Beschreibung
Schnee in Petit-Montrouge ist eine Winterlandschaft, die Édouard Manet 1870 malte, als er während der Belagerung von Paris in der Nationalgarde diente: Unter einem schweren grauen Himmel ragt zwischen verschneiten Dächern ein Kirchturm am Horizont auf, davor breitet sich ein schlammiges, verschneites Feld aus. Das Original, Öl auf Leinwand im Format 59,7 x 49,7 cm, gehört Amgueddfa Cymru – National Museum Wales in Cardiff. Unser Maler malt es für Sie von Hand in Öl auf Leinwand, in 8 Hochformaten von 36 x 43 bis 124 x 150 cm oder nach Maß, und vor dem Versand bekommen Sie ein Foto des fertigen Gemäldes.
| Titel: | Schnee in Petit-Montrouge |
| Weitere Titel: | Effet de neige à Petit-Montrouge (französischer Titel) · Effect of Snow on Petit-Montrouge (englischer Titel) |
| Maler: | Édouard Manet (1832–1883) |
| Entstehungsjahr: | 1870 |
| Originalgröße: | 59,7 cm x 49,7 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Realismus und Impressionismus |
| Standort: | Amgueddfa Cymru – National Museum Wales, Cardiff, Vereinigtes Königreich |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl auf Leinwand, 8 Formate oder nach Maß |
Schnee in Petit-Montrouge – Édouard Manet
Was zeigt das Gemälde Schnee in Petit-Montrouge?
Die Leinwand ist waagerecht in zwei fast gleiche Hälften geteilt: oben ein beinahe einfarbiger grauer Himmel, unten eine verschneite Landschaft, die Manet mit breiten, groben Strichen in Schwarz, Braun, Ocker und Weiß hingesetzt hat.
Dazwischen verläuft die Horizontlinie mit Gebäuden. In der Mitte steht ein Turm mit spitzem Helm, erkannt als Glockenturm der in den 1860er-Jahren erbauten Kirche Saint-Pierre de Montrouge; rechts davon erhebt sich der Vierungsturm, dazwischen liegt das verschneite Dach des Kirchenschiffs. Am linken Rand steht ein Haus, von dem nur das obere Stockwerk und das Dach ausgeführt sind, die Fenster drei schwarze Tupfer.
Rechts ist die untere Hälfte ruhiger, wohl ein Feld, links deutet ein ockerfarbener Fleck einen Erdwall mit Schneeresten an. Grün fehlt ganz, und nirgends fällt ein Schatten. Unten links stehen Manets Signatur, das Datum und eine Widmung an seinen Freund H. Charlet.
Was erzählt diese Winterlandschaft aus dem Jahr 1870?
Im Juli 1870 erklärte Frankreich Preußen den Krieg. Manet, ein überzeugter Republikaner, schickte Mutter, Frau und Sohn zur Sicherheit nach Oloron-Sainte-Marie in den Pyrenäen, blieb selbst in Paris und meldete sich zur Nationalgarde. Während einige Künstlerfreunde, etwa Claude Monet, schon vor dem Krieg nach London gegangen waren, tat er Wachdienst auf den Befestigungen rund um die Stadt.
Als Paris eingeschlossen war, verließen seine Briefe die Stadt per Ballon; sie erzählen von Übungen, Wache und Langeweile, später von teuren Lebensmitteln und Hunger.
Anders als die Historienmaler seiner Zeit zeigt Manet keine heldenhafte Schlacht, sondern die düstere Stimmung vor einem drohenden Kampf, in der Fachleute seine Hoffnungslosigkeit, seine Einsamkeit und die Entbehrungen jener Monate lesen. Der Erdwall links vorn gilt als Hinweis auf den Krieg; auffällig ist, dass weder Soldaten noch Waffen zu sehen sind.
Charlet steht nicht in Manets Adressbuch, daher halten Kunsthistoriker ihn für einen Kameraden aus der Nationalgarde; die Signatur trägt das Datum 28. Dezember 1870.
Warum hat dieses Gemälde einen besonderen Platz in Manets Werk?
Édouard Manet (1832–1883), einer der Ersten, die das moderne Leben malten, und eine Schlüsselfigur zwischen Realismus und Impressionismus, wandte sich nur selten der Landschaft zu: Diese ist eine der wenigen in seinem Werk und eines seiner ersten Gemälde unter offenem Himmel.
