Egon Schiele – Häuser am Fluss (Die alte Stadt)

ab 167,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 252_123 Kategorie:

Beschreibung

Häuser am Fluss (Die alte Stadt) ist ein Werk Egon Schieles aus dem Jahr 1914: eine dicht gedrängte Häuserzeile über einem breiten grauen Fluss, ohne Himmel und ohne Menschen. Das Original befindet sich im Museo Nacional Thyssen-Bornemisza in Madrid unter der Inventarnummer 739; es misst 100 x 120,5 cm und ist Öl auf Leinwand. Bei uns entsteht es als handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand, in fünfzehn Größen oder nach Ihrem Maß, und bevor es versandt wird, schicken wir Ihnen ein Foto des fertigen Werks zur Freigabe.

Titel:Häuser am Fluss (Die alte Stadt)
Andere Titel:Houses on the River (The Old Town) · Hiše ob reki (Staro mesto)
Maler:Egon Schiele (1890–1918)
Entstehungsjahr:1914
Originalgröße:100 cm x 120,5 cm (Höhe vor Breite)
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Stil:Expressionismus
Standort:Museo Nacional Thyssen-Bornemisza, Madrid (Inv. 739, früher 1978.81), Saal 34
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinwand, 15 Größen von 50 x 40 cm bis 205 x 164 cm oder ein Maß nach Wunsch

Häuser am Fluss (Die alte Stadt) – Egon Schiele

Was zeigt das Werk?

Eine Stadt am Wasser, vom gegenüberliegenden Ufer gesehen. Die oberen zwei Drittel der Leinwand füllen Häuser: weiße, graue und bräunliche Wände, Dächer in Dunkelgrau und Braun, dazwischen einige rote und gelbe Flächen und kleine Fenster, die meist nur dunkle Rechtecke sind. In der Mitte der Zeile erhebt sich ein höheres, fast schwarzes Gebäude mit drei Fensterreihen, links und rechts reihen sich die niedrigeren Häuser zu einem fast ununterbrochenen Band. Über den Dächern verläuft ein schmaler dunkler Uferrand, Himmel gibt es kaum. Unter den Häusern liegt ein breites Band stillen, graugrünen Wassers, das das untere Drittel einnimmt und in dem sich nichts spiegelt. Menschen sind keine zu sehen.

Welche Stadt ist das?

Krumau, heute Český Krumlov in Tschechien. Der Museumsdatensatz sagt das ausdrücklich und fügt hinzu, dass das Werk lange fälschlich als Ansicht der Wachau in Niederösterreich galt, bis später gezeigt wurde, dass es Krumau ist. Derselbe Datensatz nennt den Ort als Geburtsort von Schieles Mutter, berichtet, dass der Maler ihn im Sommer 1910 mit Freunden besuchte, darunter Anton Peschka, und dass er 1911 mit seinem Modell Wally Neuzil dorthin zog.

Warum wirkt die Stadt so flach?

Weil sie so gebaut ist. Laut Datensatz fehlt der Komposition die Perspektive; sie ist als flacher Fries angelegt, was man mitunter mit den Glasfenstern und gotischen Miniaturen in Verbindung gebracht hat, die Schiele und die deutschen Expressionisten faszinierten. Der Datensatz geht weiter: der Vergleich mit den heute stehenden Bauten zeigt, dass es dem Maler nicht um die getreue Wiedergabe der Häuserzeile am Fluss ging — er veränderte die Proportionen der Dächer und setzte einen Turm ein, den es nicht gibt. Das ist die Deutung des Museums, das das Werk besitzt, und wir geben sie als seine wieder.

Warum ist niemand auf den Gassen?

Genau darauf weist der Museumsdatensatz hin: die Darstellung einer verlassenen, unheimlichen Stadt ohne Spur menschlichen Lebens gibt der Komposition einen melancholischen Ton mit einer gewissen Beklemmung — jener, die Schiele in seinen Porträts so überzeugend festhielt. Der Datensatz zitiert auch Kimberly A. Smith, die solche Landschaften „melancholische Elegien mit deutlich spürbarer Faszination für den Tod“ nannte. Wir lassen das Zitat in ihren Worten stehen und erweitern es nicht.

Worauf ist das Original gemalt?

Auf Leinwand, in Ölfarben. Unsere Reproduktion ist ebenfalls in Öl gemalt und entsteht auf Leinwand, einem Träger derselben Art wie beim Original.

Ist das Format hoch oder quer?

Quer. Der Datensatz nennt 100 x 120,5 cm, Höhe vor Breite, das Werk ist also um ein Fünftel breiter als hoch. Unsere Stufen folgen ihm im Querformat, von 50 x 40 cm bis 205 x 164 cm, die Breite jeweils zuerst.

