Egon Schiele – Selbstbildnis mit gesenktem Kopf

ab 167,00 

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 252_130 Kategorie:

Beschreibung

Selbstbildnis mit gesenktem Kopf ist ein Werk Egon Schieles von 1912: der Kopf nach vorn gesenkt und zur Seite gedreht, der Blick jedoch nach oben zum Betrachter gerichtet. Das Original bewahrt das Leopold Museum in Wien unter der Inventarnummer 462 und ist laut Museumseintrag im Geschoss OG3 ausgestellt; es misst 42,2 x 33,7 cm, ist also 33,7 cm breit und 42,2 cm hoch. Bei uns entsteht es als handgemaltes Ölgemälde auf Leinen, in dreizehn Größen oder nach Ihrem Maß, und vor dem Versand senden wir Ihnen eine Fotografie des fertigen Werkes zur Freigabe.

Titel:Selbstbildnis mit gesenktem Kopf
Weitere Titel:Self-Portrait with Lowered Head · Avtoportret s sklonjeno glavo
Maler:Egon Schiele (1890–1918)
Entstehungsjahr:1912; signiert und datiert rechts unten „EGON SCHIELE 1912“
Originalgröße:42,2 cm x 33,7 cm (Höhe vor Breite)
Originaltechnik:Öl auf Holz
Malstil:Expressionismus
Standort:Leopold Museum, Wien (Inv. 462), ausgestellt im OG3
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinen, 13 Größen von 50 x 65 cm bis 160 x 205 cm oder Maß nach Bestellung

Selbstbildnis mit gesenktem Kopf – Egon Schiele

Was zeigt das Werk?

Den Maler von der Brust aufwärts. Der Kopf ist stark nach vorn gesenkt und zur Seite geneigt, das Kinn fast am Schlüsselbein; das Haar ist dicht, schwarzbraun und zerzaust, in groben gezogenen Strichen aufgetragen. Das Gesicht ist dunkel – olivgrün, graubraun und ockerfarben, mit roten Spuren neben Nase und Mund und einem kleinen schwarzen Schnurrbart. Ein Ohr ist hell ziegelrot und die stärkste Farbe auf der Tafel. Unten sind Brustkorb und eine Schulter entblößt und mit rotbraunen Linien umrissen, darüber liegt eine Hand mit gespreizten Fingern. Ein weißer Kittel öffnet sich von beiden Schultern, und sein Weiß geht fast unmerklich in das Weiß des Grundes über – links gibt es kaum eine Grenze zwischen Kleidung und Hintergrund. Der Grund ist cremeweiß, in breiten, sichtbaren Strichen aufgetragen.

Warum treten die Augen so hervor?

Weil sie in die Gegenrichtung des Kopfes sehen. Der Museumstext sagt es direkt: der gesenkte Kopf und der nach außen gerichtete Blick sind gegenläufige Bewegungen, wodurch unter schwarzen Brauen die weißen Sicheln der Augäpfel aufblitzen – der Eintrag spricht von diabolischer Intensität und von der sogartigen Wirkung, die dabei entsteht. Das ist die Lesart des Hauses, das das Werk bewahrt, und wir geben sie als dessen Lesart wieder; der Text selbst nennt die Erscheinung grotesk und unheimlich.

Was hat das mit den Eremiten zu tun?

Laut Museumseintrag entstand dieses Selbstporträt im Zusammenhang mit dem großen Gemälde Eremiten: die Haltung des Kopfes und die auffällige Geste der weit gespreizten Finger spiegeln sich in der linken Figur jenes Werkes. Damit werden beide Einzelheiten auf dieser kleinen Tafel wichtiger, als sie wirken – die Hand mit fünf gespreizten Fingern ist kein Zierat, sondern dieselbe Bewegung, die der Maler in der größeren Komposition einsetzt.

Wie viele Selbstporträts hat Schiele gemalt?

Laut Museumseintrag etwa zweihundert in seinem Leben, die meisten zwischen 1910 und 1914. Der Eintrag ergänzt auch, wie er dabei arbeitete: Fotografien des Künstlers Anton Josef Trčka (1893–1940) belegen, dass Schiele nicht nur Spiegel, sondern auch den Fotoapparat benutzte, während er die ganze Spannweite von Gesten und Gesichtsausdrücken erprobte.

Ist das Format hoch oder quer?

