Wassily Kandinsky – Mit dem schwarzen Bogen

ab 155,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 317__ Kategorie: Schlagwort: , , , ,

Beschreibung

Mit dem schwarzen Bogen ist ein Werk von Wassily Kandinsky aus dem Jahr 1912: eine fast quadratische Leinwand, über die sich ein breiter schwarzer Bogen zieht, um den herum sich drei große Farbmassen sammeln, die einander beinahe berühren. Das Original bewahrt das Musée national d’art moderne im Centre Pompidou in Paris. Bei uns entsteht es als handgemalte Reproduktion in Öl auf Leinwand, in acht Größen oder nach Ihrem Maß, und vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe.

Titel:Mit dem schwarzen Bogen
Weitere Titel:Avec l’arc noir · With the Black Arch · Con l’arco nero · S črnim lokom
Maler:Wassily Kandinsky (1866–1944)
Entstehungsjahr:1912
Originalgröße:198 cm x 189 cm
Originaltechnik:Öl auf Leinwand
Malstil:Abstrakte Kunst
Standort:Musée national d’art moderne, Centre Pompidou, Paris (Inv.-Nr. AM 1976-852)
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinwand, 8 Größen von 60 x 60 cm bis 196 x 188 cm, auf Wunsch nach Maß

Mit dem schwarzen Bogen – Wassily Kandinsky

Was hält dieses Gemälde zusammen?

Der schwarze Bogen. Das Museum, das die Leinwand bewahrt, beschreibt ihn als großen schwarzen Bogen, der drei Farbmassen zurückhält, die bereit sind aufeinanderzutreffen – in seinem Text sind es drei aufeinanderprallende Kontinente. Der Bogen trennt sie nicht und fasst sie nicht ein; er steht zwischen ihnen wie eine Strebe, die den Abstand hält. Deshalb zerfällt die Komposition nicht, obwohl nichts darin wiedererkennbar ist: Die Spannung zwischen den Massen bleibt gehalten und wird nicht aufgelöst. Genau daran arbeitete Kandinsky damals – wie sich ein Ganzes ohne Szene, ohne Perspektive und ohne Erzählung fügen lässt.

Was ist auf der Leinwand zu sehen?

Die Leinwand ist beinahe quadratisch, nur wenig breiter als hoch, der Grund hell, gelblich cremefarben und nirgends gleichmäßig. Über die obere Hälfte zieht sich in einem Bogen ein breites schwarzes Band: Unten links endet es stumpf, wie abgeschnitten, und erreicht den Rand der Leinwand nicht, dann steigt es über der weinroten Masse an und wird dabei schmaler, und nach rechts senkt es sich als dünne Linie und endet in einem kurzen, dicken schwarzen Balken. Nach ihm ist das Werk benannt. Dahinter liegt eine große dunkelweinrote Masse, dick und gerundet, in ihr ein hellgelbes Feld, sodass die Masse wie ein dicker Ring wirkt. Rechts daneben eine kleinere orangerote Fläche mit weichen Rändern. Unten links steht eine zweite Masse, dunkel blaugrün, über die dünne schwarze Striche laufen, die sich kreuzen wie in einer einzigen Bewegung gezogen. Unten rechts breitet sich eine dritte Masse aus, kräftig rot, mit gerundeten Rändern und helleren Stellen, wo die Farbe dünner wird. Links, auf leerem Grund, ruht ein runder roter Fleck. In der oberen linken Ecke steht ein kleiner schwarzer Zickzack, rechts einige dünne schwarze Schlaufen, die eher gezeichnet als gemalt sind. Auf dem Original stehen Signatur und Jahreszahl unten links.

Woher kommt der schwarze Bogen?

Aus dem Pferdegeschirr. Das Museum erklärt, der Bogen sei von der Duga angeregt, einem Teil des traditionellen russischen Geschirrs für ein Dreigespann: ein gebogener Bügel aus Ulmenholz, von unregelmäßiger Form, die sich dem Halbkreis nähert, und über dem mittleren Pferd befestigt. Kandinsky wuchs in Russland auf, und diese Form war ihm alltäglich. Auf der Leinwand gibt es weder Gespann noch Pferde mehr; geblieben ist allein die Form, die er mitgenommen hat. Das ist auch der Grund, warum der Bogen kein regelmäßiger Kreisausschnitt ist: Ulmenholz biegt sich, wie es sich biegt, und genau diese Unregelmäßigkeit ist geblieben.

Was geschah im Herbst 1912?

