Beschreibung
Allee der Pappeln bei Sonnenuntergang ist das Gemälde, das Vincent van Gogh im Herbst 1884 in Nuenen in den Niederlanden malte: Eine gerade Straße führt zwischen zwei Reihen hoher, fast kahler Pappeln auf eine orangerote Sonne tief am Horizont zu, und eine dunkle Gestalt geht auf ihr entlang. Das Original misst 45,8 x 32,2 cm und befindet sich im Kröller-Müller Museum in Otterlo. Wir malen es von Hand in Öl auf Leinwand, in 17 Formaten von 32 x 46 bis 120 x 170 cm oder nach Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.
| Titel: | Allee der Pappeln bei Sonnenuntergang |
| Weitere Titel: | Lane of Poplars at Sunset · Populierenlaan bij zonsondergang · Avenue of Poplars at Sunset |
| Maler: | Vincent van Gogh (1853–1890) |
| Entstehungsjahr: | Oktober 1884, Nuenen |
| Originalgröße: | 45,8 cm x 32,2 cm |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Realismus, niederländische Periode |
| Standort: | Kröller-Müller Museum, Otterlo (Inv.-Nr. KM 100.120) |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl auf Leinwand, 17 Formate oder nach Maß |
Allee der Pappeln bei Sonnenuntergang – Vincent van Gogh
Was zeigt das Gemälde Allee der Pappeln bei Sonnenuntergang?
Das Gemälde zeigt eine gerade Landstraße zwischen zwei Reihen hoher Pappeln, gesehen von der Mitte der Straße aus. Links sind die Stämme dick und dunkel, und ihre oberen Äste formen eine schwere, dunkelbraune Masse vor dem Himmel. Rechts weicht eine längere Reihe dünner Stämme in die Ferne zurück, ihre kahlen Zweige sind mit feinen dunklen Linien gemalt. Das meiste Laub ist schon gefallen; nur ein paar orangerote Blätter sind an den Bäumen links und an einem kleinen Baum am rechten Rand geblieben.
Am Ende der Straße steht eine orangerote Sonne am Horizont, etwas links der Mitte, über einem niedrigen dunklen Streifen aus Feldern und Bäumen. Etwas rechts geht eine dunkle Gestalt auf der Straße gegen das Licht, und die helle Straße im Vordergrund ist von braunen und grauen Streifen durchzogen. Der Himmel zwischen den Baumkronen ist gedämpft graugrün, und die ganze Szene ist in dunklen Oliv-, Braun- und Rosttönen gehalten.
Warum steht die Sonne genau am Ende der Allee?
Weil die ganze Komposition darauf aufgebaut ist. Laut Kröller-Müller Museum ist das Gemälde nach der Zentralperspektive gegliedert, die von der pappelgesäumten Straße stark betont wird, und ihr Fluchtpunkt fällt mit der untergehenden Sonne zusammen.
Das Museum weist auch auf die Gestalt hin: Es beschreibt eine weibliche Figur, die sich dunkel gegen das Licht der leuchtend orangefarbenen untergehenden Sonne abhebt. Laut Wikipedia ist es eine Frau in der Ferne, die auf einer Schotterstraße mit Pappeln, deren Herbstlaub schon gefallen ist, dem Sonnenuntergang entgegengeht.
Was bedeutet das Gemälde?
Das Museum verbindet es mit Van Goghs Gedanken über die Jahreszeiten. Er schrieb oft darüber, wie sich die Stimmungen der wechselnden Jahreszeiten in Farbe ausdrücken lassen, und der Herbst war für ihn der Kontrast der gelben Blätter vor violetten Tönen. Das Museum schreibt, dass ihm der Herbst die liebste Zeit des Jahres war: Er genoss das Laub, das sich färbt und fällt, die stürmischen Himmel und die Melancholie der Dämmerung. In seinen Worten: „Wie schön es draußen ist – manchmal sehne ich mich nach einem Land, in dem immer Herbst wäre.“
In der Lesart des Museums bedeutet die dunkle Silhouette vor der untergehenden Sonne, dass eines Tages für jeden die Sonne für immer untergehen wird.
Wo befindet sich das Original heute?
Das Original befindet sich im Kröller-Müller Museum in Otterlo in den Niederlanden. Das Museum führt es als Populierenlaan bij zonsondergang, Lane of Poplars at Sunset, Oktober 1884, Öl auf Leinwand, unter der Kennung KM 100.120.
Der Wikipedia-Artikel über das Gemälde, der es Avenue of Poplars at Sunset nennt, gibt seine Größe mit 45,8 x 32,2 cm und seine Katalognummern mit F123 und JH518 an. Er datiert es genauer als das Museum, auf den 13. oder 14. November 1884, und verortet es in Nuenen, dem Dorf in den Niederlanden, in dem Van Gogh es malte.
Pappelallee oder ein anderes Werk aus Nuenen – welches wählen?
