Beschreibung
Die Musikstunde ist ein Gemälde von Johannes Vermeer aus der Zeit um 1662–1665: Hinten in einem hellen Zimmer steht eine junge Frau mit dem Rücken zu uns am Virginal, ihr Gesicht erscheint im Spiegel über dem Instrument, und dicht neben ihr steht ein Mann, der ihr zuhört. Im Vordergrund sieht man einen Tisch mit gemustertem Teppich und weißem Krug sowie eine Viola da Gamba auf dem Boden. Das Original, Öl auf Leinwand, ist 74,1 cm hoch und 64,6 cm breit und gehört der britischen Royal Collection. Unser Maler malt es für Sie mit Ölfarben auf Leinwand, in einem von 8 Hochformaten zwischen 45 x 50 und 172 x 200 cm oder nach Maß, und vor dem Versand bekommen Sie ein Foto des fertigen Gemäldes.
| Titel: | Die Musikstunde |
| Weitere Titel: | De muziekles · The Music Lesson |
| Maler: | Johannes Vermeer (1632–1675) |
| Entstehungsjahr: | um 1662–1665 |
| Originalgröße: | 74,1 cm x 64,6 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Barock, Niederländisches Goldenes Zeitalter |
| Standort: | Royal Collection, Vereinigtes Königreich |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl auf Leinwand, 8 Formate oder nach Maß |
Die Musikstunde – Johannes Vermeer
Was zeigt Die Musikstunde?
Der Blick wandert durch den ganzen Raum bis an die Rückwand. Dort steht eine junge Frau am Virginal, einem kleinen Tasteninstrument, und kehrt uns den Rücken zu. Ihre Hände liegen auf den Tasten, als hätte sie eben zu spielen begonnen.
Ihr Gesicht sehen wir nicht direkt, doch der Spiegel an der Wand über dem Instrument fängt es ein. Neben ihr steht ein Mann in dunkler Kleidung, ihr zugewandt; seine Lippen sind leicht geöffnet, als sänge er leise mit.
Vorn steht ein Tisch, über den ein schwerer gemusterter Teppich gebreitet ist, darauf ein weißer Krug. Auf dem gefliesten Boden liegt eine Viola da Gamba, und durch die Fenster links fällt Tageslicht herein, das die Wand hinter dem Virginal erhellt.
Wovon erzählt die Szene am Virginal?
Auf den ersten Blick ist es eine gewöhnliche Musikstunde: Die Schülerin spielt, der Lehrer steht neben ihr und begleitet sie. Weil der Mann offenbar mitsingt, spürt man zwischen den beiden auch eine stille Zuneigung.
In der niederländischen Malerei jener Zeit gehörten Musik und Liebe oft zusammen. Zwei Menschen, die gemeinsam musizieren, waren für die Betrachter damals ein verständlicher Hinweis auf Nähe.
Auf dem Deckel des Virginals steht eine lateinische Inschrift: Musik begleitet die Freude und lindert den Schmerz. Vermeer spricht nichts offen aus; ob es um Verliebtheit geht oder nur um eine Übungsstunde, entscheidet jeder Betrachter selbst.
Warum wird Die Musikstunde so geschätzt?
Vermeer versammelt hier Dinge, die in seinen Werken immer wiederkehren: den Teppich über dem Tisch, den weißen Krug, Instrumente, Fliesen am Boden und Fenster, durch die das Licht fällt. Er ordnet sie so, dass das Auge Schritt für Schritt in die Tiefe des Zimmers geführt wird.
Das Besondere ist der Spiegel. In ihm zeigt sich das Gesicht, das die Frau uns sonst verbirgt, und so sehen wir zugleich ihren Rücken und ihr Antlitz.
Johannes Vermeer (1632–1675) lebte und arbeitete in Delft und hinterließ verhältnismäßig wenige Werke, meist ruhige Innenräume im Tageslicht. Dasselbe stille Licht kennt man aus dem Gemälde Die Dienstmagd mit dem Milchkrug, nur fließt dort statt Musik ein Strahl Milch.
