Piet Mondrian – New York City

ab 110,00 € inkl. MwSt.

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1966__ Kategorie:

Beschreibung

New York City ist ein Gemälde von Piet Mondrian aus dem Jahr 1942, entstanden zwei Jahre nach seiner Ankunft in New York: Es enthält keine einzige schwarze Linie; gelbe Linien durchziehen die weiße Leinwand von Rand zu Rand, und einige rote und blaue verflechten sich mit ihnen wie Straßen und Verkehr einer Großstadt. Das Original, Öl auf Leinwand, ist 119,3 cm hoch und 114,2 cm breit und gehört dem Centre Pompidou in Paris. Unser Maler malt es für Sie von Hand in Öl auf Leinwand, in 8 Formaten von 35 x 35 bis 190 x 200 cm oder nach Maß, und vor dem Versand erhalten Sie ein Foto des fertigen Gemäldes.

Titel:New York City
Weitere Titel:New York City, 1942 · New York City (Centre Pompidou)
Maler:Piet Mondrian (1872–1944)
Entstehungsjahr:1942, New York
Originalgröße:119,3 cm x 114,2 cm (Höhe x Breite)
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Neoplastizismus (De Stijl), abstrakte Malerei
Standort:Centre Pompidou, Musée national d’art moderne, Paris (Inv.-Nr. AM 1984-352)
Unsere Reproduktion:Handgemalt in Öl auf Leinwand, 8 Formate oder nach Maß

New York City – Piet Mondrian

Was zeigt New York City?

Eine weiße, fast quadratische Leinwand, durchzogen von lauter geraden Linien, alle waagerecht oder senkrecht. Die meisten sind gelb und laufen über die ganze Fläche, deshalb nimmt das Auge sie zuerst wahr. Manche liegen dicht beieinander, andere lassen breite weiße Bahnen frei, und gerade dieser Wechsel von dicht und leer gibt dem Gemälde seinen Puls.

Zwischen den gelben verlaufen einige rote und blaue Linien. Sie liegen nicht einfach obenauf: An einer Kreuzung führt eine rote Linie über die gelbe, an der nächsten scheint sie darunter hindurchzugleiten, als wären die Linien wie Fäden verwoben. Es gibt keine Farbfelder, keine ausgemalten Quadrate und nirgends Schwarz.

Unten setzte Mondrian zwei kleine Zeichen: das Monogramm PM links und die Jahreszahl 42 rechts, so verzeichnet es das Museum.

Was wollte Mondrian damit sagen?

Piet Mondrian (1872–1944), der niederländische Maler, der lange in Paris und ab 1938 in London gelebt hatte, kam 1940 nach New York. Die Stadt überwältigte ihn: die riesigen Gebäude, das regelmäßige Straßenraster und der unablässige Strom des Verkehrs.

Laut Centre Pompidou übersetzt die rechtwinklige Struktur des Gemäldes genau das. Statt des schwarzen Rasters früherer Jahre zeichnet er nun mit farbigen Linien, und die Dichte der sich kreuzenden blauen, gelben und roten Linien über die gesamte Fläche steht für die neue Energie, die er in Amerika fand.

Auch die Musik spielte mit. Mondrian liebte den Boogie-Woogie, einen schnellen Klavierstil, und das Museum liest dessen rasenden Rhythmus im Puls der Linien. Dieselbe Musik gab dem ein Jahr später vollendeten Gemälde Broadway Boogie Woogie den Namen.

Warum ist das Gemälde so bedeutend?

Zwei Jahrzehnte lang hatte Mondrian seine Kompositionen auf schwarzen Linien und Feldern in Rot, Blau und Gelb aufgebaut. Hier verschwindet das Schwarz, und die Farbe wandert in die Linien selbst. Diese Wende prägt seine letzten Jahre in New York; er starb dort 1944.

