Beschreibung
Musik im Tuileriengarten ist eines der ersten Meisterwerke von Édouard Manet aus dem Jahr 1862: Unter den hohen Bäumen eines Pariser Parks drängt sich eine elegante Gesellschaft, Herren in schwarzen Zylindern, Damen in hellen Kleidern mit blauen Häubchen und Kinder, die auf dem sandigen Weg spielen. Das Original, Öl auf Leinwand im Format 76,2 x 118,1 cm, gehört zum Lane-Vermächtnis, das sich die National Gallery in London und die Hugh Lane Gallery in Dublin teilen. Unser Maler malt es für Sie von Hand in Öl auf Leinwand, in 8 Querformaten von 45 x 30 bis 200 x 135 cm oder nach Maß. Noch vor dem Versand erhalten Sie ein Foto des fertigen Werks.
| Titel: | Musik im Tuileriengarten |
| Weitere Titel: | La Musique aux Tuileries (französischer Titel) · Music in the Tuileries (englischer Titel) |
| Maler: | Édouard Manet (1832–1883) |
| Entstehungsjahr: | 1862 |
| Originalgröße: | 76,2 cm x 118,1 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Realismus und Impressionismus |
| Standort: | The National Gallery, London, Vereinigtes Königreich |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl auf Leinwand, 8 Formate oder nach Maß |
Musik im Tuileriengarten – Édouard Manet
Was zeigt das Gemälde Musik im Tuileriengarten?
Die obere Hälfte der Leinwand füllen dunkelgrüne Baumkronen und die Stämme hoher Bäume. Nur oben in der Mitte blitzt zwischen dem Laub ein kleines Stück blauer Himmel durch.
Darunter steht, sitzt und plaudert eine dichte Menge Pariser Bürger. Die Männer tragen schwarze Röcke und hohe schwarze Zylinder, die sich wie dunkle Flecken über die ganze Breite reihen, dazwischen leuchten helle Damenkleider, Häubchen und Schleifen.
Links der Mitte sitzen zwei Damen in weiten, hellgelben Kleidern auf eisernen Gartenstühlen. Beide tragen blaue, unter dem Kinn gebundene Häubchen und Schleier, eine hält einen grünen Fächer.
Ganz vorn spielen Kinder: ein Mädchen in weißem Kleidchen mit roter Schärpe und ein blondes Kind, das mit einer kleinen Schaufel am Boden hockt. Rechts liegt ein grauer Sonnenschirm aufgespannt auf der Erde, bei den Stühlen ein Reifen. Gelbe, blaue, rote und weiße Akzente leuchten vor den dunklen Stämmen. Obwohl der Titel Musik verspricht, ist kein einziger Musiker zu sehen.
Wer verbirgt sich in der Menge?
Die Szene zeigt Pariser, die sich zu den wöchentlichen Konzerten im Tuileriengarten nahe dem Louvre trafen.
Manet setzte Menschen aus seinem Kreis in das Gedränge, Künstler, Schriftsteller und Musiker, und auch sich selbst. Er steht ganz am linken Rand, neben ihm der Maler Albert de Balleroy, rechts von beiden sitzt der Kritiker Zacharie Astruc. Manets Bruder Eugène in weißer Hose steht vorn, rechts der Mitte.
Der Komponist Jacques Offenbach mit Brille und Schnurrbart sitzt rechts an einem Baum, der Kritiker Théophile Gautier im braunen Anzug mit Vollbart lehnt an einem Stamm, links von ihm ist der Dichter Charles Baudelaire zu sehen. Weiter links blickt der bärtige Henri Fantin-Latour zu uns heraus, und das blonde Kind in der Mitte ist Léon Leenhoff.
Mehrere der Dargestellten galten als bekannte französische Wagner-Anhänger, daher wird vermutet, dass gerade Musik von Richard Wagner erklang. Neu waren auch die Eisenstühle vorn: 1862 hatten sie im Garten eben erst die Holzstühle ersetzt.
Warum ist das Gemälde so bedeutend?
Édouard Manet (1832–1883) zählte zu den ersten Malern seines Jahrhunderts, die den Alltag der Gegenwart festhielten, und steht am Übergang vom Realismus zum Impressionismus. Dieses Werk zählt zu seinen ersten Meisterwerken und ist ein frühes Beispiel seiner freien, malerischen Handschrift, die sich an Frans Hals und Diego Velázquez orientierte.
