Vincent van Gogh – Sonnenblumen II

ab 155,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

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Beschreibung

Sonnenblumen II ist das Gemälde, das Vincent van Gogh im August 1888 in Arles in Südfrankreich schuf: eine Vase mit zwölf Sonnenblumen in allen Tönen von Gelb und Orange vor einem hellen blaugrünen Hintergrund. Das Original misst 92 x 73 cm und gehört zur Sammlung der Neuen Pinakothek in München. Wir malen es von Hand in Öl auf Leinwand, in 16 Formaten von 40 x 50 bis 100 x 130 cm oder nach Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.

Titel:Sonnenblumen II
Weitere Titel:Vase mit zwölf Sonnenblumen · Sunflowers · Zonnebloemen · Les Tournesols
Maler:Vincent van Gogh (1853–1890)
Entstehungsjahr:August 1888, Arles
Originalgröße:92 cm x 73 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Postimpressionismus
Standort:Neue Pinakothek, München (Inv.-Nr. 8672)
Unsere Reproduktion:Handgemalt in Öl auf Leinwand, 16 Formate oder nach Maß

Sonnenblumen II – Vincent van Gogh

Was zeigt Sonnenblumen II?

In der Mitte steht eine breite Tonvase auf einem Tisch in warmem Ocker, gefüllt mit einem üppigen Strauß Sonnenblumen. Manche zeigen weit geöffnete Kränze gelber Blütenblätter um dunkle Mitten, andere sind schwere, runde Samenstände, jeder in eine andere Richtung gewandt. Die Blüten sind in dicken, dichten Strichen gemalt, sodass sie aus der Leinwand auf den Betrachter zuzuwachsen scheinen.

Das Besondere an dieser Fassung ist der Hintergrund: ein helles Blaugrün, fast Türkis, ruhig und kühl. Davor leuchten Gelb und Orange noch stärker, deshalb ist dies das kontrastreichste Gemälde in Van Goghs Sonnenblumen-Serie. Den unteren Teil nimmt der Tisch ein, der mit der Vase zu einem warmen Block verschmilzt, darüber öffnet sich ein kühles Farbfeld.

Wie entstand Sonnenblumen II in Arles?

Im August 1888 wohnte Van Gogh im Gelben Haus in Arles und wartete auf seinen Freund Paul Gauguin, mit dem er ein Atelier teilen wollte. Seinem Bruder Theo schrieb er, er male mit dem Eifer eines Marseillers, der Bouillabaisse isst, und er wolle das Atelier mit einer Dekoration aus lauter großen Sonnenblumen schmücken. Weil Blumen in der Vase rasch welken, musste er schnell arbeiten.

In diesem Monat entstand eine Serie von vier Fassungen der Vase mit Sonnenblumen. Sonnenblumen II ist die dritte davon; das Werkverzeichnis Van Goghs führt sie als F456, und oft heißt sie Vase mit zwölf Sonnenblumen. Die vierte, mit fünfzehn Blüten auf gelbem Grund, finden Sie bei uns als Sonnenblumen I. Im Januar 1889 malte Van Gogh die dritte Fassung noch einmal; diese Wiederholung hängt heute im Philadelphia Museum of Art.

Was bedeuten die Sonnenblumen in diesem Gemälde?

Van Gogh malte die Sonnenblumen als Schmuck für das Zimmer, das er für Gauguin vorbereitete, deshalb werden sie oft als Ausdruck von Vorfreude und Freundschaft gedeutet. Weil frische Blüten neben schweren Samenständen in der Vase stehen, wird das Werk auch als Hinweis auf die Vergänglichkeit gelesen. Sonnenblumen sah er als sein ganz eigenes Motiv, das er in neuen Fassungen weiterentwickelte.

Im Januar 1889 beschrieb er seinem Bruder die Idee, sein Gemälde einer Frau, die eine Wiege schaukelt, La Berceuse, zwischen zwei Sonnenblumen-Leinwände zu hängen, die daneben wie Fackeln oder Kandelaber stehen sollten. Die Sonnenblumen waren für ihn also nicht nur ein Stillleben, sondern Teil einer Dekoration, die er als Ganzes dachte.

