Egon Schiele – Trude Engel

ab 163,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 252_10 Kategorie:

Beschreibung

Trude Engel ist ein Werk Egon Schieles, datiert 1912–1913: eine junge Frau, frontal sitzend auf einer quadratischen Leinwand, unter einem weiten roten Schleier, der über Kopf und Schultern liegt. Das Original verwahrt das Lentos Kunstmuseum in Linz unter der Inventarnummer 11; es misst 100 x 100 cm und ist nicht signiert. Wir malen es von Hand in Ölfarben, in fünfzehn Größen oder nach Ihrem Maß, und schicken Ihnen vor dem Versand ein Foto des fertigen Werks zur Freigabe.

Titel:Trude Engel
Weitere Titel:Porträt Frl. Engel
Maler:Egon Schiele (1890–1918)
Entstehungsjahr:1912–1913, ohne Signatur
Originalgröße:100 cm x 100 cm (quadratisch)
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Expressionismus
Standort:Lentos Kunstmuseum, Linz (Inv.-Nr. 11)
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinwand, 15 Größen von 50 x 50 cm bis 200 x 200 cm oder ein Maß nach Wunsch

Trude Engel – Egon Schiele

Wer ist auf dem Gemälde zu sehen?

Trude Engel – unter diesem Namen verwahrt das Lentos Kunstmuseum in Linz das Werk. Als zweiten Titel nennt der Datensatz des Museums „Porträt Frl. Engel“ und beruft sich dafür auf Rudolf Leopold, den Sammler, nach dem das Wiener Leopold Museum benannt ist. Gemalt hat es der österreichische Maler Egon Schiele (1890–1918) in den Jahren 1912–1913; über die Dargestellte selbst sagt der Datensatz nichts weiter: weder ihre Lebensdaten noch ihre Verbindung zum Künstler noch die Umstände, unter denen das Porträt entstand. Über Schieles Porträts dieser Jahre kursieren Geschichten, die der Datensatz nicht bestätigt; auf dieser Seite finden Sie sie nicht.

Was zeigt die Leinwand?

Eine junge Frau, frontal sitzend, die das Quadrat fast ganz ausfüllt. Langes, dunkles, welliges Haar fällt zu beiden Seiten des Gesichts und reicht bis zur Taille; vom Betrachter aus rechts löst sich eine Strähne und zieht sich in einer geschwungenen Linie über den Grund. Über Kopf und Schultern liegt ein weiter rotorangefarbener Schleier, der sich zu den unteren Ecken hin zu einem Dreieck öffnet, fast so breit wie die Leinwand, und an den Seiten in geschichteten Falten herabfällt. Das Gesicht ist blass, die Augen sind groß und dunkel, die Nase gerade, der Mund klein und rot. Das Kleid ist dunkel, in Braun- und Olivtönen, und orange und gelbe Flecken scheinen hindurch. Die linke Hand liegt quer über der Taille, die rechte ruht flach auf dem Oberschenkel. Dahinter liegt eine einzige ockerbraune Fläche: kein Stuhl, kein Raum, nichts, was sagen würde, wo sie sitzt.

Warum ist dieses Gemälde wichtig?

Aus drei Gründen. Der erste sind Größe und Form: eine Leinwand von einem Meter in jeder Richtung, fast ganz von der Figur ausgefüllt – das große quadratische oder fast quadratische Format der drei unten beschriebenen Werke. Der zweite ist das, was fehlt: kein Stuhl, kein Raum und keine Signatur. Der Datensatz hält ausdrücklich „ohne Signatur“ fest und datiert das Werk auf eine Spanne, 1912–1913, statt auf ein einzelnes Jahr. Der dritte ist, dass es zu einer öffentlichen Sammlung gehört, dem Lentos in Linz, das den eigenen Bestand erforscht und die Ergebnisse veröffentlicht hat.

Was bedeutet das Gemälde?

Der Datensatz des Lentos gibt keine Deutung, und wir legen dem Museum keine in den Mund. Alles, was die junge Frau in einem Raum verorten würde, ist weggelassen, und was bleibt, ist zweifach gerahmt: zuerst vom dunklen Haar zu beiden Seiten des Gesichts, dann vom roten Schleier, der sich zum Dreieck öffnet. Das Gesicht sitzt nahe an dessen Spitze, klein gegenüber dem Ganzen und, wie die Hände, fein gezeichnet. Das Gemälde beschreibt keine Umgebung; es stellt ein Gesicht und eine Bahn Stoff unmittelbar vor Sie hin. Ob das Bedeutung ist oder Komposition, sagt der Datensatz nicht, und wir lassen die Frage offen.

Woher kommt das Werk, und was hat das Museum veröffentlicht?

