Beschreibung
Maskenball in der Oper ist eine lebhafte Szene, die Édouard Manet im Frühjahr 1873 malte: Unter einem Balkon der Pariser Oper drängen sich Herren in schwarzem Frack und Zylinder zwischen Frauen mit schwarzen Masken und einigen bunt kostümierten Gestalten. Das Original misst 59,1 x 72,5 cm, ist in Öl auf Leinwand gemalt und befindet sich in der National Gallery of Art in Washington. Wir malen es für Sie von Hand in Öl auf Leinwand, in 8 Querformaten von 40 x 31 bis 200 x 159 cm oder nach Maß. Vor dem Verpacken erhalten Sie ein Foto des fertigen Gemäldes.
| Titel: | Maskenball in der Oper |
| Weitere Titel: | Bal masqué à l’Opéra (französischer Titel) · Masked Ball at the Opera House (englischer Titel) |
| Maler: | Édouard Manet (1832–1883) |
| Entstehungsjahr: | 1873 |
| Originalgröße: | 59,1 cm x 72,5 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Realismus und Impressionismus |
| Standort: | National Gallery of Art, Washington, D.C., USA |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl auf Leinwand, 8 Formate oder nach Maß |
Maskenball in der Oper – Édouard Manet
Was zeigt das Gemälde Maskenball in der Oper?
Fast die ganze Breite der Leinwand füllt eine dichte Menge von Männern in schwarzen Abendanzügen, weißen Hemden und hohen schwarzen Zylindern. Dazwischen bewegen sich Frauen in schwarzen Dominos, schwarze Halbmasken vor den Augen; eine hält einen Fächer, und ein Herr in der Mitte trägt in der behandschuhten Hand einen Blumenstrauß.
Farbe bringen die Kostümierten ins Schwarz. Am linken Rand steht ein Harlekin in Rot und Grün, neben ihm eine Frau im weißen Kleid mit Halbmaske und blau-weiß gestreiften Strümpfen. Näher zur Mitte hält ein Mädchen in kurzem Kostüm, mit roter Schärpe und blauen Schnürstiefeletten, einen Herrn im Frack an der Hand.
Oben zieht sich ein Balkon mit goldenem Geländer entlang, über das zwei Beine baumeln, eines davon in einem roten Schuh. An den weißen Pfeilern sitzen vergoldete Wandleuchten mit gläsernen Schirmen. Unten auf dem roten Boden liegt eine verlorene Maske, rechts davon eine kleine Tanzkarte.
Wer verbirgt sich zwischen Zylindern und Masken?
Manet hielt den alljährlichen Maskenball der alten Pariser Oper in der Rue Le Peletier fest. Seine Vorstudien zeichnete er direkt im Opernhaus nach dem Leben, vollendet hat er das Gemälde in der Rue d’Amsterdam, wohin er kurz zuvor gezogen war.
Die Herren mit Zylinder sind keine zufälligen Gäste. Mehrere Freunde Manets standen ihm Modell, darunter der Kunstsammler Hecht und der Komponist Emmanuel Chabrier, und einige hatten schon für sein Gemälde Musik im Tuileriengarten von 1863 posiert. Laut der deutschen Wikipedia ist es zudem eines der wenigen Gruppenporträts in seinem Werk und eines der seltenen, in denen Manet sich selbst porträtierte.
Der Dichter Stéphane Mallarmé schrieb, die Masken seien nur eine Unterbrechung, frisch wie Blumensträuße, in der möglichen Eintönigkeit eines Hintergrunds aus schwarzer Kleidung.
Warum wird über dieses Gemälde bis heute diskutiert?
Als einer der Ersten seiner Zeit machte Édouard Manet (1832–1883) das moderne Leben zum Thema; er gilt als Schlüsselfigur zwischen Realismus und Impressionismus. Mit den Impressionisten war er befreundet, stellte aber nie mit ihnen aus und zog den Salon vor.