Das Werkverzeichnis von Rouart und Wildenstein führt es als einziges Gemälde Manets aus der Zeit der Belagerung. Weil es kein Ereignis erzählt, sondern mit schnellen, lockeren Strichen einen Eindruck festhält, zählt es zu seinen frühesten impressionistischen Landschaften, Jahre vor der ersten Gruppenausstellung der Impressionisten 1874.
Mehr über die Kirche, die Widmung und Manets Briefe aus den Monaten der Belagerung bietet der Artikel zum Gemälde in der englischen Wikipedia, der auf Englisch geschrieben ist.
Wo hängt das Original, und wie kam es nach Cardiff?
Das Original, Öl auf Leinwand im Format 59,7 x 49,7 cm (Höhe x Breite), gehört Amgueddfa Cymru – National Museum Wales in Cardiff und trägt die Inventarnummer NMW A 2468.
In Manets Verkaufsunterlagen taucht es nicht auf, vielleicht schenkte er es Charlet; Rouart und Wildenstein vermuten dagegen den Journalisten Pierre Giffard (1853–1922), der es 1905 an die Kunsthandlung Durand-Ruel verkaufte.
Im Oktober 1912 erwarb es die walisische Sammlerin Gwendoline Davies; nach ihrem Tod ging es mit ihrer ganzen Sammlung an das heutige Nationalmuseum in Cardiff.
Schnee in Petit-Montrouge oder ein anderer Manet?
Schnee in Petit-Montrouge ist ein Kunstgemälde für alle, die stille Winterszenen, gedämpftes Grau und eine Stadt mögen, die sich am Horizont nur andeutet.
Am nächsten steht ihm Das Begräbnis: Auch dort zeichnet sich unter einem stürmischen Himmel die Silhouette von Paris mit dem Panthéon und weiteren Kuppeln ab, und unten zieht ein kleiner Trauerzug vorbei, im gleichen raschen, unvollendeten Stil gemalt.
Wer lieber Manets Figuren mag, findet in Junger Mann im Majo-Kostüm seinen jüngsten Bruder Gustave als Modell und in Der grüßende Matador seinen Bruder Eugène, der den schwarzen Hut zum Gruß hebt und ein rotes Tuch hält. Eine Gesellschaft beim Spiel in einem sonnigen Garten zeigt Die Krocketpartie.
Die übrigen Édouard Manet Gemälde unseres Sortiments, jedes auf Bestellung gemalt, warten auf der Seite Édouard Manet.
Wie malen wir Schnee in Petit-Montrouge von Hand?
Manets Original ist ein kleines Ölgemälde von knapp 60 cm Höhe, anders als viele seiner großen Leinwände. Unseres ist eine handgemalte Reproduktion: Der Maler führt sie in Öl auf Leinwand aus, in der Größe Ihrer Wahl, und baut sie in mehreren Schichten auf.
Zuerst legt er die Horizontlinie auf halber Höhe fest und zeichnet Türme, Dächer und Schornsteine an, dann baut er den Himmel in dünnen Lagen aus leicht ockerfarbenem Grau auf, gleichmäßig und schattenlos.
Die untere Hälfte folgt mit vollerem Pinsel in breiten, ungeglätteten Zügen aus Schwarz, Braun, Ocker und Weiß, denn gerade diese groben Spuren geben Schnee und Schlamm Gewicht; Grün setzt er, wie Manet, nirgends.
Welche Größe passt an Ihre Wand?
Kurz gesagt: 36 x 43 oder 40 x 49 cm über dem Nachttisch, auf einem Regal oder an einer schmalen Wand, 54 x 65 und 60 x 75 cm für Arbeitszimmer oder Flur, 68 x 85 und 90 x 103 cm über Kommode oder Bett, 97 x 122 und 124 x 150 cm für eine größere Wand.
Wir malen das Werk in 8 Hochformaten (Breite x Höhe): 36 x 43, 40 x 49, 54 x 65, 60 x 75, 68 x 85, 90 x 103, 97 x 122 und 124 x 150 cm. Das Original misst 49,7 x 59,7 cm (Breite x Höhe); kleiner sind also nur 36 x 43 und 40 x 49 cm, 54 x 65 cm übertrifft es bereits leicht, und alle weiteren Formate sind größer – das größte, 124 x 150 cm, ist rund zweieinhalbmal so breit.
