Beschreibung
Fritza Riedler ist das Porträt von 1906, in dem Gustav Klimt eine fein und lebensnah gemalte Frau in eine Welt aus flachen geometrischen Mustern setzt: Fritza Riedler sitzt in einem Sessel, dessen Bezug mit augenförmigen Mustern überzogen ist, in einem lilagrauen Volantkleid, und hinter ihrem Kopf steigt ein mosaikartiger Halbkreis wie ein Kopfschmuck auf. Das Original hängt im Oberen Belvedere in Wien. Wir malen es von Hand in Öl auf Leinwand, mit Goldfarbe auf den goldbraunen Akzenten, in sieben Hochformaten von 50 x 60 bis 120 x 150 cm oder nach Maß.
| Titel: | Fritza Riedler |
| Weitere Titel: | Portrait of Fritza Riedler · Ritratto di Fritza Riedler · Portret Fritze Riedler |
| Maler: | Gustav Klimt (1862–1918) |
| Entstehungsjahr: | 1906 |
| Originalgröße: | 153 cm x 133 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Wiener Secession |
| Standort: | Oberes Belvedere, Wien (Inv.-Nr. 3379) |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl auf Leinwand mit Goldfarbe, sieben Hochformate oder nach Maß |
Fritza Riedler – Gustav Klimt
Was zeigt das Gemälde?
Eine Frau sitzt aufrecht in einem breiten Sessel, die Hände im Schoß gefaltet. Sie trägt ein lilagraues Kleid mit weichen Volants, die über den Sitz fallen, und hat dunkles Haar. Der Bezug des Sessels ist kein gewöhnlicher Stoff, sondern ein Muster aus kleinen, augenähnlichen Formen, das sie wie ein Rahmen umgibt.
Hinter ihrem Kopf erhebt sich ein Halbkreis aus kleinen, mosaikartigen Farbfeldern, wie ein Kopfschmuck. Die Wand dahinter ist rotbraun und in kleine Quadrate geteilt, links steht eine goldbraune Fläche, und unten schließt ein dunkler Boden die Komposition ab. So entsteht ein Porträt, das zugleich lebensnah und dekorativ ist.
Warum ist das Porträt halb lebensnah und halb Muster?
Weil Klimt hier nach einer neuen Art von Porträt suchte. Kleid, Gesicht und Hände sind mit großer Sorgfalt und echtem Detail gemalt: Man kann dem Fall der Volants folgen, dem Licht auf der Haut und der Art, wie die Finger aufeinander ruhen. Alles um sie herum ist dagegen auf abstrakte geometrische Formen reduziert – die Augen des Sessels, die Quadrate der Wand, die flache Fläche links, der Halbkreis hinter dem Kopf.
Die beiden Welten treffen sich, ohne zu verschmelzen. Die Frau ist weich und räumlich, der Raum, in dem sie sitzt, flach wie eine Intarsie oder ein Mosaik. Dieser Gegensatz macht das Gemälde so modern und führt direkt zu den goldenen Porträts, die Klimt in den folgenden Jahren malte. Für Käufer bedeutet das ein Porträt mit echter Präsenz, das an der Wand zugleich als starker dekorativer Akzent wirkt.
Was bedeutet der Schmuck hinter ihrem Kopf?
Es ist ein Halbkreis aus kleinen Farbfeldern, wie ein Mosaik direkt hinter ihrem Kopf auf die Wand gesetzt, sodass er wie ein hoher Kopfschmuck auf ihrem Haar sitzt. Kunsthistoriker vergleichen ihn oft mit den Frisuren der spanischen Infantinnen, die Velázquez malte, der jungen Prinzessinnen am Madrider Hof, deren Haar dieselbe breite, fächerartige Form umgab.
Ob man an Velázquez denkt oder nicht, die Wirkung ist klar: Der Schmuck verleiht einer sitzenden Frau in einem privaten Haus die Würde eines offiziellen, fast königlichen Porträts. Zugleich verbindet er ihr Gesicht mit dem Muster der Wand, sodass der Blick vom Kopf zum Mosaik und zurück wandert. Bei vielen Betrachtern bleibt gerade dieses Detail im Gedächtnis.
Wer gab das Porträt in Auftrag, und wo hängt es heute?
Das Porträt wurde um oder kurz vor 1906 von Professor Alois Riedler in Auftrag gegeben, der Klimt bat, seine damals 46-jährige Frau Fritza zu malen. Klimt vollendete es 1906. Das Original ist Öl auf Leinwand, 153 cm hoch und 133 cm breit, und seit 1937, als die damalige Staatsgalerie es erwarb, gehört es der österreichischen Staatssammlung, dem heutigen Belvedere. Mehr über das Leben des Malers finden Sie in der Wikipedia.
Es hängt im Oberen Belvedere in Wien unter der Inventarnummer 3379. Wenn Sie einen Besuch planen, prüfen Sie vorher die Website des Museums, denn Werke werden manchmal umgehängt oder verliehen. Unsere Fassung ist kein Druck: Wir malen sie für Sie, von Hand und in dem Format, das Sie wählen.
