Wassily Kandinsky – Transversale Linien

ab 147,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

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Beschreibung

Transversale Linien ist eine große Leinwand Kandinskys von 1923, gemalt in den Bauhausjahren: 202 x 140,8 cm, über deren blass grau-cremefarbenen Grund eine einzige ununterbrochene schwarze Linie von der oberen rechten zur unteren linken Ecke läuft. Das Original wird in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf unter der Inventarnummer 1040 aufbewahrt, und das Museum führt das Werk unter dem Titel Durchgehender Strich. Bei uns entsteht es als handgemalte Reproduktion in Öl auf Leinwand, in acht Größen oder nach Ihrem Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe.

Titel:Transversale Linien
Weitere Titel:Durchgehender Strich · Transverse Lines · Linee trasversali
Maler:Wassily Kandinsky (1866–1944)
Entstehungsjahr:1923
Originalgröße:202 cm x 140,8 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Abstrakte Kunst
Standort:Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf (Inv.-Nr. 1040)
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinwand, 8 Größen von 70 x 50 cm bis 200 x 140 cm, Sondermaß auf Wunsch

Transversale Linien – Wassily Kandinsky

Ist auf der Leinwand etwas wiederzuerkennen?

Nein. Keine Menschen, keine Landschaft und kein Gegenstand, den man benennen könnte – wohl aber Formen, die sich zählen und beschreiben lassen: Kreise, Dreiecke, Netze, Schachbrettmuster, Bögen und eine lange schwarze Linie, die über alles hinweggeht. Das Museum veröffentlicht zu diesem Werk keine Deutung; sein Eintrag enthält Daten, Signatur, Werkverzeichnisnummer und Ausstellungen. Deshalb schreiben auch wir den Formen keine Bedeutung zu, sondern beschreiben, wo sie auf der Leinwand stehen und was sie tun.

Was ist auf der Leinwand zu sehen?

Der Grund ist blass, grau-cremefarben und zu den Rändern hin fast leer. Über die ganze Leinwand läuft eine einzige schwarze Linie von der oberen rechten Ecke schräg zur unteren linken; genau sie benennt der Titel, unter dem das Werk erfasst ist. Oben links steht ein geneigtes schwarzes Netz wie ein Gitterfenster, darunter eine dunkelblaue Scheibe mit Punkten – gelb, rot, grün und weiß –, die ein blassgrünes Band und die schwarze Diagonale durchqueren; darüber windet sich ein oranger Haken. Die linke Mitte nimmt ein großes braunes Viereck ein, darauf ein weißes Fünfeck mit einem eigenen kleinen Werk: eine dunkelrote Spitzform, ein blaugrüner, in Viertel geteilter Kreis, gesäumt von einer Reihe winziger Bögen, ein kleines Netz, orange Flächen und ein schwarzer Kreis mit rotem Bogen. Die Mitte hält ein blassgelber Keil, darauf eine schwarz-weiße Zielscheibe mit weichem gepunktetem Saum und ein kräftiger schwarzer Bogen, über den eine Leiter weißer Sprossen gelegt ist. Darunter liegt ein brauner Kreis mit rotem Dreieck. Rechts der Mitte steht ein schwarz-weißes Schachbrett wie ein Fähnchen, darunter ein Bündel dünner gerader Linien und eine blaue Wellenlinie mit schwarzem Haken. Die rechte Seite nimmt eine große schwarze Form wie ein Komma ein, die ein weißes Feld mit schwarzen Punkten und gezacktem Rand umfasst; daneben eine braun-schwarze Masse, ein großer weißer Bogen mit blauen, roten und grünen Stäbchen und zwei winzige orange gesäumte Ringe. Unten stehen ein grünes Viereck, ein blaugraues Quadrat, eine schwarze Raute und ein violetter Kreisausschnitt, unten links schwarze Sprossen wie Stufen. Unten links steht auch die Signatur des Malers mit der Jahreszahl.

Warum ist dieses Gemälde wichtig?