Das Gemälde vereint Gegensätze, die zusammen funktionieren: strenge Geometrie und lebhaften Rhythmus, nur drei Farben und doch ein Gefühl von Tiefe dort, wo sich die Linien kreuzen. Den Hintergrund zu New York City fasst der Wikipedia-Artikel zusammen (auf Englisch).

Darum wählen es gern Menschen, die Mondrian mögen, denen die klassische Komposition mit schwarzen Linien aber zu streng ist: Dieses Werk ist heller, luftiger und wirkt auf einer weißen Wand fast wie eine Zeichnung.

Wo ist das Original, und wie kam es nach Paris?

Im Centre Pompidou, im Musée national d’art moderne in Paris, unter der Inventarnummer AM 1984-352. Das Museum erwarb es 1984 mit Unterstützung der Scaler Foundation.

Verwechseln Sie es nicht mit New York City I in Düsseldorf, das die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen besitzt. Jenes ist eine unvollendete Fassung aus farbigen Klebebändern, und 2022 stellte sich heraus, dass es jahrzehntelang kopfüber gehangen hatte.

Unsere handgemalte Kopie folgt dem vollendeten Werk aus Paris, nicht der Düsseldorfer Fassung.

New York City oder ein anderer Mondrian?

Dieses Kunstgemälde passt zu Liebhabern der Stadt, der Architektur oder des Jazz und in moderne Räume mit weißen Wänden: eine skandinavisch oder minimalistisch eingerichtete Wohnung, ein Büro, einen Empfangsbereich. Weil es hell und luftig ist, erdrückt es auch ein kleineres Zimmer nicht.

Das schwarze Raster behält noch Place de la Concorde, das Mondrian in Paris begann und in New York vollendete. Den klassischen Mondrian mit großem rotem Quadrat zeigt die Komposition II mit Rot, Blau und Gelb von 1930, und für ein weicheres Frühwerk gibt es den Blühenden Apfelbaum.

Weitere Mondrian Gemälde aus allen Schaffensphasen malen wir ebenfalls auf Bestellung; sie stehen auf der Seite Piet Mondrian.

Wie malt unser Maler Ihr New York City?

Ein Gemälde aus lauter Linien wirkt einfach, verzeiht aber nichts. Jede Linie muss gerade, gleichmäßig breit und im richtigen Abstand zu den Nachbarn liegen, sonst zerfällt der Rhythmus. Deshalb überträgt der Maler zuerst die Proportionen vom Original auf die Leinwand: Lage und Breite jeder Linie werden gemessen, nicht geschätzt.

Dann klebt er die Kanten ab und trägt den weißen Grund und die Farben in mehreren dünnen, gleichmäßigen Schichten auf, Schicht für Schicht in Öl auf Leinwand, damit die Fläche eben bleibt und die Kanten scharf. An jeder Kreuzung folgt er dem Original darin, welche Linie oben und welche unten verläuft.

Eine solche handgemalte Reproduktion bewahrt den leichten Glanz und die Struktur der Ölfarbe; ein Druck auf Papier oder Leinwand gibt dem Gelb nicht dieselbe Tiefe. Jedes Ölgemälde dieser Art steht und fällt mit dem Gelb, das von einem Ende der Leinwand bis zum anderen gleich satt sein muss.

Welches Format für welche Wand?

Kurz: 35 x 35 oder 43 x 47 cm für ein Regal, einen Schreibtisch oder eine schmale Wand, 60 x 60 oder 70 x 70 cm für den Flur oder über einer Kommode, 90 x 90 oder 110 x 120 cm über dem Sofa oder Bett, 150 x 150 und 190 x 200 cm für eine große weiße Wand oder ein Büro.

Es gibt 8 Formate (Breite x Höhe): 35 x 35, 43 x 47, 60 x 60, 70 x 70, 90 x 90, 110 x 120, 150 x 150 und 190 x 200 cm. Fünf sind genau quadratisch, 43 x 47, 110 x 120 und 190 x 200 cm sind wie das Original etwas höher als breit. Am nächsten kommt ihm 110 x 120 cm: 4,2 cm schmaler und 0,7 cm höher.

