Vincent van Gogh – Sonnenblumen I

ab 155,00 € inkl. MwSt.

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

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Beschreibung

 

Sonnenblumen I ist das Gemälde, das Vincent van Gogh im August 1888 in Arles in Südfrankreich malte: fünfzehn Sonnenblumen in einer Vase, von voller Blüte bis verwelkt, vor einem blassgelben Hintergrund, fast alles in Gelbtönen. Das Original misst 92,1 x 73 cm und hängt seit 1924 in der Londoner National Gallery. Wir malen es von Hand in Öl auf Leinwand, in 16 Formaten von 40 x 50 bis 160 x 200 cm oder nach Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe.

Titel:Sonnenblumen I
Weitere Titel:Sonnenblumen · Sunflowers · Zonnebloemen · Les Tournesols
Maler:Vincent van Gogh (1853–1890)
Entstehungsjahr:August 1888, Arles
Originalgröße:92,1 cm x 73 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Postimpressionismus
Standort:National Gallery, London (Inv.-Nr. NG3863)
Unsere Reproduktion:Handgemalt in Öl auf Leinwand, 16 Formate oder nach Maß

Sonnenblumen I – Vincent van Gogh

Was zeigt Sonnenblumen I?

Eine schlichte Tonvase steht auf einer schmalen gelben Ablage, darin ein Strauß aus fünfzehn Sonnenblumen. Manche stehen in voller Blüte, mit dichten Kränzen aus Blütenblättern, andere verlieren ihre Blätter, und einige sind schon verwelkt, sodass nur schwere Samenstände übrig sind. So hat Van Gogh in einem Strauß alle Lebensstufen einer Blume versammelt, vom Aufblühen bis zum Welken. Auf der Vase steht in Blau sein Vorname, Vincent.

Das Gemälde ist fast ganz gelb: vom satten Orangeocker der Blüten bis zum blassen, grünlich gelben Hintergrund, der auf einer Seite in den wärmeren Ton der Ablage übergeht. Gegen all dieses Gelb stehen nur wenige blaue und grüne Akzente, etwa die Signatur, die Stiele und die Blätter. Deshalb leuchtet es auch in einem schwach beleuchteten Raum, denn es wird von einer einzigen Farbe in zahllosen Nuancen getragen.

Warum malte Van Gogh in Arles Sonnenblumen?

Im Sommer 1888 mietete Van Gogh in Arles das Gelbe Haus und wartete dort auf seinen Freund Paul Gauguin, mit dem er ein gemeinsames Atelier gründen wollte. Im August schrieb er seinem Bruder Theo, er male mit dem Eifer eines Marseillers, der Bouillabaisse isst, und wolle das Atelier mit einer Dekoration aus lauter großen Sonnenblumen schmücken. Er arbeitete schnell, denn Sonnenblumen in der Vase welken rasch.

In jenem August malte er vier Fassungen der Vase mit Sonnenblumen, und das Gemälde, das wir Sonnenblumen I nennen, ist die vierte. Als Gauguin im Oktober in Arles eintraf, soll er über die Sonnenblumen gesagt haben, das sei die Blume schlechthin. Van Gogh betrachtete Sonnenblumen fortan als sein eigenes Motiv, so wie andere Maler für ihre Blumen bekannt waren.

Was bedeuten die Sonnenblumen?

Van Gogh schrieb über diese Gemälde, dass sie ihr Aussehen verändern und umso reicher werden, je länger man sie betrachtet. Weil Blüten in voller Pracht neben bereits welkenden in einer Vase stehen, lesen viele das Gemälde als Mahnung an die Vergänglichkeit, als Kreislauf des Lebens von der Blüte zum Samen. Das Van Gogh Museum in Amsterdam ergänzt, dass die Sonnenblumen vielleicht auch als Zeichen der Freundschaft gedacht waren, da er sie für Gauguins Zimmer malte.

Im Januar 1889 malte er drei weitere Wiederholungen. Er dachte auch daran, zwei Sonnenblumen-Gemälde links und rechts von seinem Porträt einer Frau, die eine Wiege schaukelt, La Berceuse, aufzuhängen, als eine Art Triptychon.

