Beschreibung
Die Verleugnung Petri gehört zu den letzten Gemälden Caravaggios und entstand um 1610: Im Dunkel treffen drei Halbfiguren aufeinander, ein Soldat mit Helm und eine Magd zeigen auf den alten Petrus, und er hebt die Hände zur Brust und leugnet, Jesus zu kennen. Das Original, Öl auf Leinwand, ist 94 cm hoch und 125,4 cm breit und gehört dem Metropolitan Museum of Art in New York. Unser Maler malt es Ihnen von Hand in Öl auf Leinwand, in 8 Querformaten von 56 x 40 bis 180 x 140 cm oder nach Maß; bevor es auf die Reise geht, zeigen wir Ihnen das fertige Gemälde auf einem Foto.
| Titel: | Die Verleugnung Petri |
| Weitere Titel: | Rinnegamento di san Pietro · The Denial of Saint Peter |
| Maler: | Michelangelo Merisi da Caravaggio (1571–1610) |
| Entstehungsjahr: | um 1610 |
| Originalgröße: | 94 cm x 125,4 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Barock, Tenebrismus |
| Standort: | The Metropolitan Museum of Art, New York, USA |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl auf Leinwand, 8 Formate oder nach Maß |
Die Verleugnung Petri – Caravaggio
Was zeigt das Gemälde Die Verleugnung Petri?
Die Szene ist im Querformat angelegt und eng beschnitten. Drei Figuren erscheinen nur bis zur Hüfte, dicht aneinandergedrängt, und um sie herum ist nichts als Dunkel.
Links steht ein Soldat mit Helm, von uns abgewandt, sodass man vor allem Rücken und Schulter sieht. Mit der Hand weist er auf Petrus. In der Mitte beugt sich eine Magd zum Apostel und richtet zwei ausgestreckte Finger auf ihn, als wolle sie ihn an der Stelle festnageln.
Rechts steht der alte Petrus in einem gelblich braunen Mantel. Er hebt beide Hände zur Brust und schiebt mit dieser Geste den Vorwurf von sich. Der Pinselstrich ist schnell und breit, deshalb verschwimmen die Ränder der Formen stellenweise mit dem Schatten.
Welche Geschichte steckt hinter der Szene?
Alle vier Evangelien erzählen, wie Petrus nach der Verhaftung Jesu ihm in den Hof des Hohepriesters folgte. Dort warf man ihm dreimal vor, einer der Jünger Jesu zu sein, und dreimal stritt er es ab. So erfüllte sich die Vorhersage Jesu, Petrus werde ihn dreimal verleugnen, ehe der Hahn kräht.
Caravaggio malt nicht alle drei Anklagen, sondern einen einzigen Augenblick, in dem sich die Finger auf Petrus richten. Die Geste der Magd ist die Anklage, die Hand des Soldaten bekräftigt sie, die Hände an Petrus’ Brust sind die Antwort.
Denselben Apostel malte Caravaggio auch in einem früheren Moment, als Jesus die Fischerbrüder Simon Petrus und Andreas zu sich ruft. Das ist Die Berufung der Heiligen Petrus und Andreas, wo der ältere Petrus im braunen Mantel Christus anblickt, während Andreas einen Fisch hält.
Warum wird dieses Werk so geschätzt?
Weil es allgemein als eines der beiden letzten Gemälde Caravaggios gilt; das andere ist Das Martyrium der heiligen Ursula. Laut Wikipedia wurde Die Verleugnung Petri wahrscheinlich im Sommer 1610 in Neapel vollendet, im Todesjahr des Malers. Die Datierung stützt sich auf Stil und Komposition, vor allem auf den Vergleich mit der Ursula.
Im Oktober 1609 wurde Caravaggio in der neapolitanischen Taverne Osteria del Cerriglio überfallen. Wikipedia vermutet, dass er sich davon nie ganz erholte, und sieht darin einen Grund für die breite Malweise und den etwas unscharfen Eindruck des Gemäldes. Die Figuren sind knapp beschnitten, große Teile der Leinwand liegen im Schatten.