Vier weitere Gemälde in unserem Sortiment stammen aus demselben Dorf. Die Kartoffelesser entstand 1885 in Nuenen und zeigt eine Bauernfamilie beim Abendessen im Haus unter einer Lampe. Die Hütte stammt vom Mai 1885: eine strohgedeckte Doppelhütte in der Dämmerung, mit einer Frau an der Tür. Stillleben mit Bibel, ebenfalls von 1885 aus Nuenen, zeigt eine große aufgeschlagene Bibel auf einem Tisch, daneben ein kleineres gelbes Buch.
Herbstlandschaft mit vier Bäumen entstand im November 1885 in Nuenen und gehört ebenfalls dem Kröller-Müller Museum: drei große Bäume in rostorangem Laub und ein vierter, kahler. Wählen Sie diese Allee, wenn Sie ein Hochformat und einen tiefen Blick in die Ferne möchten: eine Straße, einen Sonnenuntergang und einen einzelnen Wanderer statt eines Raums, eines Hauses oder einer weiten Landschaft.
Wie entsteht unsere handgemalte Allee der Pappeln bei Sonnenuntergang?
Der Maler skizziert zuerst die beiden Reihen der Stämme, die Ränder der Straße und den Horizont, sodass alle Linien in der Sonne zusammenlaufen. Dann folgen der graugrüne Himmel, die dunkle Masse der Äste links und die feinen Zweige rechts, zuletzt die Sonne, die wenigen orangeroten Blätter und die Gestalt auf der Straße. Unsere handgemalte Reproduktion entsteht in Öl auf Leinwand mit echtem Impasto: Die Farbe wird dick aufgetragen, sodass die Pinselstriche wie beim Original über der Leinwand stehen und das Licht fangen.
Bei diesem Gemälde zählt das Relief vor allem in der gestreiften Oberfläche der Straße, in den dunklen Ästen und in der kleinen, dick aufgetragenen Sonne. Ein Druck zeigt nur eine flache Fläche, auf unserem Gemälde sind die Striche echt.
Jedes Gemälde ist eine handgemalte Kopie, die eigens für Ihre Bestellung entsteht, darum gleicht keines genau dem anderen.
Welches Format für welche Wand?
Kurz gesagt: 50 x 70 oder 60 x 90 cm über einer Kommode oder an einer schmalen Wand, 70 x 100 oder 80 x 120 cm neben einem Sofa oder im Flur und 120 x 170 cm für eine hohe Wand oder ein Treppenhaus. Das Hochformat passt in schmale Räume: zwischen zwei Fenster, neben eine Tür oder ans Ende eines Flurs, wo die Straße scheinbar weiterführt.
Es gibt 17 Formate: 32 x 46, 40 x 60, 45 x 65, 50 x 69, 50 x 70, 54 x 75, 57 x 82, 60 x 90, 65 x 95, 70 x 100, 77 x 107, 80 x 120, 85 x 125, 89 x 130, 93 x 135, 100 x 140 und 120 x 170 cm (Breite x Höhe). Das Original ist 32,2 cm breit und 45,8 cm hoch, unser Format 32 x 46 cm entspricht also fast genau seiner Größe; ein so kleines Ölgemälde passt auf ein Bücherregal oder in ein Arbeitszimmer. Mit den dunklen Oliv- und Brauntönen und der einen orangeroten Sonne wirkt es an einer warmweißen, cremefarbenen oder hellgrauen Wand. Ein Gemälde fürs Wohnzimmer in diesem hohen Format wirkt am besten auf einem eigenen Wandstück oder zusammen mit einem zweiten Gemälde neben einer Tür.
Hängen Sie es so auf, dass die Mitte der Leinwand etwa 150 cm über dem Boden liegt, und lassen Sie 20 bis 30 cm zwischen Möbel und Unterkante frei.
Was, wenn ich ein Sonderformat oder einen Rahmen brauche?
Passt keines der 17 Formate zu Ihrer Wand, malen wir es nach Maß. Bleiben Sie nah am Seitenverhältnis des Originals, sonst werden die Pappeln gestaucht oder die Straße gedehnt. Senden Sie uns die gewünschte Breite und Höhe, und wir nennen Ihnen Preis und Lieferzeit. Jedes Gemälde auf Leinwand, das wir malen, ist auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und fertig zum Aufhängen.
Für die Leiste nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: Sie zeigt an diesem Motiv jedes unserer Rahmenprofile, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Das Gemälde an Ihrer eigenen Wand zu sehen, ist unser separater Service der Raumplatzierung. Ein goldener Rahmen nimmt die orangerote Sonne auf, ein Rahmen aus dunklem Holz passt zu den Brauntönen der Stämme und der Straße.
Wie laufen Lieferung und Gewährleistung ab?
Jedes Gemälde entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie daher mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewähltem Format. Wir versenden es gespannt und transportgeschützt, gerahmt, sofern Sie einen Rahmen gewählt haben, nach Deutschland, Österreich und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe, und wir korrigieren alles, was nicht stimmt. Für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.