Wo hängt das Original und wie kam es nach London?

Das Original hängt in der Londoner National Gallery, die es unter der Inventarnummer NG3863 führt. Die Galerie kaufte es 1924 aus dem Courtauld-Fonds, und es gehört heute zu ihren meistbesuchten Werken.

Van Gogh malte die Vase mit Sonnenblumen 1888 und 1889 insgesamt siebenmal. Fünf dieser Gemälde befinden sich heute in öffentlichen Museen, in Amsterdam, München, London, Tokio und Philadelphia; eines ist in Privatbesitz, und eines wurde am 6. August 1945 bei einem Luftangriff auf die japanische Stadt Ashiya zerstört. Die Fassung, die heute in Tokio hängt, wurde 1987 für rund 39,9 Millionen Dollar verkauft, damals ein Rekord.

Sonnenblumen I oder Sonnenblumen II – welches wählen?

Wir malen zwei Vasen mit Sonnenblumen von Van Gogh. Diese Seite ist Sonnenblumen I, die vierte Fassung vom August 1888: fünfzehn Blüten auf gelbem Grund, das Original in London. Das andere Gemälde ist Sonnenblumen II, die dritte Fassung aus demselben Monat: zwölf Blüten auf blaugrünem Grund, das Original misst 92 x 73 cm und hängt in der Münchner Neuen Pinakothek.

Für ein warmes Gemälde, das ganz in Gelb gehalten ist und einen Raum mit Licht füllt, wählen Sie Sonnenblumen I. Mögen Sie lieber den starken Kontrast gelber Blüten auf kühlem Türkis, ist Sonnenblumen II die richtige Wahl. Aus demselben Jahr in Arles malen wir auch Schlafzimmer in Arles, sein Zimmer im selben Gelben Haus, und die Nachtszene Sternennacht über der Rhône, aus dem folgenden Jahr ein weiteres Blumengemälde, Schwertlilien.

Im selben Gelben Haus in Arles malte Van Gogh Ende 1888 auch seinen eigenen Stuhl, das Gemälde Van Goghs Stuhl, das wir ebenfalls von Hand malen.

Wie entsteht unser handgemaltes Sonnenblumen I?

Der Maler zeichnet zuerst Vase, Ablage und die Lage aller fünfzehn Blüten an. Dann legt er den blassgelben Hintergrund und die wärmere Ablage an, danach baut er die Blüten auf: Blütenblätter in kurzen Strichen, Samenstände in dichten Tupfen und Wirbeln aus Farbe. Unsere handgemalte Reproduktion entsteht in Öl auf Leinwand mit pastosem Farbauftrag (Impasto): Die Farbe wird dick aufgetragen, sodass die Pinselstriche wie im Original von Van Gogh erhaben auf der Leinwand stehen, am stärksten in den Herzen der Blüten.

Die erste Aufnahme zeigt das Gemälde in einem Raum über einem hellen Sideboard, als Hilfe bei der Wahl des Formats. Die zweite Aufnahme ist eine Nahaufnahme der Blütenblätter, auf der die dicke, erhabene Farbschicht gut zu sehen ist. Die dritte Aufnahme zeigt die fertige Leinwand ohne Rahmen auf der Staffelei in unserer Werkstatt, von vorn. Auf der vierten Aufnahme sehen Sie dieselbe Leinwand von der Seite, sodass man erkennt, wie die Farbe aus der Fläche hervortritt, dahinter Rahmenleisten. Die fünfte Aufnahme zeigt sie aus einem weiteren Winkel auf der Staffelei.

Jedes Gemälde ist eine handgemalte Kopie, eigens für Ihre Bestellung angefertigt, deshalb gleicht keines dem anderen ganz. Ein Druck zeigt nur eine glatte Fläche; die Farbschichten, die Sie auf der zweiten und vierten Aufnahme sehen, sind bei unserem Gemälde echt.

Welches Format für welche Wand?

Kurz gesagt: 60 x 80 cm über einer Kommode oder im Flur, 80 x 100 oder 100 x 130 cm über einem Sofa oder Bett und 120 x 160 cm oder größer für eine große freie Wand oder ein Treppenhaus. Das Hochformat passt gut an schmale Wände und zwischen zwei Fenster.

