Caravaggio – Die Grablegung Christi

ab 2.000,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1949__ Kategorie:

Beschreibung

Die Grablegung Christi ist ein großes Altargemälde, das Caravaggio 1603–1604 schuf: Der junge Johannes und der bärtige Nikodemus legen den toten Christus auf eine nackte Steinplatte, hinter ihnen trauern seine Mutter, Maria Magdalena und Maria des Kleophas, die die Arme zum Himmel reißt. Das Original, Öl auf Leinwand, misst 300 cm in der Höhe und 203 cm in der Breite und hängt in der Pinacoteca Vaticana der Vatikanischen Museen. Unsere Maler fertigen es für Sie in Öl auf Leinwand in sechs Hochformaten von 90 x 130 bis 160 x 230 cm oder in einem Maß Ihrer Wahl; bevor wir es verschicken, sehen Sie es auf einem Foto.

Titel:Die Grablegung Christi
Weitere Titel:Deposizione dalla croce · The Entombment of Christ
Maler:Michelangelo Merisi da Caravaggio (1571–1610)
Entstehungsjahr:1603–1604, Rom
Originalgröße:300 cm x 203 cm (Höhe x Breite)
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Barock, Tenebrismus
Standort:Pinacoteca Vaticana, Vatikanische Museen, Vatikanstadt (Inv.-Nr. 40386)
Unsere Reproduktion:Handgemalt in Öl auf Leinwand, 6 Formate oder nach Maß

Die Grablegung Christi – Caravaggio

Was ist auf der Grablegung Christi zu sehen?

Die Figuren stürzen wie ein Wasserfall diagonal von rechts oben zum toten Körper hinab. Zwei Männer tragen Christus. Der junge Johannes der Evangelist im roten Mantel stützt ihn unter den Schultern, der bärtige Nikodemus mit nackten Beinen und orangebrauner Tunika umfasst seine Knie.

Nikodemus steht mit den Füßen ganz an der Kante der Steinplatte. Ihre Ecke ragt nach vorn, dem Betrachter entgegen, als reiche der Stein aus der Leinwand heraus in den Raum davor.

Hinter den Männern steht die Jungfrau Maria, als ältere Frau mit einem fast nonnenhaften Schleier gemalt, die Arme ausgebreitet. In der Mitte wischt sich Maria Magdalena mit einem weißen Tuch die Tränen ab, ihr Gesicht liegt im Schatten. Ganz oben wirft Maria des Kleophas die Arme zum Himmel.

Der rechte Arm Christi und das weiße Leichentuch hängen herab und berühren den Stein. Links unten wächst eine Königskerze, der Hintergrund ist völlig schwarz, sodass alles Licht auf Körper, Gesichter und Stoffe fällt.

Wovon erzählt die Szene?

Die Szene folgt den Evangelien: Nach dem Tod am Kreuz nehmen die Vertrauten Christi seinen Leichnam ab und tragen ihn zur Bestattung. Caravaggio zeigt weder Kreuz noch Landschaft. Er wählt den Augenblick, in dem die Träger den Körper auf den Stein senken, bevor er eingehüllt und ins Grab gelegt wird.

Der italienische Titel Deposizione heißt so viel wie Niederlegen. Auf dem Gemälde geschieht genau das: Das Gewicht des Toten zieht beide Männer nach unten, Arm und Tuch hängen schon über die Kante.

Die drei Frauen trauern jede auf ihre Weise. Die Mutter breitet stumm die Arme aus, Magdalena weint leise, Maria des Kleophas ruft mit erhobenen Händen den Himmel an. So steigt der Schmerz von unten nach oben, entlang derselben Linie, auf der die Figuren absinken.

Warum wird das Gemälde so geschätzt?

Der Körper Christi ist nicht hager und zerbrechlich, wie man ihn oft sieht, sondern der kräftige Körper eines Arbeiters, dessen Gewicht man fast spürt. Laut Wikipedia zitiert Caravaggio darin zwei berühmte Werke der Renaissance: Michelangelos Pietà und Raffaels Grablegung Borghese.

Das Gemälde wurde sehr bewundert und von großen Malern späterer Jahrhunderte kopiert: Rubens, Fragonard, Géricault und Cézanne. Vier Maler aus ganz verschiedenen Epochen, vom Barock bis zur Moderne, hielten es also einer eigenen Kopie für würdig.

