Beschreibung
Revolution des Viaductes ist ein Gemälde von Paul Klee aus dem Jahr 1937: Auf einem grauvioletten Grund drängt sich eine Schar von Brückenbögen in Gelb, Orange, Rot und Rosa, jeder schwarz und gelb umrandet, und statt in Reih und Glied zu stehen, geht jeder Bogen seinen eigenen Weg, manche geradewegs auf den Betrachter zu. Das Original ist in Öl auf Baumwolle gemalt, 60 x 50 cm groß, und gehört der Hamburger Kunsthalle. Unser Maler malt es für Sie von Hand auf Leinwand, in Öl oder Acryl, in 8 Hochformaten von 36 x 43 bis 90 x 103 cm oder nach Maß. Bevor die Bögen auf die Reise gehen, schicken wir Ihnen ein Foto des fertigen Gemäldes.
| Titel: | Revolution des Viaductes |
| Weitere Titel: | Revolution of the Viaduct (englischer Titel) · La rivoluzione del viadotto (italienischer Titel) |
| Maler: | Paul Klee (1879–1940) |
| Entstehungsjahr: | 1937 |
| Originalgröße: | 60 cm x 50 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Öl auf Baumwolle |
| Malstil: | Klassische Moderne |
| Standort: | Hamburger Kunsthalle, Hamburg, Deutschland |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl oder Acryl auf Leinwand, 8 Formate oder nach Maß |
Revolution des Viaductes – Paul Klee
Was zeigt das Gemälde Revolution des Viaductes?
Ein Viadukt ist eine lange Bogenbrücke, die eine Straße oder Bahnlinie über ein Tal führt. Klee hat es in einzelne Bögen zerlegt und diese hinter- und nebeneinander auf einen weichen, grauvioletten Grund gestellt, der rau und stellenweise fleckig wirkt. Jeder Bogen gleicht einem schmalen Tor mit einem Querbalken oben und zwei Pfeilern unten.
Die Farben sind warm: Zitronen- und Goldgelb, Orange, Ziegelrot und Rosa. Jeder Bogen trägt eine kräftige schwarze Kontur, an der außen noch eine dünne gelbe Linie entlangläuft, sodass die Formen auf dem dunklen Grund beinahe leuchten. Die oberen Bögen sind kleiner und überschneiden sich, als stünden sie weiter hinten, die unteren sind groß und treten dicht an den Betrachter heran.
Das Seltsamste: Die Bögen stehen nicht in einer Linie. Die unteren Enden der Pfeiler knicken ab wie Füße, und so sieht es aus, als liefen die Bögen los, manche mit langem, andere mit kurzem Schritt. Rechts unten steht Klees Signatur.
Was bedeutet der Aufstand der Bögen?
Ein Viadukt steht für Ordnung: Gleiche Bögen reihen sich aneinander und tragen gemeinsam dieselbe Last. In diesem Gemälde ist die Ordnung zerfallen. Die Bögen sind verschieden groß, wenden sich in verschiedene Richtungen und gehen jeder für sich, daher spricht der Titel von einer Revolution der Brücke.
Seit den 1950er-Jahren wird das Werk oft als Antwort auf die Bedrohung durch den Nationalsozialismus gelesen: Die Bögen verlassen die Reihe und gehen frei, wie Menschen, die sich weigern, im Gleichschritt zu marschieren. Der Kunsthistoriker Frank Zöllner vertrat im Jahr 2000 die Ansicht, es handle sich eher um den Ausdruck eines persönlichen künstlerischen Widerstands.
Beide Deutungen stammen von Kunsthistorikern, nicht aus Klees eigenem Mund. Sicher ist, dass Klee das Viadukt-Motiv in mehreren Fassungen malte und dass dieses Werk 1937 entstand, in dem Jahr, in dem die Nationalsozialisten siebzehn seiner Arbeiten in der Ausstellung „Entartete Kunst“ zeigten.
Warum ist dieses Werk so bekannt?
Weil man es ohne Erklärung versteht. Eine steinerne Brücke, gebaut für Jahrhunderte, setzt sich plötzlich in Bewegung, und darin liegen Witz und Ernst zugleich. Kinder sehen lustige bunte Beine, Erwachsene eine Menge, die auseinanderläuft.