Es entstand 1923, in Kandinskys Bauhausjahren, als seine Malerei zu klaren geometrischen Formen zur Ruhe kam – Kreis, Dreieck, gerade Linie –; sein Buch Punkt und Linie zu Fläche erschien drei Jahre später, 1926. Der Museumseintrag nennt die Signatur unten links „VK 23“ und rückseitig „VK 1923. „Durchgehender Strich.“ No. 255.“, die Werkverzeichnisnummer Roethel/Benjamin 696 und das Erwerbungsjahr 1967, als das Werk aus einer Spende des Westdeutschen Rundfunks in die Sammlung kam. In derselben Sammlung steht auch Im Blau von 1925, ein zwei Jahre jüngeres Werk derselben Zeit.

Was bedeutet das Werk?

Das Museum sagt es nicht, und wir werden es nicht erfinden. Etwas sagt allerdings der Titel, den das Museum selbst führt: durchgehender Strich. Eine Linie geht über alles hinweg – über das Netz, über die blaue Scheibe, über das braune Viereck, über den gelben Keil – und nichts hält sie auf. Kandinsky hielt in Über das Geistige in der Kunst (1911) fest, dass die Farbe die Klaviatur sei, das Auge der Hammer, die Seele das Klavier mit vielen Saiten. Geschrieben hat er das über die Farbe und im Jahr 1911; auf diese Leinwand übertragen es weder wir noch das Museum.

Wo steht dieses Werk in Kandinskys Werk?

Das Jahr 1923 liegt mitten in der Bauhauszeit, und der Abstand zu den frühen Jahren ist groß: Impression V (Park) von 1911 hat noch Reiter, Komposition IV aus demselben Jahr einen Berg und Lanzen. Hier gibt es davon nichts mehr, wohl aber Formen, die sich messen lassen. Wohin der Weg weiterführt, zeigen Komposition X von 1939 und Parties diverses von 1940, in denen die Geometrie verschwunden ist und weiche organische Formen an ihre Stelle treten.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Das ist ein Kunstgemälde, das mit Pinsel und Ölfarbe entsteht, nicht mit einem Drucker. Zuerst entsteht der helle Grund, dann die großen Flächen – das braune Viereck, der gelbe Keil, die blaue Scheibe –, und erst zuletzt die schwarzen Linien. Die lange ununterbrochene Linie ist der anspruchsvollste Teil des ganzen Werks: sie läuft über die gesamte Leinwand und muss in einem Zug gezogen werden, weil jede Ausbesserung an ihr zu sehen ist. Ein abstraktes Gemälde steht und fällt mit dem Verhältnis der Farben, deshalb überlassen wir es nicht dem Zufall; ein Ölgemälde hält dieses Verhältnis auch über Jahre, weil die Farbe nicht ausbleicht wie ein Druck. Die fünfte Aufnahme ist eine Nahaufnahme: auf ihr sind das kleine Werk im weißen Fünfeck, das Gewebe der Leinwand und die Spur des Pinsels zu erkennen, die ein Druck nicht hat. Die sechste Aufnahme entstand im Atelier, wo die Leinwand vor dem Rahmen auf einer Holzstaffelei steht. Vor dem Versand erhält jede Kundin und jeder Kunde eine Aufnahme der eigenen fertigen Leinwand zur Freigabe. Weil alles von Hand entsteht, ist jede handgemalte Kopie ein Einzelstück und zwei Exemplare sind nie ganz gleich.

Welche Größe für welche Wand?

Wenn Sie unsicher sind: 120 x 80 cm. Die erste Aufnahme auf dieser Seite zeigt unser gerahmtes Exemplar an einer hellen Wand zwischen zwei Fenstern, mit einer Leuchte darüber und einem Sofa darunter, sodass das Verhältnis zum Raum sofort zu sehen ist. Das größte Maß 200 x 140 cm entspricht dem Original fast eins zu eins und ist ein Gemälde fürs Wohnzimmer im vollen Sinn – es braucht eine breite, ruhige Wand und den Abstand, aus dem man es mit einem Blick fassen kann. Die kleineren Maße 70 x 50 und 90 x 60 cm passen in Flur, Schlafzimmer oder Büro; 100 x 70 und 120 x 80 cm eignen sich für eine übliche Wand über Sofa oder Kommode. Die Maße 140 x 100, 160 x 110 und 180 x 130 cm sind für offene Wohnräume und Esszimmer; erst auf ihnen öffnet sich das kleine Werk im Fünfeck so weit, dass es zu lesen ist. Weil der Grund hell ist, wirkt das Werk auch an einer dunkleren Wand.