Das Werk ging nach Berlin. Es entstand im Herbst 1912 in München, und nach den Angaben des Museums änderte Kandinsky gerade damals den Plan für seine erste Einzelausstellung in der Galerie Der Sturm. In einem Brief an Herwarth Walden vom 20. September 1912 teilte er mit, dass er statt der Improvisation 27, die im Winter zuvor bei Walden gewesen war, diese Leinwand schicke, und schlug dafür die linke Wand des zweiten Saals vor. Die für den 1. Oktober geplante Eröffnung verschob sich um einen Tag. Damit gehört das Werk zu den ersten, die das Publikum als Teil von Kandinskys Einzelausstellung sah und nicht als Beitrag zu einer Gruppenschau.

Warum ist dieses Werk wichtig?

Weil darin Musik zu hören ist. Das Museum sagt es unumwunden: Die Linien lösen sich von den Farben, es entstehen Übereinstimmungen und Nichtübereinstimmungen, und dieser Weg ist dem Dissonanzprinzip des Komponisten Arnold Schönberg verwandt – er führte Kandinsky zu einer abstrakten visuellen Sprache, so kraftvoll wie Musik. Der Kommentar des Museums verweist auch auf einen Brief, den Kandinsky im August 1912 an Schönberg schrieb und in dem er darlegte, Konstruktion lasse sich auch auf dem Prinzip der Dissonanz erreichen und nicht nur durch beharrliche Geometrie. Als abstraktes Gemälde ist dies eines der Werke, in denen sich das, was zuvor Szene war, endgültig in Beziehung verwandelt.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Wir malen sie in Öl auf Leinwand, Strich für Strich, in unserem Atelier in Slowenien. Die erste Aufnahme zeigt das fertige Werk gerahmt auf der Staffelei, so wie wir es vor dem Verpacken sehen: die ganze Leinwand von Rand zu Rand, ohne Ausschnitt. Die vierte Aufnahme ist aus der Nähe gemacht und zeigt, was am Monitor sonst nicht zu sehen ist – die rote Masse, über die schwarze Striche laufen, das Gewebe der Leinwand unter der Farbe und die leichten Grate, die der Pinsel dort hinterlässt, wo dichter aufgetragen wurde. Da jede handgemalte Kopie einzeln entsteht, gleichen sich zwei nie bis ins Letzte; gleich bleiben Motiv, Verhältnisse und Farbskala.

Welche Größe für welche Wand?

Das Original misst 198 x 189 cm, ist also sehr groß, und unsere Skala beginnt bei 60 x 60 cm und endet bei 196 x 188 cm, unserem Maß, das dem Original am nächsten kommt. Für ein durchschnittliches Wohnzimmer über der Sitzgruppe genügen 100 x 100 cm, damit das Werk zu wirken beginnt, und bei 120 x 120 cm bekommt der schwarze Bogen sein volles Gewicht. Als Gemälde fürs Wohnzimmer wirkt diese Arbeit am besten an einer ruhigen, musterlosen Wand, weil sie von sich aus laut ist. Für Flur oder Büro wählen Sie 80 x 80 cm. Bei hohen Räumen und leerer Wand zögern Sie nicht bei den größten Maßen – eine quadratische Leinwand verträgt Größe besser als ein schmales Querformat.

Maßanfertigung, Keilrahmen und Rahmen

Jede Leinwand wird auf einen Keilrahmen aus Holz gespannt; reist sie gespannt, ist sie bei der Lieferung fertig zum Aufhängen. Die zweite Aufnahme ist von der Seite gemacht und zeigt die Tiefe des Rahmens, in dem das Werk auf den Aufnahmen präsentiert wird: ein schwarzgoldener Schattenfugenrahmen, der die Leinwand nicht berührt, sodass zwischen Kante und Rahmen ein schmaler Schatten bleibt. Die dritte Aufnahme zeigt denselben Rahmen von der anderen Seite, zusammen mit Atelier und Staffelei. Ein Rahmen ist nicht verpflichtend und im Grundpreis nicht enthalten; wenn Sie ihn wünschen, wählen wir ihn gemeinsam aus. Ist unter den acht Maßen nicht das richtige dabei, malen wir ein Gemälde nach Maß im Verhältnis, das Ihre Wand verlangt.

Lieferung und Gewährleistung

Das Werk reist gerollt in der Hülse oder auf dem Keilrahmen gespannt, je nach Größe und Ziel, immer versichert und mit Sendungsverfolgung. Da jedes Gemälde auf Leinwand bei uns erst nach der Bestellung entsteht, beträgt die Lieferzeit 15–45 Tage; dieselbe Frist steht auch bei jeder Größe in der Größenauswahl. Stimmt beim Empfang etwas nicht, melden Sie sich, und wir regeln es.

Häufige Fragen

Wo befindet sich das Original?

In Paris, in der Sammlung des Musée national d’art moderne im Centre Pompidou, unter der Inventarnummer AM 1976-852. Bis zum 14. Februar 2027 ist es an die Kandinsky-Ausstellung im Palazzo Bonaparte in Rom ausgeliehen. Es kam 1976 als Schenkung der Witwe des Malers, Nina Kandinsky, ins Museum. Der Katalogeintrag des Museums ist auf der Seite des Centre Pompidou einzusehen.