Fritza Riedler unter Klimts Frauenporträts
Klimt malte viele Damen der Gesellschaft, und in unserer Galerie können Sie sie vergleichen. Das weiche Porträt Sonja Knips und das elegante Porträt Hermine Gallia sind frühere Porträts in hellen Kleidern, mit leichterer Hand und fast ohne Ornament gemalt. Das berühmte goldene Porträt Adele Bloch-Bauer I, ein Jahr später vollendet, treibt das Muster von Fritza Riedler viel weiter, und das farbige Porträt Adele Bloch-Bauer II zeigt seinen späteren Stil.
Fritza Riedler steht zwischen diesen Welten: in der Farbe noch ruhig und zurückhaltend, aber schon voller geometrischer Muster. Wählen Sie sie, wenn Sie ein Porträt mit stiller, eleganter Präsenz und einem Hauch Gold möchten; wer Gold überall möchte, ist mit Adele Bloch-Bauer I besser beraten, wer reine Weichheit liebt, mit Sonja Knips.
Wie malen wir Fritza Riedler von Hand?
Der Maler zeichnet zuerst Figur und Sessel an, damit Sitzhaltung, Kopfneigung und der Halbkreis dahinter genau wie im Original stehen. Dann folgen die Flächen: die rotbraune Wand mit ihren kleinen Quadraten, der dunkle Boden und das Augenmuster des Sessels, jede sorgfältig und scharf angelegt, denn der Kontrast zur weichen Figur hängt von ihnen ab.
Danach kommen Kleid, Gesicht und Hände. Die Volants bauen wir in dünnen, geschichteten Strichen aus Lila und Grau auf, damit der Stoff sich bewegt und das Licht fängt, und Gesicht und Hände modellieren wir langsam, wie Klimt, bis sie vor der flachen Wand lebendig wirken. Ein Kunstdruck kann diesen Unterschied zwischen flachem Muster und weicher Modellierung nicht zeigen; von Hand behält jeder Strich seine Struktur. Jedes Gemälde ist eine handgemalte Kopie, eigens für Ihre Bestellung angefertigt, und deshalb gleicht keines dem anderen ganz.
Die goldbraunen Akzente, auch die Fläche links, malen wir von Hand mit Goldfarbe, damit sie in Ihrem Raum das Licht so einfangen wie im Original.
Welches Format für welche Wand?
Kurz gesagt: 50 x 60 oder 63 x 79 cm für eine kleine Wand, den Flur oder neben das Bett, 70 x 90 oder 80 x 100 cm über Sofa, Sideboard oder Schreibtisch, 90 x 110 bis 100 x 125 cm für eine große Wohnzimmerwand und 120 x 150 cm für einen offenen Wohnraum oder ein Treppenhaus.
Alle sieben Formate sind Hochformate: 50 x 60, 63 x 79, 70 x 90, 80 x 100, 90 x 110, 100 x 125 und 120 x 150 cm. Im Verhältnis sind sie etwas schmaler als das Original, das fast so breit wie hoch ist, deshalb sitzen Sessel und Wand an den Seiten der Figur etwas enger. Wenn Sie genau das Verhältnis des Originals möchten, malen wir es nach Maß. Ein kleineres Ölgemälde in 63 x 79 cm ist schön im Arbeitszimmer oder in der Diele. Weil die sitzende Figur ruhig und elegant wirkt, bekommt sie als Gemälde fürs Wohnzimmer in 90 x 110 cm über dem Sofa genug Raum, ohne ihn zu beherrschen.
Hängen Sie die Mitte der Leinwand etwa 150 bis 160 cm über dem Boden auf; über Möbeln lassen Sie 20 bis 30 cm zwischen Oberkante des Möbels und Unterkante der Leinwand.
Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen
Passt keines der sieben Formate zu Ihrer Wand oder möchten Sie das breitere Verhältnis des Originals, malen wir es nach Maß. Senden Sie uns die gewünschte Breite und Höhe, und wir nennen Ihnen Preis und Lieferzeit. Jedes Gemälde auf Leinwand, das wir malen, ist auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und fertig zum Aufhängen.
Für die Leiste nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: Sie zeigt an diesem Motiv jedes unserer Rahmenprofile, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können, bevor Sie sich entscheiden – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Wenn Sie sehen möchten, wie das Gemälde an Ihrer eigenen Wand wirkt, ist das unser separater Service der Raumplatzierung. Ein Goldrahmen greift die goldbraunen Akzente auf; ein schmaler Silberrahmen antwortet dem lilagrauen Kleid; ein dunkler Holz- oder schwarzer Rahmen vertieft die rotbraune Wand.
Lieferung und Gewährleistung
Jedes Gemälde entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie daher mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewähltem Format. Wir versenden es gespannt und transportgeschützt, gerahmt, sofern Sie einen Rahmen gewählt haben, nach Deutschland, Österreich und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe; stimmt etwas nicht, korrigieren wir es, solange die Leinwand noch in unserer Werkstatt ist. Für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.