Ausgerechnet der Salon wies dieses Werk 1874 zurück. Nach der englischen Wikipedia galt es als zu naturalistisch, laut der deutschen nannte die Jury keine Gründe, und manche Autoren vermuten hinter der Ablehnung Anspielungen auf die politische Lage zu Beginn der Dritten Republik. Öffentlich gezeigt wurde es erst nach Manets Tod, doch Mallarmé, Edmond de Goncourt und später Michel Foucault schrieben darüber.
Das Werk bewahrt zudem einen verlorenen Ort. Die Oper in der Rue Le Peletier brannte noch im selben Jahr ab, bevor Manet fertig war; der Ball fand dort also zum letzten Mal statt und bekam erst in der Opéra Garnier einen neuen Schauplatz. Ein kurzer Artikel in der englischen Wikipedia, auf Englisch geschrieben, erzählt mehr über die Entstehung.
Wo hängt das Original, und wem gehörte es?
Das Original misst 59,1 x 72,5 cm (Höhe x Breite) und befindet sich in der Sammlung der National Gallery of Art in Washington, Inventarnummer 1982.75.1.
Im November 1873 verkaufte Manet es direkt an den Opernsänger Jean-Baptiste Faure, einen der frühesten Förderer der Impressionisten und großen Sammler seiner Werke. 1893 überließ Faure es dem Kunsthändler Paul Durand-Ruel, der es später in New York zeigte.
Im Jahr 1894 erwarben es die amerikanischen Sammler Henry Osborne und Louisine Havemeyer, die zu den ersten Sammlern des Impressionismus in den USA zählten. Ihr Sohn Horace erbte es; nach dem Tod seiner Witwe Doris kam es 1982 als Schenkung zur Erinnerung an Louisine Havemeyer nach Washington.
Maskenball in der Oper oder ein anderer Manet?
Maskenball in der Oper ist ein Kunstgemälde für alle, die Oper, Theater und Abende in der Stadt lieben und ein tiefes Schwarz mögen, das kleine Farbtupfer auflockern.
Manets Freude an Bühne und Kostüm setzt sich in Lola de Valence fort, einer spanischen Tänzerin mit Fächer in der Theaterkulisse, und in Die Straßensängerin, einer jungen Frau, die mit einer Gitarre unter dem Arm aus einem Café tritt. Ruhiger und häuslicher sind Die Ruhe, eine junge Frau in Weiß auf einem roten Sofa, und das Porträt von Émile Zola am Schreibtisch des Schriftstellers.
Damit ist die Auswahl nicht zu Ende: Alle Édouard Manet Gemälde, die wir auf Bestellung malen, finden Sie auf der Seite Édouard Manet.
Wie malen wir Maskenball in der Oper von Hand?
Das Original ist ein eher kleines Ölgemälde von nur 72,5 cm Breite. Unsere handgemalte Reproduktion entsteht auf neuer Leinwand in der Größe Ihrer Wahl, und der Maler trägt die Ölfarbe Schicht für Schicht auf.
Zuerst legt er Balkon, weiße Pfeiler und den Umriss der Menge an, denn der Rhythmus der Zylinder hält die Szene zusammen. Dann folgt das Schwarz der Fräcke und Dominos, das er aus mehreren dunklen Tönen aufbaut, damit die Figuren nicht zu einem einzigen Fleck verschmelzen.
Zuletzt setzt er die Farbakzente: das Harlekinkostüm, die blauen Stiefeletten, den Blumenstrauß, die vergoldeten Leuchten und den roten Boden. Die schnellen, offenen Pinselstriche, mit denen Manet die Menge malte, behält auch unser Maler bei.
Welche Größe passt an Ihre Wand?
Kurz gesagt: 40 x 31 oder 50 x 40 cm für ein Regal oder eine schmale Wand, 64 x 50 und 80 x 63 cm über eine Kommode oder in den Flur, 100 x 79 und 125 x 99 cm über das Sofa, 160 x 124 und 200 x 159 cm für eine große Wand.
Es gibt 8 Querformate (Breite x Höhe): 40 x 31, 50 x 40, 64 x 50, 80 x 63, 100 x 79, 125 x 99, 160 x 124 und 200 x 159 cm. Das Original misst 72,5 x 59,1 cm (Breite x Höhe); 40 x 31, 50 x 40 und 64 x 50 cm sind kleiner, 80 x 63 cm ist schon etwas größer, und ab 100 x 79 cm sind alle Formate deutlich größer, das größte fast dreimal so breit wie das Original.
