Beschreibung
Der Liebesbrief ist ein Gemälde von Johannes Vermeer aus der Zeit um 1669–1670: Durch eine dunkle Tür, an einem seitlich hochgebundenen Vorhang vorbei, blicken wir in einen hellen Raum, in dem eine Magd ihrer Herrin einen Brief reicht; die Herrin sitzt mit einer Cister im Schoß da und schaut zu ihr auf. Das Original, Öl auf Leinwand, ist 44 cm hoch und 38,5 cm breit und befindet sich im Rijksmuseum in Amsterdam. Unser Maler fertigt es für Sie in Öl auf Leinwand an, in einem von 8 Hochformaten zwischen 45 x 50 und 172 x 200 cm oder nach Maß, und bevor wir es verschicken, sehen Sie es auf einem Foto.
| Titel: | Der Liebesbrief |
| Weitere Titel: | De liefdesbrief · The Love Letter |
| Maler: | Johannes Vermeer (1632–1675) |
| Entstehungsjahr: | um 1669–1670 |
| Originalgröße: | 44 cm x 38,5 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Barock, Niederländisches Goldenes Zeitalter |
| Standort: | Rijksmuseum, Amsterdam (Inv.-Nr. SK-A-1595) |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl auf Leinwand, 8 Formate oder nach Maß |
Der Liebesbrief – Johannes Vermeer
Was zeigt Der Liebesbrief?
Vermeer stellt uns in einen dunklen Vorraum. Vor uns steht eine Tür offen, daneben hängt ein schwerer Vorhang, hochgebunden, damit er den Blick freigibt, und durch die Öffnung sehen wir in das helle Zimmer dahinter.
Dort sitzt eine Dame in einem goldgelben Kleid. Auf dem Schoß hält sie eine Cister, ein lautenähnliches Saiteninstrument, und hebt den Blick zur Magd, die neben ihr steht und ihr eben einen Brief gegeben hat. Vermeer hält genau den Moment fest, in dem der Brief die Hand wechselt.
Der Boden ist mit schwarzen und weißen Fliesen ausgelegt, die in schrägen Reihen in die Tiefe laufen. Auf der Schwelle im Vordergrund liegen ein Besen und ein Paar Pantoffeln, an der Wand hinter den Frauen hängen zwei Gemälde, ein Meer und eine Landschaft.
Welche Geschichte erzählt die Szene?
Der Titel verrät, dass es um einen Liebesbrief geht, doch den Absender sehen wir nicht, und auch der Text bleibt verborgen. Gezeigt werden nur die Übergabe und der Blick, den die beiden Frauen tauschen.
Das Instrument im Schoß lässt vermuten, dass die Dame gerade spielte, als die Magd eintrat. Auch Besen und Pantoffeln wirken, als hätte sie jemand eilig abgelegt, weil etwas Wichtigeres dazwischenkam.
Vorhang und dunkler Türrahmen halten uns draußen. Wir haben das Gefühl, zufällig einen privaten Augenblick zu erhaschen, der nicht für uns bestimmt war, und gerade das macht die Szene vertraut und rätselhaft zugleich. Was im Brief steht, malt sich jeder Betrachter selbst aus.
Warum ist das Gemälde so bekannt?
Meist rückt Vermeer seine Figuren nah an uns heran, hier schiebt er sie weit nach hinten. Wir bleiben im Schatten, die Frauen sind im Licht, und dieser Unterschied zwischen den beiden Räumen gibt der Komposition eine ungewöhnliche Tiefe.
Johannes Vermeer (1632–1675) arbeitete sein Leben lang in Delft und hinterließ nur einige Dutzend Leinwände. Briefe tauchen in seinen Innenräumen mehrmals auf, doch hier verfolgen wir das Geschehen durch eine Tür aus dem Nebenzimmer.
Die Geschichte des Werks schildert der englische Wikipedia-Artikel ausführlicher.
Wo hängt das Original des Liebesbriefs?
Das Original gehört dem Rijksmuseum in Amsterdam und trägt die Inventarnummer SK-A-1595. Die Leinwand ist 44 cm hoch und 38,5 cm breit, man sollte also nah herantreten.
Dasselbe Museum bewahrt auch Vermeers Blick auf die Häuser von Delft, Die kleine Straße, sodass Sie beide Werke bei einem Besuch sehen können.
Der Liebesbrief oder ein anderer Vermeer?
Der Liebesbrief ist ein Kunstgemälde für die ruhigeren Ecken einer Wohnung: den Flur, das Schlafzimmer oder den Sessel, in dem Sie gern lesen. Weil es eine Geschichte um einen Brief erzählt, passt es auch gut zu einem Paar, das einen Jahrestag feiert.
Mögen Sie dasselbe Thema leiser, dann wählen Sie die Briefleserin in Blau, die mit ihrem Brief allein ist. Fensterlicht und eine stille Tätigkeit am Tisch bietet Die Perlenwägerin, eine lebhaftere frühe Szene von 1656, in der ebenfalls eine Cister vorkommt, das Gemälde Bei der Kupplerin.
Weitere Vermeer Gemälde, die wir auf Bestellung malen, finden Sie zusammen mit seinen Ansichten aus Delft auf der Seite Johannes Vermeer.
Wie malt unser Maler den Liebesbrief?
Ihren Liebesbrief beginnen wir erst nach der Bestellung, in Öl auf Leinwand und Schicht für Schicht. Zuerst legt der Maler den dunklen Rahmen des Vorraums und die helle Türöffnung an, denn das ganze Gemälde lebt von diesem Gegensatz.
