Egon Schiele – Kahle Bäume, Häuser und Bildstock

ab 136,00 €

Alle Gemälde können wir in der gewünschten Dimension malen. Auf Bestellung können wir auch Gemälde anfertigen, die nicht in unserem Angebot enthalten sind. Kontaktieren Sie uns: info@svetslik.si

Artikelnummer: 1788__ Kategorie:

Beschreibung

Kahle Bäume, Häuser und Bildstock ist ein frühes Werk Egon Schieles von 1907: eine sehr breite, querformatige Szene mit kahlen Bäumen, Häusern und einem Bildstock in Klosterneuburg bei Wien, wo die Familie Schiele damals lebte. Gemalt ist sie in Ölfarben, gezeichnet mit Bleistift auf Karton. Das Original bewahrt das Leopold Museum in Wien unter der Inventarnummer LM 473 auf; es misst 25,3 x 15,3 cm. Wir malen es von Hand in Ölfarben auf Leinwand, in einer von sechs Größen oder nach Ihrem Maß, und schicken Ihnen vor dem Versand ein Foto des fertigen Werks zur Freigabe.

Titel:Kahle Bäume, Häuser und Bildstock
Weitere Titel:das Museum führt Kahle Bäume, Häuser und Bildstock (Klosterneuburg)
Maler:Egon Schiele (1890–1918)
Entstehungsjahr:1907
Originalgröße (Breite × Höhe):25,3 cm x 15,3 cm
Originaltechnik:Öl, Bleistift auf Karton
Malstil:Expressionismus
Standort:Leopold Museum, Wien (Inv.-Nr. LM 473)
Unsere Reproduktion:handgemaltes Öl auf Leinwand, 6 Größen von 50 x 30 cm bis 165 x 100 cm oder ein Maß nach Wunsch

Kahle Bäume, Häuser und Bildstock – Egon Schiele

Was zeigt das Gemälde?

Der Titel zählt auf, was zu sehen ist: kahle Bäume, Häuser und einen Bildstock, also einen jener gemauerten Wegpfeiler mit Nische, wie sie in ganz Österreich an den Straßen stehen. Die Bäume sind unbelaubt, die Szene stammt somit aus der kalten Jahreszeit. Der Ort ist genannt: Klosterneuburg, die Stadt nördlich von Wien, in die Schiele 1902 zog und in die 1904 die ganze Familie nachkam. Der Museumseintrag enthält zu diesem Werk keine Bildbeschreibung, deshalb zählen wir keine Farben auf, die wir nicht belegen können. Das Format ist ausgesprochen lang gestreckt, beinahe panoramisch, was bei Schiele selten ist.

Warum mögen es die Menschen?

Wegen der Form. Das Verhältnis liegt bei etwa 1,65 zu 1, deutlich breiter als ein gewöhnliches Bild, und genau deshalb funktioniert das Werk dort, wo ein gewöhnliches Bild scheitert: über dem Kopfende des Bettes, über einer langen Kommode, über einer Tür oder im Flur, wo in der Höhe wenig Platz ist. Das Motiv ist still: kahle Bäume, ein paar Dächer, ein Bildstock am Weg. Winterliche Szenen tun einem Raum etwas, was sommerliche nicht tun – sie lassen das Licht im Zimmer wärmer erscheinen. Und das ist Schiele, bevor er Schiele wurde, für viele der interessanteste Teil seines Werks.

Wo steht es unter Schieles Arbeiten?

Unter Schieles frühen Klosterneuburger Szenen von 1907. Häuser und Dächer blieben ein Motiv seines ganzen Lebens; spätere Beispiele aus unserer Auswahl sind Krumau an der Moldau („Die kleine Stadt“ IV), Häuser am Fluss (Die alte Stadt) und Hauswand am Fluss. Der Provenienz im Museumseintrag zufolge besaß das Bild vor 1930 Schieles Mutter Marie Schiele; später ging es durch mehrere private Hände, ab 1972 war es bei Rudolf Leopold, seit 1994 ist es im Leopold Museum. Die ganze Auswahl zeigt die Galerie Egon Schiele, mehr über sein Leben erzählt unser Artikel über Egon Schiele.

Wie entsteht unsere handgemalte Fassung?

