Beschreibung
Tannenwald I ist eine quadratische Waldlandschaft, die Gustav Klimt 1901 malte: hohe rotbraune und grauviolette Stämme stehen dicht nebeneinander über die ganze Leinwand, kein Himmel ist zu sehen, und unten liegt ein blaugrüner, moosiger Boden mit kleinen weißen Blüten. Das Original, Öl auf Leinwand, 90,5 x 90 cm, befindet sich im Kunsthaus Zug in der Schweiz. Wir malen es von Hand in Öl auf Leinwand, in acht quadratischen Formaten von 60 x 60 bis 150 x 150 cm oder nach Maß, und senden Ihnen vor dem Versand eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.
| Titel: | Tannenwald I |
| Weitere Titel: | Pine Forest I · Fir Forest I · Pineta I |
| Maler: | Gustav Klimt (1862–1918) |
| Entstehungsjahr: | 1901 |
| Originalgröße: | 90,5 cm x 90 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Wiener Secession, Landschaft |
| Standort: | Kunsthaus Zug, Zug, Schweiz – Stiftung Sammlung Kamm |
| Unsere Reproduktion: | Handgemaltes Öl auf Leinwand, acht quadratische Formate oder nach Maß |
Tannenwald I – Gustav Klimt
Was zeigt das Gemälde?
Tannenwald I führt Sie direkt in die Mitte eines Waldes. Hohe, gerade Stämme stehen dicht nebeneinander über die ganze quadratische Leinwand, gemalt in Rotbraun, Rost und Grauviolett, und der obere Rand schneidet ihre Spitzen ab, sodass Sie weder eine Krone noch einen Ast vor dem Himmel noch den Himmel selbst sehen. Zwischen den Stämmen hängt ein gedämpfter, violettbrauner Dunst: das Halbdunkel eines dichten Waldes, in dem die Sonne kaum bis zum Boden reicht.
Über das untere Fünftel der Leinwand zieht sich der Waldboden, aufgebaut aus kleinen Tupfen in Blaugrün und Moosgrün. Darauf verstreut liegen kleine weiße Punkte, die das Auge als Blüten oder Pilze im Moos liest. Es gibt keinen Weg, keine Figur und keinen Horizont. Die ganze Fläche ist mit lockeren, getupften Pinselstrichen gemalt, sodass Rinde, Dunst und Moos aus etwas Abstand leicht zu flimmern scheinen.
Worin unterscheiden sich die beiden Tannenwälder von 1901?
Klimt malte 1901 zwei Tannenwälder, beide quadratisch und beide etwa 90 x 90 cm groß. Tannenwald I, dieses Gemälde, ist der dunklere und dichtere der beiden: Warme rotbraune Stämme füllen das ganze Quadrat von oben bis unten, es gibt überhaupt keinen Himmel, und unten liegt ein blaugrüner, moosiger Boden, übersät mit kleinen weißen Blüten. Tannenwald II wirkt heller: Hoch oben zwischen den Stämmen blitzen ein paar winzige Lichtflecken auf, und sein Boden ist graugrün mit helleren Stellen.
Auch heute befinden sich die beiden Gemälde an verschiedenen Orten. Tannenwald I gehört zum Kunsthaus Zug in der Schweiz und ist damit Teil einer öffentlichen Museumssammlung, Tannenwald II dagegen befindet sich in einer Privatsammlung. In unserer Galerie gibt es beide als handgemalte Fassungen in denselben quadratischen Formaten, sodass Sie eines allein oder beide nebeneinander aufhängen können.
Warum wirkt ein Wald ohne Himmel so ruhig?
Weil nichts darin Sie wegführt. In einer klassischen Landschaft wandert der Blick zum Horizont oder hinauf in den Himmel; hier schließen die Stämme die Sicht nach allen Seiten, und die abgeschnittenen Spitzen halten Sie unten zwischen ihnen. Was bleibt, ist ein Rhythmus senkrechter Linien – heller Stamm, dunkle Lücke, heller Stamm –, der sich über das Quadrat wiederholt wie die Kettfäden eines Gewebes. Das quadratische Format verstärkt die Ruhe, weil keine Richtung überwiegt.