Wo hängt das Original und wie kam es nach München?

Das Original gehört zur Sammlung der Neuen Pinakothek in München, einem Teil der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, und trägt die Inventarnummer 8672. Die Online-Sammlung des Museums führt es derzeit als ausgestellt im Erdgeschoss der Alten Pinakothek, im Saal I; dort können Sie es in München sehen.

Im Jahr 1905 erwarb Hugo von Tschudi das Gemälde über den Kunsthändler Paul Cassirer. In die Münchner Sammlung kam es 1912 als anonyme Schenkung im Rahmen der sogenannten Tschudi-Spende und ist seitdem öffentlicher Besitz. Die übrigen Gemälde der Serie hängen in London, Amsterdam, Tokio und Philadelphia.

Sonnenblumen II oder Sonnenblumen I – welches wählen?

Bei uns können Sie zwischen zwei Vasen mit Sonnenblumen von Van Gogh wählen, die oft verwechselt werden. Diese Seite ist Sonnenblumen II, die Münchner Fassung mit zwölf Blüten auf hellem Blaugrün. Suchen Sie die Vase mit fünfzehn Sonnenblumen auf gelbem Grund, die in London hängt, ist das Sonnenblumen I.

Mögen Sie klaren Kontrast und eine frische Farbskala, wählen Sie Sonnenblumen II, das gut zu Räumen in Grau, Weiß und Blau passt; möchten Sie ein Werk ganz in warmem Gelb, ist die Londoner Fassung die richtige. Aus demselben Jahr in Arles malen wir auch das Schlafzimmer in Arles und Caféterrasse am Abend, aus dem folgenden Jahr ein weiteres Blumengemälde, Schwertlilien.

Wie entsteht unser handgemaltes Sonnenblumen II?

Der Maler skizziert zuerst mit dünner Farbe die Vase, die Tischkante und die Anordnung der Blüten. Dann folgt der helle blaugrüne Hintergrund in kurzen, verflochtenen Strichen, danach der warme Tisch und zuletzt die Blüten, die er Schicht für Schicht aufbaut. Unsere handgemalte Reproduktion entsteht in Öl auf Leinwand mit echtem Impasto: Die Farbe wird dick aufgetragen, sodass die Pinselstriche über der Leinwand stehen, am stärksten in den Samenständen, genau wie auf Van Goghs Original.

Die erste Aufnahme zeigt unser fertiges Gemälde in einem Goldrahmen auf einer Staffelei, von vorn. Die zweite Aufnahme zeigt dasselbe Werk von links im Winkel, die dritte von rechts am Fenster bei Tageslicht, wo man sieht, wie das Licht über das Relief der Farbe streicht. Die vierte Aufnahme ist eine Nahaufnahme der Blütenköpfe mit der dicken, erhabenen Farbschicht.

Jedes Werk ist eine handgemalte Kopie, eigens für Sie angefertigt, und trägt die Spur der Hand, die es gemalt hat. Ein gedrucktes Blatt ist völlig glatt, auf unserem Gemälde spüren Sie die Farbe sogar mit den Fingerspitzen.

Welches Format für welche Wand?

Kurz gesagt: 60 x 80 cm über einer Kommode oder im Flur, 80 x 100 oder 90 x 120 cm über einem Sofa oder Doppelbett und 100 x 130 cm für eine große freie Wand. Das Hochformat passt gut zwischen Fenster und an schmalere Wände.

