Beschreibung

Im Grau ist ein Gemälde von Wassily Kandinsky aus dem Jahr 1919: eine breite Leinwand, auf deren gedämpft grauem Grund kleine organische Formen, bunte Bögen und spitze Zeichen schweben, oben links ein schwarzer Bogen über einem roten Kreis. Das Original gehört zur Sammlung des Centre Pompidou in Paris und ist bis zum 14. Februar 2027 an die Kandinsky-Ausstellung im Palazzo Bonaparte in Rom ausgeliehen. Bei uns entsteht das Werk als handgemalte Reproduktion in Öl auf Leinwand, in acht Größen oder nach Ihrem Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe.
| Titel: | Im Grau |
| Weitere Titel: | Dans le gris · In Grey · Gemälde mit dem schwarzen Bogen |
| Maler: | Wassily Kandinsky (1866–1944) |
| Entstehungsjahr: | 1919 |
| Originalgröße: | 176 cm x 129 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Abstrakte Kunst |
| Standort: | Centre Pompidou, Paris (Inv.-Nr. AM 81-65-43) |
| Unsere Reproduktion: | handgemaltes Öl auf Leinwand, 8 Größen von 60 x 45 cm bis 176 x 129 cm, auf Wunsch nach Maß |
Im Grau – Wassily Kandinsky
Was ist auf dem Gemälde zu sehen?
Der ganze Grund ist gedämpft grau, und darauf drängen sich Formen ohne klares Zentrum. In der oberen linken Ecke liegt ein roter Kreis, über ihn spannt sich ein dicker schwarzer Bogen, daneben läuft aus der Ecke ein türkisfarbenes Band. Links der Mitte steigt ein langes rotes, schräges Band mit weißem Rand nach oben, über der Mitte steht ein großes dunkles Dreieck mit der Spitze nach unten. Oben rechts steht eine rosarote Form, daneben bunte Bögen wie ein Regenbogen. In der Mitte steht eine schwarze Halbkreisform, aus der sich nach rechts ein Fächer dünner schwarzer Linien öffnet. Rechts liegen große rote und dunkelrote Flächen mit einer blauen, federartigen Form. Am linken Rand liegt ein blauer Fleck mit kleinen, dornigen Figuren, unten links gepunktete und karierte Formen. Unten läuft schräg ein dicker schwarzer Balken, daneben ein schmaler roter senkrechter Streifen, ein gelber schräger Streifen und ein bunter Zickzackstreifen. Überall sind kleine spitze Formen verstreut, die an Vögel und Dornen erinnern. Unten links steht ein Monogramm.
Warum heißt es Im Grau?
Wegen des Grundes: Das Museum beschreibt einen Hintergrund in gedämpften Grautönen, auf dem organische Formen schweben. Kandinsky gab dem Werk zunächst einen anderen Titel und strich ihn später durch: Kartina s tchernoï dougoï, Gemälde mit dem schwarzen Bogen. Laut dem Museum rechtfertigt ein Motiv in der oberen linken Ecke diesen Titel, die Douga, ein schwarzer Bogen in einer Form, die an einen Himmelskörper erinnert. Auf der vorbereitenden Bleistiftzeichnung fehlt er noch, auf der Aquarellstudie ist er deutlich zu sehen.
Wann und wo ist es entstanden?
1919, in Kandinskys russischer Zeit. Das Museum zählt es zu den letzten Werken von Kandinskys russischer Zeit, kurz bevor er sich in Deutschland niederließ. Die Komposition bereitete er in mehreren Arbeiten auf Papier vor, darunter ein Aquarell desselben Museums, die Studie zu Im Grau aus demselben Jahr, Aquarell und Tusche auf Papier, 25,6 x 34,4 cm. Die organischen Formen, die hier auf dem Grau schweben, werden nach den Worten des Museums bald geometrischeren weichen. Im Werkverzeichnis der Gemälde Kandinskys von H. K. Roethel und J. K. Benjamin trägt es die Nummer 663.
Warum ist dieses Gemälde so wichtig?
Im Oktober 1920 hing es laut dem Museum am Ehrenplatz der letzten Retrospektive Kandinskys in Moskau, in den Sälen an der Dmitrowka. Die Wand teilte es mit Flottements aigus von 1920, das Kandinsky als Komposition VIII unter seine Hauptwerke einreihen wollte. Dieses Werk hatte die Kunstverwaltung 1922 an die Erste Russische Kunstausstellung in der Berliner Galerie Van Diemen verliehen. Flottements aigus ist verschollen, und so ist Im Grau nach den Worten des Museums ein seltenes und zentrales Dokument einer Zeit, die man aus Bequemlichkeit vorschnell als Übergang bezeichnet hat. Schon Will Grohmann beschrieb es als äußerst kompliziert und verstörend in seiner Überschwänglichkeit, und Christian Derouet zählt es zu Kandinskys Meisterwerken: komplex, voller Bewegung und durch Kontrapunkte ausgewogen, ein Werk, das mit Abstufungen von Ton, Form und Textur spielt.
Was schrieb Kandinsky darüber?
1936 schrieb er laut dem Museum an Hilla Rebay, Im Grau sei der Abschluss seiner dramatischen Periode, der Zeit, in der er so viele Formen auf der Leinwand anhäufte. Über die Bedeutung einzelner Zeichen sagt das Museum nichts, und so deuten auch wir sie nicht; das Werk spricht durch das, was man sieht: das Gedränge der Formen auf dem Grau.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Der Maler arbeitet nach einer hochauflösenden Vorlage und baut das Gemälde in Schichten auf, mit Pinsel und Ölfarben. Bei diesem Motiv kommt es auf den grauen Grund an: Er ist keine einheitliche Fläche, sondern eine Folge warmer und kühler Grautöne, auf denen die kleinen bunten Formen erst lebendig werden. Die erste und einzige Aufnahme oben auf der Seite zeigt unser handgemaltes Exemplar im goldenen Rahmen auf einer Holzstaffelei im Atelier, zwischen Rahmenmustern. Ein Ölgemälde behält seine Farben über viele Jahre, denn Öl verblasst nicht wie ein Druck. Da jede handgemalte Kopie einzeln entsteht, gleichen sich zwei Exemplare nie bis ins Letzte; gleich bleiben Motiv, Proportionen und Farben.