Kann ich das Werk in der Größe des Originals bekommen?

Nicht genau, und das gehört hier klar gesagt: keine unserer Stufen trifft das Seitenverhältnis des Originals auf einen Zentimeter. Es beträgt 1 : 1,205, und alle unsere Stufen sind etwas gestreckter. Am nächsten kommen 80 x 65 cm und 50 x 40 cm, beide um etwa anderthalb Zentimeter daneben; die übrigen liegen drei bis acht Zentimeter daneben. Der Größe nach ist 120 x 95 cm am nächsten, einen halben Zentimeter schmaler und fünf Zentimeter niedriger als das Original. Wer das Verhältnis oder die Größe des Originals will, wählt ein Maß nach Wunsch.

Woher kommt das Werk und wo ist es heute?

Die Kette veröffentlicht das Museum, und wir geben sie als seine wieder. Erster Eigentümer war der Wiener Sammler Franz Hauer, den Schiele — wie Kokoschka — 1914 porträtierte, im Entstehungsjahr dieses Werks. Das Ehepaar Mortimer M. Denker schenkte die Arbeit 1965 dem Solomon R. Guggenheim Museum in New York, und 1978 kam sie in die Sammlung Thyssen-Bornemisza. Heute ist sie in Madrid, in Saal 34 der ständigen Sammlung, unter der Inventarnummer 739; der Datensatz führt auch die ältere Bezeichnung 1978.81. Die Lesart daneben ist unsere: der Datensatz sagt nicht, wie das Werk von Hauer zu den Denkers gelangte, und wir unterstellen es nicht.

Wo steht dieses Werk in Schieles Werk?

Unter den Ansichten von Krumau, die er über mehrere Jahre malte. Aus demselben Jahr stammt Krumau an der Moldau („Die kleine Stadt“ IV), ebenfalls ein Blick von oben auf diese Stadt; von 1917 ist Stadt im Grünen (Die alte Stadt III), und ein Jahr nach diesem Werk entstand Hauswand am Fluss. Die ganze Auswahl zeigt die Galerie Egon Schiele, mehr über sein Leben unser Artikel über Egon Schiele; die Werke des Malers in der Madrider Sammlung listet die Thyssen-Bornemisza-Seite zu Egon Schiele. Schiele war ein jüngerer Zeitgenosse Gustav Klimts, und die Wiener Secession war das Umfeld, aus dem er kam; der Wiener Expressionismus ist die Richtung, die er mitprägte, und österreichische Kunst jener Jahre wird bis heute über diese beiden Namen gelesen. Als expressionistisches Gemälde zeigt es die Stadt als Mauer, nicht als Bühne.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Jede Leinwand malt ein Künstler in Öl, Strich für Strich – kein maschineller Abzug, sondern eine handgemalte Kopie, eigens für Ihre Bestellung. Zwei Dinge sind hier am schwierigsten. Das eine ist das Wasser: ein großes Band, das ruhig bleiben muss und doch nicht gleichförmig, sonst wird das untere Drittel zur leeren Fläche. Das andere sind die Fenster: kleine dunkle Rechtecke in wechselnden Größen, die der Zeile ihren Rhythmus geben; werden sie gleich, wird die Stadt zum Muster. Ist das Werk fertig, fotografieren wir es und schicken Ihnen das Foto zur Freigabe, erst dann wird es versandt. Atelieraufnahmen dieses Werks haben wir noch keine – in unserer Werkstatt wurde es noch nicht fotografiert, und nichts wurde entfernt; wird es gemalt, kommen die Fotos auf diese Seite. Als Reproduktion auf Leinwand kommt es auf einen Holzkeilrahmen gespannt und fertig zum Aufhängen.

Welche Größe für welche Wand?

Kurz gesagt: eine breitere Wand, denn das Motiv besteht aus waagrechten Bändern. Über dem Schreibtisch oder im Flur 65 x 51 cm oder 70 x 55 cm; über Sofa oder Kommode 100 x 80 cm oder 120 x 95 cm; in einem größeren Raum 150 x 120 cm und mehr, bis 205 x 164 cm. Unsere kleinste Größe ist 50 x 40 cm. Als Kunstgemälde voller kleiner Fenster gewinnt es mit der Größe: in den großen Stufen sieht man, dass kein Fenster dem anderen gleicht.

Wie bestelle ich ein Maß nach Wunsch, Keilrahmen und Rahmen?