Es gibt 16 Formate, vom kleinsten mit 40 x 50 cm bis zum größten mit 100 x 130 cm. Am nächsten am Original, das 73 cm breit und 92 cm hoch ist, liegt das Format 74 x 94 cm, das an Ihrer Wand fast wie im Museum wirkt. Kleinere Formate wie 40 x 50 oder 50 x 70 cm passen in Küche, Kinder- oder Arbeitszimmer, die mittleren über Möbel und das größte in einen geräumigen Raum. Ein Gemälde fürs Wohnzimmer sollte etwa zwei Drittel der Breite des Möbels darunter einnehmen; über einem 135 cm breiten Sofa sind das 90 x 120 cm. Ein kleineres Ölgemälde ergänzt auch eine Essecke mit Tisch und Stühlen.

Hängen Sie es so, dass die Mitte der Leinwand etwa 150 cm über dem Boden liegt, und lassen Sie über Sofa oder Kopfteil 20 bis 30 cm bis zur Unterkante frei.

Was, wenn ich ein Sonderformat oder einen Rahmen brauche?

Passt keines der 16 Formate, malen wir es nach Maß. Wir raten, nah am Seitenverhältnis des Originals zu bleiben, sonst werden Vase und Blüten gedehnt oder gestaucht. Senden Sie uns die gewünschte Breite und Höhe, und wir erstellen ein Angebot mit Preis und Lieferzeit. Jedes Gemälde auf Leinwand, das wir malen, ist auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und auch ohne Rahmen fertig zum Aufhängen.

Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung, die an diesem Motiv jedes unserer Profile zeigt, von Gold und Silber bis Schwarz, Weiß und Naturholz – die Anwendung dient nur der Rahmenwahl. Möchten Sie das Gemälde an Ihrer eigenen Wand sehen, gibt es dafür unseren separaten Service der Raumplatzierung. Wie gut ein warmer Goldrahmen zu den Sonnenblumen passt, zeigt die erste Aufnahme.

Wie laufen Lieferung und Gewährleistung ab?

Jedes Gemälde entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie daher mit 15 bis 45 Tagen, je nach Format. Wir versenden es gespannt und gut geschützt, gerahmt, sofern Sie einen Rahmen gewählt haben, nach Deutschland, Österreich und in die ganze EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe, und stimmt etwas nicht, korrigieren wir es, solange es noch in der Werkstatt ist. Für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.

Weitere Van Gogh Gemälde sehen Sie in der Galerie Vincent van Gogh, und unser Beitrag über Vincent van Gogh erzählt sein Leben. Sonnenblumen sind ein fröhliches Geschenk zum Einzug oder zum Jahrestag; sind Sie beim Format unsicher, verschenken Sie einen Geschenkgutschein, mit dem die beschenkte Person Format und Motiv selbst wählt.

Häufige Fragen

Wo hängt das Original von Sonnenblumen II?

Das Original ist in München: Es gehört zur Sammlung der Neuen Pinakothek, die es unter der Inventarnummer 8672 führt. Laut der Online-Sammlung des Museums ist es derzeit in der Alten Pinakothek ausgestellt, im Erdgeschoss, Saal I. Van Goghs andere Vasen mit Sonnenblumen hängen in London, Amsterdam, Tokio und Philadelphia, die Münchner ist also die richtige, wenn Sie die blaugrüne Fassung suchen.

Wann und wo malte Van Gogh Sonnenblumen II?

Im August 1888 in Arles in Südfrankreich, wo er im Gelben Haus wohnte. Er malte die Sonnenblumen als Schmuck für das Atelier, das er mit Paul Gauguin teilen wollte, und arbeitete schnell, weil die Blumen in der Vase nicht lange hielten. Sonnenblumen II ist die dritte von vier Fassungen, die er in diesem Monat malte.

Ist Sonnenblumen II die Vase mit zwölf oder mit fünfzehn Sonnenblumen?

Sonnenblumen II ist die Vase mit zwölf Sonnenblumen, wie sie auch das Werkverzeichnis Van Goghs nennt, und sie hängt in München. Die Vase mit fünfzehn Sonnenblumen auf gelbem Grund ist ein anderes Gemälde, das Sie bei uns als Sonnenblumen I finden und dessen Original in London ist. Sind Sie unsicher, achten Sie auf den Hintergrund: Blaugrün bedeutet München, Gelb London.