Wer mehr über die Geschichte des Werks und die Farben erfahren möchte, die Vermeer verwendete, findet es im Wikipedia-Artikel (auf Englisch).
Wo befindet sich das Original der Musikstunde?
Das Original gehört zur britischen Royal Collection. Die Leinwand ist 74,1 cm hoch und 64,6 cm breit; im Lauf der Zeit hing sie sowohl im Buckingham Palace als auch auf Schloss Windsor.
Dorthin gelangte sie auf langem Weg. Im Mai 1696 wurde sie in Delft verkauft, 1718 erwarb sie der venezianische Maler Giovanni Antonio Pellegrini, später ging sie an den Sammler Joseph Smith. Als König Georg III. 1762 Smiths Gemäldesammlung kaufte, kam sie in königlichen Besitz und ist es bis heute geblieben.
Lange hielt man sie nicht für einen Vermeer. Wegen einer falsch gelesenen Signatur galt sie als Werk von Frans van Mieris dem Älteren; erst 1866 erkannte Théophile Thoré sie als Arbeit Vermeers.
Die Musikstunde oder ein anderer Vermeer?
Dieses Kunstgemälde gehört in einen Raum, in dem Musik gespielt oder gehört wird: über das Klavier, ins Zimmer mit dem Plattenspieler oder in eine ruhige Leseecke.
Wünschen Sie noch eine Musikszene, sehen Sie sich Das Konzert an, in dem drei Menschen in einem Raum mit schwarz-weißem Boden musizieren; das Original war bis zu seinem Diebstahl 1990 im Isabella Stewart Gardner Museum in Boston und ist bis heute verschollen. Ein Instrument im Schoß hält auch die Dame, der ihre Magd einen Brief bringt, in Der Liebesbrief.
Fürs Arbeitszimmer eignet sich eher der Gelehrte, der zum Globus greift: Der Astronom. Jedes Vermeer Gemälde aus unserem Angebot, auch die übrigen Innenräume, zeigt die Seite Johannes Vermeer.
Wie malt unser Maler Die Musikstunde?
Jede Musikstunde beginnen wir erst, wenn Sie sie bestellt haben, und malen sie mit Ölfarben auf Leinwand, Schicht für Schicht. Zuerst legt der Maler die Perspektive an: die Linien der Fliesen, die Kanten des Tisches und die Wände, die den Blick zum Virginal lenken.
Dann baut er das Licht auf, das von links auf die Rückwand fällt, und die dunklen Partien des Raums. Vermeer malte den dunklen Boden mit Schwarz, dem er blaues Ultramarin beimischte, deshalb malt auch unser Maler die Schatten nicht mit reinem Schwarz.
Am längsten verweilt er bei den kleinen Dingen: beim Muster des Teppichs, beim Gesicht im Spiegel, beim weißen Krug und bei den Saiten der Viola. Das Ergebnis ist eine handgemalte Reproduktion, deren Pinselspuren und Farbtiefe kein Druck erreicht.
Ein Ölgemälde lebt außerdem mit dem Licht Ihres Raums: Morgens wirkt der Boden auf der Leinwand bläulicher, abends erscheint der Teppich wärmer.
Welches Format für welche Wand?
Kurz gesagt: für eine schmale Wand oder die Ecke beim Instrument 45 x 50 oder 50 x 60 cm, über Kommode oder Klavier 64 x 76 oder 80 x 96 cm, über das Sofa 90 x 107 oder 120 x 140 cm und für eine hohe, breite Wand 133 x 160 oder 172 x 200 cm.
Sie wählen aus 8 Hochformaten (Breite x Höhe): 45 x 50, 50 x 60, 64 x 76, 80 x 96, 90 x 107, 120 x 140, 133 x 160 und 172 x 200 cm. Dem Original am nächsten kommt 64 x 76 cm: Es ist 0,6 cm schmaler und 1,9 cm höher.
Weil das Zimmer auf dem Gemälde tief ist, öffnet sich die Szene in größeren Formaten noch weiter und wirkt fast wie ein Blick durch eine Tür ins Nebenzimmer. Als Gemälde fürs Wohnzimmer über dem Sofa empfehlen sich 90 x 107 oder 120 x 140 cm; hängen Sie es so, dass der Spiegel über dem Virginal etwas über Augenhöhe liegt.
