Beschreibung
Roter Fleck II ist ein Gemälde von Wassily Kandinsky aus dem Jahr 1921: Auf dunklem Grund liegt eine große, geneigte weiße Fläche, darauf rechts der Mitte eine große rote, gerundete Form, umgeben von Kreisen, Bögen, Dreiecken und dünnen farbigen Linien. Das Original bewahrt das Lenbachhaus in München. Bei uns entsteht das Werk als handgemalte Reproduktion in Öl auf Leinwand, in acht Größen, darunter in Originalgröße, oder nach Ihrem Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe.
| Titel: | Roter Fleck II |
| Weitere Titel: | Red Spot II |
| Maler: | Wassily Kandinsky (1866–1944) |
| Entstehungsjahr: | 1921 |
| Originalgröße: | 181 cm x 131 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Abstrakte Kunst |
| Standort: | Städtische Galerie im Lenbachhaus, München (Inv.-Nr. G 17562) |
| Unsere Reproduktion: | handgemaltes Öl auf Leinwand, 8 Größen von 60 x 40 cm bis 181 x 131 cm, auf Wunsch nach Maß |
Roter Fleck II – Wassily Kandinsky
Was ist auf dem Gemälde zu sehen?
Quer über das Gemälde erstreckt sich von unten links nach oben rechts eine große weiße Fläche, wie ein Blatt, das schräg auf einen dunklen Grund gelegt ist. Die obere linke Ecke ist schwarz und dunkelblau, darin liegen zwei weiße halbrunde Formen, die eine lange weiße Linie kreuzt. Oben rechts ist eine graue, gesprenkelte Ecke, unten links eine lila und unten rechts eine braune. Rechts der Mitte liegt eine große rote, gerundete Form mit rosa Schimmer, der rote Fleck des Titels. Darüber setzt sich ein schwarzes Band in einem blauen, violetten und rosa Bogen fort, oben sitzt ein schwarzes Oval mit einem grünen Dreieck. Oben in der Mitte liegt ein schwarzer Kreis in einem Kranz schwarzer Punkte, links davon ein gelbes Dreieck. In der Mitte stehen ein rosa Bogen, rote und grüne Streifen, ein gelbes Quadrat und ein Geflecht dünner roter, grüner und blauer Linien. Links berührt eine gelbe, hornartige Form einen dunklen Kreis, den drei blaue längliche Formen kreuzen. Unten laufen wellige schwarze, gelbe und grüne Linien, ein langer dunkelblauer und roter Bogen und ein schwarzer Kreis in einem gelben Ring, rechts sitzen fünf kleine gelbe Kreise mit schwarzer Mitte, ein grüner Streifen und ein schwarzer Haken. Unten links steht die Signatur: ein K im Dreieck und die Jahreszahl 21.
Der Beginn einer neuen Phase
Laut dem Eintrag des Museums verließ Kandinsky bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs Deutschland und kehrte über die Schweiz nach Russland zurück. In den Kriegs- und Revolutionsjahren kam seine Malerei weitgehend zum Stillstand, stattdessen arbeitete er in zahlreichen kulturpolitischen Gremien. Roter Fleck II, noch in Russland gemalt, markiert laut dem Museum mit einem grundlegenden Wandel der Ausdrucksmittel den Beginn einer neuen Phase in seinem Werk.
Geometrie, aber kein Konstruktivismus
Nach Einschätzung des Museums wären die exakten Körper und Flächen, die geometrische Aufteilung und der glatte Farbauftrag dieses Gemäldes ohne seinen Kontakt zum russischen Konstruktivismus – zu Kasimir Malewitsch, Wladimir Tatlin und Ljubow Popowa – nicht denkbar. An die Stelle der heftigen Ausdruckskraft seiner Vorkriegswerke tritt hier eine kühle, scheinbar rational geordnete Komposition aus reinen Einzelformen. Dennoch hat sich Kandinsky laut dem Museum stets vom Konstruktivismus abgegrenzt. Dreiecke, Kreise, Bögen und Linien setzt er mit weichen Begrenzungen und in unregelmäßigen Gruppen ein, und seinem Nebeneinander der Formen fehlt der logisch konstruierte Aufbau, der für die Konstruktivisten typisch ist.