Was ist der Unterschied zwischen Sonnenblumen II und Sonnenblumen I?

Sonnenblumen II zeigt zwölf Blüten auf kühlem, hellem Blaugrün und hängt in München, Sonnenblumen I fünfzehn Blüten auf gelbem Grund und hängt in London. Beide entstanden im August 1888 in Arles, die Münchner als dritte, die Londoner als vierte Fassung, und sie sind fast gleich groß. Die Münchner wirkt durch den Hintergrund kontrastreicher, die Londoner einheitlich warm.

Welche Fassung der Serie ist Sonnenblumen II?

Sonnenblumen II ist die dritte Fassung der Vase mit Sonnenblumen vom August 1888, im Werkverzeichnis Van Goghs als F456 geführt. Im Januar 1889 wiederholte der Maler sie, und diese Wiederholung hängt heute im Philadelphia Museum of Art. Insgesamt gibt es sieben Gemälde der Vase mit Sonnenblumen; die ganze Serie beschreibt Wikipedia.

Was bedeuten die Blumen in Sonnenblumen II?

Van Gogh betrachtete Sonnenblumen als sein ganz eigenes Motiv und malte sie als Schmuck für Gauguins Zimmer, deshalb gelten sie oft als Zeichen von Freundschaft und Vorfreude. Weil frische Blüten neben schweren Samenständen stehen, wird das Werk auch als Hinweis auf die Vergänglichkeit gedeutet. Später stellte er sich zwei Sonnenblumen-Leinwände wie Kandelaber neben seinem Gemälde La Berceuse vor.

Wie kam Sonnenblumen II nach München?

Im Jahr 1905 erwarb Hugo von Tschudi das Gemälde über den Kunsthändler Paul Cassirer. In die Münchner Sammlung kam es 1912 als anonyme Schenkung im Rahmen der Tschudi-Spende, wie das Museum angibt. Seitdem ist es öffentlicher Besitz der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, die es unter der Inventarnummer 8672 führen, und kann nicht gekauft werden.

Ist das Original von Sonnenblumen II verkäuflich?

Nein. Das Original befindet sich seit 1912 in einer öffentlichen Sammlung in München und ist nicht verkäuflich, daher hat es keinen Marktpreis. Zum Vergleich: Die Fassung dieser Serie, die heute in Tokio ist, wurde 1987 für etwa 39,9 Millionen Dollar verkauft. Bei uns können Sie eine von Hand gemalte Fassung bestellen, deren Preis beim gewählten Format steht.

Hat Ihr Sonnenblumen II die erhabenen Pinselstriche des Originals?

Ja. Wir malen Sonnenblumen II mit pastosem Farbauftrag, also im Impasto, sodass die Pinselstriche wie auf Van Goghs Original über der Leinwand stehen. Am deutlichsten sieht man sie in den Samenständen und Blütenblättern, wie die vierte Aufnahme zeigt. Sie erhalten ein echtes Kunstgemälde mit einer Oberfläche, die man fühlen kann, keinen flachen Druck.

Welches Format von Sonnenblumen II passt über ein Sofa?

Über ein Sofa passt meist 80 x 100 oder 90 x 120 cm, je nach Breite des Möbels. Das Gemälde sollte etwa zwei Drittel der Sofabreite einnehmen, über einem 135 cm breiten Sofa ist also 90 x 120 cm richtig. Ist der Raum kleiner oder die Wand zwischen zwei Fenstern schmal, wählen Sie 60 x 80 cm.

  • Motiv: eine Vase mit zwölf Sonnenblumen auf hellem Blaugrün.
  • Original: August 1888, Arles, 92 x 73 cm, Neue Pinakothek, München.
  • Unsere Fassung: handgemalt in Öl auf Leinwand mit erhabenen Pinselstrichen, 16 Formate von 40 x 50 bis 100 x 130 cm oder nach Maß.
  • Gut zu wissen: vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des Gemäldes zur Freigabe.

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