Beschreibung
Egon Schiele – Selbstbildnis mit gesenktem Kopf, 1912
Das handgemalte Gemälde von Egon Schiele Selbstbildnis mit gesenktem Kopf ist eine Ölreproduktion eines Werks von 1912. Das Original bewahrt das Leopold Museum in Wien.
Der nach vorn gesenkte Kopf
Schiele malt sich mit steil gesenktem Kopf, leicht von oben gesehen. Das Haar steht in harten, zugespitzten Strähnen, das Gesicht ist aus Flächen von Oliv, Grau und Rost gebaut. Die Augen richten sich unter den Brauen nach oben, der Mund ist geschlossen – der Blick ist nicht demütig, sondern berechnend wach.
Die Hand auf der Brust
Die rechte Hand liegt flach über der Brust, die Finger zu einem geraden Fächer gespreizt. Diese Geste kehrt in Schieles Selbstbildnissen dieser Jahre wieder und wirkt eher wie ein Schild als wie eine Berührung.
Das weiße Gewand
Ein helles, fast weißes Gewand gleitet von beiden Schultern und öffnet Hals und oberen Brustbereich. Es ist in breiten, trockenen Zügen aufgetragen, die das Holz stellenweise sichtbar lassen, was der ganzen Tafel etwas Unfertiges gibt.
Das Jahr 1912
Das Werk entstand in dem Jahr, in dem Schiele nach der Anklage in Neulengbach vierundzwanzig Tage in Haft verbrachte. Der gesenkte Kopf und die geschlossene Haltung werden oft in diesem Licht gelesen, obwohl der Maler selbst keine Erklärung hinterließ.
Technik und Format des Originals
Das Original ist keine Leinwand: Es ist in Öl auf Holz gemalt, im Format 42,2 × 33,7 cm (Inv. LM 462), und hängt heute im Leopold Museum in Wien.
Unsere handgemalte Ölreproduktion
Unser Maler führt die Reproduktion von Hand in Öl auf Leinwand aus, im Format Ihrer Wahl. Vor der Lieferung erhalten Sie ein Foto des Gemäldes zur Freigabe.









