Danach zeichnet er den Boden, damit die schwarzen und weißen Fliesen richtig in die Tiefe fluchten, und formt die Falten des Vorhangs. Erst dann kommen die Frauen an die Reihe: das goldgelbe Kleid, die beiden einander zugewandten Gesichter, die Hände mit dem Brief und die Saiten der Cister.
Eine handgemalte Reproduktion zeigt auf der Oberfläche Pinselspuren, die ein Druck nicht hat. Ein Ölgemälde fängt außerdem das Licht im Zimmer ein, sodass das goldene Kleid morgens anders wirkt als am Abend.
Welches Format für welche Wand?
Kurz: 45 x 50 oder 50 x 60 cm für den Flur oder neben den Nachttisch, 64 x 76 oder 80 x 96 cm über eine Kommode oder einen Schreibtisch, 90 x 107 oder 120 x 140 cm über das Sofa, 135 x 160 oder 172 x 200 cm für eine große freie Wand.
Es gibt 8 Hochformate (Breite x Höhe): 45 x 50, 50 x 60, 64 x 76, 80 x 96, 90 x 107, 120 x 140, 135 x 160 und 172 x 200 cm. Am nächsten am Original liegt das kleinste, 45 x 50 cm: Es ist 6,5 cm breiter und 6 cm höher.
Weil sich die Frauen weit hinten im Raum befinden, wirkt die Szene auf einer kleinen Leinwand zierlich; in einem größeren Format erkennt man Fliesen, Vorhang und Gesichter schon von der anderen Seite des Zimmers. Als Gemälde fürs Wohnzimmer über dem Sofa bewähren sich 90 x 107 oder 120 x 140 cm.
Kann ich ein anderes Format oder einen Rahmen wählen?
Ja. Das Original hat ein Seitenverhältnis von 7 : 8, darum können wir es auch auf ein Maß übertragen, das nicht in der Liste steht, ohne Vorhang oder Besen am Rand abzuschneiden. Schreiben Sie uns die gewünschte Breite und Höhe über die Seite Gemälde nach Wunsch, und wir antworten mit Preis und Termin.
Wir verschicken das Gemälde gerollt, auf einen Keilrahmen gespannt oder fertig gerahmt. Spannen und Rahmen übernimmt unsere Werkstatt in Slowenien, die so jedes Gemälde auf Leinwand vorbereitet, das wir versenden. Den Rahmen suchen Sie in unserer 3D-Anwendung aus, die nur der Rahmenwahl dient; eine Ansicht des Gemäldes an Ihrer eigenen Wand ist ein eigener Service.
Ein dunkler Holzrahmen wiederholt den dunklen Türrahmen im Gemälde, eine schmale Goldleiste betont das Kleid der Dame.
Wann kommt der Liebesbrief bei mir an?
Wir fangen an zu malen, sobald Ihre Bestellung da ist, und nach 15 bis 45 Werktagen ist das Gemälde versandfertig. Vor dem Versand erhalten Sie ein Foto des fertigen Gemäldes; wünschen Sie etwas anders, ändern wir es.
Nach Deutschland, Österreich und in jedes andere EU-Land reist es zollfrei, und es gilt unsere Rückgaberegelung.
Ein Gemälde über einen Brief ist ein schönes Geschenk zum Jahrestag oder für jemanden, der noch gern Briefe mit der Hand schreibt. Soll die beschenkte Person das Format selbst bestimmen, verschenken Sie einen Geschenkgutschein.
Häufige Fragen
In welchem Museum ist das Original?
Im Rijksmuseum in Amsterdam, unter der Inventarnummer SK-A-1595.
Wer sind die beiden Frauen?
Eine Herrin mit einer Cister im Schoß und ihre Magd, die ihr den Brief gebracht hat.
Was steht in dem Brief?
Das weiß niemand; der Titel sagt nur, dass es ein Liebesbrief ist, den Inhalt denkt sich jeder selbst.
Ist das ein Druck?
Nein, jedes unserer Gemälde ist eine handgemalte Kopie in Ölfarbe auf Leinwand.
Wie groß ist das Original?
Es ist 44 cm hoch und 38,5 cm breit; unser kleinstes Format misst 45 x 50 cm.
Welches Format passt ins Schlafzimmer?
Über dem Bett wirken 64 x 76 oder 80 x 96 cm gut, neben dem Nachttisch 45 x 50 cm.
Kann ich ein anderes Maß bestellen?
Ja, nennen Sie uns Breite und Höhe, dann schicken wir Preis und Lieferzeit.
Wie lange muss ich warten?
Zwischen 15 und 45 Werktagen, und vor dem Versand sehen Sie Ihr Gemälde auf einem Foto.
- Motiv: durch eine Tür sehen wir eine Magd, die ihrer Herrin mit der Cister einen Brief reicht; schwarz-weißer Fliesenboden, Besen und Pantoffeln auf der Schwelle.
- Original: um 1669–1670, Öl auf Leinwand, 44 x 38,5 cm, Rijksmuseum, Amsterdam.
- Unsere Fassung: handgemalt in Öl auf Leinwand, 8 Hochformate von 45 x 50 bis 172 x 200 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: der hochgebundene Vorhang und die dunkle Tür geben uns das Gefühl, einen privaten Moment zu sehen.









