Weitere Van Gogh Gemälde finden Sie unter allen unseren Gemälden von Vincent van Gogh, mehr über den Maler in unserem Beitrag über Vincent van Gogh. Sind Sie sich beim Format eines Geschenks unsicher, gibt es einen Geschenkgutschein, mit dem die beschenkte Person selbst wählt.
Häufige Fragen
Wo ist das Original von Allee der Pappeln bei Sonnenuntergang heute?
Im Kröller-Müller Museum in Otterlo in den Niederlanden. Das Museum führt es als Populierenlaan bij zonsondergang, Oktober 1884, Öl auf Leinwand, unter der Kennung KM 100.120. Wikipedia, wo es Avenue of Poplars at Sunset heißt, gibt seine Größe mit 45,8 x 32,2 cm und seine Katalognummern mit F123 und JH518 an.
Wann und wo malte Van Gogh die Allee der Pappeln bei Sonnenuntergang?
In Nuenen in den Niederlanden, im Herbst 1884. Das Kröller-Müller Museum datiert es auf Oktober 1884, Wikipedia nennt ein engeres Datum, den 13. oder 14. November 1884. In der Jahreszeit stimmen beide überein: Die Pappeln haben das meiste Laub verloren, und die Sonne geht am Ende der Straße unter.
Wer ist die Gestalt, die durch die Pappelallee geht?
Wer sie ist, ist nicht bekannt. Das Kröller-Müller Museum beschreibt eine weibliche Figur, die sich dunkel gegen das Licht der leuchtend orangefarbenen untergehenden Sonne abhebt, und Wikipedia beschreibt sie als Frau in der Ferne, die dem Sonnenuntergang entgegengeht. Auf dem Gemälde ist sie eine kleine dunkle Form auf der Straße, etwas rechts der Sonne.
Was bedeutet die untergehende Sonne in der Allee der Pappeln bei Sonnenuntergang?
In der Lesart des Kröller-Müller Museums bedeutet die dunkle Silhouette vor der untergehenden Sonne, dass eines Tages für jeden die Sonne für immer untergehen wird. Das Museum hält auch fest, dass der Fluchtpunkt der Straße mit der Sonne zusammenfällt, sodass alle Linien der Komposition dorthin führen. Auf dem Gemälde ist die Sonne eine kleine orangerote Scheibe am Horizont, etwas links der Mitte.
Warum malte Van Gogh die Pappeln im Herbst?
Weil ihm der Herbst, wie das Kröller-Müller Museum erklärt, die liebste Zeit des Jahres war. Er genoss das Laub, das sich färbt und fällt, die stürmischen Himmel und die Melancholie der Dämmerung, und der Herbst bedeutete für ihn den Kontrast gelber Blätter vor violetten Tönen. Er schrieb einmal, er sehne sich manchmal nach einem Land, in dem immer Herbst wäre.
Wie groß ist das Original von Allee der Pappeln bei Sonnenuntergang?
Laut Wikipedia ist das Original 45,8 cm hoch und 32,2 cm breit, ein Hochformat. Unser Format 32 x 46 cm entspricht fast genau seiner Größe, dazu gibt es größere Formate von 40 x 60 bis 120 x 170 cm sowie Anfertigungen nach Maß, die wir eigens für Sie malen. Für eine schmale Wand sind 50 x 70 oder 60 x 90 cm eine gute Wahl, für einen Flur 80 x 120 cm.
Hat Ihre Allee der Pappeln bei Sonnenuntergang die erhabenen Pinselstriche des Originals?
Ja. Wir malen unsere Kopie in Impasto: Die Farbe wird dick aufgetragen, sodass die Pinselstriche wie auf Van Goghs Original über der Leinwand stehen. Am besten sieht man das in der gestreiften Oberfläche der Straße, in den dunklen Ästen vor dem Himmel und in der kleinen orangeroten Sonne, wo das Relief das Licht fängt und sich verändert, wenn Sie am Gemälde vorbeigehen.
Eignet sich die Allee der Pappeln bei Sonnenuntergang als Geschenk?
Sie passt zu jemandem, den der Herbst, lange Spaziergänge und Abendlicht oder Van Goghs frühe niederländische Jahre in Nuenen anziehen, und ihr Hochformat findet Platz im Flur, im Arbeitszimmer oder an einer schmalen Wand. Als Kunstgemälde in dunklem Oliv und Braun mit einer warmen orangeroten Sonne bringt sie eine ruhige Abendstimmung in den Raum, und mit einem Gutschein wählt die beschenkte Person das Format selbst.
- Motiv: eine gerade Straße zwischen zwei Reihen hoher, fast kahler Pappeln, mit einem dunklen Wanderer und einer orangeroten Sonne, die am Ende der Allee untergeht.
- Original: Herbst 1884, Nuenen, 45,8 x 32,2 cm, Kröller-Müller Museum, Otterlo.
- Unsere Fassung: handgemalt in Öl auf Leinwand, in 17 Formaten von 32 x 46 bis 120 x 170 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: unser Format 32 x 46 cm entspricht fast genau der Größe des Originals in Otterlo.









