Passt keine der fünfzehn Größen zu Ihrer Wand, malen wir das Werk nach Ihrem Maß. Die Leinwand wird auf einen Holzkeilrahmen gespannt geliefert; unsere 3D-Anwendung dient ausschließlich der Wahl des Rahmens, nicht der Darstellung des Werks an Ihrer Wand. Den Rahmen wählen Sie gesondert, er muss nicht Teil der Bestellung sein.

Wie wird geliefert und was garantieren wir?

Wir malen auf Bestellung und liefern in sechzehn Länder der Europäischen Union, darunter Deutschland, Frankreich, Italien, die Niederlande und Polen. Vor dem Versand schicken wir Ihnen ein Foto des fertigen Werks zur Freigabe; sind Sie nicht zufrieden, korrigieren wir es oder malen es neu. Die Fertigungszeit hängt von der Größe und der Auslastung des Ateliers ab.

Häufige Fragen

Welche Stadt malte Schiele in Häuser am Fluss (Die alte Stadt)?

Krumau, heute Český Krumlov in Tschechien, eine kleine Stadt an der Moldau in Südböhmen. Laut dem Datensatz des Museo Thyssen-Bornemisza hielt man das Werk lange für eine Ansicht der Wachau in Niederösterreich, bis es als Krumau erkannt wurde. Es war zugleich die Stadt, in der Schieles Mutter geboren wurde.

Warum malte Schiele so oft Krumau?

Er kannte die Stadt über seine Mutter, besuchte sie im Sommer 1910 mit Freunden, darunter Anton Peschka, und zog 1911 mit seinem Modell Wally Neuzil dorthin. Der Aufenthalt endete noch im selben Jahr, weil die Bürger die Lebensweise des Paares missbilligten. Als Motiv kehrte Schiele dennoch jahrelang nach Krumau zurück, und seit 1993 zeigt das Egon Schiele Art Centrum in Český Krumlov seine Arbeiten in der Stadt.

Hat Schiele die Stadt so gemalt, wie sie wirklich aussieht?

Nicht ganz. Laut Museumsdatensatz zeigt ein Vergleich mit den heute stehenden Gebäuden, dass der Maler die Dachproportionen veränderte und einen Turm einsetzte, den es nicht gibt. Wie die meisten seiner Stadtansichten hat die Komposition keine echte Perspektive und ist als flacher Fries angelegt, den man mit Glasfenstern und gotischen Miniaturen verglichen hat.

Warum sind in Häuser am Fluss (Die alte Stadt) keine Menschen zu sehen?

Der Museumsdatensatz liest die menschenleere Stadt ohne jede Spur von Leben als das, was der Komposition eine melancholische, von einer gewissen Angst durchzogene Stimmung gibt, dieselbe Angst, die Schiele in seinen Porträts einfing. Er zitiert auch Kimberly A. Smith, die solche Landschaften „melancholische Elegien“ nannte, geprägt von einer Faszination für den Tod. Selbst das breite Band des Flusses unter den Häusern spiegelt nichts.

Wo befindet sich Häuser am Fluss (Die alte Stadt) heute?

Im Museo Nacional Thyssen-Bornemisza in Madrid, in Saal 34, unter der Inventarnummer 739. Die Leinwand ist in Öl gemalt und misst 100 x 120,5 cm, Höhe vor Breite. Erster Besitzer war der Wiener Sammler Franz Hauer; das Ehepaar Denker schenkte das Gemälde 1965 dem Guggenheim Museum in New York, 1978 kam es in die Sammlung Thyssen-Bornemisza.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja; wenn Sie unsicher sind, welche Größe Sie wählen sollen, gibt es einen Geschenkgutschein.

  • Motiv: eine dicht gedrängte Häuserzeile über stillem Wasser, ohne Himmel und ohne Menschen.
  • Original: 1914, Ölfarbe auf Leinwand, 100 x 120,5 cm, Thyssen-Bornemisza, Madrid, Inv. 739.
  • Unseres: handgemalt in Öl auf Leinwand, 15 Größen oder ein Maß nach Wunsch.
  • Gut zu wissen: laut Museumsdatensatz setzte der Maler einen Turm ein, den es nicht gibt.

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

Gemälde nach Wunsch

Wir malen alles: Ihr Motiv, Ihre Farben, Ihre Wunschmaße. Schreiben Sie uns: info@svetslik.si

Ihr Gemälde in Ihrem Raum – noch vor dem Kauf

Mit digitaler Visualisierung beraten wir Sie bei der Platzierung des Gemäldes an Ihrer Wand.

Bilderrahmen in 3D auswählen

Realistische 3D-Ansicht jedes Rahmens am gewählten Gemälde + persönliche Beratung.

15+ Jahre Erfahrung

Unsere Künstler malen seit 2009, mit Referenzen im In- und Ausland.