Warum der Kreis?
Der Kreis wurde laut dem Museum in den folgenden Jahren zu einem zentralen Element in Kandinskys Malerei. Er war für ihn die vollkommene, spannungsreichste Form, und er sagte, er liebe den Kreis so, wie er früher das Pferd geliebt habe. Mit geometrischen Formen suchte er immer reinere Formen, die keine ablenkenden Assoziationen wecken. Das Museum weist darauf hin, dass er auch in der Abstraktion bei Figuren blieb, ob gegenständlich oder abstrakt, und sich darin von Malern reiner Farbflächen unterscheidet. Als abstraktes Gemälde zeigt das Werk also keine Gegenstände, doch seine Formen bleiben eigenständige Figuren mit weichen Rändern.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Der Maler arbeitet nach einer hochauflösenden Vorlage und baut das Gemälde in Schichten auf, mit Pinsel und Ölfarben. Bei diesem Motiv kommt es auf zweierlei an: auf einen glatten, gleichmäßigen Farbauftrag auf der weißen Fläche und dem roten Fleck und auf genaue Ränder der Dreiecke und Bögen, die aber nicht hart sein dürfen, denn bei Kandinsky sind sie weich. Die gesprenkelten Ecken und der Punktkranz um den schwarzen Kreis entstehen mit der Pinselspitze, Punkt für Punkt. Ein Ölgemälde behält seine Farben über viele Jahre, denn Öl verblasst nicht wie ein Druck. Da jede handgemalte Kopie einzeln entsteht, gleichen sich zwei Exemplare nie bis ins Letzte; gleich bleiben Motiv, Proportionen und Farben.
Wohin passt Roter Fleck II?
Das Werk ist hell und farbig: Rot, Gelb, Blau, Grün und Rosa auf einer weißen Fläche, gerahmt von dunklen Ecken. Am besten passt es in einen modernen oder schlichten Raum mit weißen oder hellgrauen Wänden, wo es zum einzigen kräftigen Akzent wird, und es wirkt auch in einem Arbeitszimmer oder Büro. Daneben genügen ein oder zwei schlichte Möbelstücke; mehrere andere farbige Werke an derselben Wand würden mit dem roten Fleck konkurrieren.
Welches Maß für welche Wand?
Das Original misst 181 x 131 cm, und das ist auch unser größtes Maß: In diesem Maß erhalten Sie das Werk in Originalgröße. Als Gemälde fürs Wohnzimmer wirkt es am besten in 120 x 90 oder 140 x 100 cm, wo der rote Fleck und die feinen Linien zur Geltung kommen. Die Maße 60 x 40 und 55 x 50 cm passen über einen Schreibtisch oder in den Flur, 70 x 50 und 80 x 60 cm ins Schlafzimmer, 160 x 120 und 181 x 131 cm an große Wände über dem Sofa oder im Eingangsbereich. Da die weiße Fläche hell ist, wirkt das Werk auch auf einer dunkleren Wand.
Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen
Passt keines der acht Maße zu Ihrer Wand, malen wir das Werk nach Ihren Maßen; das ist unser Gemälde nach Maß, und wir sagen Ihnen dabei auch, wie sich die Komposition an das geänderte Seitenverhältnis anpasst. Jede Leinwand wird auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt. Ein Rahmen ist nicht verpflichtend und im Grundpreis nicht enthalten. Wenn Sie einen Rahmen wünschen, passt zu diesem Werk am besten ein schmaler dunkler oder naturfarbener Holzrahmen, der die dunklen Ecken abschließt, während ein breiter, verzierter Goldrahmen mit den bunten Formen in der Mitte konkurrieren würde. Hängen Sie das Werk dort auf, wo das Tageslicht von der Seite und nicht direkt einfällt, damit die weiße Fläche nicht blendet.
