Beschreibung
Egon Schiele – Selbstbildnis mit Lampionfrüchten, 1912
Das handgemalte Gemälde von Egon Schiele Selbstbildnis mit Lampionfrüchten ist eine Ölreproduktion eines Werks von 1912. Das Original bewahrt das Leopold Museum in Wien.
Eine Tafel im Querformat
Die Tafel ist breiter als hoch, was für ein Selbstbildnis ungewöhnlich ist. Der Kopf ist in die rechte Hälfte geschoben, die linke bleibt der Pflanze überlassen – eine Anordnung, die sich wie ein Doppelbildnis von Mensch und Pflanze liest.
Der Blick des Malers
Schiele zeigt sich im Brustbild, den Kopf leicht geneigt, den Blick schräg am Betrachter vorbei. Das Gesicht ist aus kleinen Zügen von Blau, Grün und Rot über hellem Grund gebaut; der dunkle, fast schwarze Rock ist in langen senkrechten Zügen aufgetragen und füllt den ganzen unteren rechten Teil.
Die Lampionfrüchte
Von links steigt und biegt sich ein Stängel der Lampionblume (Physalis alkekengi) mit orangen, blasenartigen Früchten und trockenen gelben Blättern. Diese Früchte gaben dem Werk seinen Namen, und ihr Orange ist die einzige starke Farbe auf einer sonst zurückhaltenden Fläche.
Ein Paar mit Wally
Das Werk entstand als Gegenstück zum Bildnis der Wally Neuzil aus demselben Jahr und im selben Format. Beide waren dafür gedacht, nebeneinander zu hängen, sodass sich die Blicke treffen.
Technik und Format des Originals
Das Original ist keine Leinwand: Es ist in Öl auf Holz gemalt, im Format 32,2 × 39,8 cm (Inv. LM 454), und hängt heute im Leopold Museum in Wien.
Provenienz
Das Gemälde befand sich im Besitz von Heinrich Mayer in Wien (vor 1918 bis 1938), danach von Josef und Richard Parzer in Wien (1938–1956) und von Rudolf Leopold (1956–1994); heute befindet es sich im Leopold Museum in Wien.
Unsere handgemalte Ölreproduktion
Unser Maler führt die Reproduktion von Hand in Öl auf Leinwand aus, im Format Ihrer Wahl. Vor der Lieferung erhalten Sie ein Foto des Gemäldes zur Freigabe.









