Gerade diese Verdichtung gibt dem Gemälde die psychologische Spannung seiner späten Werke. Mehr zu Geschichte und Stil bietet der Artikel der englischen Wikipedia, der auf Englisch verfasst ist.
Wo ist das Original, und wie kam es dorthin?
Das Original gehört dem Metropolitan Museum of Art in New York, seit 1997, unter der Inventarnummer 1997.167.
Der Weg nach New York war lang. 1613 übergab der Kupferstecher Luca Ciamberlano das Gemälde zur Begleichung einer Schuld gegenüber dem Maler Guido Reni, und 1624 steht es im Inventar des Kardinals Paolo Savelli in dessen Palast in Ariccia. Bei den Savelli blieb es bis etwa 1650, als die Sammlung zum Verkauf angeboten wurde.
Nach dem Zweiten Weltkrieg erwarb Vincenzo Imparato Caracciolo es bei einem neapolitanischen Antiquitätenhändler als Werk eines unbekannten Meisters. Nach der Restaurierung von 1959 bis 1964 schrieb der Kunsthistoriker Roberto Longhi es aufgrund des Stils Caravaggio zu.
Die Verleugnung Petri oder ein anderer Caravaggio?
Die Verleugnung Petri ist ein Kunstgemälde für alle, die der späte, dunkle Caravaggio anzieht: wenige Figuren, viel Schatten und eine Frage, die offen bleibt. Gut aufgehoben ist es im Arbeitszimmer, in der Bibliothek oder an einer ruhigen Wand im Esszimmer.
Wer daneben eine weitere späte, sehr dunkle Szene sucht, sollte sich Salome mit dem Haupt Johannes des Täufers aus der Londoner National Gallery ansehen, in der Salome ihr Gesicht von der Schale abwendet. Ebenso verhalten ist Christus an der Geißelsäule, wo Christus ohne Widerstand an der Säule steht, während ihn die Peiniger fesseln.
Zum Vergleich mit dem früheren, helleren Caravaggio bietet sich Die Berufung des heiligen Matthäus an, in der Christus mit erhobener Hand Matthäus am Tisch zu sich ruft. Jedes Caravaggio Gemälde aus unserem Angebot finden Sie auf der Seite Caravaggio.
Wie malt unser Maler Die Verleugnung Petri?
Jede Verleugnung Petri malen wir auf Bestellung, in Öl auf Leinwand und in mehreren Schichten. Der Maler beginnt mit einem dunklen Grund über die ganze Leinwand und setzt dann mit dünnen Strichen die drei Köpfe und die Hände an, denn gerade der Abstand zwischen den Fingern der Magd und den Händen des Petrus trägt die ganze Szene.
Danach baut er das Licht auf, von den dunkelsten Stellen zu den hellsten. Der Mantel des Petrus erhält einen warmen, gelblich braunen Ton, der Helm einen metallischen Glanz, die Gesichter weiche Übergänge von Licht zu Schatten.
Eine handgemalte Reproduktion trägt auf der Leinwand spürbare Pinselspuren und im Schatten eine Tiefe, die kein Druck erreicht. Ein solches Ölgemälde wirkt bei Tageslicht ruhig, am Abend unter der Lampe treten die Gesichter der Magd und des Apostels noch stärker aus dem Dunkel.
Welches Format passt zu Ihrer Wand?
Kurz gesagt: 56 x 40 oder 60 x 47 cm für eine schmale Wand oder über einem Regal, 80 x 59 oder 90 x 66 cm für Flur und Arbeitszimmer, 114 x 82 oder 125 x 97 cm über Sofa oder Kommode, 160 x 123 oder 180 x 140 cm für eine große freie Wand.
Wir malen Die Verleugnung Petri in 8 Querformaten (Breite x Höhe): 56 x 40, 60 x 47, 80 x 59, 90 x 66, 114 x 82, 125 x 97, 160 x 123 und 180 x 140 cm. Dem Original am nächsten kommt 125 x 97 cm, das 0,4 cm schmaler und 3 cm höher ist.