Als Gemälde fürs Wohnzimmer wirkt es in 97 x 122 oder 124 x 150 cm am stärksten, weil die breiten Striche im Schnee und der Turm am Horizont dann auch vom anderen Ende des Raums zu erkennen sind.
Ist ein anderes Maß oder ein Rahmen möglich?
Ja. Verlangt Ihre Wand ein anderes Seitenverhältnis, bleibt der Horizont mit Turm und Dächern vollständig, und wir geben mehr Himmel oder ein breiteres Feld im Vordergrund dazu. Nennen Sie uns das gewünschte Maß, und wir schicken Ihnen Preis und Liefertermin.
Die Winterlandschaft reist gerollt, auf einen Keilrahmen gespannt oder gerahmt; Spannen und Rahmen übernimmt unsere Werkstatt in Slowenien, die jedes Gemälde auf Leinwand sicher verpackt. Den passenden Rahmen für die Schneeszene suchen Sie in unserer 3D-Anwendung aus, die allein der Rahmenwahl dient; das Gemälde an Ihrer eigenen Wand zu zeigen, ist ein gesonderter Service.
Zu Grau und Ocker passen dunkles Holz oder eine schmale Leiste in Altgold.
Wann kommt das Gemälde, und wie wird es geliefert?
Mit dem grauen Himmel und dem Kirchturm beginnt der Maler, sobald Sie bestellt haben, und nach 15 bis 45 Werktagen ist das Gemälde versandbereit. Vor dem Verpacken bekommen Sie ein Foto der fertigen Leinwand, und auf Wunsch korrigieren wir noch.
Innerhalb Sloweniens und in alle EU-Länder liefern wir ohne Zoll, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.
Die Winterlandschaft mit dem Kirchturm ist ein durchdachtes Geschenk für Paris-Liebhaber, Geschichtsinteressierte oder Freunde stiller grauer Tage. Wissen Sie nicht, wo es hängen soll, verschenken Sie einen Geschenkgutschein, mit dem der Beschenkte die Größe selbst wählt.
Häufige Fragen
Wo kann man das Original sehen?
In Amgueddfa Cymru – National Museum Wales in Cardiff, unter der Inventarnummer NMW A 2468.
Welche Kirche steht am Horizont?
Der Glockenturm von Saint-Pierre de Montrouge im vierzehnten Arrondissement von Paris.
Erhalte ich einen Kunstdruck?
Nein. Sie erhalten eine handgemalte Kopie auf Leinwand, die unser Maler mit Ölfarben und Pinsel ausführt.
Welche Maße hat Manets Leinwand?
Sie misst 59,7 x 49,7 cm (Höhe x Breite); alle unsere Formate ab 54 x 65 cm sind größer.
Gibt es auch Maße außerhalb der Liste?
Gern. Schreiben Sie uns Breite und Höhe, und wir antworten mit Preis und Herstellungszeit.
Wie lange dauert die Anfertigung?
Zwischen 15 und 45 Werktagen; vor dem Versand bekommen Sie ein Foto des fertigen Gemäldes zur Freigabe.
Passt die graue Winterszene ins Schlafzimmer?
Ja, ihre ruhigen Grautöne eignen sich für Schlaf- oder Arbeitszimmer, und als Geschenk freut sie alle, die Paris und Winterlandschaften lieben.
Warum sind keine Soldaten zu sehen, obwohl es im Krieg entstand?
Statt einer heldenhaften Schlacht zeigt Manet die düstere Stimmung der belagerten Stadt; nur der Erdwall links vorn soll auf den Krieg anspielen.
- Motiv: Kirchturm und verschneite Dächer von Petit-Montrouge unter grauem Himmel, davor ein schlammiges Schneefeld.
- Original: Öl auf Leinwand, 1870, 59,7 x 49,7 cm, Amgueddfa Cymru – National Museum Wales, Cardiff.
- Unsere Fassung: von Hand in Öl auf Leinwand gemalt, 8 Hochformate von 36 x 43 bis 124 x 150 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: Manet malte es als Nationalgardist während der Belagerung von Paris.









