Die Freizeit im Freien im modernen Paris wurde Manets Lebensthema. Die Szene regte auch Monet, Renoir und Bazille an, ähnlich große Menschengruppen zu malen.
Bei der Ausstellung erregte das Gemälde viel Aufsehen, meist ablehnendes. Statt antiker Helden oder Götter zeigte Manet seinen eigenen Kreis, und ein Publikum, das an den feinen Pinsel von Ernest Meissonier gewöhnt war, hielt seine dicken Striche für grob und unfertig. Manche Besucher drohten sogar, es zu zerstören; zu den wenigen Verteidigern gehörte Eugène Delacroix. Der Streit machte Manet in Paris bekannt. Mehr dazu steht in einem Artikel der englischen Wikipedia, auf Englisch verfasst.
Wo ist das Original, und wie kam es dorthin?
Das Original misst 76,2 x 118,1 cm (Höhe x Breite) und trägt die Inventarnummer NG3260 der Londoner National Gallery. Es gehört zum Lane-Vermächtnis, das die National Gallery mit der Dubliner Hugh Lane Gallery teilt.
Im Januar 1883, kurz vor seinem Tod, verkaufte Manet die Leinwand an den Opernsänger und Sammler Jean-Baptiste Faure. 1898 erwarb sie der Kunsthändler Paul Durand-Ruel, 1903 der Sammler Sir Hugh Lane.
Lane starb 1915 beim Untergang der Lusitania. Ein Nachtrag zu seinem Testament ohne Zeugen vermachte das Gemälde Dublin, wurde aber für ungültig erklärt, und 1917 entschied ein Gericht zugunsten Londons. 1959 einigten sich die beiden Galerien darauf, die Werke des Vermächtnisses zu teilen.
Musik im Tuileriengarten oder ein anderer Manet?
Musik im Tuileriengarten ist ein Kunstgemälde für alle, die Sommerschatten, städtische Geselligkeit und Szenen lieben, in denen jeder Winkel voller Menschen und Farben ist.
Im selben Jahr entstand auch die große Leinwand Der alte Musikant, ein alter Geiger zwischen Kindern unter bewölktem Himmel. Ruhiger sind Der Pfeifer, ein Junge in Militäruniform vor grauem Grund, und Im Boot, ein Paar auf einem Segelboot im tiefblauen Wasser; am ernstesten wirkt Der tote Torero.
Jedes Édouard Manet Gemälde aus unserem Angebot finden Sie auf der Seite Édouard Manet.
Wie malen wir Musik im Tuileriengarten von Hand?
Bei Manet ist es ein Ölgemälde, gut 118 cm breit. Unseres ist eine handgemalte Reproduktion auf neuer Leinwand, die der Maler in Öl auf Leinwand in der Größe Ihrer Wahl ausführt und in Schichten aufbaut.
Zuerst setzt er die Stämme, die die Szene in Streifen teilen, und verteilt die Köpfe mit Zylindern und die beiden Damen auf den Stühlen. Dann folgen die gedämpften Ockertöne und das dunkle Grün der Kronen, zuletzt die reinen Farben: das Blau der Häubchen, die rote Schärpe des Mädchens und die gelben Kleider.
Auch Manet malte die großen Flächen in gedämpftem Ocker und die stärksten Akzente an Häubchen und Kinderkleidung fast in reinen Pigmenten wie Kobaltblau, Zinnober und Chromorange. Unser Maler bewahrt die lockeren Striche in der Menge, damit die Szene auch an Ihrer Wand lebendig bleibt.
Welches Format passt an welche Wand?
Kurz gesagt: 45 x 30 oder 60 x 38 cm für ein Regal oder eine schmale Wand, 70 x 44 und 90 x 57 cm über Kommode oder Bett, 116 x 73 und 130 x 82 cm über das Sofa, 160 x 108 und 200 x 135 cm für eine große Wand.