Der Maler dieser wandernden Brücke kam 1879 in Münchenbuchsee bei Bern zur Welt, Kind eines deutschen Musiklehrers und einer Schweizer Sängerin. Geige spielte er seit seiner Kindheit, und Rilke fand, seine Zeichnungen seien wie Niederschriften von Musik. Wer mag, hört im ungleichen Schritt der Bögen einen ähnlichen Takt.
Mehr über den Maler bietet der englischsprachige Wikipedia-Artikel über Paul Klee; er handelt vom Künstler selbst, nicht eigens von diesem Gemälde.
Wo hängt das Original, und wie ist es entstanden?
Das Original gehört der Hamburger Kunsthalle. Es ist in Öl auf Baumwolle gemalt und misst 60 x 50 cm (Höhe x Breite), mehr als viele andere Arbeiten Klees, die oft klein sind und auf Papier, Gaze oder Karton entstanden.
Klee lehrte von Januar 1921 bis April 1931 am Bauhaus, an der Seite von Wassily Kandinsky, danach bis 1933 an der Düsseldorfer Akademie. 1937 wurden 102 seiner Werke aus öffentlichen Sammlungen beschlagnahmt. Bei seinem Tod 1940 hinterließ er über 9.000 Werke.
Revolution des Viaductes oder ein anderer Klee?
Dieses Kunstgemälde passt zu allen, die klare, warme Farben mögen und eine Geschichte, die sich in Sekunden erschließt. Das Hochformat macht sich gut an einer schmalen Wand, im Treppenhaus oder zwischen zwei Fenstern.
Für ein dichtes Farbmosaik wählen Sie Mit der rotierenden schwarzen Sonne und dem Pfeile von 1919. Wer dunkle, rätselhafte Szenen liebt, findet in Omega 5 (Fallen) helle, hängende Formen auf weinrotem Grund. Den Wechsel schwarzer, weißer und grauer Felder bietet Rhythmisches, eine warme kupferne Fläche voller kleiner Pflanzen und Zeichen dagegen Pfeil im Garten.
Jedes Paul Klee Gemälde aus unserem Angebot, vom kleinen Zeichen bis zum großen Farbfeld, finden Sie auf der Seite Paul Klee.
Wie malen wir die Revolution des Viaductes von Hand?
Klees Original ist ein Ölgemälde auf Baumwollstoff, 60 x 50 cm groß. Unseres ist eine handgemalte Reproduktion auf Leinwand: Der Maler arbeitet in Öl oder Acryl, in der Größe Ihrer Wahl, und baut die Farbe in mehreren Schichten auf.
Zuerst zeichnet er die Umrisse aller Bögen an, denn Überschneidungen, Abstände und die „Schritte“ der Pfeiler müssen genau so sitzen, wie Klee sie gesetzt hat. Dann legt er den grauvioletten Grund mit seinen leichten Flecken an und füllt jeden Bogen mit seiner Farbe, vom blassen Rosa bis zum leuchtenden Gelb.
Zum Schluss zieht er die dicken schwarzen Konturen und daneben die feinen gelben Linien. Gerade diese Linien lassen die Bögen strahlen, darum widmet ihnen der Maler die meiste Sorgfalt. So entsteht ein Gemälde mit sichtbarem Pinselstrich, das an der Wand wie jede gemalte Arbeit wirkt.
Welche Größe eignet sich für Ihre Wand?
Kurz gesagt: 36 x 43 oder 40 x 49 cm für Flur, Regal oder die Wand neben der Tür, 46 x 55 und 54 x 65 cm über einen Schreibtisch oder Nachttisch, 60 x 75 und 68 x 85 cm über eine Kommode oder ein Bett, 77 x 95 und 90 x 103 cm über das Sofa oder an eine freie Wand.
Wir malen das Werk in 8 Hochformaten (Breite x Höhe): 36 x 43, 40 x 49, 46 x 55, 54 x 65, 60 x 75, 68 x 85, 77 x 95 und 90 x 103 cm. Das Original misst 50 x 60 cm (Breite x Höhe); die drei kleinsten Formate sind also etwas kleiner, die größeren vergrößern es, und unser größtes Format, 90 x 103 cm, ist fast doppelt so breit wie das Gemälde in Hamburg.