Zugleich steckt das Gemälde voller kleiner Bewegung. Aus der Nähe sind die Stämme nicht glatt, sondern aus kurzen, gebrochenen Strichen in Rost, Braun und Violett gebaut, und der Boden ist ein Mosaik grüner Tupfen mit weißen Lichtpunkten. Vom anderen Ende des Raumes verschmelzen diese Spuren zu einem tiefen, stillen Wald, aus der Nähe werden sie zu einer Fläche aus reiner Farbe. Dieses doppelte Leben, nah und fern, hält das Gemälde auch an einer Wand spannend, an der Sie jeden Tag vorbeigehen.
Wo befindet sich das Original?
Das Original von Tannenwald I befindet sich in der Schweiz, im Kunsthaus Zug in der Stadt Zug, und gehört zur Stiftung Sammlung Kamm. Laut dem Sammlungseintrag des Museums ist es Öl auf Leinwand, 90,5 x 90 cm, datiert 1901; mit Rahmen misst es 94 x 93,5 cm.
Wenn Sie einen Besuch in Zug planen, prüfen Sie vorher die Website des Museums, denn Werke werden manchmal umgehängt oder an Ausstellungen anderswo verliehen. Das zweite Gemälde des Paares, Tannenwald II, befindet sich in einer Privatsammlung. Für Ihr Zuhause bringt Ihnen eine von Hand gemalte Fassung denselben tiefen Wald in einer Größe, die zu Ihrer Wand passt.
Tannenwald I unter Klimts Werken
In unserer Galerie hat Tannenwald I nahe Verwandte. Tannenwald II ist sein Gegenstück aus demselben Jahr, und Buchenwald ist ein weiterer quadratischer Blick in eine dichte Reihe von Stämmen. Bauernhaus mit Birken öffnet den Wald zu einer Wiese mit weißen Birken, und Waldboden ist eine winzige Ölskizze, die der junge Klimt rund zwanzig Jahre früher malte.
Zwischen den beiden wählen Sie Tannenwald I für den dunkleren, dichteren Wald ohne Himmel mit blaugrünem Boden und kleinen weißen Blüten, Tannenwald II, wenn Sie ein paar Lichtblitze zwischen den Stämmen und einen helleren, graugrünen Boden möchten. Suchen Sie eher Licht und Luft, passen die Birken besser. Mehr über Klimts Leben bietet die deutsche Wikipedia.
Wie malen wir Tannenwald I von Hand?
Der Maler beginnt auf einer quadratischen Leinwand und legt zuerst die Stämme mit dünnen Linien an, damit ihre Abstände und ihre leicht unterschiedlichen Breiten genau dort sitzen, wo Klimt sie gesetzt hat. Dann folgt der dunkle Grund: der violettbraune Dunst zwischen den Stämmen in dünnen, lasierenden Schichten, danach die Stämme selbst in Rotbraun, Rost und Grauviolett, wärmer, wo sie etwas Licht fangen, kühler, wo sie zurückweichen.
Die letzte Phase gibt dem Wald sein Leben. Rinde und Boden entstehen aus kurzen, getrennten Strichen und Tupfen wie im Original, nicht aus glatten Verläufen: Blaugrün und Moosgrün für den Boden, dann einzeln die kleinen weißen Punkte der Blüten. Ein Druck würde diese Tupfen zu einer flachen Fläche glätten; eine handgemalte Reproduktion hat dagegen echte Struktur, die das Licht von der Seite fängt. Jedes Gemälde ist eine handgemalte Kopie, eigens für Ihre Bestellung angefertigt, und deshalb gleicht keines dem anderen ganz.
In dieser Landschaft gibt es kein Gold, und in unserer Fassung auch nicht: Wir malen nur mit Ölfarben, wie Klimt.
Welches Format für welche Wand?
