Beschreibung
Egon Schiele – Straßenkarren, 1914
Dieses handgemalte Egon-Schiele-Gemälde, Straßenkarren, ist eine Kopie eines Aquarells von 1914, in Aquarell und Gouache auf Papier. Das Original befindet sich im Metropolitan Museum of Art in New York.
Was das Blatt zeigt
Das Blatt zeigt einen Straßenkarren, dessen Segeltuchplane über ein Holzgestell gespannt und in grüngrauen Flecken gesprenkelt ist. Daneben steht ein geöffneter dunkelblauer Schirm an einer langen Stange, darunter Bockbeine und ein einzelnes Speichenrad. Entlang der unteren Kante reihen sich kleine Blöcke in Rot, Orange, Blau und Gelb — die Ware. Der Hintergrund bleibt leeres Papier.
Material und Format des Originals
Das Original ist Aquarell und Gouache auf Papier (im Museumseintrag „Watercolor, gouache, and graphite on paper“), mit den Maßen 39,1 × 31,1 cm (Breite × Höhe) (Inv. 1984.433.303).
Standort
Das Werk befindet sich heute in der Sammlung des Metropolitan Museum of Art in New York, wohin es mit dem Nachlass von Scofield Thayer gelangte (Inv. 1984.433.303).
Unsere handgemalte Kopie
Unsere Kopie ist ein handgemaltes Gemälde in Aquarell und Gouache auf Papier, in derselben Technik wie das Original, und wird in der von Ihnen gewählten Größe gemalt. Vor dem Versand senden wir Ihnen ein Foto des fertigen Werks zur Freigabe.
Häufige Fragen
Was zeigt Schieles Straßenkarren?
Den Karren eines Straßenhändlers, dessen Segeltuchplane über ein Holzgestell gespannt und mit grüngrauen Flecken gesprenkelt ist. Daneben steht ein geöffneter dunkelblauer Schirm an einer langen Stange, darunter Bockbeine und ein einzelnes Speichenrad. Kleine Blöcke in Rot, Orange, Blau und Gelb entlang der unteren Kante sind die Ware, und der Hintergrund bleibt leeres Papier.
Wann entstand Schieles Straßenkarren?
Im Jahr 1914, in dem der Erste Weltkrieg ausbrach. In diesem Jahr waren seine Arbeiten mit der Wanderausstellung des Werkbunds in Deutschland sowie in Rom, Brüssel und Paris zu sehen, und im Sommer begann er mit Kaltnadelradierungen. Im Jahr 1915, wenige Tage nach seiner Hochzeit mit Edith Harms, wurde er zum Militärdienst eingezogen.
Was stellte Schiele außer Menschen dar?
Landschaften, Bäume und vor allem Stadtansichten, viele davon von Krumau (heute Český Krumlov), der Heimatstadt seiner Mutter in Südböhmen. Oft arbeitete er nach Skizzen, die er vor Ort machte, und formte sie später im Atelier zu größeren Kompositionen. In diesen Arbeiten übernehmen Bäume und Blumen, wie es die Neue Galerie in New York formuliert, die Rolle von Porträtmodellen.
In welcher Technik entstand Straßenkarren?
In Aquarell, Gouache und Grafit auf Papier, so verzeichnet es das Metropolitan Museum: eine Bleistiftzeichnung, verbunden mit lasierendem Aquarell und deckender Gouache. Das Blatt ist im Querformat angelegt, und das Museum führt es unter seinen Zeichnungen.
Wo befindet sich Schieles Straßenkarren heute?
Im Metropolitan Museum of Art in New York, unter der Inventarnummer 1984.433.303. Dorthin gelangte er 1982 mit dem Nachlass von Scofield Thayer, dem amerikanischen Herausgeber der Literaturzeitschrift The Dial. Thayer kaufte Werke von Klimt und Schiele, während er von 1921 bis 1923 in Wien lebte.









































