Beschreibung
Die Falschspieler ist ein Gemälde, das Caravaggio um 1596–1597 schuf: An einem Tisch mit einem Backgammonbrett betrachtet ein eleganter junger Mann in Schwarz aufmerksam seine Karten; ihm gegenüber greift ein junger Betrüger im gelb-schwarz gestreiften Wams hinter den Rücken, wo er zusätzliche Karten im Gürtel versteckt, während ein älterer Komplize mit zerrissenen Handschuhen dem Opfer über die Schulter späht und Zeichen gibt. Das Original, Öl auf Leinwand, ist 94,2 cm hoch und 130,9 cm breit und gehört dem Kimbell Art Museum in Fort Worth. Unser Maler malt es für Sie von Hand in Öl auf Leinwand in 8 Querformaten von 56 x 40 bis 200 x 148 cm oder nach Maß; ein Foto des fertigen Gemäldes erhalten Sie vor dem Versand.
| Titel: | Die Falschspieler |
| Weitere Titel: | I bari · The Cardsharps |
| Maler: | Michelangelo Merisi da Caravaggio (1571–1610) |
| Entstehungsjahr: | um 1596–1597 |
| Originalgröße: | 94,2 cm x 130,9 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Barock, Tenebrismus |
| Standort: | Kimbell Art Museum, Fort Worth |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl auf Leinwand, 8 Formate oder nach Maß |
Die Falschspieler – Caravaggio
Was zeigt das Gemälde Die Falschspieler?
Zwei junge Männer sitzen beim Kartenspiel am Tisch, hinter einem von ihnen steht ein dritter, älterer Mann. Links sitzt ein Junge in teurer schwarzer Kleidung, ganz in die Karten in seinen Händen vertieft. Er wirkt wohlhabend, höflich und ahnt nichts von dem, was um ihn herum vorgeht.
Ihm gegenüber sitzt ein zweiter Junge im gelb und schwarz gestreiften Wams. Mit einer Hand greift er hinter den Rücken, wo zusätzliche Karten in seinem Gürtel stecken: Sein Mitspieler sieht sie nicht, der Betrachter dafür sofort. An seiner Seite hängt ein Dolch.
Der Ältere beugt sich über die Schulter des Opfers und späht in dessen Karten. Mit Fingern, die aus zerrissenen Handschuhen ragen, zeigt er dem jüngeren Komplizen an, was der Gegner auf der Hand hat. Auf dem Tisch liegt außerdem ein Backgammonbrett.
Was geschieht wirklich am Spieltisch?
Caravaggio zeigt den Betrug, während er läuft. Die beiden Gauner arbeiten Hand in Hand: Der eine liest die Karten über die Schulter mit, der andere wartet auf das Zeichen und hält die Karte hinter dem Rücken bereit. Niemand schreit, niemand holt aus, die ganze Spannung liegt in Blicken und Fingern.
Wikipedia macht auf ein Detail aufmerksam, das die Geschichte vielschichtiger macht. Der junge Falschspieler ist kein bisschen älter als der Junge, den er hereinlegt. Auch er ist noch unschuldig, nur bringt ihm schon jemand das Betrügen bei, und sein ängstlicher Blick zum Älteren verrät, dass er darin noch ein Anfänger ist.
Deshalb hält das Gemälde keine Moralpredigt. Es zeigt drei Menschen, von denen jeder seine Rolle spielt, und überlässt dem Betrachter das Urteil. Viele lächeln davor, weil sie den Trick früher durchschauen als das Opfer.
Warum sind Die Falschspieler so berühmt?
Weil das Gemälde einen Wendepunkt in Caravaggios Leben markiert. Er malte es, nachdem er die Werkstatt des Cavaliere d’Arpino verlassen hatte, wo er vor allem Blumen und Früchte malte, und sich selbstständig machte. Das Werk fiel Kardinal Francesco Maria del Monte auf, der es kaufte und Caravaggios erster bedeutender Förderer wurde.
Zuvor hatte Caravaggio die Wahrsagerin gemalt, das erste Werk dieser Art, und dieses hier steigerte seinen Ruf weiter. Beide brachten etwas Neues: echte Szenen von der Straße, voller kleiner, genau beobachteter Einzelheiten wie der aufgeplatzten Fingerspitzen der Handschuhe oder des bangen Blicks des jungen Betrügers.
