeitalter |
| Standort: | The Frick Collection, New York (Inv.-Nr. 1910.1.98) |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl auf Leinwand, 8 Formate oder nach Maß |
Der polnische Reiter – Rembrandt
Was zeigt Der polnische Reiter?
Ein junger Mann sitzt aufrecht auf einem mageren weißen Pferd, gekleidet in eine enge rote und helle Tracht mit hoher Pelzmütze. Am Gürtel trägt er einen Säbel, am Oberschenkel einen Köcher mit Pfeilen, in der Hand einen Streithammer, und sein Bogen hängt an der Seite.
Hinter ihm erstreckt sich eine kahle, bergige Landschaft mit einem rätselhaften Bau auf dem Hügel, dunklem Wasser und einem Feuer in der Ferne. Laut Wikipedia sind Teile des Hintergrunds sehr skizzenhaft gemalt oder unvollendet, was dem Gemälde etwas Geheimnisvolles gibt.
Wer ist der Reiter?
Das weiß niemand. Die Besitzer im 18. Jahrhundert sahen in ihm ein Mitglied der polnisch-litauischen Adelsfamilie Ogiński, der polnische König Stanislaus August erkannte in ihm 1793 einen Lisowczyk, einen Angehörigen der irregulären polnischen Reiterei.
Andere schlugen Rembrandts Sohn Titus vor, den biblischen David, den verlorenen Sohn oder einfach einen fremden Soldaten. So kann sich jeder Betrachter seine eigene Geschichte wählen.
Hat Rembrandt das Gemälde wirklich gemalt?
Die meisten Fachleute sagen ja. 1984 schlug Josua Bruyn vom Rembrandt Research Project vor, sein Schüler Willem Drost könnte es gemalt haben, doch diese Meinung blieb vereinzelt und wird heute meist abgelehnt.
Die Frick Collection hat die Zuschreibung nie geändert, auf dem Schild steht »Rembrandt«. Eine Studie von 1998 meint, dass noch eine zweite Hand beteiligt war; Rembrandt hat es vielleicht begonnen und unvollendet gelassen. Die ganze Debatte fasst der Wikipedia-Artikel zusammen (auf Englisch).
Wo ist das Original, und wie kam es nach New York?
In der Frick Collection in New York unter der Inventarnummer 1910.1.98. 1791 besaß es Michał Kazimierz Ogiński, dann König Stanislaus August und nach ihm mehrere polnische Adelsfamilien.
Der letzte polnische Besitzer, Graf Zdzisław Tarnowski aus Dzików, verkaufte es 1910 an Henry Frick, der es seiner Sammlung vermachte.
Der polnische Reiter oder ein anderer Rembrandt?
Der polnische Reiter ist ein Kunstgemälde für Arbeitszimmer, Bibliothek oder die Wand über dem Kamin, wo man ihn länger betrachtet und jedes Mal Neues entdeckt. Einen ebenso rätselhaften Männerblick hat Aristoteles mit der Büste Homers, für Abenteuer und viele Figuren gibt es die Nachtwache.
Wer lieber ein Gesicht aus der Nähe mag, schaut sich das Selbstporträt mit zwei Kreisen oder die sanfte Flora an. Alle Rembrandt Gemälde, die wir anbieten, vom Porträt bis zur Erzählung, stehen auf der Seite Rembrandt.
Wie malt unser Maler Ihren polnischen Reiter?
Diese handgemalte Reproduktion beginnt mit dem Gesicht: Der Blick des Reiters hält das Gemälde zusammen, darum malt der Maler ihn in Öl auf Leinwand mit der größten Sorgfalt. Danach folgen das Pferd und die Tracht mit roten und goldenen Akzenten.
Die Landschaft malt er so locker wie im Original, denn ein sorgfältig ausgeführter Hintergrund nähme dem Gemälde sein Geheimnis. Ein solches Ölgemälde bewahrt den Unterschied zwischen glattem Gesicht und rauen Strichen im Hintergrund, den ein Papierdruck einebnet.
Welches Format für welche Wand?
Kurz: 50 x 45 oder 59 x 50 cm fürs Bücherregal oder eine schmale Wand, 79 x 66 oder 90 x 75 cm über Schreibtisch oder Kommode, 110 x 99 und 130 x 110 cm über Sofa oder Kamin, 150 x 124 und 190 x 160 cm für große Wände und Flure.