Jede Leinwand malt bei uns ein Maler von Hand in Ölfarben, Strich für Strich: ein handgemaltes Gemälde eigens für Ihre Bestellung, kein Maschinendruck. Zwei Dinge sind hier schwierig. Das erste ist die Form: Auf einer so lang gestreckten Leinwand fällt jeder Fehler in den Proportionen sofort auf, weil das Auge das Bild waagrecht abfährt und vergleicht. Das zweite ist die Zeichnung – das Original ist Öl und Bleistift auf Karton, die dünnen Linien der Äste und der Kante des Bildstocks sind also nicht dick gemalt, sondern bleiben gezeichnet; in Öl auf Leinwand müssen sie mit feinem Pinsel gesetzt und nicht mit Farbe zugedeckt werden. Ist das Werk fertig, fotografieren wir es und schicken Ihnen das Foto zur Freigabe; erst dann geht es auf den Weg. In unserer Werkstatt wurde dieses Werk noch nicht fotografiert, daher gibt es hier noch keine Werkstattfotos.

Welche Größe für welche Wand?

Das Original ist klein und sehr breit: 25,3 cm breit und 15,3 cm hoch. Alle unsere Größen behalten diese lang gestreckte Form bei. Über eine Tür, in eine schmale Nische oder auf eine kleine Flurwand passen 50 x 30 cm, mit 136 EUR die günstigste Wahl; über das Kopfende des Bettes oder über eine Kommode 90 x 55 cm; über das Sofa in einem kleineren Wohnzimmer 115 x 70 cm oder 125 x 75 cm; über ein langes Sofa oder einen langen Esstisch 150 x 90 cm; auf eine große freie Wand 165 x 100 cm. Die Preise reichen von 136 EUR für 50 x 30 cm bis 1500 EUR für 165 x 100 cm. Bei einem lang gestreckten Bild sollte das Möbel darunter ungefähr gleich lang oder etwas länger sein; die Mitte gehört auf Augenhöhe, etwa 145-150 cm über dem Boden, über einem Sofa 20-25 cm über der Rückenlehne.

Maß nach Wunsch, Keilrahmen und Rahmen

Passt keine unserer Größen zu Ihrer Wand, malen wir das Werk nach Ihrem Maß. Wählen Sie bei der Option Keilrahmen „JA“, kommt die Leinwand auf einen Holzkeilrahmen gespannt, bereit zum Aufhängen. Unsere 3D-Anwendung dient nur der Wahl des Rahmens, nicht der Darstellung des Werks an Ihrer Wand. Den Rahmen wählen Sie gesondert, er ist optional.

Lieferung und Garantie

Wir malen auf Bestellung und liefern nach Deutschland und Österreich sowie in vierzehn weitere Länder der Europäischen Union, darunter Slowenien, Kroatien, Italien, Ungarn und Frankreich. Das Gemälde kommt geschützt verpackt und, wenn Sie beim Keilrahmen „JA“ gewählt haben, auf den Keilrahmen gespannt; vor dem Versand schicken wir Ihnen ein Foto des fertigen Werks zur Freigabe. Die Herstellungszeit hängt von der Größe und von der Auslastung der Werkstatt ab. Für jede Bestellung gilt unsere Widerrufs- und Erstattungsrichtlinie.

Häufige Fragen

Was ist der Bildstock im Titel?

Ein gemauerter oder steinerner Wegpfeiler mit einer Nische für ein Bild oder eine kleine Figur. Solche Bildstöcke stehen in ganz Österreich an Wegen und Straßen und gehörten zu der Landschaft, in der Schiele aufwuchs.

Wo liegt Klosterneuburg?

Unmittelbar nördlich von Wien, an der Donau. Schiele zog 1902 dorthin, als er an das dortige Landesrealgymnasium wechselte; 1904 übersiedelte die übrige Familie nach. Klosterneuburg ist also der Ort, an dem er aufwuchs und an dem dieses Werk entstand.

Ist das Bild signiert?

Der Museumseintrag nennt bei diesem Werk keine Signatur. Bei Schieles frühen Arbeiten ist das nicht ungewöhnlich; die Datierung auf 1907 stammt aus dem Museumseintrag, nicht von einer Signatur auf dem Bild.

Wem gehörte das Bild?

Der Provenienz im Museumseintrag zufolge vor 1930 Schieles Mutter Marie Schiele. Danach war es in mehreren Privatsammlungen, ab 1972 bei Rudolf Leopold, und seit 1994 ist es im Leopold Museum in Wien.

Für welche Wand eignet sich dieses Format?

Für eine breite, niedrige. Das Verhältnis liegt bei etwa 1,65 zu 1, deshalb funktioniert das Bild über dem Kopfende des Bettes, über einer langen Kommode, über einer Tür oder im Flur. An einer hohen schmalen Wand ginge es verloren; dort ist ein Hochformat die bessere Wahl.

Eignet es sich als Geschenk?

Ja; wenn Sie bei der Größe unsicher sind, gibt es einen Geschenkgutschein.

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Jedes Gemälde malt ein Künstler mit dem Pinsel auf Leinwand – niemals ein Druck.

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