Das Gemälde wurde sehr bewundert. Mehr als 50 Kopien und Varianten anderer Maler sind erhalten, und auch Georges de La Tour griff das Thema auf seine Weise auf. Die ganze Geschichte des Werks erzählt der englischsprachige Wikipedia-Artikel.
Wo hängt das Original heute?
Das Original hängt im Kimbell Art Museum in Fort Worth, Texas, das es 1987 erworben hat. Bis dorthin war es ein weiter Weg.
Aus der Sammlung Kardinal del Montes gelangte das Gemälde zu Kardinal Antonio Barberini nach Rom, dann durch Erbschaft an dessen Neffen Maffeo Barberini und später in den Besitz der Familie Colonna-Sciarra. In den 1890er-Jahren verschwand es aus der Öffentlichkeit.
Erst 1987 tauchte es in einer Privatsammlung in Zürich wieder auf, kurz darauf kaufte es das Museum in Fort Worth. Caravaggio hat vielleicht mehr als eine Fassung gemalt, doch als Original gilt heute allgemein diese.
Die Falschspieler oder ein anderer Caravaggio?
Dies ist ein lebhaftes Kunstgemälde ohne kirchliches Thema, mit einer Prise Humor, und es passt gut ins Arbeitszimmer, ins Esszimmer, ins Büro oder in eine Spielecke. Gefällt Ihnen eine Szene am Tisch mit Menschen in der Kleidung von Caravaggios Zeit, sehen Sie sich auch Die Berufung des heiligen Matthäus an, wo ebenfalls Männer in zeitgenössischer Kleidung an einem Tisch sitzen.
Für einen weiteren Tisch, an dem etwas Unerwartetes geschieht, gibt es Das Abendmahl in Emmaus. Das Gespräch zweier Frauen auf engem Raum zeigt Martha und Maria Magdalena, eine einzelne junge Gestalt Narziss.
Alle Caravaggio Gemälde, die wir auf Bestellung malen, finden Sie gesammelt auf der Seite Caravaggio. Darunter ist dieses Werk das weltlichste: keine Heiligen, nur drei Menschen und ein Kartenspiel.
Wie malt unser Maler Die Falschspieler?
Jedes Gemälde entsteht nach Ihrer Bestellung, Schicht für Schicht in Öl auf Leinwand. Der Maler legt zuerst den dunklen, fast einheitlichen Hintergrund an und verteilt die drei Figuren so, dass Hände, Karten und Gesichter genau sitzen, denn die ganze Geschichte steckt in ihren Blicken.
Danach baut er die Kleidung auf: das tiefe Schwarz des jungen Mannes, die gelben und schwarzen Streifen am Wams des Betrügers, die Hüte und das zerrissene Leder der Handschuhe. Zuletzt kommen die Kleinigkeiten, die die Szene glaubhaft machen, von den Kartenrändern bis zum Spielbrett auf dem Tisch.
Diese handgemalte Reproduktion trägt Pinselspuren und Farbschichten, die kein Druck hat. Ein gutes Ölgemälde verändert sich mit dem Tageslicht, und so wirken die Gesichter am Abend unter der Lampe anders als zu Mittag.
Welches Format für welche Wand?
Kurz: für den Schreibtisch oder eine schmale Wand 56 x 40 oder 70 x 52 cm, über der Kommode 80 x 59 oder 101 x 74 cm, über dem Sofa 114 x 82 oder 140 x 105 cm und für eine große Wand im Esszimmer oder Flur 160 x 115 oder 200 x 148 cm.
Das Gemälde ist ein Querformat und in 8 Größen erhältlich (Breite x Höhe): 56 x 40, 70 x 52, 80 x 59, 101 x 74, 114 x 82, 140 x 105, 160 x 115 und 200 x 148 cm. Am nächsten am Original liegt 140 x 105 cm, das 9,1 cm breiter und 10,8 cm höher ist.
