Beschreibung
Im Boot ist ein Sommergemälde von Édouard Manet aus dem Jahr 1874: Ein Mann in weißem Hemd und Strohhut sitzt am Heck eines Segelboots, die Hand an der Pinne, und schaut uns an; neben ihm sitzt eine Frau in einem blau-weiß gestreiften Kleid und mit verschleiertem Hut. Dahinter reicht gleichmäßig tiefblaues Wasser bis an den oberen Rand. Das Original, Öl auf Leinwand im Format 97,2 x 130,2 cm, gehört dem Metropolitan Museum of Art in New York. Wir malen es für Sie von Hand in Öl auf Leinwand, in acht Querformaten von 40 x 30 bis 160 x 115 cm oder nach Maß. Bevor das Boot zu Ihnen fährt, schicken wir Ihnen ein Foto des fertigen Gemäldes.
| Titel: | Im Boot |
| Weitere Titel: | Boating (englischer Titel) · In barca (italienischer Titel) |
| Maler: | Édouard Manet (1832–1883) |
| Entstehungsjahr: | 1874 |
| Originalgröße: | 97,2 cm x 130,2 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Realismus und Impressionismus |
| Standort: | Metropolitan Museum of Art, New York, USA |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl auf Leinwand, 8 Formate oder nach Maß |
Im Boot – Édouard Manet
Was zeigt das Gemälde Im Boot?
Am Heck eines hölzernen Boots sitzt ein Mann mit kräftigem Schnurrbart, ganz in Weiß, in kurzärmeligem Hemd und heller Hose, auf dem Kopf ein Strohhut mit blauem Band. Eine Hand liegt an der Pinne; den Kopf hat er gedreht, und er blickt uns direkt an.
Neben ihm, am linken Rand, lehnt eine Frau in einem weiten, blau-weiß gestreiften Kleid an der Bordwand. Sie trägt einen weißen Hut mit schwarzem Band, einen straffen Schleier vor dem Gesicht und einen Ohrring, und sie blickt nicht zum Mann, sondern nach rechts.
Einen eigentlichen Hintergrund gibt es nicht: Das Wasser ist eine einzige kräftig blaue Fläche bis zum oberen Rand, ohne Ufer und Himmel. Rechts ragen Mast und ein Stück graues Segel herein, ein Tau läuft hinunter ins Boot; auf der Bank liegt ein weißes Tuch, unten rechts steht Manets Signatur.
Wer sind der Mann und die Frau im Boot?
Der Mann ist Rodolphe Leenhoff, Manets Schwager, der selbst als Skulpteur arbeitete. Er saß Manet oft Modell, zum ersten Mal für Le Déjeuner sur l’herbe. Manet wollte natürliche Haltungen statt akademischer Posen und malte deshalb gern Laien.
Wer die Frau ist, wird seit Langem diskutiert. Zunächst hielt man sie für Manets Frau Suzanne, weil derselbe Hut auch auf anderen seiner Gemälde vorkommt. Die Frau im Boot hat jedoch schwarzes Haar und braune Augen, was nicht zu Suzanne passt; heute nimmt man an, dass der Hut lediglich aus ihrer Sammlung stammte. Die Kunsthistorikerin Mary Mathews Gedo hält sie für Camille Monet, die Frau des Malers Claude Monet.
Manet sah sich selbst als „Mann der Hüte“ und malte gern Frauen in prächtiger Kleidung mit auffallenden Hüten. Eine Geschichte erzählt die Szene nicht: Sie zeigt einen gewöhnlichen Sommertag auf dem Wasser, Alltagsleben, wie Manet es zunehmend malte.
Warum gilt dieses Gemälde als so wichtig?
Im Boot gilt wegen Pinselführung und Motiv oft als Manets Schritt in den Impressionismus und zählt zu seinen wichtigsten impressionistischen Werken, obwohl er sich nicht als Impressionist verstand und den Salon vorzog.
Neu waren auch Anregungen aus der japanischen Kunst: eine flächige, zweidimensionale Komposition, hellere Farben und ein knapp beschnittenes Blickfeld. Das Boot ist absichtlich angeschnitten, und auch das harte Blau des Wassers soll auf japanische Muster zurückgehen; für Stéphane Mallarmé bestimmt gerade dieser Ausschnitt die ganze Szene.
