Beschreibung
Die Musik I ist ein kleines Gemälde Klimts von 1895, in dem schon Gold leuchtet: Eine junge Frau in einem langen dunklen Kleid spielt eine goldene Kithara, die Leier des antiken Griechenland, während rechts eine steinerne Sphinx zusieht. Das Original, Öl und Goldbronze auf Leinwand, gehört zur Neuen Pinakothek in München. Wir malen es von Hand in Öl auf Leinwand, in vier Formaten oder nach Maß, und schicken Ihnen vor dem Versand eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.
| Titel: | Die Musik I |
| Weitere Titel: | Die Musik · Music I · La musica I |
| Maler: | Gustav Klimt (1862–1918) |
| Entstehungsjahr: | 1895, links unten signiert GUSTAV KLIMT |
| Originalgröße: | 27,5 cm x 35,5 cm (Malfläche; mit Rand 37,2 x 45,1 cm) |
| Originaltechnik: | Öl und Goldbronze auf Leinwand |
| Malstil: | Symbolismus, frühe Wiener Jahre |
| Standort: | Neue Pinakothek, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München (Inv.-Nr. 8195) |
| Unsere Reproduktion: | Handgemaltes Öl auf Leinwand, die Leier in Goldfarbe, vier Formate oder nach Maß |
Die Musik I – Gustav Klimt
Was zeigt das Gemälde?
Links steht im Profil eine junge Frau mit kastanienrotem Haar, in einem langen, dunkelblauen, fast schwarzen Kleid, das beinahe mit dem Schatten verschmilzt. Sie beugt sich leicht vor und zupft die Saiten einer großen goldenen Kithara, eines Instruments aus dem antiken Griechenland, dessen Rahmen mit goldenen Ringen und Ornamenten geschmückt ist. Ihr Gesicht ist gesenkt, die Augen fast geschlossen, als lausche sie dem Klang, statt für jemanden zu spielen.
Rechts sitzt eine steinerne Sphinx, ein Frauenkopf auf einem Löwenkörper, bleich und ruhig. Links unten blickt eine groteske Steinmaske aus dem Schatten. Hinter allem liegt ein tiefblauer Grund, übersät mit kleinen hellen Blüten, wie Sterne oder Blumen im Dunkeln. Das Gemälde ist links unten mit GUSTAV KLIMT signiert.
Warum eine Kithara und eine Sphinx?
Die Kithara war das große Saiteninstrument des antiken Griechenland, das Instrument Apollons, des Gottes der Musik und der Dichtung. Indem Klimt sie der Frau in die Hände gibt, malt er kein Konzert, sondern die Musik selbst: eine alte, fast magische Kraft, die bis zu den Anfängen der Kunst zurückreicht.
Sphinx und Maske gehören in dieselbe Welt der Antike und der Rätsel. Die Sphinx hütet Geheimnisse, die Maske erinnert an das Theater und an die dunklere Seite der Kunst. Gemeinsam machen sie aus einer schlichten Szene mit einer Frau und einem Instrument ein Symbol. Solche geheimnisvollen, vielschichtigen Motive malte Klimt in den 1890er-Jahren gern, als sich sein Stil wandelte.
Was bedeutet das Gemälde?
Die meisten Deutungen sehen in der Musik I eine Allegorie: die Musik als stille, uralte Kraft, die weiter reicht als Worte. Die ruhige Frau, die steinernen Wesen und der dunkle Himmel erzeugen eine Stimmung des Zuhörens, nicht des Auftritts. Man hört keinen Ton und spürt ihn doch fast.
Das Gemälde weist auch nach vorn. Für die Leier und ihre Ornamente verwendete Klimt Goldbronze, das Gold ist hier also schon Teil der Aussage und nicht bloß Schmuck. Wenige Jahre später sollte Gold in seiner Goldenen Periode ganze Leinwände bedecken. Die Musik I ist ein früher Schritt auf diesem Weg, klein im Format, aber klar in der Idee.
Warum heißt es Die Musik I?
Klimt malte das Thema zweimal. Diese erste Fassung von 1895 ist klein, die Malfläche misst nur 27,5 x 35,5 cm. 1898 malte er eine zweite, größere Musik, die meist Musik II genannt wird. Dieses zweite Gemälde verbrannte 1945 auf Schloss Immendorf, zusammen mit anderen Werken Klimts, und ist heute nur noch durch Fotografien bekannt.