Hoch. Der Eintrag nennt 42,2 x 33,7 cm und setzt die Höhe vor die Breite: das Werk ist also 33,7 cm breit und 42,2 cm hoch. Das ist fast genau die Größe von Kleiner Baum im Spätherbst aus dem Jahr davor, der 42 x 33,5 cm misst und ebenfalls auf einer Holztafel gemalt ist. Bei diesem Motiv drückt das Hochformat Kopf und Schultern an den oberen Rand, sodass der gesenkte Hals die Mitte füllt. Unsere Stufen sind alle höher als breit, von 50 x 65 cm bis 160 x 205 cm.

Kann ich das Werk in Originalgröße bekommen?

In Originalgröße nicht, im Seitenverhältnis aber sehr genau. Das Original ist klein: 33,7 cm breit und 42,2 cm hoch, damit kleiner als unsere kleinste Stufe von 50 x 65 cm, jede unserer Stufen ist also größer. Das Seitenverhältnis des Originals beträgt 1 : 1,252, unsere Stufen 60 x 75 cm, 80 x 100 cm und 120 x 150 cm liegen bei 1 : 1,25 – bei 60 cm Breite ist das ein Unterschied von etwa einem Millimeter in der Höhe. Auch der Malgrund unterscheidet sich: das Original ist laut Eintrag mit Ölfarben auf Holz gemalt, unsere Reproduktion mit Ölfarben auf Leinen. Wir setzen das nicht gleich: eine Tafel und ein gespanntes Gewebe verhalten sich verschieden.

Woher stammt das Werk und wo ist es heute?

Diese Seite trug bisher keinen Provenienzvermerk – bei diesem Werk gab es keinen, was wir offen sagen, statt stillschweigend einen Ersatz zu liefern. Was folgt, ist die Kette, wie das Museum sie veröffentlicht, und sie ist kurz: Margarethe Scheider, Wien und Saloniki, von 1917 bis mindestens 1960; danach Rudolf Leopold, Wien, von vor 1964 bis 1994; und ab 1994 die Leopold Museum-Privatstiftung. Zwei Dinge in diesem Eintrag verdienen Aufmerksamkeit. Erstens sind die Jahre zwischen 1960 und 1964 nicht gedeckt – das Museum schreibt bei der ersten Eigentümerin „mindestens“ und beim nächsten „vor“, und das sind vorsichtige Marken, keine Daten. Zweitens blieb das Werk mehr als vierzig Jahre bei derselben Eigentümerin, und genau das zeigt sich wohl in der Liste der Kataloge. Das Museum nennt für dieses Werk nur drei, alle spät; die beiden ältesten, die bei benachbarten Werken derselben Sammlung erscheinen – Nirensteins von 1930 und Kallirs von 1966 –, fehlen darunter. Zu den Quellen zählen außerdem ein Schreiben aus dem Museumsarchiv vom 16. März 2018 und ein Dossier von Sonja Niederacher vom 16. Jänner 2012. Das Werk ist heute im Leopold Museum unter der Inventarnummer 462; der gesamte Schiele-Bestand des Hauses ist auf der Egon-Schiele-Seite des Leopold Museums dargestellt.

Wo steht dieses Werk innerhalb von Schieles Schaffen?

Bei den Selbstporträts, die er in Serien malte. Ein Jahr davor entstanden Die Selbstseher II und Der Lyriker, beide große quadratische Leinwände aus derselben Sammlung; aus demselben Jahr wie diese Tafel stammt Mutter und Kind, ebenfalls Öl auf Holz. Die ganze Auswahl steht in der Galerie Egon Schiele, mehr über sein Leben im Artikel über Egon Schiele. Schiele war ein jüngerer Zeitgenosse Gustav Klimts, und die Wiener Secession war das Umfeld, aus dem er kam; der Wiener Expressionismus ist die Richtung, die er mitbestimmte, und die österreichische Kunst jener Zeit wird bis heute über diese beiden Namen gelesen. Als expressionistisches Gemälde ist dies eines seiner bekanntesten Selbstporträts; die großen Werke jener Sammlung sind Öl auf Leinwand, diese Tafel ist es nicht.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Jede Leinwand malt ein Künstler mit Ölfarben, Strich für Strich; es ist kein maschineller Druck – unter dem Pinsel entsteht eine handgemalte Kopie, eigens für Ihre Bestellung angefertigt. Bei diesem Motiv sind zwei Stellen die schwierigsten. Die erste ist das Weiß der Augen: zwei winzige helle Sicheln unter dunklen Brauen, und die ganze Wirkung hängt genau an ihnen; vergrößert oder mildert man sie, läuft der Blick der Kopfhaltung nicht mehr entgegen. Die zweite ist die Grenze zwischen weißem Kittel und weißem Grund, die absichtlich kaum sichtbar ist – zeichnet man sie ein, löst sich die Gestalt vom Hintergrund und bekommt eine Kontur, die das Original nicht hat. Ist das Werk fertig, fotografieren wir es und senden Ihnen die Fotografie zur Freigabe, erst dann geht es in den Versand. Für diese Werkfamilie haben wir keine Atelierfotos – in unserer Werkstatt wurde sie noch nicht fotografiert, und es wurde nichts entfernt; wenn sie das nächste Mal gemalt wird, fotografieren wir sie und ergänzen die Aufnahmen hier. Als Reproduktion auf Leinwand kommt sie auf einen Holzkeilrahmen gespannt und aufhängefertig an.

