Beschreibung
Der tote Torero ist ein Werk von Édouard Manet aus dem Jahr 1864: Ein junger Stierkämpfer in schwarzem Kostüm mit weißem Hemd und Schärpe liegt auf dem Rücken, fast über die ganze Breite der Leinwand, neben ihm eine rosafarbene Capa. Das Original, Öl auf Leinwand im Format 75,9 x 153,3 cm, gehört der National Gallery of Art in Washington. Unser Maler malt es für Sie von Hand in Öl auf Leinwand, in 8 sehr breiten Querformaten von 50 x 25 bis 200 x 95 cm oder nach Maß. Bevor wir es verschicken, sehen Sie das fertige Gemälde auf einem Foto.
| Titel: | Der tote Torero |
| Weitere Titel: | L’Homme mort (französischer Titel) · The Dead Man (englischer Titel) |
| Maler: | Édouard Manet (1832–1883) |
| Entstehungsjahr: | 1864 |
| Originalgröße: | 75,9 cm x 153,3 cm (Höhe x Breite) |
| Originaltechnik: | Öl auf Leinwand |
| Malstil: | Realismus und Impressionismus |
| Standort: | National Gallery of Art, Washington, USA |
| Unsere Reproduktion: | Handgemalt in Öl auf Leinwand, 8 Formate oder nach Maß |
Der tote Torero – Édouard Manet
Was zeigt das Gemälde Der tote Torero?
Auf dunklem, bräunlich grauem Grund liegt ein Mann im Kostüm eines Stierkämpfers. Sein Körper reicht fast von einem Rand der Leinwand zum anderen, die Beine leicht gespreizt, der Kopf uns zugewandt und etwas zur Seite geneigt. Die Augen sind geschlossen, das Gesicht ist blass und ruhig.
Er trägt eine kurze schwarze Jacke mit bestickten Rändern, schwarze Kniehosen, helle Strümpfe und flache schwarze Schuhe. Das weiße Hemd und die weiße Schärpe um die Taille sind die hellsten Stellen der Komposition. Eine Hand ruht auf der Brust, die andere ist ausgestreckt und hält noch die rosafarbene Capa, die am linken Rand ausgebreitet liegt. Unter der Schulter sieht man den Griff eines Degens, an der Brust und am Boden eine kleine rote Blutspur.
Raum um ihn gibt es kaum: keine Arena, keinen Stier, kein Publikum, keinen Horizont. Es bleibt ein gleichmäßiger dunkler Grund, vor dem sich das Schwarz des Kostüms und das Weiß des Hemdes scharf voneinander abheben. Rechts unten steht Manets Signatur.
Wie ist dieses Werk entstanden?
Der tote Torero gehörte ursprünglich zu einer größeren Komposition, die Manet 1864 unter dem Titel Episode aus einem Stierkampf im Pariser Salon zeigte. Direkt beeinflusst war sie von Goyas La Tauromaquia und den Stierkampfszenen von Alfred Dehodencq. In jenen Jahren zogen Manet Spanien, seine Maler wie Diego Velázquez und Francisco de Goya und der Stierkampf stark an.
Der Salon nahm die Leinwand an, doch die Kritik spottete: Sie bemängelte fehlende Plastizität, schlechte Proportionen der Figuren und einen unwirklichen Raum. Von diesem Urteil getroffen, zerschnitt Manet die Leinwand und behielt zwei Teile. Die liegende Figur überarbeitete er danach gründlich und machte sie zu einem eigenständigen Werk.
Um ihr einen allgemeineren Charakter zu geben, nannte er sie Der tote Mann und bereitete sie unter diesem Titel für den Salon von 1867 vor. Der zweite erhaltene Teil heißt heute Der Stierkampf; Manets Signatur wurde ihm erst nach dem Tod des Malers hinzugefügt.
Warum ist das Gemälde so bekannt?
Édouard Manet (1832–1883) wurde in Paris in eine wohlhabende Familie geboren, lernte bei Thomas Couture und kopierte im Louvre Velázquez und Tizian. Man zählt ihn zu den frühesten Malern des modernen Lebens im 19. Jahrhundert und sieht in ihm eine Schlüsselfigur zwischen Realismus und Impressionismus. Zwei seiner Werke, ausgestellt 1863 und 1865, lösten große Skandale aus.