Als Gemälde fürs Wohnzimmer wirkt es am stärksten in 77 x 95 oder 90 x 103 cm über dem Sofa, wo die gelben Bögen in den Raum zu treten scheinen. Für Büro oder Arbeitszimmer sind 54 x 65 oder 60 x 75 cm eine gute Wahl.
Gibt es Sondermaße und Rahmen?
Ja. Braucht Ihre Wand ein anderes Verhältnis, ordnen wir die Bögen so an, dass sie vollständig bleiben, und verbreitern oder verschmälern nur den grauvioletten Grund. Schreiben Sie uns Ihr Wunschmaß, und wir antworten mit Preis und Lieferzeit.
Die Bogenbrücke reist zu Ihnen gerollt, auf einen Keilrahmen gespannt oder fertig gerahmt. Unsere Werkstatt in Slowenien spannt und rahmt die Bögen und bereitet jedes Gemälde auf Leinwand für die Fahrt zu Ihnen vor. In unserer 3D-Anwendung probieren Sie Leisten für diese Bögen aus, sie dient allein der Rahmenwahl; das Gemälde an Ihrer eigenen Wand zu zeigen, ist ein gesonderter Service.
Zu den schwarzen Konturen passt ein schmaler schwarzer oder dunkelgrauer Rahmen, zu den warmen Farben eine Leiste aus Naturholz.
Wann kommt das Gemälde an?
Sobald Sie bestellt und bestätigt haben, beginnt der Maler mit den Umrissen der Bögen, und nach 15 bis 45 Werktagen ist Ihr Gemälde versandbereit. Vorher schicken wir Ihnen ein Foto des fertigen Werks, und wünschen Sie eine Änderung, nehmen wir sie vor.
Für Lieferungen innerhalb der EU, nach Deutschland und Österreich ebenso wie nach Slowenien, fällt kein Zoll an; jede Bestellung ist durch unsere Rückgaberegelung abgedeckt.
Die bunten Bögen sind ein schönes Geschenk für Menschen, die Architektur, Brücken oder moderne Kunst lieben. Ist die passende Größe noch offen, schenken Sie einen Geschenkgutschein, mit dem die Beschenkten ihr Format selbst bestimmen.
Häufige Fragen
Wo ist das Original zu sehen?
In der Hamburger Kunsthalle in Hamburg.
Was ist darauf dargestellt?
Gelbe, orangefarbene, rote und rosa Brückenbögen, die auf grauviolettem Grund aus der Reihe treten.
Ist das ein Druck?
Nein, ein Maler führt jeden Bogen mit dem Pinsel aus, als handgemalte Kopie in Öl oder Acryl auf Leinwand.
Wie groß ist das Original?
60 x 50 cm (Höhe x Breite); unsere Formate reichen von 36 x 43 bis 90 x 103 cm.
Kann ich ein Format außerhalb der Liste bestellen?
Ja, nennen Sie uns Breite und Höhe, und Sie bekommen ein Angebot mit Preis und Termin.
Wie lange dauert es bis zum Versand?
15 bis 45 Werktage; vorher bekommen Sie ein Foto des fertigen Gemäldes.
Eignet es sich fürs Büro oder als Geschenk?
Ja, die warmen Farben und die klare Geschichte passen ins Büro oder ins Wohnzimmer, und Architekturfreunde freuen sich darüber als Geschenk.
Hat das Werk eine politische Botschaft?
Oft wird es als Antwort auf die Bedrohung durch den Nationalsozialismus gelesen; Frank Zöllner sah darin eher persönlichen künstlerischen Widerstand.
- Motiv: Brückenbögen in Gelb, Orange, Rot und Rosa, die auf grauviolettem Grund die Reihe verlassen.
- Original: Öl auf Baumwolle, 1937, 60 x 50 cm, Hamburger Kunsthalle.
- Unsere Fassung: von Hand in Öl oder Acryl auf Leinwand gemalt, 8 Hochformate von 36 x 43 bis 90 x 103 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: Klee malte das Viadukt-Motiv in mehreren Fassungen; diese entstand 1937.









































