
Das Bild, das Sie von uns erhalten, kommt standardmäßig ohne Rahmen: Die Leinwand ist auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt und geht direkt an die Wand – ohne Rahmenwerkstatt, ohne Wartezeit, ohne Zusatzkosten.
Was »ohne Rahmen« bei uns bedeutet
Bei der Bestellung wählen Sie drei Dinge: Maß, Keilrahmen und Rahmen. Beim Rahmen ist Ohne Rahmen die Voreinstellung, und zwar im gesamten Angebot handgemalter Gemälde. Die Farbe läuft häufig über die Kante der Leinwand weiter, sodass das Werk von allen Seiten fertig wirkt.
Das ist keine Einsparung in der Fertigung, sondern eine Entscheidung über die Wirkung. Ein Leinwandgemälde ohne Rahmen wirkt leichter und weniger feierlich und passt deshalb besser zu einer hellen Wand und zu Möbeln, die nicht antik sind. Ein Rahmen lässt sich später ergänzen.
Mit oder ohne Keilrahmen
Keilrahmen und Rahmen sind nicht dasselbe. Der Keilrahmen ist die Holzkonstruktion, auf die die Leinwand gespannt ist, und gehört zum Bild selbst; der Rahmen ist die Zier ringsum. Ein Gemälde auf Leinwand mit Keilrahmen kommt aufhängefertig an, ohne Keilrahmen gerollt in einer Hülse.
Im Zweifel nehmen Sie die Fassung mit Keilrahmen. Eine Leinwand muss gleichmäßig gespannt werden, und das macht man besser einmal und richtig.
Leinwand ohne Rahmen aufhängen, Schritt für Schritt
- Sehen Sie sich die Rückseite an. Eine aufgespannte Leinwand hat am Keilrahmen in der Regel bereits eine vorbereitete Aufhängung.
- Legen Sie die Höhe fest. Die Bildmitte gehört ungefähr auf Augenhöhe einer stehenden Person.
- Markieren Sie beide Kanten mit Bleistift und Wasserwaage, bevor Sie bohren.
- Wählen Sie die Befestigung nach der Wand. Gipskarton, Ziegel und Beton verlangen unterschiedliche Dübel; halten Sie sich an die Tragkraft, die der Dübelhersteller angibt.
- Bei großen Formaten zwei Befestigungspunkte verwenden.
- Fassen Sie immer den Keilrahmen an, nie die Leinwand. Fingerdruck hinterlässt eine Spur, die sich nicht wieder glätten lässt.
Große Formate sind erstaunlich leicht, weil das Gewicht fast vollständig im Holz des Keilrahmens steckt. Es gilt dennoch dieselbe Regel wie für alles andere an der Wand: Die Befestigung sollte für mehr ausgelegt sein, als das Bild wiegt.
Häufige Fragen
Kann man ein Leinwandbild ohne Rahmen aufhängen?
Ja, und so ist es auch gedacht. Die Leinwand ist auf einen Keilrahmen gespannt, der steif genug ist, um sich selbst zu tragen; der Rahmen hat also keine tragende Aufgabe. Bei uns ist Ohne Rahmen die Voreinstellung bei allen handgemalten Gemälden.
Was ist der Unterschied zwischen Rahmen und Keilrahmen?
Der Keilrahmen ist die Holzkonstruktion unter der Leinwand und Teil des Bildes; der Rahmen ist die Einfassung darum herum. In der Bestellung sind das zwei getrennte Entscheidungen, man kann also mit Keilrahmen und ohne Rahmen bestellen – das ist die häufigste Kombination.
Auf welcher Höhe hängt ein Gemälde richtig?
Als Ausgangspunkt die Bildmitte auf Augenhöhe einer stehenden Person. Über einem Möbel gilt das nicht: Dort wird von der Lehne oder der Platte nach oben gemessen.
Wie viele Befestigungspunkte braucht ein großes Bild?
Bei breiten Formaten zwei. Ein einziger Punkt bedeutet, dass sich das Bild bei jeder Berührung verdreht; zwei halten es waagerecht.
Lässt sich ein Rahmen später ergänzen?
Ja. Da die Leinwand bereits auf einen Keilrahmen üblicher Tiefe gespannt ist, kann eine Werkstatt sie ohne erneutes Spannen einrahmen.
Wenn Sie noch überlegen, ob überhaupt gerahmt werden soll, haben wir das gesondert behandelt: Sollte man ein Bild rahmen oder ohne Rahmen aufhängen?.