Lieferung und Gewährleistung
Da jedes Gemälde auf Leinwand erst nach der Bestellung in unserem Atelier in Slowenien entsteht, rechnen Sie je nach Maß mit 15 bis 45 Tagen. Wir versenden geschützt, versichert und mit Sendungsverfolgung, innerhalb der EU ohne Zoll. Stimmt beim Empfang etwas nicht, melden Sie sich, und wir regeln es. Alle unsere Kandinsky-Reproduktionen versammelt die Galerie Wassily Kandinsky; den Maler stellt unser Artikel über Wassily Kandinsky vor. Verwandte Werke finden Sie bei uns außerdem unter Weißes Kreuz, Im schwarzen Viereck und Im Grau.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Original?
In der Städtischen Galerie im Lenbachhaus in München, Inventarnummer G 17562. Den Eintrag des Museums gibt es auf Deutsch und auf Englisch.
Wie groß ist das Original?
Es misst 181 x 131 cm. Wir nennen die Breite zuerst; das Museum führt die Höhe voran, 131 x 181 cm. Unser größtes Maß, 181 x 131 cm, entspricht genau der Originalgröße.
Wann ist das Werk entstanden?
1921, noch in Russland. Unten links stehen ein K im Dreieck und die Jahreszahl 21.
Was ist auf dem Gemälde dargestellt?
Nichts Gegenständliches: eine weiße Fläche auf dunklem Grund, darauf ein großer roter Fleck, Kreise, Bögen, Dreiecke und dünne farbige Linien.
Ist das ein Druck?
Nein. Dies ist ein Kunstgemälde, von Hand in Öl auf Leinwand gemalt; die Pinselstriche sind im Streiflicht sichtbar und lassen sich ertasten.
Welches Maß soll ich wählen?
Für ein Wohnzimmer eignen sich 120 x 90 und 140 x 100 cm am besten, für Schreibtisch oder Flur 60 x 40 oder 55 x 50 cm. Kleben Sie vor der Entscheidung ein Papier in der gewählten Größe an die Wand und lassen Sie es einen Tag hängen.
Kann ich ein Maß bekommen, das nicht in der Liste steht?
Ja. Wir malen auch Maße, die nicht in der Liste stehen, und sagen Ihnen, wie sich die Formen verteilen.
Wie wird geliefert?
Versichert und mit Sendungsverfolgung, innerhalb der EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Gemäldes zur Freigabe.
Wo ist der rote Fleck auf dem Gemälde?
Rechts der Mitte: eine große rote, gerundete Form mit rosa Schimmer, die größte Farbfläche des Werks.
Ist das Original verkäuflich und was ist es wert?
Es ist nicht verkäuflich und hat deshalb keinen Marktpreis. Es gehört einer öffentlichen Museumssammlung und bleibt dort; was wir anbieten, ist eine von Hand gemalte Kopie, nicht das Original, und das eine verwechseln wir nie mit dem anderen.
Eignet sich das Gemälde als Geschenk?
Ja, besonders für jemanden, der lebhafte Farben und klare Formen mag. Sind Sie bei Motiv oder Maß unsicher, gibt es einen Geschenkgutschein, und die Entscheidung bleibt der beschenkten Person.
- Motiv: eine weiße Fläche auf dunklem Grund mit großem rotem Fleck, Kreisen, Bögen, Dreiecken und dünnen farbigen Linien
- Original: Lenbachhaus, München, Inv.-Nr. G 17562, 1921, 181 x 131 cm
- Unsere Ausführung: handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Maße von 60 x 40 bis 181 x 131 cm, auf Keilrahmen, auf Wunsch gerahmt
- Wissenswert: Signatur unten links: ein K im Dreieck und die Jahreszahl 21









































