Paul Cézanne – Selbstbildnis vor rosafarbenem Grund

ab 130,00 

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Beschreibung

Selbstbildnis vor rosafarbenem Grund – das Werk, das nach seiner Wand heißt

Der Maler ist barhäuptig, der Kopf nach rechts gewandt. Der Scheitel ist hoch und kahl, das dunkle Haar bleibt an den Seiten und hinten, links liegt ein großes Ohr frei, und den Kiefer bedeckt ein dichter dunkler Bart. Die untere Hälfte füllt ein fast schwarzer Rock, über die Brust läuft ein rotbrauner Schal. Dahinter steht, auf beinahe der halben Fläche, eine ziegelrosa Wand mit großen blassen cremefarbenen Schnörkelformen, in lockeren Zügen angelegt. Die Leinwand misst 66 × 55 cm, entstand um 1875 und wird im Musée d’Orsay in Paris aufbewahrt. Bei uns übernimmt sie die Hand des Malers: ein handgemaltes Gemälde auf Leinwand, Öl auf Leinwand.

Zwölf Namen, und nur drei sprechen von der Wand

Das Werkverzeichnis führt für diese Leinwand zwölf verschiedene Titel. Neun sagen allein, wer dargestellt ist: Selbstbildnis, Porträt Cézannes, Porträt eines Malers, Self Portrait, Zelfportret. Die übrigen drei – darunter jener, den das Werkverzeichnis an die erste Stelle setzt – fügen eine einzige Sache hinzu, und alle dieselbe: den rosafarbenen Grund. Bei einem Werk, das das Gesicht des Malers zeigt, ist das Unterscheidendste also seine Wand. Das Werkverzeichnis führt sie unter den Motiven als Tapete.

Der unbedeckte Kopf

Dieses Selbstbildnis ist ohne Kopfbedeckung: beim Selbstbildnis mit Strohhut von 1878-1879 und beim Selbstbildnis mit weichem Hut von 1894 ist der Kopf bedeckt. Hier, um 1875, gibt es weder Stroh noch Filz – der hohe Scheitel liegt frei, und gerade deshalb wirkt das Gesicht älter, als es war: der Maler zählte damals sechsunddreißig Jahre.

Bis 2007 war es nicht zu sehen

Die Leinwand blieb fast ihre ganze Zeit in privater Hand. Das Werkverzeichnis verzeichnet den Weg vom Sammler Auguste Pellerin über das Ehepaar Lecomte, eine private Schweizer Sammlung, die Basler Galerie Beyeler und Philippe Meyer – und erst 2007 übernahm sie das Musée d’Orsay. Öffentlich gezeigt wurde sie selten; das Werkverzeichnis nennt sie unter anderem 1907 im Pariser Salon d’Automne unter der Nummer 22, als Leihgabe Pellerins.

Farblich ruht das Werk auf einem einzigen Gegensatzpaar: der warmen ziegelrosa Wand und dem fast schwarzen Rock, dazwischen der helle Scheitel und die cremefarbenen Formen der Tapete. Weil der Kontrast so einfach ist, wirkt es auch auf Entfernung und verträgt eine kräftiger gefärbte Wand. Weil die Leinwand hochformatig ist, beginnt das kleinste Maß bei 42 × 50 cm, das größte misst 152 × 180 cm. Zwischenmaße spannen wir nach Maß, und wie es gerahmt wirkt, zeigt unsere Anwendung für die 3D-Ansicht. Aus derselben Pariser Sammlung stammt unter unseren Kunstgemälden auf Leinwand auch Stillleben mit Suppenterrine.

  • Motiv: Selbstbildnis vor rosafarbenem Grund, Paul Cézanne, um 1875, Musée d’Orsay, Paris
  • Technik: handgemaltes Gemälde, Öl auf Leinwand, Reproduktion
  • Größen: 15 Formate, auf Wunsch auch Sondergröße nach Maß
  • Wissenswertes: von zwölf Titeln im Werkverzeichnis nennen nur drei etwas anderes als den Maler – und alle drei nennen die Wand

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Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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