Egon Schiele – Herbstlicher Auwald

ab 167,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1797__ Kategorie:

Beschreibung

Herbstlicher Auwald ist ein frühes Werk Egon Schieles von 1907: eine hochformatige Waldszene im Herbst, in Ölfarben gemalt und mit Bleistift auf Karton gezeichnet. Rechts unten ist sie signiert und datiert. Das Original bewahrt das Leopold Museum in Wien unter der Inventarnummer LM 472 auf; es misst 17,3 x 25 cm. Wir malen es von Hand in Ölfarben auf Leinwand, in einer von sechs Größen oder nach Ihrem Maß, und schicken Ihnen vor dem Versand ein Foto des fertigen Werks zur Freigabe.

Titel:Herbstlicher Auwald
Weitere Titel:das Museum führt denselben Titel
Maler:Egon Schiele (1890–1918)
Entstehungsjahr:1907
Originalgröße (Breite × Höhe):17,3 cm x 25 cm
Originaltechnik:Öl, Bleistift auf Karton
Malstil:Expressionismus
Standort:Leopold Museum, Wien (Inv.-Nr. LM 472)
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinwand, 6 Größen von 45 x 65 cm bis 115 x 165 cm oder ein Maß nach Wunsch

Herbstlicher Auwald – Egon Schiele

Was zeigt das Gemälde?

Der Titel nennt einen Auwald, also einen Wald in der Flussaue, wie es sie rund um Wien gibt, und zwar im Herbst. Das Format ist hoch, was bei einem Waldmotiv bedeutet: Stämme, die vom unteren bis zum oberen Rand durchlaufen. Der Museumseintrag enthält zu diesem Werk keine Bildbeschreibung, deshalb beschreiben wir keine Farben, die wir nicht belegen können; festgehalten ist dagegen die Technik – Öl und Bleistift auf Karton, 1907 -, also eine Arbeit, in der Zeichnung und Farbe von Anfang an zusammengehen. Rechts unten steht der Schriftzug Schiele und die Jahreszahl 07.

Warum mögen es die Menschen?

Weil es ein Wald ohne Erzählung ist: keine Menschen, keine Geschichte, nur Bäume und Herbst. Ein solches Motiv trägt im Schlafzimmer, im Arbeitszimmer oder im Flur, wo ein Bild den Raum beruhigen und nicht beherrschen soll. Das Hochformat ist bei einer Landschaft selten und für schmale Wände ausgesprochen praktisch. Und es gefällt, weil es früher Schiele ist: Derselbe Maler, der später angespannte Körper malte, sieht hier ruhig auf Bäume – genau dieser Gegensatz ist das, was viele an dem Werk suchen.

Wo steht es unter Schieles Arbeiten?

Unter Schieles frühen Landschaften von 1907, aus den ersten Jahren an der Wiener Akademie. Nach dem Tod des Künstlers 1918 blieb das Bild in der Familie – es war bei seiner Schwester Melanie Schuster, geborene Schiele -, kam später in die Sammlung Rudolf Leopold und 1994 ins Leopold Museum. Dass es jahrzehntelang bei der Schwester hing, macht gerade dieses Bild für viele wertvoller. Die ganze Auswahl zeigt die Galerie Egon Schiele, mehr über sein Leben erzählt unser Artikel über Egon Schiele.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Jede Leinwand malt bei uns ein Maler von Hand in Ölfarben, Strich für Strich: ein handgemaltes Gemälde eigens für Ihre Bestellung, kein Maschinendruck. Zwei Dinge sind hier schwierig. Das erste ist der Bleistift neben dem Öl: Die Zeichnung scheint stellenweise durch die Farbe, und damit das in Öl auf Leinwand sichtbar bleibt, müssen die dünnen Linien mit dem Pinsel gesetzt und nicht unter Farbe begraben werden. Das zweite ist der Maßstab: Das Original ist postkartengroß, unsere kleinste Größe fast dreimal so hoch, deshalb setzt der Maler die Striche auf der größeren Leinwand neu, damit der Wald licht bleibt und nicht zum Dekormuster wird. Ist das Werk fertig, fotografieren wir es und schicken Ihnen das Foto zur Freigabe; erst dann geht es auf den Weg. In unserer Werkstatt wurde dieses Werk noch nicht fotografiert, daher gibt es hier noch keine Werkstattfotos.