Als Gemälde fürs Wohnzimmer macht es sich über dem Sofa in 114 x 82 cm gut, wo man die Gesten der Hände schon von der Tür aus wahrnimmt. Hängen Sie die Mitte der Leinwand etwa auf Augenhöhe.
Kann ich ein anderes Maß oder einen Rahmen bestellen?
Ja. Der Soldat steht am linken Rand, Petrus am rechten, daher passen wir die Komposition so an ein anderes Seitenverhältnis an, dass keine Hand über den Rand rutscht. Teilen Sie uns die benötigte Breite und Höhe mit, und wir schicken Ihnen Preis und Lieferzeit.
Wir versenden das Gemälde gerollt, auf einen Keilrahmen gespannt oder bereits gerahmt. Spannen und Rahmen erledigt unsere Werkstatt in Slowenien, die jedes Gemälde auf Leinwand aus unserem Sortiment reisefertig macht. Den Rahmen suchen Sie in unserer 3D-Anwendung aus, die allein der Rahmenwahl dient; die Ansicht des Gemäldes an Ihrer Wand ist ein eigener Service.
Wann und wie wird das Gemälde geliefert?
Mit der Verleugnung Petri beginnen wir, sobald Sie die Bestellung bestätigen, und nach 15 bis 45 Werktagen geht sie auf den Weg. Vorher erhalten Sie ein Foto des vollendeten Gemäldes; möchten Sie etwas korrigiert haben, erledigen wir das vor dem Versand. Sendungen nach Deutschland, Österreich und in die übrige EU sind zollfrei, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.
Das Gemälde ist ein durchdachtes Geschenk für Menschen, die sich für christliche Kunst oder den späten Caravaggio interessieren, und ebenso für jemanden, der Peter heißt. Möchte der Beschenkte das Format lieber selbst aussuchen, ist ein Geschenkgutschein die einfachste Lösung.
Häufige Fragen
Wo kann ich das Original sehen?
Im Metropolitan Museum of Art in New York, das es seit 1997 besitzt.
Wen klagen Magd und Soldat an?
Den Apostel Petrus, den sie als Jünger Jesu erkennen; er streitet es ab.
Bekomme ich einen Druck?
Nein. Jedes unserer Gemälde ist eine handgemalte Kopie, mit Pinsel und Ölfarben auf Leinwand ausgeführt.
Wie groß ist das Original?
Es ist 94 cm hoch und 125,4 cm breit; am nächsten kommt ihm unser Format 125 x 97 cm.
Wann hat Caravaggio dieses Werk gemalt?
Um 1610, höchstwahrscheinlich in Neapel; es zählt zu seinen beiden letzten Gemälden.
Passt es eher ins Schlafzimmer oder ins Wohnzimmer?
Eher ins Wohnzimmer, Arbeitszimmer oder in den Flur als ins Schlafzimmer, denn die Szene ist ernst und dunkel.
Malen Sie es in einem Maß, das nicht in der Liste steht?
Ja. Geben Sie uns Breite und Höhe an, dann erhalten Sie von uns Preis und Liefertermin.
Wie lange dauert die Anfertigung?
15 bis 45 Werktage, und das Foto des fertigen Gemäldes sehen Sie noch vor dem Versand.
- Motiv: eine Magd und ein Soldat mit Helm zeigen auf den alten Petrus, der mit den Händen an der Brust leugnet, Jesus zu kennen.
- Original: um 1610, Öl auf Leinwand, 94 x 125,4 cm, Metropolitan Museum of Art, New York.
- Unsere Fassung: von Hand mit Ölfarben auf Leinwand gemalt, in 8 Querformaten von 56 x 40 bis 180 x 140 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: das Gemälde galt lange als Werk eines Unbekannten; Caravaggio wurde es nach der Restaurierung 1959–1964 zugeschrieben.









































