Beschreibung
Das Feuer ist der Kopf eines Mannes im Profil, den Giuseppe Arcimboldo aus allem zusammengesetzt hat, womit man Feuer entfacht, nährt, hält und gebraucht: brennende Scheite sind das Haar, ein Feuerstahl die Nase, eine Öllampe das Kinn, ein Leuchter der Hals, und Kanonenrohre und ein Gewehr ergeben die Brust. Das Original, 1566 datiert und auf Lindenholz gemalt, bewahrt das Kunsthistorische Museum Wien unter der Inventarnummer GG 1585 auf, und das Museum gibt als Maß 66,5 x 51 cm an. Bei uns entsteht das Gemälde als handgemalte Reproduktion in Öl auf Leinwand, in zwei Größen oder in Ihrem Maß, und vor dem Versand erhalten Sie ein Foto des fertigen Gemäldes zur Freigabe.
| Titel: | Das Feuer |
| Weitere Titel: | Ignis · Ogenj · Vatra · Il fuoco · A tűz · Fire |
| Maler: | Giuseppe Arcimboldo (1527–1593) |
| Entstehungsjahr: | 1566 (auf der Rückseite der Tafel steht IGNIS 1566) |
| Originalgröße: | 66,5 x 51 cm, wie das Museum sie angibt |
| Originaltechnik: | auf Lindenholz gemalt |
| Malstil: | Manierismus |
| Standort: | Kunsthistorisches Museum, Wien (Inv. GG 1585) |
| Unsere Reproduktion: | handgemaltes Öl auf Leinwand, zwei Größen, 30 x 40 und 40 x 50 cm, Sondermaß auf Wunsch |
Das Feuer – Giuseppe Arcimboldo
Was zeigt das Gemälde?
Kopf und Schultern eines Mannes im Profil, zum linken Rand gewandt, auf dunklem Grund. Hier ist die Figur kein Mensch mit einem Namen, sondern ein Element: das Feuer, zusammengesetzt aus den Werkzeugen, die es entfachen, dem Brennstoff, der es nährt, den Lichtern, die es halten, und den Waffen, die es gebrauchen. Das Museum ordnet das Werk der Serie der vier Elemente zu, die es im Zusammenhang mit der früheren Jahreszeiten-Serie des Malers deutet, und hält fest, dass das Feuer von allen am deutlichsten auf Kaiser Maximilian II. anspielt, mit der Ordenskette vom Goldenen Vlies und dem Doppeladler-Medaillon. Auf der Rückseite der Tafel steht laut Museum die Aufschrift IGNIS 1566; ignis ist das lateinische Wort für Feuer.
Woraus ist der Kopf zusammengesetzt?
Das Haar ist ein Haufen brennender Scheite und Äste, aus dem Flammen schlagen, und links über der Stirn kräuselt sich Rauch. Darunter ist die Stirn eine fest aufgewickelte Schnur, über der ein ausgefranstes Stück Tuch liegt. Die Nase ist ein Feuerstahl, das gebogene Eisen, mit dem man an einem Stein Funken schlug, und das Ohr ist ein zweiter Feuerstahl, an dem eine dünne goldene Kette hängt. Die Wange ist ein großer heller Stein, rosa und ocker geädert. Wo das Auge wäre, sitzt ein kleiner weißer Stummel mit geschwärzter Spitze. Der Schnurrbart ist ein gebundenes Bündel dünner Hölzchen, und Lippen und Kinn sind eine Öllampe, deren Docht an der Tülle brennt. Der Hals ist ein vergoldeter Leuchter, hinter dem ein zweiter steht. Die Brust besteht aus Waffen: zwei Kanonenrohre, deren Mündungen zum Betrachter zeigen, und ein langes Gewehr, das quer darüber liegt. Über den Waffen hängt die goldene Kette vom Goldenen Vlies, mit dunklen Steinen besetzt, an der der Widder des Vlieses hängt, und darunter sitzt auf einem grünen Medaillon der Doppeladler. Unten rechts steht auf einem Kanonenrohr die lateinische Signatur des Malers.
Warum ist dieses Gemälde wichtig?
Weil es eines der beiden Elemente ist, die das Wiener Museum aus der Serie der vier Elemente besitzt; das andere ist das Wasser. Das Museum deutet die Elemente zusammen mit den Jahreszeiten, die Arcimboldo zuvor, 1563, gemalt hatte, und ordnet sie einander zu: Der Sommer entspricht dem Feuer, der Winter dem Wasser, der Frühling der Luft und der Herbst der Erde. Die Einträge des Museums halten außerdem fest, dass Arcimboldo seit 1562 kaiserlicher Hofmaler in Wien und Prag war und dass sein Nachruhm auf der Serie der Jahreszeiten beruht. Wie der Maler seine Köpfe zusammensetzte, beschreiben wir in unserem Artikel über Arcimboldo.