Als Gemälde fürs Wohnzimmer über einem Dreisitzer bewährt sich 140 x 105 cm, weil man die drei Gesichter dann auch von der anderen Seite des Raums gut erkennt. Hängen Sie die Unterkante etwa zwanzig Zentimeter über die Rückenlehne, damit der Tisch mit den Karten auf Augenhöhe eines Sitzenden liegt.
Gibt es andere Maße und einen Rahmen?
Ja. Das Original hat ein Seitenverhältnis von etwa 7 : 5, deshalb übertragen wir es auch auf ein Querformat außerhalb der Liste, ohne dass die Hand mit der versteckten Karte am Rand verloren geht. Schreiben Sie uns über die Seite Gemälde nach Wunsch, dann nennen wir Ihnen Preis und Lieferzeit für Die Falschspieler.
Wir versenden es gerollt, auf einen Keilrahmen gespannt oder fertig gerahmt. Um Spannen und Rahmen kümmert sich unsere Werkstatt in Slowenien, die jedes Gemälde auf Leinwand für die Reise vorbereitet. Den Rahmen suchen Sie in unserer 3D-Anwendung aus; sie dient nur der Rahmenwahl, eine Ansicht an Ihrer eigenen Wand ist ein eigener Service.
Zu den warmen Gelb- und Brauntönen passt ein patinierter Goldrahmen, zum dunklen Hintergrund eine schmale Leiste aus dunklem Holz, die den Blick zum Tisch lenkt.
Wann und wie kommt das Gemälde?
Gemalt wird ab dem Tag, an dem Ihre Bestellung bei uns eintrifft, und versandbereit sind Die Falschspieler nach 15 bis 45 Werktagen. Vor dem Abschicken erhalten Sie ein Foto des vollendeten Werks, und wenn Sie etwas geändert haben möchten, erledigen wir das. Innerhalb Sloweniens und der EU gibt es keinen Zoll, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.
Die Falschspieler sind ein dankbares Geschenk für Freunde von Karten, Schach oder Brettspielen und für alle, die Geschichten mit einer listigen Wendung mögen. Wer nicht weiß, welches Format passt, verschenkt einen Geschenkgutschein.
Häufige Fragen
Wo kann ich das Original der Falschspieler sehen?
Im Kimbell Art Museum in Fort Worth, Texas, das es seit 1987 besitzt.
Wer betrügt auf dem Gemälde?
Der Junge im gestreiften Wams, der Karten im Gürtel versteckt, und der ältere Mann, der ihm Zeichen gibt.
Ist das ein gedrucktes Werk?
Nein. Jedes Stück ist eine handgemalte Kopie, die unser Maler mit Pinsel und Ölfarben eigens für Sie auf Leinwand ausführt.
Wie groß ist das Original?
Es ist 94,2 cm hoch und 130,9 cm breit; unser nächstes Format, 140 x 105 cm, ist etwas größer.
Passt das Gemälde ins Büro?
Ja, die humorvolle Szene ohne Gewalt fühlt sich im Büro, in der Bibliothek oder im Spielzimmer wohl.
Welches Format über einem 200 cm breiten Sofa?
Über einem so breiten Sofa wählen Sie 140 x 105 oder 160 x 115 cm.
Kann ich Die Falschspieler in einem anderen Maß bestellen?
Ja. Nennen Sie uns die gewünschte Breite und Höhe, und wir schicken Ihnen Preis und Termin.
Wie lange dauert es, bis das Gemälde fertig ist?
Zwischen 15 und 45 Werktagen, und vor dem Versand bekommen Sie ein Foto des fertigen Gemäldes.
- Motiv: zwei junge Kartenspieler und ein älterer Komplize; einer der Jungen betrügt mit Karten, die er im Gürtel versteckt.
- Original: um 1596–1597, Öl auf Leinwand, 94,2 x 130,9 cm, Kimbell Art Museum, Fort Worth.
- Unsere Fassung: von Hand in Öl auf Leinwand gemalt, in einem von 8 Querformaten zwischen 56 x 40 und 200 x 148 cm oder in Ihrem Wunschmaß.
- Gut zu wissen: das Gemälde brachte Caravaggio seinen ersten bedeutenden Förderer, Kardinal del Monte.









