Als Gemälde fürs Wohnzimmer hängen Sie 90 x 90 oder 110 x 120 cm mittig über das Sofa, etwa 20 bis 30 cm über der Rückenlehne. Linien brauchen Luft, lassen Sie die Wand rundherum also frei.

Gibt es andere Formate und Rahmen?

Ja. Weil das Original fast quadratisch ist, lässt sich ein Maßformat leicht an eine Nische oder die Wand zwischen zwei Fenstern anpassen; die Abstände der Linien halten wir im Verhältnis, damit der Rhythmus gleich bleibt. Schicken Sie uns die gewünschte Breite und Höhe; wir melden uns mit Preis und Liefertermin.

Wir liefern es gerollt, auf einen Keilrahmen gespannt oder gerahmt; Spannen und Rahmen übernimmt unsere Werkstatt in Slowenien, wie bei jedem Gemälde auf Leinwand, das wir versenden. Welcher Rahmen zu den gelben Linien passt, probieren Sie in unserer 3D-Anwendung aus, die allein der Rahmenwahl dient; New York City an Ihrer eigenen Wand zu zeigen, ist ein gesonderter Service.

Ein schmaler weißer oder heller Holzrahmen hält die Kante ruhig. Ohne Rahmen, nur auf den Keilrahmen gespannt, geht die weiße Leinwand fast unmerklich in eine weiße Wand über.

Wann ist das Gemälde bei mir?

Wir beginnen mit New York City, sobald Ihre Bestellung eingeht; in 15 bis 45 Werktagen ist das Gemälde versandbereit. Bevor es abreist, schicken wir Ihnen ein Foto des fertigen Gemäldes, und wenn Sie etwas geändert haben möchten, ändern wir es.

Innerhalb Sloweniens und in alle anderen EU-Länder reist es zollfrei, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.

Für jemanden, der in New York gelebt hat oder davon träumt, ist es ein Geschenk mit Geschichte. Soll die Person das Format selbst wählen, schenken Sie einen Geschenkgutschein.

Häufige Fragen

Wo kann ich das Original sehen?

Im Centre Pompidou in Paris, im Musée national d’art moderne, Inventarnummer AM 1984-352.

Ist das das Gemälde, das kopfüber hing?

Nein. Kopfüber hing New York City I in Düsseldorf, eine unvollendete Fassung aus Klebeband. Unseres folgt dem vollendeten Werk aus Paris.

Warum gibt es keine schwarzen Linien?

In New York ersetzte Mondrian das schwarze Raster durch farbige Linien, meist gelbe, dazu einige rote und blaue.

Ist es ein Druck?

Nein. Der Maler trägt jede Linie mit dem Pinsel in Ölfarbe auf die Leinwand auf.

Wie groß ist das Original?

Es ist 119,3 cm hoch und 114,2 cm breit; unser nächstes Format ist 110 x 120 cm.

Welches Format passt über ein Bett?

Über ein Doppelbett wählen Sie 90 x 90 oder 110 x 120 cm und hängen es mittig.

Passt es ins Büro?

Ja. Die klaren Linien passen zu Büros, Besprechungsräumen und minimalistischen Räumen; für eine große Wand wählen Sie 150 x 150 cm.

Wie lange dauert die Lieferung?

15 bis 45 Werktage bis zum Versand; vorher erhalten Sie ein Foto des fertigen Gemäldes.

  • Motiv: gelbe, rote und blaue Linien kreuzen sich auf weißem Grund, Schwarz gibt es nirgends.
  • Original: 1942, Öl auf Leinwand, 119,3 x 114,2 cm, Centre Pompidou, Paris.
  • Unsere Fassung: handgemalt in Öl auf Leinwand, in 8 Formaten von 35 x 35 bis 190 x 200 cm oder nach Maß.
  • Gut zu wissen: das Museum erwarb es 1984 mit Unterstützung der Scaler Foundation.

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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