Alle 8 Formate sind Querformate (Breite x Höhe): 50 x 45, 59 x 50, 79 x 66, 90 x 75, 110 x 99, 130 x 110, 150 x 124 und 190 x 160 cm. Das Original misst 134,9 x 116,8 cm, also entspricht 130 x 110 cm fast der Originalgröße, 150 x 124 und 190 x 160 cm sind größer. Als Gemälde fürs Wohnzimmer über einem 1,8 m breiten Sofa passt 110 x 99 cm.
Das Gesicht des Reiters sollte etwa auf Augenhöhe liegen, die Mitte des Gemäldes rund 150 cm über dem Boden.
Kann ich ein anderes Format oder einen Rahmen wählen?
Natürlich. Das Seitenverhältnis des Originals liegt bei etwa 7 : 6, fast quadratisch; darin bleiben Pferd und Landschaft erhalten. Schreiben Sie uns Ihre Wunschbreite und -höhe, und wir senden Ihnen Preis und Termin.
Sie erhalten das Gemälde gerollt, auf einen Keilrahmen gespannt oder gerahmt; jedes Gemälde auf Leinwand spannt und rahmt unsere Werkstatt in Slowenien. Den Rahmen probieren Sie in der 3D-Anwendung, die nur der Rahmenwahl dient; die Ansicht an Ihrer Wand ist ein anderer Service. Ein altgoldener Rahmen betont die roten und goldenen Töne der Tracht, dunkles Holz das Dämmerlicht der Landschaft.
Wie lange dauert es, und was, wenn etwas nicht stimmt?
Wir beginnen mit dem Malen bei der Bestellung; in 15 bis 45 Werktagen ist das Gemälde versandbereit. Zollfrei reist das Paket nach Deutschland, Österreich und in die übrige EU. Vor dem Versand erhalten Sie ein Foto; was Sie ändern möchten, bessern wir aus, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.
Für Pferdefreunde, Geschichtsliebhaber oder Menschen mit polnischen Wurzeln, die das Format lieber selbst wählen, gibt es den Geschenkgutschein.
Häufige Fragen
Wo ist das Original des polnischen Reiters?
In der Frick Collection in New York, Inventarnummer 1910.1.98.
Wer ist dargestellt?
Das ist unbekannt. Vorgeschlagen wurden ein Mitglied der Familie Ogiński, ein Lisowczyk, Rembrandts Sohn Titus und biblische Gestalten.
Ist das Gemälde wirklich von Rembrandt?
Die Frick Collection führt es als Rembrandt, und die meisten Fachleute stimmen zu; eine Studie von 1998 sieht zusätzlich eine zweite Hand.
Warum ist der Hintergrund unvollendet?
Laut Wikipedia hat Rembrandt das Gemälde vielleicht begonnen und unvollendet gelassen, darum sind Teile der Landschaft nur skizziert.
Ist Ihr Gemälde ein Druck?
Nein, es ist eine handgemalte Kopie in Öl auf Leinwand; Gesicht, Pferd und Landschaft malt der Maler mit dem Pinsel.
Wie groß ist das Original?
Es ist 116,8 cm hoch und 134,9 cm breit. Unsere Formate reichen von 50 x 45 bis 190 x 160 cm.
Welches Format passt über den Kamin?
Über einem 1,5 m breiten Kamin wählen Sie 110 x 99 oder 130 x 110 cm.
Wie kam das Gemälde nach Amerika?
Graf Zdzisław Tarnowski verkaufte es 1910 an Henry Frick in New York.
- Motiv: ein junger Reiter mit Bogen und Säbel reitet auf einem weißen Pferd durch eine dunkle, rätselhafte Landschaft.
- Original: um 1655, Öl auf Leinwand, 116,8 x 134,9 cm, The Frick Collection, New York.
- Unsere Fassung: handgemalt in Öl auf Leinwand, in 8 Querformaten von 50 x 45 bis 190 x 160 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: wer der Reiter ist, weiß man bis heute nicht.









