Kann ich ein anderes Format oder einen Rahmen wählen?
Gern. Das Original hat ein Seitenverhältnis von etwa 7 : 8, darum übertragen wir es auch auf ein Maß, das nicht in der Liste steht, und achten darauf, dass Spiegel, Krug und Viola vollständig auf der Leinwand bleiben. Teilen Sie uns die gewünschte Breite und Höhe mit, und wir nennen Ihnen Preis und Lieferzeit.
Die Musikstunde reist zu Ihnen gerollt, fertig auf einen Keilrahmen gespannt oder schon gerahmt. Spannen und Rahmen übernimmt unsere Werkstatt in Slowenien, die jedes Gemälde auf Leinwand, das wir verschicken, mit derselben Sorgfalt vorbereitet. Den Rahmen suchen Sie in unserer 3D-Anwendung aus, die nur der Rahmenwahl dient; das Gemälde an Ihrer eigenen Wand zu zeigen, ist ein gesonderter Service.
Zum dunklen Boden und zum gemusterten Teppich passt ein dunkler Holzrahmen, zur hellen Rückwand und zu weißen Wänden bei Ihnen zu Hause ein schmaler goldener.
Wann kommt das Gemälde bei mir an?
Sobald Ihre Bestellung eingeht, beginnt der Maler, und nach 15 bis 45 Werktagen ist die Musikstunde reisefertig. Bevor wir sie verschicken, senden wir Ihnen ein Foto des fertigen Gemäldes; wünschen Sie eine Änderung, nehmen wir sie vor.
Nach Deutschland, Österreich und in alle anderen EU-Länder reist das Gemälde zollfrei, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.
Die Musikstunde ist ein schönes Geschenk für Musiker, eine Klavierlehrerin oder ein Paar, das gern zusammen musiziert. Möchte die beschenkte Person das Format lieber selbst wählen, passt ein Geschenkgutschein.
Häufige Fragen
Wo ist das Original heute?
In der britischen Royal Collection, zu der es seit 1762 gehört.
Was steht auf dem Deckel des Virginals?
Eine lateinische Inschrift: Musik ist die Gefährtin der Freude und eine Arznei gegen Kummer.
Warum sieht man das Gesicht der Frau nur im Spiegel?
Weil sie uns den Rücken zukehrt; der Spiegel über dem Virginal zeigt das Gesicht, das wir sonst nicht sähen.
Ist das ein Druck?
Nein. Jede unserer Musikstunden ist eine handgemalte Kopie, mit Pinsel und Ölfarbe auf Leinwand.
Wie groß ist das Original?
Es ist 74,1 cm hoch und 64,6 cm breit; unser Format 64 x 76 cm liegt am nächsten daran.
Welches Format passt über ein Klavier?
Über ein Klavier oder einen Flügel passen 64 x 76 oder 80 x 96 cm am besten.
Bekomme ich das Gemälde auch in einem anderen Maß?
Ja. Senden Sie uns Breite und Höhe, dann erhalten Sie ein Angebot mit Preis und Termin.
Wie lange muss ich warten?
Rechnen Sie mit 15 bis 45 Werktagen; das Foto des fertigen Gemäldes kommt noch vor dem Versand.
- Motiv: eine junge Frau am Virginal, ihr Gesicht im Spiegel, neben ihr ein Mann; vorn ein Tisch mit Teppich, ein weißer Krug und eine Viola da Gamba.
- Original: um 1662–1665, Öl auf Leinwand, 74,1 x 64,6 cm, Royal Collection, Vereinigtes Königreich.
- Unsere Fassung: handgemalt in Öl auf Leinwand, in 8 Hochformaten von 45 x 50 bis 172 x 200 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: über hundert Jahre galt sie als Werk von Frans van Mieris; Vermeer wurde sie erst 1866 zugeschrieben.









