Die Musik I ging einen anderen Weg. 1901 wurde sie auf der Münchner Jahresausstellung im Glaspalast direkt vom Künstler erworben. Heute gehört sie den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und zur Sammlung der Neuen Pinakothek, Inventarnummer 8195. Mehr über das Leben des Malers steht auf Wikipedia.
Die Musik I im Werk Klimts
Musik zieht sich durch Klimts ganzes Werk. Wenige Jahre nach diesem Gemälde malte er den Beethovenfries, eine ganze Wand zu Ehren von Beethovens Neunter Symphonie; einen Teil davon zeigt unser Beethovenfries I (Detail). Die Welt der Antike aus der Musik I begegnet uns wieder in Pallas Athene von 1898, mit goldenem Helm und Panzer.
Wenn Sie das Gold mögen, das hier schon leuchtet, können Sie ihm bis zu seinem Höhepunkt folgen, etwa zu Adele Bloch-Bauer I und Der Kuss. Wählen Sie die Musik I, wenn Sie etwas Stilleres und Geheimnisvolleres suchen als diese berühmten Werke, ein Gemälde, das genaues Hinsehen belohnt.
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Der Maler beginnt mit einer feinen Zeichnung der Frau, der Leier, der Sphinx und der Maske und legt dann in mehreren Schichten den tiefblauen Grund und das dunkle Kleid an. Gesicht und Hände malt er weich, mit warmen Tönen gegen das kühle Blau, die kleinen hellen Blüten setzt er einzeln mit einem feinen Pinsel.
Das Gold kommt zuletzt. Klimt verwendete im Original Goldbronze; auf unserem Gemälde werden die goldene Kithara und ihr Schmuck von Hand in Goldfarbe gemalt, Schicht für Schicht, nie gedruckt und nie als Blattgold. Fällt Licht darauf, leuchtet die Leier wie am Original in München.
Jedes Gemälde ist eine handgemalte Kopie, die für Ihre Bestellung entsteht, darum gleicht keines dem anderen. Ein Druck kann das nicht zeigen, eine handgemalte Reproduktion schon: die Pinselführung, die Tiefe des Blaus und den Glanz der Goldfarbe.
Welches Format für welche Wand?
Kurz gesagt: 90 x 70 cm für die meisten Wände, 70 x 60 cm für eine kleinere Wand oder ein Schlafzimmer und 120 x 100 cm, wenn das Gemälde der Mittelpunkt eines großen Raumes sein soll. Das sind die vier Formate, Breite mal Höhe: 70 x 60, 90 x 70, 100 x 80 und 120 x 100 cm.
Alle sind größer als das Original, ein kleines Kabinettstück, und ihre Proportionen liegen nahe an seinem leicht querformatigen Format. Als Gemälde fürs Wohnzimmer wirkt es schön über einem Sofa, es passt aber auch in ein Musikzimmer, ein Arbeitszimmer oder ein Schlafzimmer. Dieses Ölgemälde braucht warmes Licht, damit das Gold lebendig wird. Wählen Sie ein Format, das etwa zwei Drittel der Breite des Möbels darunter einnimmt.
Hängen Sie die Mitte etwa 150 cm über dem Boden auf, 20 bis 30 cm über einem Sofa oder Sideboard.
Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen
Wenn Sie die Musik I näher an der bescheidenen Größe des Originals oder in einem anderen Format möchten, malen wir sie nach Maß. Senden Sie uns Breite und Höhe, und wir nennen Ihnen Preis und Lieferzeit. Jedes Gemälde auf Leinwand, das wir malen, ist auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und fertig zum Aufhängen.
Für die Leiste nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: Sie zeigt an diesem Motiv jedes unserer Rahmenprofile, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können, bevor Sie sich entscheiden – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Wenn Sie sehen möchten, wie das Gemälde an Ihrer eigenen Wand wirkt, ist das unser separater Service der Raumplatzierung. Ein Goldrahmen greift die Leier auf, ein dunkler Holzrahmen vertieft das Blau.
Lieferung und Gewährleistung
Jedes Gemälde entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie daher mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewähltem Format. Wir versenden es gespannt und transportgeschützt, gerahmt, sofern Sie einen Rahmen gewählt haben, nach Deutschland, Österreich und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.
Weitere Werke Klimts finden Sie in der Galerie Gustav Klimt, mehr über den Maler in unserem Beitrag mit zehn Fakten über Klimt. Wenn Sie das Gemälde einem Musiker oder Musikliebhaber schenken und beim Format unsicher sind, gibt es einen Geschenkgutschein: Die beschenkte Person wählt Format und Motiv selbst.