Der Datensatz des Lentos ordnet das Werk dem Bestand Neue Galerie der Stadt Linz – Lentos Kunstmuseum Linz zu und nennt 1953 als Eingangsdatum. Die Neue Galerie wurde 1946 gegründet; ihren Grundstock machten die Ankäufe aus, mit denen die Stadt Linz 1952/53 und 1956 vom Berliner Kunsthändler und Verleger Wolfgang Gurlitt (1888–1965) insgesamt 111 Gemälde sowie Aquarelle, Zeichnungen und Grafiken deutscher und österreichischer Künstler erwarb. Im Oktober 2019 veröffentlichte das Lentos einen Zwischenbericht zur Provenienzforschung. Darin steht, dass dieser Sammlungsbestand seit 1998 systematisch erforscht wird, dass bis dahin 64 Kunstwerke beforscht worden waren, schwerpunktmäßig aus der Sammlung Gurlitt, und dass auf Basis dieser Recherchen 13 Gemälde restituiert wurden. In der Tabelle der beforschten Werke steht dieses unter der Inventarnummer 11, als Werk Schieles mit dem Vermerk „Ankauf 1953“. Unter den Restitutionen, die der Bericht aufführt, ist es nicht. Das ist der Stand dieses Berichts vom Oktober 2019; einen späteren kennen wir nicht, und darüber hinaus schließen wir nichts. Wie das Werk nach Linz kam, schildert die Notiz unten.

Provenienz

Aus der Familie Engel gelangte das Porträt in die Sammlung des Kunsthändlers Wolfgang Gurlitt – des Gründers der Neuen Galerie der Stadt Linz, der Vorgängerin des heutigen Lentos –, wo es bereits 1948 verzeichnet war. Anfang der 1950er-Jahre kaufte die Stadt Linz es von Gurlitt an.

Wo steht dieses Werk unter Schieles Arbeiten?

Unter seinen großen Figurendarstellungen auf quadratischen oder fast quadratischen Leinwänden. Zwei stammen von 1910 und befinden sich im Belvedere in Wien: das Porträt Eduard Kosmack, 99,8 x 99,5 cm, und das Porträt Herbert Reiner (Der Knabe Reiner), 101 x 101,5 cm. Von 1911 ist Der Lyriker im Leopold Museum in Wien, 80,5 x 80 cm. Alle drei sind wie Trude Engel auf Leinwand gemalt, doch jedes trägt Schieles Signatur oder Monogramm mit Datum, dieses Werk dagegen keines. Die ganze Auswahl zeigt die Galerie Egon Schiele, mehr über sein Leben erzählt unser Artikel über Egon Schiele.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Jede Leinwand malt ein Künstler in Ölfarben, Strich für Strich – kein Maschinendruck, sondern eine für Ihre Bestellung von Hand gemalte Kopie. Zwei Stellen sind hier am schwierigsten. Die erste ist der Schleier: eine große rote Fläche, die durchscheinend bleiben muss, ohne gleichförmig zu werden, sonst wird sie zum flachen Farbdreieck. Die zweite ist das Gesicht, klein im Verhältnis zum Ganzen, wo schon die kleinste Verschiebung an Augen oder Mund den Ausdruck verändert. Das Original ist in Ölfarben auf Leinwand gemalt, unsere Kopie ebenso. Es ist nicht signiert, und so trägt auch unsere Kopie keine Signatur. Ist das Gemälde fertig, fotografieren wir es und schicken Ihnen das Foto zur Freigabe, erst dann geht es auf die Reise. Dieses Werk wurde in unserer Werkstatt noch nicht fotografiert; wir ergänzen die Fotos auf dieser Seite, sobald wir sie haben. Wie jedes Kunstgemälde aus unserer Werkstatt kann es auf einen Keilrahmen gespannt geliefert werden; das wählen Sie bei der Option Podokvir.

Welche Größe für welche Wand?

Kurz gesagt: Wenn Sie es in der Größe des Originals möchten, wählen Sie 100 x 100 cm – diese Größe stimmt auf den Zentimeter mit dem Original überein, einen Meter in jeder Richtung. Alle fünfzehn Größen sind quadratisch wie das Werk, Sie wählen also nur den Maßstab, nicht die Form. In den Flur oder neben das Bett passen 50 x 50 cm oder 60 x 60 cm, über eine Kommode oder einen Schreibtisch 70 x 70 cm oder 80 x 80 cm, ins Wohnzimmer über das Sofa 100 x 100 cm oder 120 x 120 cm, an eine große Wand, ins Treppenhaus oder in einen hohen Raum 150 x 150 cm und bis zu unserer größten Größe, 200 x 200 cm. Ein Gemälde mit so viel Rot in einer Fläche braucht Abstand: Aus einigen Metern liest sich der Schleier als eine Farbe, aus der Nähe als mehrere Schichten. Hängen Sie es mit der Mitte auf Augenhöhe auf, etwa 145–150 cm über dem Boden, über einem Sofa 15–25 cm über der Lehne.