Es gibt 16 Formate, vom kleinsten mit 40 x 50 cm bis zum größten mit 160 x 200 cm. Das Format 73 x 95 cm kommt dem Original am nächsten, das 73 cm breit und 92,1 cm hoch ist, und wirkt an Ihrer Wand fast wie in der Galerie. Ein kleineres Ölgemälde in 40 x 50 oder 50 x 65 cm passt in die Küche, ins Arbeitszimmer oder in den Flur, die mittleren Formate über Möbel, die größten in einen großen Raum mit hoher Decke. Ein Gemälde fürs Wohnzimmer sollte etwa zwei Drittel der Breite des Möbels darunter einnehmen; über einem 150 cm breiten Sofa sind das 100 x 130 cm.

Hängen Sie es so auf, dass die Mitte der Leinwand etwa 150 cm über dem Boden liegt, und lassen Sie über Sofa oder Kopfteil 20 bis 30 cm zwischen Möbel und Unterkante frei.

Was, wenn ich ein Sonderformat oder einen Rahmen brauche?

Passt keines der 16 Formate zu Ihrer Wand, malen wir es nach Maß. Wir empfehlen, nah am Seitenverhältnis des Originals zu bleiben, sonst wird die Vase gestaucht oder gedehnt. Senden Sie uns die gewünschte Breite und Höhe, und wir nennen Ihnen Preis und Lieferzeit. Jedes Gemälde auf Leinwand, das wir malen, ist auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und fertig zum Aufhängen, auch ohne Rahmen, wie Sie auf der dritten Aufnahme sehen.

Für die Leiste nutzen Sie unsere 3D-Anwendung: Sie zeigt an diesem Motiv jedes unserer Rahmenprofile, sodass Sie Gold, Silber, Schwarz, Weiß und Naturholz vergleichen können, bevor Sie sich entscheiden – die Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl. Wenn Sie sehen möchten, wie das Gemälde an Ihrer eigenen Wand wirkt, ist das unser separater Service der Raumplatzierung. Zu den gelben Sonnenblumen passt ein warmer Goldrahmen oder Naturholz.

Wie laufen Lieferung und Gewährleistung ab?

Jedes Gemälde entsteht auf Bestellung in unserem Atelier in Slowenien, rechnen Sie daher mit 15 bis 45 Tagen, je nach gewähltem Format. Wir versenden es gespannt und transportgeschützt, gerahmt, sofern Sie einen Rahmen gewählt haben, nach Deutschland, Österreich und in die EU ohne Zoll. Vor dem Versand erhalten Sie eine Fotografie des fertigen Werks zur Freigabe; stimmt etwas nicht, korrigieren wir es, solange die Leinwand noch in unserer Werkstatt ist. Für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.

Weitere Van Gogh Gemälde finden Sie in der Galerie Vincent van Gogh, mehr über den Maler in unserem Beitrag über Vincent van Gogh. Sonnenblumen sind auch ein schönes Geschenk für ein neues Zuhause; kennen Sie das passende Format nicht, gibt es einen Geschenkgutschein, mit dem die beschenkte Person Format und Motiv selbst wählt.

Häufige Fragen

Wo hängt das Original von Sonnenblumen I?

Das Original hängt in der National Gallery in London, die es unter der Inventarnummer NG3863 verwahrt. Die Galerie kaufte es 1924 aus dem Courtauld-Fonds. Weitere Fassungen der Vase mit Sonnenblumen befinden sich in Amsterdam, München, Tokio und Philadelphia, deshalb lohnt es sich zu wissen, welche Sie suchen: Sonnenblumen I ist die Londoner, mit fünfzehn Blüten auf Gelb.

Wann und wo malte Van Gogh Sonnenblumen I?

Im August 1888 in Arles, wo er das Gelbe Haus gemietet hatte. Die Sonnenblumen malte er als Schmuck für das Atelier, das er mit Paul Gauguin teilen wollte, und er arbeitete schnell, bevor die Blüten welkten. Sonnenblumen I ist die vierte Fassung, die er in jenem Monat malte.

