Giuseppe Arcimboldo – Der Winter

350,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

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Beschreibung

Der Winter ist der Kopf eines alten Mannes im Profil, den Giuseppe Arcimboldo aus einem alten Baumstumpf zusammengesetzt hat: rissige Rinde ist die Haut, ein abgebrochener Ast die Nase, ein Baumschwamm der Mund, kahles Geäst das Haar, und um die Schultern liegt eine geflochtene Strohmatte. Das Original, 1563 datiert und auf Lindenholz gemalt, bewahrt das Kunsthistorische Museum Wien unter der Inventarnummer GG 1590 auf, und das Museum gibt als Maß 66,6 x 50,5 cm an. Bei uns entsteht das Gemälde als handgemalte Reproduktion in Öl auf Leinwand, in fünf Größen oder in Ihrem Maß, und vor dem Versand erhalten Sie ein Foto des fertigen Gemäldes zur Freigabe.

Titel:Der Winter
Weitere Titel:Hiems · Zima · L’inverno · A tél · Winter
Maler:Giuseppe Arcimboldo (1527–1593)
Entstehungsjahr:1563 (auf der Rückseite datiert)
Originalgröße:66,6 x 50,5 cm, wie das Museum sie angibt
Originaltechnik:auf Lindenholz gemalt
Malstil:Manierismus
Standort:Kunsthistorisches Museum, Wien (Inv. GG 1590)
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinwand, fünf Größen von 30 x 40 bis 70 x 80 cm, Sondermaß auf Wunsch

 

Der Winter – Giuseppe Arcimboldo

Was zeigt das Gemälde?

Kopf und Schultern eines alten Mannes, bis zur Brust gezeigt, im Profil zum rechten Rand gewandt, auf fast schwarzem Grund. Hier ist der Alte kein Mensch mit einem Namen, sondern eine Jahreszeit: der Winter als alter, verkrümmter Baumstumpf, an dem gerade noch ein wenig Leben hängt. Das Museum ordnet das Werk der Serie der Jahreszeiten zu, die der Maler für den Kaiserhof schuf, und hält fest, dass der Buchstabe M auf dem Strohgeflecht des Kragens auf Kaiser Maximilian II. deutet, den Auftraggeber der Serie. Auf der Rückseite der Tafel steht laut Museum die Aufschrift 1563 HIEMS, lateinisch für Winter.

Woraus ist der Kopf zusammengesetzt?

Das Museum schreibt: Aus Pflanzenteilen und Früchten zusammengesetzt, zeigt der Winter an keiner Stelle die Oberfläche eines natürlichen Gesichtes. Die Haut ist rissige, knorrige Rinde eines alten Stammes, grau und braun, stellenweise grünlich. Die Nase ist ein kurzer abgebrochener Aststumpf, der Mund ein Baumschwamm, der aus der Rinde wächst wie an einem alten Stumpf im Wald, das Ohr ein abgesägter Astansatz. Kinn und Wange sind mit feinen Würzelchen und abgebrochenen Zweigen besetzt, als wäre die Haut unrasiert. Aus dem Scheitel wächst ein dichtes Geflecht kahler Äste anstelle der Haare, und hinten hält sich Efeu mit seinen grünen Blättern am Kopf fest. Um die Schultern liegt ein Mantel aus geflochtenem Stroh, daneben hängt ein Zweig, an dem eine Zitrone und eine Orange hängen, die einzigen Früchte im ganzen Gemälde. Unten rechts am Rand steht die Signatur, die das Museum als GIVSEPPE ARCIMBOLDO. F. liest.

Warum ist dieses Gemälde wichtig?

Weil es zu der Serie gehört, auf der nach den Worten des Museums der Nachruhm des Malers beruht. Das Museum hält fest, dass Arcimboldo seit 1562 kaiserlicher Hofmaler in Wien und Prag war, dass man ihn neben seiner Tätigkeit als Porträtist vor allem als Regisseur und Ausstatter höfischer Turniere und Hochzeitsfeierlichkeiten rühmte und dass 1563 eine Serie von Jahreszeiten entstand, auf deren Einzigartigkeit sich sein Ruhm gründet. Der Winter aus dieser Serie befindet sich heute in Wien, gemeinsam mit dem Sommer aus demselben Jahr. Der Wiener Eintrag zum Wasser, einem Werk der späteren Serie der vier Elemente, verbindet beide Serien: Der Winter entspricht dem Wasser, der Sommer dem Feuer, der Frühling der Luft und der Herbst der Erde. Wie der Maler seine Köpfe zusammensetzte, beschreiben wir in unserem Artikel über Arcimboldo.