Maß nach Wunsch, Keilrahmen und Rahmen

Passt keine der fünfzehn Größen zu Ihrer Wand, malen wir das Werk nach Ihrem Maß. Wählen Sie bei der Option Podokvir JA, kommt die Leinwand auf einen Holzkeilrahmen gespannt, bereit zum Aufhängen. Unsere 3D-Anwendung dient nur der Wahl des Rahmens, nicht der Darstellung des Werks an Ihrer Wand; die Ansicht an Ihrer Wand ist ein eigener Service. Den Rahmen wählen Sie gesondert, er ist optional.

Lieferung und Garantie

Wir malen auf Bestellung und liefern nach Deutschland und Österreich sowie in vierzehn weitere Länder der Europäischen Union, darunter Slowenien, Kroatien, Italien und Ungarn. Vor dem Versand schicken wir Ihnen ein Foto des fertigen Werks zur Freigabe. Die Herstellungszeit hängt von der Größe und von der Auslastung der Werkstatt ab. Jedes Werk wird schützend verpackt verschickt. Für jede Bestellung gilt unsere Widerrufs- und Erstattungsrichtlinie.

Häufige Fragen

Wer war Trude Engel?

Die junge Frau auf dem Porträt; das Lentos Kunstmuseum in Linz führt das Werk als Porträt der Trude Engel. Über ihren Namen hinaus nennt der Datensatz des Museums nichts über sie – weder Lebensdaten noch ihre Beziehung zu Schiele. Laut Provenienzvermerk stammt das Porträt aus der Familie Engel; Geschichten über das Modell, die der Datensatz nicht bestätigt, geben wir hier nicht wieder.

Wann entstand das Porträt von Trude Engel?

Das Lentos datiert es auf eine Spanne, 1912–1913, statt auf ein einzelnes Jahr. Die Leinwand trägt weder Signatur noch Datum, die die Frage entscheiden könnten. Manche Quellen nennen 1912 oder um 1913, beides innerhalb der Spanne des Museums.

Wo befindet sich das Original von Trude Engel?

Im Lentos Kunstmuseum in Linz, unter der Inventarnummer 11. Aus der Familie Engel gelangte es zum Berliner Kunsthändler Wolfgang Gurlitt, in dessen Sammlung es bereits 1948 verzeichnet war, und die Stadt Linz erwarb es von ihm; als Jahr des Eingangs in die Sammlung nennt das Museum 1953. Der Provenienzbericht des Lentos vom Oktober 2019 führt es als „Ankauf 1953“ und nicht unter den Restitutionen.

Was zeigt das Porträt?

Eine junge Frau, frontal sitzend, die fast das ganze Quadrat füllt, unter einem weiten rotorangen Schleier, der sich zu den unteren Ecken hin zu einem Dreieck öffnet. Langes dunkles Haar rahmt das blasse Gesicht mit großen dunklen Augen und kleinem rotem Mund. Hinter ihr liegt nur ein kahler ockerbrauner Grund – kein Stuhl, kein Raum.

Ist Porträt Frl. Engel dasselbe Werk?

Ja. So lautet der zweite Titel, den der Datensatz des Lentos nach dem Sammler Rudolf Leopold für dieses Porträt nennt. Der Haupttitel nennt sie mit vollem Namen, Trude Engel.

Wie ist Trude Engel gemalt?

In Ölfarben auf einer quadratischen Leinwand, einen Meter in jeder Richtung. Der rote Schleier ist eine einzige große Fläche, die durchscheinend bleibt, während das Gesicht, klein im Verhältnis zum Ganzen, fein ausgearbeitet ist. Das Werk ist nicht signiert, und jede Kopie auf dieser Seite ist ein handgemaltes Gemälde, das ebenfalls keine Signatur trägt.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja; wenn Sie bei der Größe unsicher sind, gibt es einen Geschenkgutschein.

  • Motiv: eine junge Frau von vorn unter einem weiten roten Schleier, vor leerem ockerfarbenem Grund.
  • Original: 1912–1913, Öl auf Leinwand, 100 x 100 cm, ohne Signatur, Lentos Kunstmuseum, Linz, Inv.-Nr. 11.
  • Unsere Fassung: von Hand in Öl gemalt, 15 quadratische Größen oder nach Maß, auf Wunsch auf Keilrahmen gespannt (Podokvir: JA).
  • Wissenswert: unsere Größe 100 x 100 cm entspricht genau dem Original, und wie das Original trägt auch unsere Kopie keine Signatur.

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Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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