Kurz gesagt: 60 x 60 oder 70 x 70 cm für den Flur, das Arbeitszimmer oder eine schmale Wand; 80 x 80 oder 90 x 90 cm über einer Kommode, einem Schreibtisch oder dem Bett; 100 x 100 oder 110 x 110 cm über dem Sofa oder dem Esstisch; und 120 x 120 oder 150 x 150 cm für eine große Wand oder einen hohen Raum. Mit 90 x 90 cm ist Ihr Gemälde etwa so groß wie Klimts Original.
Alle acht Formate sind quadratisch wie das Original, sodass die Komposition in jedem vollständig bleibt. Weil die Stämme von Rand zu Rand laufen, umgibt Sie der Wald umso mehr, je größer die Leinwand ist: Ab 100 x 100 cm wirkt er fast wie ein Fenster in den Wald. Als Gemälde fürs Wohnzimmer gibt 110 x 110 oder 120 x 120 cm über dem Sofa den warmen Brauntönen echte Präsenz. Im Schlaf- oder Arbeitszimmer schafft dieses Ölgemälde mit seinen dunklen Grün- und Violetttönen eine ruhige, geborgene Stimmung.
Hängen Sie die Mitte der Leinwand etwa 150 bis 160 cm über dem Boden auf; über Möbeln lassen Sie 20 bis 30 cm zwischen Oberkante des Möbels und Unterkante der Leinwand. Weil das Gemälde dunkel ist, wirkt es am besten mit Tageslicht von der Seite oder einer kleinen Leuchte darüber, die die weißen Blüten und das Rostrot der Rinde hervorholt.
Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen
Passt keines der acht Formate zu Ihrer Wand, malen wir es nach Maß; bleiben Sie quadratisch oder nahe am Quadrat, damit die Stämme ihre Abstände behalten und der Boden ein schmales Band am unteren Rand bleibt. Senden Sie uns die gewünschte Breite und Höhe, und wir nennen Ihnen Preis und Lieferzeit. Jedes Gemälde auf Leinwand, das wir malen, ist auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und fertig zum Aufhängen.
Für die Leiste nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: Sie zeigt an diesem Motiv jedes unserer Rahmenprofile, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können, bevor Sie sich entscheiden – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Wenn Sie sehen möchten, wie das Gemälde an Ihrer eigenen Wand wirkt, ist das unser separater Service der Raumplatzierung. Ein Rahmen aus dunklem Nussbaum oder warmem Braun nimmt die Farbe der Stämme auf; ein dünner schwarzer Rahmen lässt den dichten Wald grafischer und moderner wirken.
Lieferung und Gewährleistung
Jedes Gemälde entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie daher mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewähltem Format. Wir versenden es gespannt und transportgeschützt, gerahmt, sofern Sie einen Rahmen gewählt haben, nach Deutschland, Österreich und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe; stimmt etwas nicht, korrigieren wir es, solange die Leinwand noch in unserer Werkstatt ist. Für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.
Verschenken Sie es und kennen das passende Format nicht, gibt es einen Geschenkgutschein. Weitere Werke Klimts finden Sie in der Galerie Gustav Klimt, mehr über den Maler in unserem Beitrag 10 interessante Fakten über Gustav Klimt.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Original von Klimts Tannenwald I?
Das Original befindet sich im Kunsthaus Zug in Zug in der Schweiz und gehört zur Stiftung Sammlung Kamm. Es ist Öl auf Leinwand, 90,5 x 90 cm, gemalt 1901. Weil Werke manchmal umgehängt oder an Ausstellungen verliehen werden, prüfen Sie vor dem Besuch die Website des Museums. Das Gegenstück, Tannenwald II, befindet sich in einer Privatsammlung.
Was ist der Unterschied zwischen Tannenwald I und Tannenwald II?
Tannenwald I ist dunkler und dichter: Rotbraune Stämme füllen das Quadrat von oben bis unten, es gibt keinen Himmel, und unten verläuft ein blaugrüner, moosiger Boden mit kleinen weißen Blüten. Tannenwald II zeigt hoch oben zwischen den Stämmen ein paar winzige Lichtblitze und einen graugrünen Boden mit helleren Stellen. Beide entstanden 1901 und messen etwa 90 x 90 cm.
Wie groß ist Klimts Tannenwald I?
