Paul Cézanne – Selbstbildnis mit weichem Hut

ab 130,00 

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Beschreibung

Selbstbildnis mit weichem Hut – im Werkverzeichnis ist der Hut ein eigenes Stichwort

Der Maler hat sich in Dreiviertelwendung gemalt: der Körper weist nach links, das Gesicht nach rechts. Auf dem Kopf sitzt ein weicher oliv-ockerfarbener Hut mit herabgebogener Krempe, dessen Schatten über die Stirn schneidet; darunter zeigen sich die hohe Stirn und ein großes Ohr, und das Gesicht trägt einen dichten graugrünen Bart. Der Rock ist dunkel blaugrün, in breiten Zügen angelegt. Dahinter steht eine Wand aus grünen, grauen und stumpf violetten Flecken. Die Leinwand misst 60 × 49 cm, entstand 1894 und befindet sich heute in Tokio, im Artizon Museum. Bei uns übernimmt sie die Hand des Malers: ein handgemaltes Gemälde auf Leinwand, Öl auf Leinwand.

Warum der Hut ein eigenes Stichwort bekommt

Das Werkverzeichnis führt diese Leinwand unter zwei Stichworten zugleich: Selbstporträt und, gesondert, Selbstporträt mit Hut. Das zweite Stichwort gibt es nicht der Mode wegen, sondern der Menge wegen: dasselbe Gesicht kehrt in diesem Werk so oft wieder, dass es am Gesicht allein nicht mehr zu unterscheiden ist. Die Kopfbedeckung wird zum Merkmal: an ihr erkennt man, welche Leinwand welche ist. Der Hut ist hier also kein Schmuck, sondern die Angabe, über die man das Werk wiederfindet.

Eine Jahreszahl, die zwei Aufzeichnungen bestätigen

Die Datierung dieses Werks steht ungewöhnlich fest. Rewald setzt es in das Jahr 1894, und die Archivfotografie Vollards trägt unter der Nummer 92 eine Notiz mit derselben Jahreszahl. Das ältere Verzeichnis Venturis schwankte zwischen 1890 und 1894, doch die neueren Quellen setzen sich bei 1894 fest. Dass bei Cézanne zwei unabhängige Aufzeichnungen auf ein einziges Jahr treffen, ist nicht die Regel – häufiger gehen sie auseinander.

Der Weg nach Tokio und der unfertige Rand

Aus Vollards Handlung ging das Werk über Pariser Sammlungen überraschend früh nach Japan: in Tokio war es bereits bis Dezember 1920, vierzehn Jahre nach dem Tod des Malers, und ist seither dort geblieben. Am linken Rand und unten links ist die Leinwand gar nicht übermalt – die nackte Grundierung liegt frei, was bei diesem Maler häufig vorkommt und wovon genauer Die Pappeln erzählt. Ein anderes Gesicht aus demselben Werk trägt der Harlekin.

Das Bildnis ist auf drei Massen aufgebaut: Hut, Bart und Rock, alle drei dunkel, und das Gesicht dazwischen ist die einzige warme Fläche. Deshalb bleibt das Werk auch in einem kleinen Raum ruhig und verlangt kein starkes Licht; es steht gut im Arbeitszimmer, in einer Bibliothek oder im Flur. Weil die Leinwand hochformatig ist, beginnt das kleinste Maß bei 41 × 50 cm, das größte misst 148 × 180 cm. Zwischenmaße spannen wir nach Maß, und wie es gerahmt wirkt, zeigt unsere Anwendung für die 3D-Ansicht. Aus demselben Tokioter Haus stammt unter unseren Kunstgemälden auf Leinwand auch Schale und Milchkännchen.

  • Motiv: Selbstbildnis mit weichem Hut, Paul Cézanne, 1894, Artizon Museum, Tokio
  • Technik: handgemaltes Gemälde, Öl auf Leinwand, Reproduktion
  • Größen: 15 Formate, auf Wunsch auch Sondergröße nach Maß
  • Wissenswertes: das Werkverzeichnis hält für Selbstporträts mit Kopfbedeckung ein eigenes Stichwort bereit

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