Wie viele Sonnenblumen-Gemälde malte Van Gogh, und welches ist Sonnenblumen I?

Die Vase mit Sonnenblumen malte er siebenmal: viermal im August 1888 und dreimal im Januar 1889. Fünf hängen heute in Museen, eines ist in Privatbesitz, und eines verbrannte 1945 in Japan. Sonnenblumen I ist die vierte Fassung vom August 1888, die mit fünfzehn Blüten in der National Gallery. Mehr über die ganze Serie steht in der deutschen Wikipedia.

Wie viele Blüten hat Sonnenblumen I?

Auf dem Gemälde sind fünfzehn Sonnenblumen zu sehen, jede in einer anderen Lebensstufe. Manche stehen in voller Blüte, andere verlieren ihre Blätter, und einige sind schon zu Samenständen verwelkt. Bei unserer handgemalten Fassung behält der Maler alle fünfzehn Blüten an denselben Stellen wie im Original, damit der Strauß so wirkt, wie Van Gogh ihn anordnete.

Was bedeuten die Blüten auf Sonnenblumen I?

Van Gogh schrieb selbst, dass diese Gemälde umso reicher werden, je länger man sie ansieht. Blüten vom Aufblühen bis zum Welken werden oft als Mahnung an die Vergänglichkeit gelesen, und das Van Gogh Museum ergänzt, dass die Sonnenblumen vielleicht auch ein Zeichen der Freundschaft waren, da er sie für Gauguin malte. Er sah sie als sein ganz eigenes Motiv.

Was ist der Unterschied zwischen Sonnenblumen I und Sonnenblumen II?

Sonnenblumen I zeigt fünfzehn Blüten auf blassgelbem Grund und hängt in London, Sonnenblumen II zwölf Blüten auf blaugrünem Grund und hängt in München. Beide entstanden im August 1888 in Arles und sind fast gleich groß. Das erste ist wärmer und einheitlich gelb, das zweite durch den kühlen Hintergrund kontrastreicher.

Warum steht auf der Vase von Sonnenblumen I Vincent?

Das ist die Signatur des Malers. Van Gogh signierte seine Gemälde oft nur mit dem Vornamen, und hier schrieb er ihn in Blau direkt auf die Vase, wo er Teil der Komposition wird. Bei unserer handgemalten Fassung steht die Signatur ebenfalls auf der Vase, in Blau und an derselben Stelle wie im Original.

Ist das Original von Sonnenblumen I verkäuflich und was ist es wert?

Nein, das Original ist nicht verkäuflich. Seit 1924 gehört es der National Gallery in London und hat daher keinen Marktpreis. Zum Vergleich: Die Fassung, die heute in Tokio hängt, wurde 1987 für rund 39,9 Millionen Dollar verkauft, damals ein Rekord. Nennen können wir nur den Preis unserer handgemalten Fassung, der beim gewählten Format angezeigt wird.

Ist Ihr Sonnenblumen I ein Druck?

Nein. Jedes Gemälde malt ein Maler von Hand in Öl auf Leinwand, mit dick aufgetragener Farbe, wie Van Gogh sie verwendete. Auf der zweiten und vierten Aufnahme sehen Sie die Striche aus der Nähe.

Hat Ihr Sonnenblumen I die erhabenen Pinselstriche des Originals?

Ja. Wir malen Sonnenblumen I mit pastosem Farbauftrag, sodass die Pinselstriche wie beim Original von Van Gogh über der Leinwand stehen, am stärksten in den Blütenblättern und Samenständen. Am besten sehen Sie das auf der zweiten Aufnahme, die die Blüten aus der Nähe zeigt.

  • Motiv: fünfzehn Sonnenblumen in einer Vase auf blassgelbem Grund, vom Aufblühen bis zum Welken.
  • Original: August 1888, Arles, 92,1 x 73 cm, National Gallery, London.
  • Unsere Fassung: handgemalt in Öl auf Leinwand, in 16 Formaten von 40 x 50 bis 160 x 200 cm oder nach Maß.

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Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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