Was bedeutet das Gemälde?
Auf den ersten Blick ist das Feuer ein Scherz aus Hausgerät und Kriegsgerät, auf den zweiten Blick ein Porträt der Macht. Das Museum hebt zwei Zeichen hervor, die Ordenskette vom Goldenen Vlies und das Doppeladler-Medaillon, und sagt, dass das Feuer mit ihnen im Vergleich am deutlichsten auf Maximilian II. anspielt. Die Deutung der Waffen auf der Brust ist unsere eigene, nicht die des Museums: Feuer ist hier nicht nur Licht und Wärme, wie sie Lampe und Leuchter spenden, sondern auch die Kraft hinter den Kanonen.
Der Weg des Werks von der kaiserlichen Sammlung in die Galerie
Das Museum nennt den Weg des Werks und setzt bei der ersten Station ein Fragezeichen: Das Gemälde soll für Kaiser Maximilian gemalt worden sein. Später befand es sich in der Kunstkammer Kaiser Rudolfs II., 1748 in der Wiener Schatzkammer und seit 1830 in der Gemäldegalerie, wo das Museum es bis heute bewahrt.
Das Feuer und der Sommer
Das Museum ordnet das Feuer dem Sommer zu, der drei Jahre früher entstand und ebenfalls in Wien bewahrt wird; der Eintrag des Museums zum Sommer ist öffentlich. Der Sommer ist ein Kopf aus Obst und Gemüse, das Feuer ein Kopf aus Werkzeug und Waffen, doch beide sind auf Lindenholztafeln von fast gleicher Größe gemalt: Das Museum gibt den Sommer mit 67 x 50,8 cm und das Feuer mit 66,5 x 51 cm an, der Sommer ist also auf einer Seite 5 mm länger und auf der anderen 2 mm kürzer. Welche Zahl die Höhe ist, sagt keiner der beiden Einträge.
Die vier Elemente
Dieses Gemälde gehört zu einem Zyklus. Alle vier sind hier erhältlich:
- Giuseppe Arcimboldo – Das Feuer
- Giuseppe Arcimboldo – Die Luft
- Giuseppe Arcimboldo – Die Erde
- Giuseppe Arcimboldo – Das Wasser
Als abgestimmte Vierergruppe gibt es heute ein einziges gemeinsames Maß: 30 × 40 cm. Größere Maße gibt es für einzelne Gemälde, für alle vier zugleich nicht.
Mehr zu beiden Zyklen als Wandgruppe: Arcimboldos Vier Jahreszeiten und Vier Elemente als Wandgruppe
Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?
Jede Kopie malen wir von Hand, in Öl auf Leinwand, und keine ist gedruckt. Das Feuer ist anspruchsvoll, weil es zwei Arten der Malerei verbindet: Die Flammen im Haar müssen locker und hell sein, das Metall darunter, Feuerstähle, Lampe, Kette und Kanone, dagegen genau und scharfkantig. Unser Maler legt zuerst den dunklen Grund und den Umriss des Profils an, modelliert dann die Metallgegenstände von den tiefsten Schatten bis zu den Glanzlichtern und malt die Kette Glied für Glied. Die Flammen kommen zuletzt, in dünnen warmen Schichten über einer helleren Untermalung, damit sie vor dem Dunkel glühen. Offen gesagt: Das Original ist auf eine Holztafel gemalt, unsere Fassung entsteht auf Leinwand, wie es für eine solche Arbeit üblich ist. Die Pinselstriche bleiben aus der Nähe sichtbar, und zwei Kopien sind nie ganz gleich.
Welche Größe für welche Wand?
Das Feuer gibt es in zwei Größen. 30 x 40 cm gehört in einen Flur, auf ein Regal oder über einen Schreibtisch, wo man Kette und Feuerstähle aus der Nähe sieht. 40 x 50 cm passt an eine Wand über einer Kommode oder neben einer Tür und behauptet sich auch vom anderen Ende des Raumes. Die Wiener Tafel misst nach Angabe des Museums 66,5 x 51 cm; welche Zahl die Höhe ist, sagt der Eintrag nicht. Auch das größere unserer beiden Maße ist kleiner als das Original: an der längeren Seite um 16,5 cm, an der kürzeren um 11 cm. Für die vier Elemente, gemeinsam gehängt, ist 30 x 40 cm die Größe, die alle vier haben.
Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen
Wenn keine der beiden Größen passt, malen wir in dem Maß, das Sie wünschen; senden Sie Breite und Höhe über die Seite Gemälde nach Wunsch, und wir erstellen ein Angebot. Geliefert wird das Gemälde auf einen hölzernen Keilrahmen gespannt und fertig zum Aufhängen oder gerollt in einer Versandrolle. Den Rahmen wählen Sie auf dieser Seite: Der 3D-Rahmenkonfigurator bietet 62 Profile, und das Gemälde lässt sich auch ohne Rahmen bestellen.
Lieferung und Garantie
Wir malen auf Bestellung, darum dauert die Anfertigung einige Wochen, je nach Größe und Auslastung der Werkstatt. Wir liefern in sechzehn Länder der Europäischen Union. Vor dem Versand erhalten Sie ein Foto des fertigen Gemäldes; ist etwas nicht so, wie Sie es erwartet haben, korrigieren wir es, bevor das Gemälde die Werkstatt verlässt, ohne Aufpreis.
Häufige Fragen
Wo ist das Original?
Im Kunsthistorischen Museum Wien, Inventarnummer GG 1585. Der Eintrag des Museums ist öffentlich; Jahr, Maß, Material und der Weg des Werks auf dieser Seite stammen aus ihm.
Wen zeigt das Werk?
Keine bestimmte Person: das Feuer in Gestalt eines Mannes. Das Museum nennt keine dargestellte Person; die Kette vom Goldenen Vlies und den Doppeladler deutet es als Hinweis auf Kaiser Maximilian II.
Was ist die Kette auf der Brust?
Die Ordenskette vom Goldenen Vlies, an der der Widder des Vlieses hängt. Mit ihr und dem Doppeladler-Medaillon spielt das Feuer nach Angabe des Museums im Vergleich am deutlichsten auf Kaiser Maximilian II. an.
Ist das ein Druck?
Nein. Jedes Gemälde bei uns ist von Hand gemalt, in Öl auf Leinwand.
Welche Größe soll ich wählen?
Für eine Wand, die man aus der Nähe sieht, 30 x 40 cm; für eine Wand, die man vom anderen Ende des Raumes sieht, 40 x 50 cm.
Kann ich eine Größe bekommen, die nicht gelistet ist?
Ja. Wir malen in jedem Maß; senden Sie Breite und Höhe über die Seite für Maßanfertigungen.
Wie wird geliefert?
Auf den Keilrahmen gespannt und fertig zum Aufhängen oder gerollt in einer Versandrolle.
Was sagt das Werk in einem Satz?
Dass das Feuer, zusammengesetzt aus allem, was es entfacht, nährt und gebraucht, mit Kette und Adler auf Kaiser Maximilian II. anspielt.
Ist das Original zu verkaufen und was ist es wert?
Nein: Es gehört zur Sammlung des Museums in Wien. Einen Wert nennen wir nicht, weil der Eintrag keinen enthält.
Wie hoch soll ich es aufhängen?
Die Mitte des Gemäldes etwa 145 cm über dem Boden, auf Augenhöhe eines Erwachsenen; hängt es über Möbeln, die Unterkante 20 bis 30 cm darüber.
Eignet es sich als Geschenk?
Ja, und wenn Sie die Größe nicht kennen, können Sie einen Geschenkgutschein verschenken und die Wahl dem Beschenkten überlassen.
- Motiv: ein Mann aus Feuer und seinen Werkzeugen, mit brennenden Scheiten als Haar, Feuerstählen als Nase und Ohr, einer Öllampe als Kinn und Kanonenrohren als Brust.
- Original: auf Lindenholz gemalt, 66,5 x 51 cm nach Angabe des Museums, datiert 1566, Kunsthistorisches Museum, Wien (Inv. GG 1585).
- Bei uns: jedes Kunstgemälde ist von Hand auf Leinwand gemalt, in zwei Größen oder Ihrem Maß, mit einem Foto zur Freigabe vor dem Versand. Den Rahmen wählen Sie auf dieser Seite, oder Sie bestellen das Gemälde ohne Rahmen.
- Wissenswert: Auf der Rückseite steht IGNIS 1566, und das Museum ordnet das Feuer dem Sommer zu, den es ebenfalls bewahrt.









