Édouard Manet (1832–1883), Schüler von Thomas Couture, malte als einer der Ersten im 19. Jahrhundert das moderne Leben und gilt deshalb als Schlüsselfigur auf dem Weg vom Realismus zum Impressionismus.
Als die Malerin Mary Cassatt das Werk 1879 im Salon sah, nannte sie es „das letzte Wort in der Malerei“. Mehr über die Modelle und die Entstehung bietet ein Artikel der englischsprachigen Wikipedia, der auf Englisch geschrieben ist.
Wo ist das Original, und wie ist es entstanden?
Das Original, Öl auf Leinwand im Format 97,2 x 130,2 cm (Höhe x Breite), gehört dem Metropolitan Museum of Art in New York, Inventarnummer 29.100.115.
Manet malte es im Sommer 1874, als er auf dem Familiensitz in Gennevilliers wohnte und mit Claude Monet in Argenteuil arbeitete. Röntgenaufnahmen zeigen, dass er die Leinwand und die Haltung des Mannes mehrmals überarbeitete; offenbar malte er teils im Boot selbst, teils in Innenräumen.
Ursprünglich wollte er Monet und dessen Frau Camille auf Monets schwimmendem Boot malen, doch das erwies sich als schwieriger als gedacht, und Manet suchte sich andere Modelle.
Nach dem Salon von 1879 kaufte es der Bankier und Sammler Victor Desfosses, Direktor von Gil Blas; später ging es an Louisine und Henry Osborne Havemeyer, Freunde von Mary Cassatt, die es dem Museum hinterließen.
Im Boot oder ein anderer Manet?
Im Boot ist ein Kunstgemälde für alle, die den Sommer, das Wasser und Tage ohne Eile lieben, festgehalten ohne Pose und ohne Schönfärberei.
Wer sehen möchte, was Manet in jenem Sommer eigentlich malen wollte, findet es in Claude Monet malt in seinem Boot: Monet sitzt dort unter dem gestreiften Sonnendach seines Boots an der Staffelei. Eine ganz andere, helle Frauengestalt zeigt Der Frühling (Jeanne), den dunkleren, ernsten Manet erleben Sie in Der alte Musikant und Der tote Torero.
Die Seite Édouard Manet versammelt jedes Édouard Manet Gemälde, das wir auf Bestellung anfertigen.
Wie malen wir Im Boot von Hand?
Das Original ist ein Ölgemälde von 130,2 cm Breite und 97,2 cm Höhe. Unsere handgemalte Reproduktion entsteht auf neuer Leinwand: Der Maler führt sie in Öl auf Leinwand aus, in der von Ihnen gewählten Größe, Schicht um Schicht.
Zuerst legt er die lange Diagonale der hölzernen Bordwand an und setzt die beiden Figuren. Dann deckt er das ganze obere Feld mit dem blauen Wasser, aus kurzen waagerechten Strichen in mehreren Tönen, damit es flach und doch lebendig bleibt.
Weiße Kleidung und gestreiftes Kleid malt er mit langen, schnellen Zügen, sichtbar wie bei Manet; Gesichter, Hüte und Holz arbeitet er genauer aus, und zuletzt setzt er Tau, Schleier und Ohrring.
Welche Größe für welche Wand?
Die kurze Antwort: kleine Formate bis 60 x 43 cm für Regal, Flur oder Fensterwand, 74 x 55 und 87 x 62 cm über Kommode oder Bett, 110 x 80 und 125 x 90 cm über dem Sofa, 160 x 115 cm für eine große leere Wand.
Es gibt 8 Querformate (Breite x Höhe): 40 x 30, 45 x 35, 60 x 43, 74 x 55, 87 x 62, 110 x 80, 125 x 90 und 160 x 115 cm. Das Original misst 130,2 x 97,2 cm (Breite x Höhe); alle sieben Größen bis 125 x 90 cm sind also kleiner, 125 x 90 cm nur knapp, und 160 x 115 cm ist als einzige größer als das Original.