Diese Leinwand ist eines der deutlichsten Zeugnisse seiner spanischen Phase. Kritiker erkannten im Salon von 1864 in der liegenden Figur den Einfluss des Gemäldes Der tote Soldat, das damals Velázquez zugeschrieben wurde, vielleicht aber von einem neapolitanischen Künstler stammt; es gehörte zur Sammlung Pourtalès und kam später in die National Gallery in London. Théophile Thoré-Burger behauptete sogar, Manet habe die Figur unmittelbar kopiert, was Charles Baudelaire entschieden zurückwies. Die wichtigste Anregung kam aber wahrscheinlich von Velázquez.
Der Stierkampf faszinierte Manet: 1865 schrieb er an Baudelaire, er sei eines der schönsten, seltsamsten und schrecklichsten Schauspiele, die man sehen könne. Später griffen andere Künstler das Werk auf: Herman Braun-Vega übernahm es 2007 in ein Gemälde, das die Linien von Velázquez und Goya bis zu Manet und Monet verfolgt. Die ganze Entstehungsgeschichte erzählt ein Artikel in der englischen Wikipedia, auf Englisch.
Wo befindet sich das Original heute?
Die National Gallery of Art in Washington bewahrt das Original unter der Inventarnummer 1942.9.40 auf; es ist in Öl auf Leinwand gemalt und misst 75,9 x 153,3 cm (Höhe x Breite).
Die sehr breite, niedrige Leinwand ist der Rest jener größeren Komposition, die Manet nach dem Salon von 1864 zerschnitt; heute trägt das Werk beide Titel.
Der tote Torero oder ein anderer Manet?
Der tote Torero ist ein Kunstgemälde für alle, die Zurückhaltung, dunkle Töne und eine einzige starke Figur auf fast leerem Grund schätzen.
Wer eine hellere Szene von Manet sucht, sollte sich Musik im Tuileriengarten ansehen, eine elegante Menge unter Bäumen, oder Der Frühling (Jeanne), eine junge Schauspielerin mit Sonnenschirm vor grünem Laub. Aus denselben frühen 1860er-Jahren stammt Der alte Musikant, ein Geiger mit Kindern in offener Landschaft, und einen Sommer auf dem Fluss zeigt Claude Monet malt in seinem Boot.
Alle Édouard Manet Gemälde unseres Sortiments finden Sie gesammelt auf der Seite Édouard Manet.
Wie malen wir den toten Torero von Hand?
Das Original ist ein Ölgemälde von gut anderthalb Metern Breite. Bei uns entsteht eine handgemalte Reproduktion auf neuer Leinwand: Der Maler führt sie in Öl auf Leinwand aus, in der bestellten Größe, Schicht für Schicht.
Zuerst legt er die lange Diagonale des Körpers, den Kopf und die Capa an, denn bei einem so breiten Format tragen die Proportionen die ganze Komposition. Dann folgen der warme graubraune Grund und das tiefe Schwarz des Kostüms, das er in mehreren Nuancen aufbaut, damit es nicht flach wirkt. Zuletzt setzt er das Weiß von Hemd und Schärpe, die blasse Haut von Gesicht und Händen, das Rosa der Capa und die kleinen Glanzlichter auf den Schuhen.
Manet ließ den Hintergrund fast einheitlich und malte die Figur mit breiten, sicheren Strichen; dieses Gleichgewicht bleibt auch in unserer Fassung erhalten.
Welche Größe passt zu welcher Wand?
Kurz gesagt: 50 x 25 bis 70 x 35 cm für ein Regal oder einen schmalen Platz über dem Schreibtisch, 90 x 45 und 120 x 57 cm über eine Kommode oder ins Arbeitszimmer, 130 x 66 cm über das Sofa, 170 x 85 und 200 x 95 cm für eine lange Wand im Wohnraum oder Flur.
Wir malen das Werk in 8 sehr breiten Querformaten (Breite x Höhe): 50 x 25, 60 x 30, 70 x 35, 90 x 45, 120 x 57, 130 x 66, 170 x 85 und 200 x 95 cm. Das Original misst 153,3 x 75,9 cm (Breite x Höhe); die sechs Größen bis 130 x 66 cm sind also kleiner, 170 x 85 und 200 x 95 cm sind größer als das Original.