Häufige Fragen
Wo befindet sich Die Musik I heute?
Die Musik I gehört den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen in München und zur Sammlung der Neuen Pinakothek, Inventarnummer 8195. Sie wurde 1901 auf der Münchner Jahresausstellung im Glaspalast direkt von Klimt erworben. Prüfen Sie vor einem Besuch auf der Website des Museums, wo sie gerade ausgestellt ist. Sie ist klein, betrachten Sie sie also aus der Nähe.
Was zeigt Die Musik I?
Eine junge Frau in einem langen dunklen Kleid spielt im Profil und mit gesenktem Blick eine goldene Kithara, eine antike griechische Leier. Rechts sitzt ruhig eine steinerne Sphinx, links unten blickt eine Steinmaske hervor, dahinter liegt ein tiefblauer Grund mit kleinen hellen Blüten. Die Stimmung ist still und geheimnisvoll.
Welches Instrument spielt die Frau in Die Musik I?
Sie spielt eine Kithara, das große Saiteninstrument des antiken Griechenland und das Instrument Apollons, des Gottes der Musik. Klimt malte sie in Goldbronze, mit goldenen Ringen und Ornamenten am Rahmen. Auf unserem Gemälde ist die Kithara von Hand in Goldfarbe gemalt und bleibt so der hellste Punkt der Komposition.
Was bedeutet Die Musik I?
Die Musik I gilt als Allegorie der Musik: eine uralte, fast magische Kraft und kein Konzert. Die Kithara verweist auf Apollon, Sphinx und Maske auf Rätsel und Theater. Die Goldbronze gibt dem Gemälde schon den Glanz, der später Klimts Goldene Periode erfüllt, darum gilt es als früher Schritt auf diesem Weg.
Warum heißt das Gemälde Die Musik I, und gibt es eine Musik II?
Ja. Klimt malte 1898 eine zweite, größere Musik, heute als Musik II bekannt. Sie verbrannte 1945 mit anderen Werken Klimts auf Schloss Immendorf und ist nur durch Fotografien überliefert. Deshalb heißt das erhaltene Gemälde von 1895 in München Die Musik I. Beide verbindet dasselbe Thema, die Musik als geheimnisvolle Kraft.
Wie groß ist das Original von Die Musik I?
Die Malfläche misst nur 27,5 x 35,5 cm, mit Rand 37,2 x 45,1 cm, wie die Pinakothek angibt. Es ist ein kleines, intimes Gemälde. Alle unsere Formate sind größer, von 70 x 60 bis 120 x 100 cm; wenn Sie es nahe an der Originalgröße möchten, malen wir es nach Maß.
Gibt es Gold in Die Musik I, und ist das Gold auf Ihrem Gemälde echt?
Ja, Klimt malte die Kithara und ihren Schmuck in Goldbronze, ein früher Einsatz von metallischem Gold in seinem Werk. Auf unserem Gemälde ist das Gold weder Blattgold noch gedruckt: Der Maler trägt Goldfarbe mit dem Pinsel von Hand auf, Schicht für Schicht, sodass die Leier warm vor dem tiefblauen Grund leuchtet.
In welchen Formaten gibt es Die Musik I?
Es gibt vier Formate, Breite mal Höhe: 70 x 60, 90 x 70, 100 x 80 und 120 x 100 cm. Ihre Proportionen liegen nahe am leicht querformatigen Original. Wenn Sie ein anderes Format brauchen, malen wir das Gemälde nach Maß und nennen Ihnen vor Beginn Preis und Lieferzeit.
In welchen Raum passt Die Musik I?
Die Musik I ist ein ruhiges Kunstgemälde für Wohnzimmer, Arbeitszimmer, Schlafzimmer oder Musikzimmer, überall dort, wo warmes Licht das Gold zur Geltung bringt. Es passt auch gut in einen Raum, in dem jemand musiziert oder Musik hört. Geben Sie ihm eine ruhige Wand, an der das tiefe Blau aus etwas Abstand wirkt.
- Motiv: eine Frau mit goldener Kithara neben einer steinernen Sphinx vor tiefblauem Grund.
- Original: 1895, Öl und Goldbronze auf Leinwand, 27,5 x 35,5 cm, Neue Pinakothek, München.
- Unsere Fassung: handgemalt in Öl auf Leinwand, die Leier in Goldfarbe, vier Formate oder nach Maß.
- Gut zu wissen: vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.









