Wir malen das Werk in 8 Querformaten (Breite x Höhe): 45 x 30, 60 x 38, 70 x 44, 90 x 57, 116 x 73, 130 x 82, 160 x 108 und 200 x 135 cm. Das Original misst 118,1 x 76,2 cm (Breite x Höhe): Die vier Formate bis 90 x 57 cm sind deutlich kleiner, 116 x 73 cm ist nur wenig kleiner, 130 x 82 cm etwas größer, 160 x 108 und 200 x 135 cm sind klar größer als das Original.
Als Gemälde fürs Wohnzimmer wirkt es in 130 x 82 oder 160 x 108 cm am besten, weil dort Gesichter in der Menge, der Fächer und die Kinder vorn gut zu erkennen sind.
Ist ein anderes Maß oder ein Rahmen möglich?
Ja. Für ein anderes Seitenverhältnis lassen wir die mittlere Gruppe mit den Damen und Kindern vollständig und passen den Rand der Baumreihe an. Schreiben Sie uns Ihre Wunschmaße für die Parkszene, dann nennen wir Preis und Liefertermin.
Die Parkszene reist gerollt, auf einen Keilrahmen gespannt oder fertig gerahmt. Spannen und Rahmen übernimmt unsere Werkstatt in Slowenien, die jedes Gemälde auf Leinwand für den Transport sichert. Den Rahmen wählen Sie in unserer 3D-Anwendung, die allein der Rahmenwahl dient; das Gemälde an Ihrer eigenen Wand zu sehen, ist ein eigener Service.
Wann kommt das Gemälde bei Ihnen an?
Mit Bäumen und Menge beginnt der Maler, sobald Sie die Bestellung bestätigt haben; versandbereit ist das Gemälde nach 15 bis 45 Werktagen. Vor dem Verpacken bekommen Sie ein Foto davon, und Änderungswünsche setzen wir um.
Innerhalb der EU, also auch nach Deutschland und Österreich, fällt für dieses Gemälde kein Zoll an, und jede Bestellung deckt unsere Rückgaberegelung.
Der Pariser Park voller Musik und Gespräche ist ein schönes Geschenk für Paris-Freunde, Musikliebhaber und alle, die Sommernachmittage mögen. Kennen Sie die Wand nicht, verschenken Sie einen Geschenkgutschein, und die Größe wählt der Beschenkte selbst.
Häufige Fragen
Wo kann ich das Original sehen?
Es gehört zum Lane-Vermächtnis, das sich die National Gallery in London (NG3260) und die Hugh Lane Gallery in Dublin teilen.
Hat Manet sich selbst gemalt?
Ja, er steht ganz am linken Rand, neben dem Maler Albert de Balleroy.
Ist das ein Druck?
Nein, eine handgemalte Kopie entsteht mit dem Pinsel, in Öl auf neuer Leinwand.
Wie groß ist das Original?
76,2 x 118,1 cm (Höhe x Breite); unsere Formate ab 130 x 82 cm sind größer.
Gibt es die Szene auch in einem Maß außerhalb der Liste?
Gewiss, schreiben Sie uns Breite und Höhe, und wir schicken ein Angebot mit Preis und Termin.
Wie lange dauert die Anfertigung?
15 bis 45 Werktage, und bevor die Parkszene verpackt wird, sehen Sie sie auf einem Foto.
Eignet sich die Parkszene fürs Schlafzimmer oder als Geschenk?
Ja, der ruhige grüne Schatten der Bäume passt gut ins Schlafzimmer, und als Geschenk freut es jeden, der Paris liebt.
Warum sind keine Musiker zu sehen?
Manet malte die Zuhörer, nicht das Orchester: Menschen, die sich zu den wöchentlichen Konzerten nahe dem Louvre trafen.
- Motiv: Pariser Gesellschaft unter den Bäumen des Tuileriengartens: Damen mit blauen Häubchen, Herren mit Zylinder, spielende Kinder.
- Original: Öl auf Leinwand, 1862, 76,2 x 118,1 cm, National Gallery, London (Lane-Vermächtnis, NG3260).
- Unsere Fassung: in Öl auf Leinwand von Hand gemalt, 8 Formate von 45 x 30 bis 200 x 135 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: in der Menge stehen Manet selbst, der Dichter Charles Baudelaire und der Komponist Jacques Offenbach.









































