Beschreibung
Giuseppe Arcimboldo – Adam
Dieses Gemälde zeigt einen alten bärtigen Mann im vollen Profil nach links. Aus der Nähe wird deutlich, woraus er besteht: Stirn, Wange, Haar und Bart sind nicht als Haut und Haar gemalt, sondern als eine Menge kleiner nackter Kinderkörper, die übereinander klettern und mit Knien, Rücken und Schultern ein Gesicht ergeben.
Genau darin liegt der Kunstgriff. Tritt man heran, zerfällt der Kopf in einzelne Glieder; zwei Schritte zurück, und er schließt sich wieder zu einem einzigen, geradeaus blickenden Gesicht. Ein Gemälde von Arcimboldo bleibt bei keiner der beiden Lesarten stehen, sondern wechselt zwischen ihnen, solange man hinsieht – und genau das macht es als Kunstgemälde an der Wand interessant.
Das einzig wirklich Menschliche und Ganze am Kopf ist das Auge. Es ist dunkel, wach und ruhig gerichtet, und es hält alles Übrige zusammen: wie unruhig das Material ringsum auch ist, der Blick bleibt still.
In der erhobenen Hand hält der Mann ein gerolltes Blatt, das hell am linken Rand aufsteigt und an seinem oberen Ende einige heute kaum noch lesbare Buchstaben trägt. Darunter liegt ein aufgeschlagenes Buch mit beschriebener Seite, auf dem eine zweite Hand ruht. Rolle und Buch sind die einzigen Gegenstände der Darstellung, und beide sprechen von Lesen und Gelehrsamkeit.
Die Farbe ist zurückhaltend. Der Grund ist fast schwarz und ohne Tiefe; aus ihm treten das warme Rosa des zusammengesetzten Kopfes und ein tiefrotes Gewand mit weißem, offenem Kragen. Über die ganze Fläche zieht sich ein dichtes Netz von Rissen, die Spur des Alters am Original, die unsere Fassung als Teil der Darstellung erhält.
- Technik: eine handgemalte Reproduktion – von Hand in Öl gemalt, Strich für Strich und auf Bestellung, niemals maschinell vervielfältigt. Der Auftrag der Farbe und die Spur des Pinsels bleiben aus der Nähe sichtbar, und kein Stück gleicht dem anderen völlig.
- Format: hochkant. Die Darstellung ist dunkel und gesammelt, daher wirkt sie gut im Arbeitszimmer, in der Bibliothek, im Büro oder im Flur, wo man nahe herantreten kann.
- Größen: von 36 x 43 cm bis 120 x 150 cm, mit oder ohne Rahmen; Sondermaße auf Anfrage.
- Schwierigkeit: besonders anspruchsvoll ist der Kopf, wo jeder kleine Körper lesbar bleiben muss, ohne das Gesicht als Ganzes zu zerbrechen.
Weitere Arbeiten des Künstlers finden Sie in der Galerie Giuseppe Arcimboldo, und über sein Leben und seine Malerei schreiben wir im Arcimboldo-Blog.
Ein Greis im Profil hält eine erhobene Schriftrolle, darunter liegt ein aufgeschlagenes Buch. Aus der Nähe zeigt sich, woraus er besteht: Stirn, Haar und Bart sind nicht Haut, sondern kleine Kinderkörper, ineinander verschränkt. Aus der Ferne bleibt das ernste Gesicht eines Lesenden. Es gibt keinen nachprüfbaren Nachweis, wer das Werk malte oder wo es sich befindet, also behaupten wir nichts davon.
Technik: Öl auf Leinwand, von Hand gemalt; das Kunstgemälde entsteht nach Bestellung.









