Welches Maß für welche Wand?
Das Original misst 176 x 129 cm, und das ist auch unser größtes Maß: In 176 x 129 cm malen wir das Werk in Originalgröße. Als Gemälde fürs Wohnzimmer wirkt es am besten in 110 x 80 oder 130 x 100 cm, wo die kleinen Formen noch gut zu sehen sind. Die Maße 60 x 45 und 70 x 50 cm passen über einen Schreibtisch oder in den Flur, 80 x 60 und 90 x 70 cm ins Schlafzimmer, 150 x 110 cm an eine größere Wand. Da das Werk sehr dicht ist, braucht es eine ruhige Wand.
Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen
Passt keines der acht Maße zu Ihrer Wand, malen wir das Werk nach Ihren Maßen; das ist unser Gemälde nach Maß, und wir sagen Ihnen dabei auch, wie sich die Komposition an das geänderte Seitenverhältnis anpasst. Jede Leinwand wird auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt. Ein Rahmen ist nicht verpflichtend und im Grundpreis nicht enthalten.
Lieferung und Gewährleistung
Da jedes Gemälde auf Leinwand erst nach der Bestellung in unserem Atelier in Slowenien entsteht, rechnen Sie je nach Maß mit 15 bis 45 Tagen. Wir versenden geschützt, versichert und mit Sendungsverfolgung, innerhalb der EU ohne Zoll. Stimmt beim Empfang etwas nicht, melden Sie sich, und wir regeln es. Alle unsere Kandinsky-Reproduktionen versammelt die Galerie Wassily Kandinsky; den Maler stellt unser Artikel über Wassily Kandinsky vor. Verwandte Werke finden Sie bei uns außerdem unter Moskau I, Weißes Kreuz und Roter Fleck II.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Original?
Es gehört zur Sammlung des Musée national d’art moderne im Centre Pompidou in Paris, Inventarnummer AM 81-65-43, als Vermächtnis Nina Kandinskys von 1981. Bis zum 14. Februar 2027 ist es an die Kandinsky-Ausstellung im Palazzo Bonaparte in Rom ausgeliehen. Der Katalogeintrag des Museums ist auf der Seite des Centre Pompidou zu finden.
Wie groß ist das Original?
Es misst 176 x 129 cm. Wir nennen die Breite zuerst; das Museum führt die Höhe voran, 129 x 176 cm. Unser Maß 176 x 129 cm ist die Originalgröße.
Wann ist das Werk entstanden?
1919, in Kandinskys russischer Zeit. Unten links ist es mit VK und der Jahreszahl 19 bezeichnet.
Was ist auf dem Gemälde dargestellt?
Nichts Gegenständliches; als abstraktes Gemälde zeigt es kleine organische Formen, bunte Bögen und spitze Zeichen auf grauem Grund, oben links einen schwarzen Bogen über einem roten Kreis.
Ist das ein Druck?
Nein. Dies ist ein Kunstgemälde, von Hand in Öl auf Leinwand gemalt; die Pinselstriche sind im Streiflicht sichtbar und lassen sich ertasten.
Welches Maß soll ich wählen?
Für ein Wohnzimmer eignen sich 110 x 80 und 130 x 100 cm am besten, für Schreibtisch oder Flur 60 x 45 oder 70 x 50 cm. Kleben Sie vor der Entscheidung ein Papier in der gewählten Größe an die Wand und lassen Sie es einen Tag hängen.
Kann ich ein Maß bekommen, das nicht in der Liste steht?
Ja. Wir malen auch Maße, die nicht in der Liste stehen, und sagen Ihnen, wie sich die Formen verteilen.
Wie wird geliefert?
Versichert und mit Sendungsverfolgung, innerhalb der EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Gemäldes zur Freigabe.
Was bedeutet das Wort Douga?
Das Museum nennt so den schwarzen Bogen in der oberen linken Ecke, der nach seiner Beschreibung an einen Himmelskörper erinnert. Nach ihm hieß das Werk zuerst Gemälde mit dem schwarzen Bogen.
Ist das Original verkäuflich und was ist es wert?
Es ist nicht verkäuflich und hat deshalb keinen Marktpreis. Es gehört einer öffentlichen Museumssammlung und bleibt dort; was wir anbieten, ist eine von Hand gemalte Kopie, nicht das Original, und das eine verwechseln wir nie mit dem anderen.
Eignet sich das Gemälde als Geschenk?
Ja, besonders für jemanden, der Werke mit vielen kleinen Einzelheiten mag. Sind Sie bei Motiv oder Maß unsicher, gibt es einen Geschenkgutschein, und die Entscheidung bleibt der beschenkten Person.
- Motiv: organische Formen, bunte Bögen und spitze Zeichen auf grauem Grund, oben links ein schwarzer Bogen über einem roten Kreis
- Original: Centre Pompidou, Paris, Inv.-Nr. AM 81-65-43, 1919, 176 x 129 cm; bis 14. 2. 2027 in Rom
- Unsere Ausführung: handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Maße von 60 x 45 bis 176 x 129 cm, auf Keilrahmen, auf Wunsch gerahmt
- Wissenswert: Kandinsky nannte es zuerst Gemälde mit dem schwarzen Bogen









