Das dunkle Umfeld, das harte Licht auf den Körpern und die natürlichen, fast greifbaren Gestalten sind typisch für Caravaggios Tenebrismus. Wer mehr über Entstehung und Komposition lesen möchte, findet Einzelheiten im englischsprachigen Wikipedia-Artikel.

Wo ist das Original, und wie kam es in den Vatikan?

Das Original gehört zur Pinacoteca Vaticana der Vatikanischen Museen, Katalognummer 40386. Gedacht war es ursprünglich nicht für ein Museum: Caravaggio malte es als Altargemälde für die Pietà-Kapelle des Pietro Vittrice in der römischen Kirche Santa Maria in Vallicella, auch Chiesa Nuova genannt.

Bezahlt hat es Pietros Neffe und Erbe Girolamo Vittrice. Ein Dokument vom 1. September 1604 nennt es neu, was zur Datierung der Vatikanischen Museen passt.

1797 wurde das Gemälde für das Musée Napoléon nach Paris gebracht. Später kehrte es nach Rom zurück und kam 1816 in den Vatikan. In der Kapelle der Chiesa Nuova hängt heute eine Kopie.

Die Grablegung Christi oder ein anderer Caravaggio?

Dies ist ein Kunstgemälde für Menschen, denen biblische Geschichten oder der Barock viel bedeuten: für eine hohe Wand im Haus, ein Treppenhaus, eine Bibliothek oder eine stille Ecke zum Lesen und Beten. Die Szene ist traurig, aber nicht grausam, und kann darum auch in Räumen hängen, in denen Sie jeden Tag leben.

Wenn Sie Caravaggios Licht auf einer Gruppe von Menschen im Dunkel mögen, sehen Sie sich Die Berufung des heiligen Matthäus an. Einen ebenso heftigen Augenblick im Hochformat zeigt Die Bekehrung des heiligen Paulus, stille, ganz persönliche Trauer dagegen Die reuige Magdalena.

Alle Caravaggio Gemälde, die wir von Hand malen, finden Sie auf der Seite Caravaggio.

Wie entsteht unsere Fassung?

Diese handgemalte Reproduktion entsteht auf Bestellung, Schicht für Schicht. Der Maler legt zuerst einen dunklen Grund auf die Leinwand und zeichnet die Diagonale der Figuren an, damit das Gewicht des Körpers und die Blickrichtungen stimmen, bevor die Einzelheiten kommen.

Dann modelliert er den Körper Christi: warme, doch blasse Haut, die Muskeln von Armen und Beinen, den Schatten unter den Rippen. Es folgen der rote Mantel des Johannes, die orangebraune Tunika des Nikodemus und der Schleier der Jungfrau Maria.

Zuletzt kommen das weiße Tuch über der Kante, das Licht auf der Ecke des Steins und die feinen Blätter der Königskerze. Ein solches Ölgemälde hat an der Wand eine Tiefe und einen Farbglanz, die ein Druck auf Papier oder Leinwand nicht erreicht.

Welches Format für welche Wand?

Kurz gesagt: Da es ein hohes Hochformat ist, passen 90 x 130 oder 98 x 152 cm in eine normale Wohnung, 113 x 165 und 127 x 185 cm an höhere Wände, 140 x 210 und 160 x 230 cm in Treppenhäuser, Galerien und Räume mit sehr hoher Decke.

Es gibt 6 Hochformate (Breite x Höhe): 90 x 130, 98 x 152, 113 x 165, 127 x 185, 140 x 210 und 160 x 230 cm. Das Original ist drei Meter hoch; selbst unser größtes Format ist kleiner, denn 160 x 230 cm ist 43 cm schmaler und 70 cm niedriger.

Als Gemälde fürs Wohnzimmer über Sofa oder Kommode wirkt 98 x 152 cm am besten; bei einer Deckenhöhe bis 2,6 m lassen Sie über dem Rahmen mindestens 20 cm frei. Für 160 x 230 cm sollte die Decke etwa drei Meter hoch sein.

Ist Ihre Wand niedriger oder schmaler, passt vielleicht ein kleineres Werk von Caravaggio besser, etwa Narziss.

Kann ich ein anderes Maß und einen Rahmen bestellen?

Natürlich. Das Seitenverhältnis des Originals liegt bei etwa 2 : 3; bleibt es erhalten, bleiben alle Figuren auf der Leinwand, von den Füßen des Nikodemus bis zu den erhobenen Händen der Maria des Kleophas. Schicken Sie uns Ihr Wunschmaß, und wir nennen Ihnen Preis und Lieferzeit.