Als Gemälde fürs Wohnzimmer wirkt es in 125 x 99 oder 160 x 124 cm am besten, weil sich dort Gesichter, Masken und Kostüme klar voneinander abheben.
Gibt es andere Maße oder einen Rahmen?
Ja. Braucht Ihre Wand ein anderes Seitenverhältnis, behalten wir die Gruppe in der Mitte samt Balkon und passen nur den Rand der Menge links und rechts an. Nennen Sie uns Ihr Wunschmaß für den Maskenball, dann erhalten Sie Preis und Termin.
Ihr Maskenball reist gerollt, auf Keilrahmen gespannt oder fertig gerahmt. Spannen und Rahmen übernimmt unsere Werkstatt in Slowenien, die auch ein großes Gemälde auf Leinwand sicher für den Versand vorbereitet. Den Rahmen suchen Sie in unserer 3D-Anwendung aus, die allein diesem Zweck dient; das Gemälde an der eigenen Wand zu sehen, ist ein gesonderter Service.
Eine vergoldete Leiste nimmt das goldene Geländer und die Wandleuchten auf, eine schmale schwarze betont Zylinder und Fräcke.
Wann kommt das Gemälde bei Ihnen an?
Sobald Sie bestätigt haben, beginnt der Maler mit Zylindern und Masken; nach 15 bis 45 Werktagen ist das Gemälde bereit für den Versand. Ein Foto des fertigen Gemäldes geht vorab an Sie, und kleine Änderungen nehmen wir gern noch vor.
Nach Deutschland, Österreich und in alle anderen EU-Länder reist es ohne Zoll; für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.
Das bunte Operngedränge ist ein schönes Geschenk für Opernfreunde, Musikliebhaber und Fans des Karnevals. Kennen Sie die passende Wand nicht, verschenken Sie einen Geschenkgutschein und überlassen die Wahl der Größe dem Beschenkten.
Häufige Fragen
Wo kann man das Original sehen?
In der National Gallery of Art in Washington, unter der Inventarnummer 1982.75.1.
Was passiert in der Szene?
Der jährliche Maskenball der alten Pariser Oper: Herren mit Zylinder, Frauen mit schwarzen Masken und einige bunte Kostüme unter einem Balkon.
Ist das ein Druck?
Nein, Sie erhalten eine handgemalte Kopie, die unser Maler Strich für Strich in Öl auf Leinwand ausführt.
Wie groß ist das Original?
Es misst 59,1 x 72,5 cm (Höhe x Breite); unsere Formate ab 80 x 63 cm sind größer.
Malen Sie den Maskenball auch in einem anderen Format?
Ja, nennen Sie uns Breite und Höhe, und wir schicken Ihnen ein Angebot mit Preis und Liefertermin.
Wie lange dauert die Anfertigung?
Malen und Vorbereitung dauern 15 bis 45 Werktage, und vor dem Versand sehen Sie das Gemälde auf einem Foto.
Taugt das Werk fürs Wohnzimmer oder als Geschenk?
Ja, das elegante dunkle Gedränge mit seinen Farbakzenten macht sich gut über dem Sofa und freut als Geschenk jeden Opernfreund.
Warum lehnte der Salon das Werk ab?
Die Jury von 1874 nannte keine Gründe; die englische Wikipedia schreibt, man habe es für zu naturalistisch gehalten.
- Motiv: Maskenball in der Pariser Oper: Zylinder, schwarze Masken, ein Harlekin und ein Balkon, über den zwei Beine baumeln.
- Original: Öl auf Leinwand, 1873, 59,1 x 72,5 cm, National Gallery of Art, Washington.
- Unsere Fassung: von Hand in Öl auf Leinwand gemalt, 8 Größen von 40 x 31 bis 200 x 159 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: Der Salon lehnte es 1874 ab; die gezeigte Oper brannte schon 1873 ab.









