Welche Größe für welche Wand?

Kurze Antwort: es ist ein Gesicht, deshalb entscheidet die Größe, wie nah es kommt. Für eine schmale Wand oder zwischen Fenstern passen 50 x 65 cm und 60 x 75 cm, für das Wohnzimmer 80 x 100 cm oder 100 x 130 cm, für einen großen Raum gibt es 140 x 180 cm und 160 x 205 cm. Unsere kleinste Größe ist 50 x 65 cm. Ein Kunstgemälde in großem Maßstab braucht Abstand: die Striche im Haar und im Gesicht lesen sich aus der Nähe einzeln, und der Blick setzt sich erst aus einigen Metern zusammen.

Wie bestelle ich ein Maß nach Bestellung, Keilrahmen und Rahmen?

Passt keine der dreizehn Größen an Ihre Wand, malen wir das Werk nach Ihrem Maß. Die Leinwand ist auf einen Holzkeilrahmen gespannt; unsere 3D-Anwendung dient ausschließlich der Rahmenwahl, nicht der Darstellung des Werkes an Ihrer Wand. Den Rahmen wählen Sie gesondert, er muss nicht Teil der Bestellung sein.

Wie läuft die Lieferung und was garantieren wir?

Wir malen auf Bestellung und liefern in sechzehn Länder der Europäischen Union, darunter Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und die Niederlande. Vor dem Versand senden wir Ihnen eine Fotografie des fertigen Werkes zur Freigabe; sind Sie nicht zufrieden, bessern wir nach oder malen neu. Die Fertigungszeit hängt von der Größe und der Auslastung des Ateliers ab.

Häufige Fragen

Wo wird das Original bewahrt?

Im Leopold Museum in Wien, Inventarnummer 462; laut Eintrag im OG3 ausgestellt.

Wer ist dargestellt?

Der Maler selbst, mit gesenktem Kopf und nach oben und außen gerichtetem Blick.

Worauf ist das Original gemalt?

Auf Holz, nicht auf Leinwand; unsere Reproduktion wird mit Ölfarben auf Leinen gemalt.

Wie groß ist das Originalwerk?

33,7 cm breit und 42,2 cm hoch – etwa so groß wie ein Blatt A3.

Gibt es das Werk in Originalgröße?

Nein; das Original ist kleiner als unsere kleinste Stufe von 50 x 65 cm.

Welche unserer Größen kommt dem Seitenverhältnis am nächsten?

60 x 75 cm, 80 x 100 cm und 120 x 150 cm; 1 : 1,25 gegenüber 1 : 1,252 beim Original.

Wie ist das Werk bezeichnet?

Rechts unten, mit Signatur und Jahr „EGON SCHIELE 1912“.

Ist das ein Druck?

Nein. Jede Leinwand wird von einem Künstler mit Ölfarben von Hand gemalt.

Wie viele Selbstporträts hat er gemalt?

Laut Museumseintrag etwa zweihundert, die meisten zwischen 1910 und 1914.

Wie kommt das Werk an?

Auf einen Holzkeilrahmen gespannt und geschützt verpackt; der Rahmen ist wahlweise.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja; wenn Sie unsicher sind, welche Größe passt, gibt es einen Geschenkgutschein.

  • Motiv: ein Selbstporträt mit gesenktem Kopf, nach oben gerichtetem Blick und einer Hand mit gespreizten Fingern über der Brust.
  • Original: 1912, Öl auf Holz, 42,2 x 33,7 cm, rechts unten signiert, Leopold Museum, Wien, Inv. 462.
  • Unseres: handgemalt mit Ölfarben auf Leinen, 13 Größen oder Maß nach Bestellung.
  • Gut zu wissen: bei diesem Werk trug die Seite keinen Provenienzvermerk; die Kette geben wir so wieder, wie das Museum sie veröffentlicht.

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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