Sondermaß, Keilrahmen und Rahmen

Wenn keine der acht Größen zu Ihrer Wand passt, malen wir das Werk nach Ihren Maßen und behalten das Seitenverhältnis des Originals bei, damit die lange Linie ihre Neigung behält; das ist unser Gemälde nach Wunsch. Wie alle unsere Gemälde auf Leinwand liefern wir auch dieses Exemplar auf einen Holzkeilrahmen gespannt und aufhängefertig. Für den Rahmen nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: Sie zeigt jedes unserer Rahmenprofile an diesem Motiv, damit Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Wenn Sie sehen möchten, wie das Werk an Ihrer eigenen Wand aussieht, ist das unser gesonderter Dienst der Raumeinpassung.

Lieferung und Garantie

Jedes Exemplar entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie also mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewählter Größe. Wir versenden es gespannt und transportgeschützt, gerahmt, wenn Sie einen Rahmen gewählt haben, nach Deutschland, Österreich und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung. Das ganze Angebot finden Sie in der Galerie Wassily Kandinsky, den Weg des Malers beschreibt unser Artikel über Wassily Kandinsky.

Häufige Fragen

Wo befindet sich das Original?

In der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf, Inventarnummer 1040; es kam 1967 aus einer Spende des Westdeutschen Rundfunks in die Sammlung.

Wie groß ist das Original?

202 cm breit und 140,8 cm hoch, Öl auf Leinwand; das Museum gibt das Maß mit 140,8 x 202,0 x 2,7 cm an.

Warum nennt das Museum das Werk anders?

Der Museumstitel lautet Durchgehender Strich und beschreibt die lange Linie über die ganze Leinwand; bei uns ist das Werk als Transversale Linien eingeführt.

Was ist dargestellt?

Nichts Gegenständliches: geometrische Formen – Kreise, Dreiecke, Netze und Schachbrettmuster – und eine lange schwarze Linie, die über alles hinweggeht.

Ist das ein Druck?

Nein. Es ist eine Reproduktion, von Hand in Öl auf Leinwand gemalt; die Pinselstriche sind zu sehen und zu ertasten, was auch die fünfte Aufnahme oben zeigt.

Welche Größe soll ich wählen?

Für eine übliche Wand 120 x 80 cm, für eine breite 200 x 140 cm, also fast genau das Maß des Originals; für andere Wände hilft die Größenübersicht oben.

Ist ein Maß möglich, das nicht gelistet ist?

Ja, wir malen nach Maß und behalten das Seitenverhältnis des Originals bei.

Wie wird geliefert?

Auf Keilrahmen gespannt und gerahmt, wenn Sie das gewählt haben, in 15 bis 45 Tagen, nachdem Sie die Aufnahme des fertigen Werks freigegeben haben.

Ist das Original verkäuflich und was ist es wert?

Nein. Die Leinwand gehört zu einer öffentlichen Sammlung in Düsseldorf und ist unverkäuflich; eine handgemalte Leinwand ist der einzige Weg, sie zu Hause zu haben.

Wie hoch hängt man es?

Die Mitte auf Augenhöhe, etwa 145–150 cm über dem Boden; über einem Sofa 15–25 cm über der Lehne.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja, für Liebhaber moderner Kunst ist das eine ausgezeichnete Wahl. Wenn die Wahl der beschenkten Person überlassen bleiben soll, gibt es den Geschenkgutschein.

  • Motiv: eine ununterbrochene schwarze Linie über geometrischen Formen – 1923
  • Original: 202 x 140,8 cm, Öl auf Leinwand, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf (Inv.-Nr. 1040)
  • Unsere Ausführung: handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen von 70 x 50 bis 200 x 140 cm, gespannt und auf Wunsch gerahmt
  • Wissenswert: der Museumstitel Durchgehender Strich benennt genau diese eine Linie

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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