Das Original misst 90,5 x 90 cm, ist also fast genau quadratisch, und mit Rahmen 94 x 93,5 cm. Unser Format 90 x 90 cm entspricht daher etwa der Größe des Originals. Wir malen es auch kleiner, ab 60 x 60 cm, oder größer, bis 150 x 150 cm, und auf Wunsch nach Ihrem eigenen Maß.
Wann malte Klimt den Tannenwald I?
Klimt malte ihn 1901, im selben Jahr wie sein Gegenstück Tannenwald II. Das Gemälde gehört in die Jahre um 1900, als Klimt begann, Landschaften im quadratischen Format zu malen; aus dem Jahr 1900 stammt zum Beispiel Bauernhaus mit Birken. Das Kunsthaus Zug nennt in seinem Sammlungseintrag 1901 als Datum, und dieses verwenden auch wir.
Was zeigt Klimts Tannenwald I?
Er zeigt das Innere eines dichten Waldes: Hohe, gerade Stämme in Rotbraun, Rost und Grauviolett stehen nebeneinander über das ganze Quadrat, ihre Spitzen vom oberen Rand abgeschnitten. Ein gedämpfter violettbrauner Dunst füllt die Lücken zwischen ihnen. Unten liegt ein moosiger Boden aus blaugrünen Tupfen mit kleinen weißen Punkten, die wie Blüten oder Pilze wirken.
Gibt es Gold im Tannenwald I?
Nein. Tannenwald I gehört nicht zu Klimts goldenen Gemälden; er ist ganz in Ölfarben gemalt – Braun, Rost, Grauviolett und Grün – und mit lockeren, getupften Strichen. Sein Leuchten entsteht aus den warmen Stämmen vor dem dunklen Dunst, nicht aus Blattmetall. Deshalb malen wir unsere Fassung nur mit Ölfarben, ohne Goldfarbe oder Blattgold.
In welchen Raum passt Tannenwald I?
Er passt ins Wohnzimmer, ins Arbeitszimmer, in eine Bibliothek, ins Schlafzimmer oder in den Flur, überall dorthin, wo Sie die Ruhe eines tiefen Waldes möchten. Als Kunstgemälde harmoniert er mit Naturholz, Leinen, Leder und Wänden in Grün, Sand oder warmem Grau. Weil seine Farben dunkel sind, geben Sie ihm Licht von der Seite, damit die weißen Blüten und die rostige Rinde zur Geltung kommen.
Ist Tannenwald I ein gutes Geschenk?
Ja, besonders für Menschen, die den Wald, Spaziergänge zwischen Bäumen oder Klimts Landschaften mehr als seine goldenen Porträts schätzen. Die Geschichte der zwei Tannenwälder von 1901, einer in einem Schweizer Museum und einer in einer Privatsammlung, gibt dem Geschenk etwas zu erzählen. Wenn Sie das Format nicht kennen, wählen Sie 80 x 80 oder 90 x 90 cm oder verschenken Sie einen Gutschein.
Wie pflege ich mein Gemälde Tannenwald I?
Hängen Sie es nicht in direktes Sonnenlicht und nicht über Heizkörper, Kamin oder an eine feuchte Wand, denn Hitze und Feuchtigkeit schaden jeder Ölfarbe. Entstauben Sie die Oberfläche ab und zu mit einem weichen, trockenen Pinsel und verwenden Sie nie Wasser oder Reinigungsmittel. So gehängt und gepflegt, behält die handgemalte Leinwand ihre Farben viele Jahre lang.
- Motiv: hohe rotbraune und grauviolette Stämme in einem quadratischen Wald, kein Himmel, ein blaugrüner Moosboden mit kleinen weißen Blüten.
- Original: 1901, Öl auf Leinwand, 90,5 x 90 cm, Kunsthaus Zug, Schweiz (Stiftung Sammlung Kamm).
- Unsere Fassung: von Hand in Öl auf Leinwand gemalt, in acht quadratischen Formaten oder nach Maß.
- Gut zu wissen: vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.









