Sie erhalten das Gemälde gerollt, auf einen Keilrahmen gespannt oder fertig gerahmt. Spannen und Rahmen übernimmt unsere Werkstatt in Slowenien, die jedes Gemälde auf Leinwand mit derselben Sorgfalt vorbereitet.

Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung, die nur der Rahmenwahl dient; die Ansicht des Gemäldes auf einem Foto Ihrer eigenen Wand ist ein eigener Service. Zum schwarzen Hintergrund und zum roten Mantel passen dunkles Holz oder ein gedämpftes, altes Gold.

Wie und wann kommt das Gemälde zu Ihnen?

Mit dem Malen beginnen wir, sobald Ihre Bestellung eingeht; nach 15 bis 45 Werktagen ist die Grablegung versandbereit. Nach Deutschland, Österreich und in alle anderen EU-Länder reist sie zollfrei. Vor dem Versand bekommen Sie ein Foto des fertigen Gemäldes; möchten Sie etwas geändert haben, bessern wir es aus. Unsere Rückgaberegelung deckt auch diese Bestellung ab.

Denken Sie bei den größten Formaten an den Weg zur Wand: Eine gerollte Leinwand passt durch jede Tür und jedes enge Treppenhaus, ein gespanntes Gemälde von 160 x 230 cm nicht.

Möchten Sie schenken und den Beschenkten Format oder Motiv selbst wählen lassen, ist der Geschenkgutschein das Richtige.

Häufige Fragen

Wo hängt das Original?

In der Pinacoteca Vaticana der Vatikanischen Museen, unter der Katalognummer 40386.

Wer trägt den Leichnam Christi?

Der junge Johannes der Evangelist im roten Mantel hält ihn unter den Schultern, der bärtige Nikodemus unter den Knien.

Ist das ein Druck oder ein echtes Gemälde?

Kein Druck. Jedes Exemplar ist eine handgemalte Kopie, die der Maler mit dem Pinsel in Öl auf die Leinwand bringt.

Wie groß ist das Original?

Es ist 300 cm hoch und 203 cm breit, also größer als jedes unserer Formate, die bis 160 x 230 cm reichen.

Eignet sich die Grablegung fürs Schlafzimmer oder als Geschenk?

Die Szene ist ernst und traurig, aber ohne Grausamkeit; sie passt ins Arbeitszimmer, in den Wohnbereich oder ins Schlafzimmer gläubiger Menschen und ist ein Geschenk für jemanden, dem christliche Kunst viel bedeutet.

Welche Maler haben es kopiert?

Unter anderen Rubens, Fragonard, Géricault und Cézanne, die das Gemälde sehr bewunderten.

Warum hängt in der Chiesa Nuova heute eine Kopie?

Das Original kam 1797 nach Paris und nach der Rückkehr 1816 in den Vatikan, deshalb hängt in der Kapelle eine Kopie.

Wie lange dauern Anfertigung und Versand?

Versandbereit ist das Gemälde nach 15 bis 45 Werktagen, und vorher erhalten Sie ein Foto davon.

  • Motiv: Johannes und Nikodemus legen den toten Christus auf den Stein, drei Frauen trauern hinter ihnen.
  • Original: 1603–1604, Öl auf Leinwand, 300 x 203 cm, Pinacoteca Vaticana, Vatikan.
  • Unsere Fassung: Öl auf Leinwand, von Hand gemalt in sechs Hochformaten (90 x 130 bis 160 x 230 cm) oder nach Maß.
  • Gut zu wissen: 1797 kam das Gemälde nach Paris, seit 1816 ist es im Vatikan.

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

Gemälde nach Wunsch

Wir malen alles: Ihr Motiv, Ihre Farben, Ihre Wunschmaße. Schreiben Sie uns: info@svetslik.si

Ihr Gemälde in Ihrem Raum – noch vor dem Kauf

Mit digitaler Visualisierung beraten wir Sie bei der Platzierung des Gemäldes an Ihrer Wand.

Bilderrahmen in 3D auswählen

Realistische 3D-Ansicht jedes Rahmens am gewählten Gemälde + persönliche Beratung.

15+ Jahre Erfahrung

Unsere Künstler malen seit 2009, mit Referenzen im In- und Ausland.