Als Gemälde fürs Wohnzimmer wirkt es in 110 x 80 oder 125 x 90 cm am besten, wenn das Blau die Wand über dem Sofa füllt.
Ist ein Maß nach Wunsch oder ein Rahmen möglich?
Ja. Weil das Wasser eine einzige Fläche ist, lässt sich die Szene gut an andere Proportionen anpassen: Beide Figuren und das Boot bleiben vollständig, nur die blaue Fläche wird breiter oder schmaler. Nennen Sie uns Ihr Wunschmaß, dann rechnen wir Boot und Wasser auf dieses Format um und nennen Preis und Liefertermin.
Das Gemälde reist zu Ihnen gerollt, auf Keilrahmen gespannt oder fertig gerahmt. Spannen und Rahmen erledigt unsere Werkstatt in Slowenien, die jedes Gemälde auf Leinwand auch sorgfältig verpackt. Für die Leiste gibt es unsere 3D-Anwendung, die nur der Rahmenwahl dient; eine Ansicht des Gemäldes an Ihrer eigenen Wand ist ein getrennter Service. Helles Holz unterstreicht das Sommerlicht, dunkles greift das braune Boot auf.
Wann kommt das Gemälde, und wie wird es geliefert?
Sobald Sie bestellt haben, legt der Maler Boot und Paar an, und nach 15 bis 45 Werktagen ist das Gemälde versandbereit. Vor dem Verpacken senden wir Ihnen ein Foto des fertigen Werks; wünschen Sie Änderungen, nehmen wir sie vor.
Innerhalb Sloweniens und in alle EU-Länder, also auch nach Deutschland und Österreich, liefern wir ohne Zoll, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.
Die Sommerszene auf dem Wasser ist ein schönes Geschenk für Segelfreunde, für ein Paar zum Jahrestag oder für ein Haus am Meer oder See. Wenn Sie nicht wissen, welche Größe passt, verschenken Sie einen Geschenkgutschein, dann wählt der Beschenkte selbst.
Häufige Fragen
Wo kann ich das Original sehen?
Im Metropolitan Museum of Art in New York, unter der Inventarnummer 29.100.115.
Wer ist der Mann mit dem Strohhut?
Rodolphe Leenhoff, Manets Schwager und Skulpteur, der dem Maler oft Modell saß.
Ist das ein Druck?
Nein. Sie erhalten eine handgemalte Kopie, die der Maler mit Pinsel und Ölfarbe Strich für Strich auf die Leinwand setzt.
Wie groß ist das Original?
Es misst 97,2 x 130,2 cm (Höhe x Breite); größer ist nur unser größtes Format, 160 x 115 cm.
Kann ich die Bootsszene in einer anderen Größe bestellen?
Ja. Schreiben Sie uns Breite und Höhe, und wir schicken Ihnen ein Angebot mit Lieferzeit.
Wie lange dauert die Anfertigung?
Der Maler braucht 15 bis 45 Werktage, und das fertige Boot sehen Sie vor dem Versand auf einem Foto.
Passt die Szene am Wasser ins Schlafzimmer oder als Geschenk?
Ja, die ruhige blaue Szene passt ins Schlafzimmer und freut alle, die den Sommer gern auf dem Wasser verbringen.
Wo hat Manet diese Szene gemalt?
In Argenteuil im Sommer 1874, als er dort mit Monet malte; teils im Boot, teils in Innenräumen.
- Motiv: ein Mann in Weiß mit Strohhut und eine Frau im gestreiften Kleid in einem Segelboot, dahinter blaues Wasser.
- Original: Öl auf Leinwand, 1874, 97,2 x 130,2 cm, Metropolitan Museum of Art, New York.
- Unsere Fassung: von Hand in Öl auf Leinwand gemalt, acht Querformate von 40 x 30 bis 160 x 115 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: im Salon von 1879 ausgestellt; Mary Cassatt nannte es „das letzte Wort in der Malerei“.









