Wie groß ist das Original?

Es misst 198 x 189 cm. Wir nennen die Breite zuerst; das Museum führt das Werk mit der Höhe voran, 189 x 198 cm. Die Leinwand ist also fast quadratisch, aber eben doch etwas breiter als hoch, und dieser kleine Unterschied fällt auf, wenn man davorsteht.

Wann entstand das Werk?

Im Jahr 1912. Das Museum ergänzt, es sei im Herbst jenes Jahres in München entstanden; Signatur und Jahreszahl stehen unten links auf der Leinwand.

Was ist dargestellt?

Nichts, was sich benennen ließe. Die Beschreibung des Museums spricht von einem schwarzen Bogen, der drei zum Zusammenstoß bereite Farbmassen zurückhält, und davon, dass die Welt der Erscheinungen hier in eine Welt aus Formen, Farben, Nuancen und Bewegung übergeht.

Ist das ein Druck?

Nein. Dies ist ein Kunstgemälde und kein Druck: Es ist von Hand in Öl auf Leinwand gemalt, die Pinselstriche sind im Streiflicht sichtbar und lassen sich ertasten, und auf der vierten Aufnahme sind sie aus der Nähe festgehalten.

Welche Größe soll ich wählen?

Fürs Wohnzimmer 100 x 100 oder 120 x 120 cm, für Flur und Büro 80 x 80 cm, für einen großen leeren Raum 160 x 150 cm oder mehr. Kleben Sie vor der Entscheidung ein Papier im gewählten Maß an die Wand und lassen Sie es einen Tag hängen.

Ist ein Maß außerhalb der Liste möglich?

Ja. Wir malen auch Maße außerhalb der Skala, im Verhältnis, das Ihre Wand braucht; dabei sagen wir Ihnen, wo das Motiv bei geändertem Verhältnis beschnitten wird und wo nicht.

Wie wird geliefert?

Versichert und mit Sendungsverfolgung, gerollt in der Hülse oder auf dem Keilrahmen gespannt. Vor dem Versand erhalten Sie eine Aufnahme des fertigen Werks zur Freigabe.

Worum geht es kurz gesagt?

Um gehaltene Spannung. Drei Farbmassen nähern sich dem Zusammenstoß, und ein schwarzer Bogen, dem russischen Pferdegeschirr entnommen, hält sie auseinander – und das Ganze steht ohne einen einzigen erkennbaren Gegenstand.

Ist das Original käuflich und was ist es wert?

Es ist nicht käuflich. Es gehört einer öffentlichen Museumssammlung und bleibt dort; was wir anbieten, ist eine Reproduktion und kein Original, und das verwechseln wir nie.

Eignet sich das Werk als Geschenk?

Ja, wenn die beschenkte Person kräftige Farben und eine große Leinwand verträgt. Sind Sie bei Motiv oder Maß unsicher, gibt es einen Geschenkgutschein, und die Wahl bleibt ihr überlassen.

Alle Arbeiten Kandinskys versammelt bei uns die Galerie Wassily Kandinsky: Dazu gehören Komposition VII, Einige Kreise, Der blaue Berg und Impression III (Konzert). Mehr über den Maler steht in unserem Artikel über Wassily Kandinsky. Zu den Werken desselben Pariser Museums gehört auch Impression V (Parc), ein Jahr zuvor gemalt. Auch bei wechselndem Tageslicht behält unser Ölgemälde seine kräftigen Farben.

  • Motiv: ein breiter schwarzer Bogen über hellem Grund, um ihn herum drei Farbmassen – weinrot, blaugrün und rot
  • Original: Centre Pompidou, Paris, Inv.-Nr. AM 1976-852, 1912, 198 x 189 cm, Schenkung Nina Kandinsky 1976
  • Unsere Ausführung: handgemaltes Öl auf Leinwand, acht Größen von 60 x 60 bis 196 x 188 cm, gespannt und auf Wunsch gerahmt
  • Wissenswert: Der schwarze Bogen hat die Form der Duga, des Ulmenbügels aus dem russischen Dreigespann

100 % handgemalte Gemälde

Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

Gemälde nach Wunsch

Wir malen alles: Ihr Motiv, Ihre Farben, Ihre Wunschmaße. Schreiben Sie uns: info@svetslik.si

Ihr Gemälde in Ihrem Raum – noch vor dem Kauf

Mit digitaler Visualisierung beraten wir Sie bei der Platzierung des Gemäldes an Ihrer Wand.

Bilderrahmen in 3D auswählen

Realistische 3D-Ansicht jedes Rahmens am gewählten Gemälde + persönliche Beratung.

15+ Jahre Erfahrung

Unsere Künstler malen seit 2009, mit Referenzen im In- und Ausland.