Was bedeutet das Gemälde?

Auf den ersten Blick ist der hölzerne Alte ein Scherz, auf den zweiten Blick Teil einer kaiserlichen Allegorie. Der Buchstabe M im Kragen bindet das Gemälde an Maximilian, den Auftraggeber, und damit an den Hof, für den es entstand. Die Madrider Akademie, die den Frühling aus demselben Jahr aufbewahrt, deutet die Serie der Jahreszeiten als Allegorie der kaiserlichen Macht, in der die Jahreszeiten auch mit den vier Lebensaltern verbunden sind; in dieser Lesart gehört der Winter zum Alter, was zu dem kaum noch lebendigen Stumpf passt.

Der Weg des Werks von der kaiserlichen Sammlung in die Galerie

Das Museum nennt den Weg des Werks und setzt bei der ersten Station ein Fragezeichen: Das Gemälde soll für Erzherzog Maximilian, den späteren Kaiser, gemalt worden sein. Später befand es sich in der Kunstkammer Kaiser Rudolfs II., 1748 in der Wiener Schatzkammer und seit 1830 in der Gemäldegalerie, wo das Museum es bis heute bewahrt.

Welcher Winter ist das?

Der Winter, den wir malen, ist der Wiener, auf Holz, von 1563. Es gibt einen zweiten Winter Arcimboldos, der sich leicht mit ihm verwechseln lässt: den Winter des Louvre, Teil der Pariser Serie der vier Jahreszeiten. Der Louvre führt ihn als Öl auf Leinwand, 76 cm hoch und 63,6 cm breit, datiert ins dritte Viertel des sechzehnten Jahrhunderts, und vermerkt, dass die Serie sehr wahrscheinlich 1573 als Geschenk Kaiser Maximilians II. an Kurfürst August von Sachsen bestellt wurde; der Louvre hat das Werk 1964 erworben, heute befindet es sich im Louvre-Lens. Beide Gemälde zeigen dasselbe Motiv, sind aber nicht dasselbe Werk.

Die vier Jahreszeiten

Dieses Gemälde gehört zu einem Zyklus. Alle vier sind hier erhältlich:

Als abgestimmte Vierergruppe funktionieren die Maße 30 × 40, 40 × 50, 50 × 60, 64 × 76, 70 × 80 cm — in ihnen ist jedes der vier erhältlich.

Mehr zu beiden Zyklen als Wandgruppe: Arcimboldos Vier Jahreszeiten und Vier Elemente als Wandgruppe

Giuseppe Arcimboldo

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Jede Kopie malen wir von Hand, in Öl auf Leinwand, und keine ist gedruckt. Der Winter ist wegen seiner Oberfläche anspruchsvoll: Aus der Nähe muss die Rinde rissig und knorrig sein, aus der Ferne muss sie zu einem alten, faltigen Gesicht verschmelzen. Unser Maler legt zuerst den dunklen Grund und den Umriss des Kopfes an, baut dann in dünnen Schichten die Rinde von den dunklen Rissen zu den helleren Kanten auf und fügt danach Schwamm, Efeu und verflochtene Äste hinzu. Zitrone und Orange kommen zuletzt, in reinen warmen Farben, weil sie neben dem grauen Holz leuchten müssen. Offen gesagt: Das Original ist auf eine Holztafel gemalt, unsere Fassung entsteht auf Leinwand, wie es für eine solche Arbeit üblich ist. Die Pinselstriche bleiben aus der Nähe sichtbar, und zwei Kopien sind nie ganz gleich.

Welche Größe für welche Wand?

Für die meisten Räume ist 50 x 60 cm richtig. Die kleineren Größen, 30 x 40 cm und 40 x 50 cm, gehören in einen Flur, auf ein Regal oder über einen Schreibtisch, wo man das Gemälde aus der Nähe sieht und erkennt, wie die Rinde gemacht ist. Die Größen 50 x 60 cm und 64 x 76 cm passen über eine Kommode oder ein Bett, 70 x 80 cm an eine freie Wand über dem Sofa, vor der genug Platz ist, um den Kopf aus der Entfernung zu sehen. Das Maß 64 x 76 cm liegt nahe an der Leinwand der Fassung des Louvre, die 63,6 cm breit und 76 cm hoch ist: Unser Maß ist 4 mm breiter und gleich hoch. Die Wiener Tafel, die wir malen, misst nach Angabe des Museums 66,6 x 50,5 cm; welche der beiden Zahlen die Höhe ist, sagt der Eintrag nicht.

Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen

Wenn keine der fünf Größen passt, malen wir in dem Maß, das Sie wünschen; senden Sie Breite und Höhe über die Seite Gemälde nach Wunsch, und wir erstellen ein Angebot. Geliefert wird das Gemälde auf einen hölzernen Keilrahmen gespannt und fertig zum Aufhängen oder gerollt in einer Versandrolle. Den Rahmen wählen Sie auf dieser Seite: Der 3D-Rahmenkonfigurator bietet 62 Profile, und das Gemälde lässt sich auch ohne Rahmen bestellen.

Lieferung und Garantie

Wir malen auf Bestellung, darum dauert die Anfertigung einige Wochen, je nach Größe und Auslastung der Werkstatt. Wir liefern in sechzehn Länder der Europäischen Union. Vor dem Versand erhalten Sie ein Foto des fertigen Gemäldes; ist etwas nicht so, wie Sie es erwartet haben, korrigieren wir es, bevor das Gemälde die Werkstatt verlässt, ohne Aufpreis.

Häufige Fragen

Wo ist das Original?

Im Kunsthistorischen Museum Wien, Inventarnummer GG 1590. Der Eintrag ist öffentlich und in der Tabelle verlinkt; Jahr, Maß, Material und der Weg des Werks stammen aus ihm.

Wen zeigt das Werk?

Niemanden Bestimmten: den Winter in Gestalt eines alten Mannes. Das Museum nennt keine dargestellte Person, nur den Buchstaben M im Kragen, der auf den Auftraggeber, Kaiser Maximilian II., deutet.

Ist der Winter des Louvre dasselbe Werk?

Nein. Der Winter des Louvre ist eine eigene Fassung auf Leinwand, die laut Louvre sehr wahrscheinlich 1573 als Geschenk bestellt wurde; wir malen die Wiener Tafel von 1563.

Ist das ein Druck?

Nein. Jedes Kunstgemälde bei uns ist von Hand gemalt, in Öl auf Leinwand.

Welche Größe soll ich wählen?

Wenn Sie unschlüssig sind, nehmen Sie 50 x 60 cm. Für eine Wand, die man aus der Nähe sieht, passt ein kleineres Maß, für eine größere freie Wand 70 x 80 cm.

Kann ich eine Größe bekommen, die nicht gelistet ist?

Ja. Wir malen in jedem Maß; senden Sie Breite und Höhe über die Seite für Maßanfertigungen.

Wie wird geliefert?

Auf den Keilrahmen gespannt und fertig zum Aufhängen oder gerollt in einer Versandrolle.

Was sagt das Werk in einem Satz?

Dass der aus altem Holz zusammengesetzte Winter für das Alter steht und dass der Buchstabe im Kragen auf den Kaiser deutet, der die Serie bestellte.

Ist das Original zu verkaufen und was ist es wert?

Nein: Es gehört zur Sammlung des Museums in Wien. Einen Wert nennen wir nicht, weil der Eintrag keinen enthält.

Wie hoch soll ich es aufhängen?

Die Mitte des Gemäldes etwa 145 cm über dem Boden, auf Augenhöhe eines Erwachsenen; hängt es über Möbeln, die Unterkante 20 bis 30 cm darüber.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja, und wenn Sie die Größe nicht kennen, können Sie einen Geschenkgutschein verschenken und die Wahl dem Beschenkten überlassen.

  • Motiv: ein alter Mann aus einem alten Baumstumpf, mit Rinde statt Haut, einem Schwamm als Mund und einem Strohmantel, neben dem Zitrone und Orange hängen.
  • Original: auf Lindenholz gemalt, 66,6 x 50,5 cm nach Angabe des Museums, datiert 1563, Kunsthistorisches Museum, Wien (Inv. GG 1590).
  • Bei uns: eine handgemalte Kopie in Öl auf Leinwand, fünf Größen oder Ihr Maß, mit einem Foto zur Freigabe vor dem Versand. Den Rahmen wählen Sie auf dieser Seite, oder Sie bestellen das Gemälde ohne Rahmen.
  • Wissenswert: Auf der Rückseite steht 1563 HIEMS, und im Strohkragen steckt der Buchstabe M, der laut Museum auf Kaiser Maximilian II. deutet.

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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Wir malen alles: Ihr Motiv, Ihre Farben, Ihre Wunschmaße. Schreiben Sie uns: info@svetslik.si

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