Als Gemälde fürs Wohnzimmer überzeugt es am meisten in 130 x 66 oder 170 x 85 cm über einem langen Sofa oder Sideboard.
Ist ein anderes Maß oder ein Rahmen möglich?
Ja. Brauchen Sie ein anderes Verhältnis, bleiben Figur und Capa vollständig, und wir passen nur den leeren dunklen Grund um sie herum an, sodass nichts Wesentliches verloren geht. Schreiben Sie uns das gewünschte Maß, und Sie erhalten Preis und Termin.
Der Torero reist gerollt, auf einen Keilrahmen gespannt oder fertig gerahmt zu Ihnen. Spannen und Rahmen übernimmt unsere Werkstatt in Slowenien, die jedes Gemälde auf Leinwand sorgfältig für den Transport schützt. In unserer 3D-Anwendung suchen Sie nur den Rahmen aus; eine Ansicht des Gemäldes an Ihrer eigenen Wand ist ein gesonderter Service.
Eine schmale schwarze oder dunkle Holzleiste wiederholt das Schwarz des Kostüms, eine goldene wärmt den bräunlichen Grund.
Wann kommt das bestellte Gemälde an?
Mit der langen Figur beginnt der Maler gleich nach Ihrer Bestätigung; versandbereit ist der Torero nach 15 bis 45 Werktagen. Vor dem Verpacken erhalten Sie ein Foto des fertigen Werks, und auf Wunsch korrigieren wir noch.
Nach Slowenien, Deutschland, Österreich und in alle anderen EU-Länder liefern wir zollfrei, und für jede Bestellung gilt unsere Rückgaberegelung.
Als Geschenk passt es zu Kunstkennern, Spanienliebhabern und Sammlern von Manets Werk. Wenn Sie unsicher sind, welche Größe die richtige ist, schenken Sie einen Geschenkgutschein, und der Beschenkte wählt selbst.
Häufige Fragen
Wo kann man das Original sehen?
In der National Gallery of Art in Washington, unter der Inventarnummer 1942.9.40.
Wer ist der Mann auf dem Gemälde?
Ein Stierkämpfer in schwarzem Kostüm mit weißem Hemd und Schärpe, der auf dem Rücken neben seiner rosafarbenen Capa liegt.
Ist das ein Druck?
Nein, jedes Exemplar ist eine handgemalte Kopie, mit Pinsel und Öl auf Leinwand ausgeführt.
Wie groß ist das Original?
Es ist 75,9 cm hoch und 153,3 cm breit; größer sind nur unsere Formate 170 x 85 und 200 x 95 cm.
Kann ich es in einer Größe bestellen, die nicht in der Liste steht?
Selbstverständlich. Nennen Sie uns Breite und Höhe, und wir schicken ein Angebot mit Preis und Lieferzeit.
Wie lange dauert die Anfertigung?
15 bis 45 Werktage; vor dem Versand bekommen Sie außerdem ein Foto des Gemäldes.
Passt der Torero eher ins Wohnzimmer oder ins Schlafzimmer?
Wegen des ernsten Motivs empfehlen wir es eher für Wohnraum, Bibliothek oder Arbeitszimmer als fürs Schlafzimmer; als Geschenk freut es Kunstliebhaber.
Was bedeutet der Titel Der tote Mann?
So benannte Manet das Werk für den Salon von 1867 um, um ihm einen allgemeineren Charakter zu geben.
- Motiv: ein toter Stierkämpfer in schwarzem Kostüm liegt auf dem Rücken neben einer rosa Capa, vor dunklem, leerem Grund.
- Original: Öl auf Leinwand, 1864, 75,9 x 153,3 cm, National Gallery of Art, Washington.
- Unsere Fassung: handgemalt in Öl auf Leinwand, in 8 Größen von 50 x 25 bis 200 x 95 cm oder nach Maß.
- Gut zu wissen: Teil einer größeren Stierkampfszene, die Manet nach dem Salon von 1864 zerschnitt.









