Verschenken Sie es und kennen das passende Format nicht, gibt es einen Geschenkgutschein. Weitere Werke Klimts finden Sie in der Galerie Gustav Klimt, mehr über den Maler in unserem Beitrag 10 interessante Fakten über Gustav Klimt.
Häufige Fragen
Wo hängt das Original von Fritza Riedler?
Das Original hängt im Oberen Belvedere in Wien, Inventarnummer 3379. Es ist ein Öl auf Leinwand von 1906, 153 cm hoch und 133 cm breit. Seit 1937, als die damalige Staatsgalerie es erwarb, gehört es zur österreichischen Staatssammlung. Prüfen Sie vor einem Besuch die Website des Museums, denn nicht jedes Werk ist jeden Tag zu sehen.
Wer war Fritza Riedler?
Sie war die Frau von Professor Alois Riedler, der um oder kurz vor 1906 bei Klimt ihr Porträt in Auftrag gab, als sie 46 Jahre alt war. Heute kennen die meisten Menschen sie durch dieses Gemälde: als elegante, gefasste Frau, die in einem gemusterten Sessel sitzt, im lilagrauen Volantkleid und mit ruhig gefalteten Händen.
Was ist hinter dem Kopf von Fritza Riedler?
Ein Halbkreis aus kleinen, mosaikartigen Farbfeldern, so auf die Wand gesetzt, dass er ihr Haar wie ein Kopfschmuck rahmt. Er wird oft mit den Frisuren auf den Porträts spanischer Infantinnen von Velázquez verglichen. Er verleiht der sitzenden Frau eine offizielle, fast königliche Würde und verbindet ihr Gesicht mit dem geometrischen Muster des Raumes um sie herum.
Gibt es Gold auf Fritza Riedler?
Unsere Fassung trägt Goldfarbe auf den goldbraunen Akzenten, etwa auf der Fläche links; große Goldflächen wie auf Klimts goldenen Porträts gibt es hier nicht. Diese Akzente malen wir von Hand mit Goldfarbe, damit sie das Licht wie im Original einfangen. Alles andere sind Ölfarben: Lilagrau für das Kleid, Rotbraun für die Wand und dunkle Töne für den Boden.
Warum wirkt Fritza Riedler so modern?
Weil Klimt zwei Arten zu malen auf einer Leinwand verbindet. Kleid, Gesicht und Hände sind lebensnah und fein modelliert, Sessel, Wand und Schmuck dagegen flache geometrische Formen. Dieser Gegensatz zwischen einer echten Frau und einer abstrakten Umgebung wirkt bis heute frisch und passt in moderne wie in klassische Einrichtungen.
Wann malte Klimt Fritza Riedler?
Im Jahr 1906. Der Auftrag kam in diesem Jahr oder kurz davor von Professor Alois Riedler, und Klimt malte seine Frau, als sie 46 Jahre alt war. Das Porträt stammt aus denselben Jahren wie seine bekanntesten goldenen Werke, doch seine Farben sind kühler und zurückhaltender, was ihm eine besondere, ruhige Eleganz gibt.
Welches Format von Fritza Riedler passt zu meiner Wand?
Für eine kleine Wand, den Flur oder neben das Bett wählen Sie 50 x 60 oder 63 x 79 cm. Über Sofa oder Sideboard passen 70 x 90 oder 80 x 100 cm, für eine große Wand 100 x 125 oder 120 x 150 cm. Alle sieben Formate sind Hochformate und etwas schmaler als das Original; für sein genaues Verhältnis bestellen Sie nach Maß.
In welchen Raum passt Fritza Riedler?
Sie passt ins Wohnzimmer, ins Esszimmer, ins Arbeitszimmer oder in eine Eingangshalle, überall dorthin, wo Sie eine elegante Figur, ruhige Farben und einen Hauch Gold möchten. Als Kunstgemälde wirkt sie besonders schön auf warmweißen, beigen oder zartgrauen Wänden und zu dunklem Holz. Für die Diele wählen Sie 63 x 79 cm, über dem Sofa 90 x 110 cm.
Ist Fritza Riedler ein gutes Geschenk?
Ja, für alle, die Klimt, das Wien um 1900 oder elegante Porträts lieben, die nicht ganz mit Gold bedeckt sind. Die ruhigen Farben passen in die meisten Wohnungen, und die sitzende Frau gibt einem Raum eine stille, anmutige Präsenz. Wenn Sie das Format nicht kennen, ist 70 x 90 cm eine sichere Wahl, oder Sie verschenken einen Gutschein.
- Motiv: Fritza Riedler sitzt in einem Sessel mit Augenmuster, im lilagrauen Volantkleid, hinter dem Kopf ein mosaikartiger Halbkreis.
- Original: 1906, Öl auf Leinwand, 153 x 133 cm, Oberes Belvedere, Wien.
- Unsere Fassung: eine handgemalte Reproduktion in Öl auf Leinwand, mit Goldfarbe auf den goldbraunen Akzenten, in sieben Hochformaten oder nach Maß.
- Gut zu wissen: vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.









