Welche Größe für welche Wand?

Das Original ist sehr klein, 17,3 cm breit und 25 cm hoch, deshalb sind alle unsere Größen größer. In einen Flur, auf eine schmale Wand oder über ein niedriges Möbel passen 45 x 65 cm, mit 167 EUR zugleich die günstigste Wahl; ins Schlafzimmer über den Nachttisch 65 x 95 cm; ins Arbeitszimmer über den Schreibtisch 75 x 110 cm; ins Wohnzimmer neben das Fenster oder auf einen schmalen Wandstreifen 90 x 130 cm; auf eine größere Wand oder in einen hohen Raum 105 x 150 cm beziehungsweise 115 x 165 cm. Die Preise reichen von 167 EUR für 45 x 65 cm bis 1099 EUR für 115 x 165 cm. Waldbilder wirken besser, wenn sie etwas tiefer hängen und man wie durch ein Fenster hineinsieht; die Mitte gehört auf Augenhöhe, etwa 145-150 cm über dem Boden.

Maß nach Wunsch, Keilrahmen und Rahmen

Passt keine unserer Größen zu Ihrer Wand, malen wir das Werk nach Ihrem Maß. Wählen Sie bei der Option Keilrahmen „JA“, kommt die Leinwand auf einen Holzkeilrahmen gespannt, bereit zum Aufhängen. Unsere 3D-Anwendung dient nur der Wahl des Rahmens, nicht der Darstellung des Werks an Ihrer Wand. Den Rahmen wählen Sie gesondert, er ist optional.

Lieferung und Garantie

Wir malen auf Bestellung und liefern nach Deutschland und Österreich sowie in vierzehn weitere Länder der Europäischen Union, darunter Slowenien, Kroatien, Italien, Ungarn und Frankreich. Das Gemälde kommt geschützt verpackt und, wenn Sie beim Keilrahmen „JA“ gewählt haben, auf den Keilrahmen gespannt; vor dem Versand schicken wir Ihnen ein Foto des fertigen Werks zur Freigabe. Die Herstellungszeit hängt von der Größe und von der Auslastung der Werkstatt ab. Für jede Bestellung gilt unsere Widerrufs- und Erstattungsrichtlinie.

Häufige Fragen

Was bedeutet der Titel Herbstlicher Auwald?

Ein Auwald ist ein Wald in der Flussaue, also ein Wald am Wasser, wie er für die Umgebung Wiens typisch ist; herbstlich meint die Jahreszeit. Die englische Benennung dieses Bildes ist kürzer und gibt dieses Detail nicht wieder.

Ist das Bild signiert?

Ja. Dem Museumseintrag zufolge rechts unten signiert und datiert: Schiele 07. Bei Arbeiten aus diesem Jahr ist eine Signatur nicht selbstverständlich, deshalb ist das ein schönes Detail.

Warum steht in der Technik auch Bleistift?

Weil das Original nicht nur gemalt, sondern auch gezeichnet ist: Der Museumseintrag nennt Öl und Bleistift auf Karton. Die Zeichnung gehört also zum Werk und ist nicht bloß Vorbereitung. Unsere Kopie ist Öl auf Leinwand, deshalb setzen wir diese Linien mit dem Pinsel.

Wem gehörte das Bild nach Schieles Tod?

Der Provenienz im Museumseintrag zufolge war es nach 1918 bei seiner Schwester Melanie Schuster, geborene Schiele. Später besaß es Rudolf Leopold, 1994 ging es an das Leopold Museum über.

Wie alt war Schiele, als er es malte?

Siebzehn. Geboren 1890, im Herbst 1906 an der Akademie der bildenden Künste in Wien aufgenommen, und das Werk stammt von 1907.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja; wenn Sie bei der Größe unsicher sind, gibt es einen Geschenkgutschein.

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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